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art KARLSRUHE 21. bis 24. Februar 2019
Eine Veranstaltung der

Bentler, Bernd (Galerie Bernd Bentler)

Friedrichstraße 55, 53111 Bonn
Deutschland
Telefon +49 288 312380
Fax +49 228 310984
berndbentler@berndbentler.de

Standort

  •   Halle 2 / C11

Hallenplan

art KARLSRUHE 2019 Internationale Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst Hallenplan (Halle 2): Stand C11

Geländeplan

art KARLSRUHE 2019 Internationale Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst Geländeplan: Halle 2

Ansprechpartner

Bernd Bentler

Telefon
+49228 312380
+49176 21033306

E-Mail
berndbentler@berndbentler.de

Jenny Geißler

Telefon
+49228 312380
+4917680378443

E-Mail
jennygeissler@berndbentler.de

Anne Espenkott

Telefon
+49228 312380
+4917662177822

E-Mail
anneespenkott@berndbentler.de

Unser Angebot

Kategorien

Ausgestellte Künstler

Kategorie: One-Artist-Show

Hachmann, Bettina

1967 geboren in Geldern
1973-1983  gewachsen in Flensburg 
Seit 1996 Gründung und Leitung der „Malwerkstatt“         
Seit 2004 Atelier Schloss Wissen, Weeze
Mitglied im BBK Niederrhein

Seit 1999 Ausstellungen im In - und Ausland, unter anderem in den Niederlanden, Marokko, Frankreich, Dänemark, Spanien und der Schweiz        
Arbeiten im öffentlichem Besitz und Firmenankäufe u.a: Bundeszentrale für Arbeit Bonn, Volksbank Niederrhein e.G, Sparkasse Krefeld, LINEG Linksniederrheinische Entwässerungs-Genossenschaft, Kamp-Lintfort

In vielen Schichten trägt Bettina Hachmann Farbe auf und wieder ab. Stellenweise öffnet sie die Leinwand. Die Öffnungen dienen der Erweiterung, nicht der Zerstörung. Mal nutzt sie diese in ihren farblich reduzierten Bildern als eigenständiges Gestaltungselement, mal werden sie zu Fragmenten einer Landschaft oder wirken wie gekratzte Spuren. Es entstehen Bilder gelebten Lebens.

"Bettina Hachmann widersteht der Verlockung schneller Resultate. Sie überlässt es dem Bild, sich zu entwickeln. Was den Zufall ebenso einschließt wie ihrerseits ein bewusstes Handeln oder eine gute Kenntnis des Materials, seiner Eigenschaften wie auch Verhaltensweisen. Die Künstlerin selbst ist bei diesem Vorgang, der im Übrigen kaum dazu geeignet scheint, irgendeiner romantischen Vorstellung von Malerei zu entsprechen, sondern sich viel mehr als ein überaus körperlicher Akt des Bildherstellens erweist, in etwas eingebunden, das ich mich nicht scheue, als eine symbiotische Beziehung zu beschreiben. Denn nur so wird deutlich, wie gering der prozesshafte, der gesteuerte Anteil ist, der diese Werke ausmacht. Während andere Künstler es nachgerade darauf anlegen, dass ihren Arbeiten angesehen wird, welchen Weg sie genommen haben, wirken die Bilder von Bettina Hachmann (nach dem Abschluss), als würden sie sich im Moment ihrer Betrachtung materialisieren. Erreicht wird das durch die Verdichtung der vielen Schichten, die einerseits zur Stofflichkeit des Materials zurückführt, seiner Haptik, und – paradox – zugleich zu einer kaum übersehbaren Transparenz, die zu bisweilen leuchtenden Farbschleiern führen kann. Denn was auf den ersten Blick Grau scheint und irgendwie auch monochrom, ist tatsächlich sehr reich an Farbe, an funkelnden Pigmenten ebenso wie an dem Kolorit, das von den Materien stammt, die in jenem Bild Verwendung finden."
Ausschnitt aus dem Vorwort zum Katalog Öffnung von Dr. Stefan Skowron Aachen, im Januar 2016

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Kategorie: One-Artist-Show

Noël, Martin

1956    06. November, in Berlin geboren
2010    18. November, in Bonn gestorben
1980 – 1987 Studium der freien Grafik und Malerei an der FH Köln, Meisterschüler
Lebte und arbeitete in Bonn am Rhein
1986 – 2003 zahlreiche Stipendien und Kunstpreise (2003  Arbeitsstipendium Stiftung Kunstfonds e.V., 1998    Stipendium der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW, 1993 Kunstpreis der Stadt Bonn, etc.)

Seit 1996 Einzel-/Gruppenausstellungen und Projekte im In - und Ausland
Vertreten in öffentlichen und privaten Sammlungen ( Münster, LVM Versicherungen, New York, Public Library, New York, The Museum of Modern Art, Bonn, Stadt Bonn, Bonn, Kunstmuseum etc.)

Das Werk von Martin Noël basiert auf den Überlegungen des an der Entwicklung der modernen Kunst maßgeblich beteiligten Otto Freundlich (1878-1943). Er erachtete die Linie als das wesentliche Trennungsmerkmal zwischen den Dingen, die eine räumliche Wahrnehmung erst möglich macht.
Von Bedeutung für Noël sind auch die Gedanken des englischen Philosophen John Berger (1926-2017), in denen er sich für die Entdeckung des Unbeachteten, des eher bedeutungslosen bei der Wahrnehmung von Natur aussprach.
So abstrakt die Bilder von Martin Noël erscheinen mögen, so haben sie alle ihren Ursprung in der unmittelbaren, von Berger angesprochenen, unbeachteten Realität.
Seien es die Risse im Boden des World Trade Centers in New York nach der ersten Bombenattacke von 1993, oder seien es die Risse in den Wänden der Häuser von Venedig und Paris oder die Schatten der Blumen, die er auf seinen Reisen entdeckte und als Skizzen auf Papier brachte.

Später schnitt er diese Linien in das Holz eines Druckstockes und fertigte ganz in der Tradition von Albrecht Dürer als Holzschneider die Serien seiner Drucke auf Papier oder Leinwand. Dabei druckte er in einer ganz besonderen Farbigkeit, die sich an der Farblehre von Le Corbusier (1887- 1965) orientierte. Er druckte stets in kleinen Auflagen, bei den größeren Drucken handelt es sich meist um Unikate.
Oft erklärte er nach Abschluss der Druckarbeiten den Druckstock selbst zum künstlerischen Objekt, indem er ihn mit Farbe oder mit Blattgold überzog und ihm so seine Wiederverwendbarkeit entzog.
In seinem gesamten künstlerischen Werk, darin liegt die Leistung von Martin Noël, fand er zu einer eigenen künstlerischen Position. Sie widmet sich dem exzessiven Dialog zwischen Linie und Fläche. Dabei gelingt es ihm den bedeutungsschweren expressiven Realismus, der in der deutschen Malerei  zu seiner Schaffenszeit vorherrschte, zu überwinden.

Dr. Wenzel Jacob – Kunsthistoriker

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Kategorie: One-Artist-Show

Schweers, André

1963 geboren in Mülheim an der Ruhr
Studium Kunst und Geografie an der Universität Duisburg
Studium der Bildhauerei bei Kurt Sandweg
Arbeitsaufenthalte an archäologischen Ausgrabungsstätten in Italien,
Griechenland, der Türkei und Frankreich
Leitung der Papierwerkstatt im Fachbereich Kunst der Uni Duisburg
Ausstellungskonzepte und kuratorische Tätigkeit

Seit 1992 Ausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen und Projekte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, in Frankreich, Spanien, den Niederlanden, China und den USA.

Werke befinden sich in den Sammlungen großer Unternehmen und in musealem Besitz, wie dem Musée des Beaux Arts in Tours, dem Museum Kunstpalast in Düsseldorf, dem Lehmbruck Museum in Duisburg und der Landessammlung NRW.

Der Plastiker André Schweers gestaltet seine bildkünstlerischen Objekte in der Hauptsache mit Papiermasse unter Einbeziehung anderer Materialien wie Paraffin und Pigmente. Die Verwendung dieser spezifischen Materialien beinhaltet jedoch nicht unmittelbar eine direkte Auseinandersetzung mit dem Element Papier, sondern versteht sich in seiner Materialität als Element der Aneignung von Spur, Hinterlassenschaft und Setzung. Die Papiere, genauer die Papiermassen, die der Künstler verwendet, sind denn auch plastisch gesetzt und verdichten die unterschiedlichen Inhalte der künstlerischen Arbeit in Farb- und Formelementen.

André Schweers arbeitet in Werkserien, bei denen er häufig Titel wählt, die auf Bereiche verweisen, die in der Archäologie, Archivierung oder im Bibliographischen verwendet werden, um seiner spezifischen Inhaltlichkeit Ausdruck zu verleihen. So in der Serie „Bibliotheca conservata“, in der André Schweers Bildblöcke schafft, die den Charakter von Schrifttafeln besitzen. Aus den mittlerweile entstandenen Arbeiten stellt der Künstler für jeweils neue Ausstellungskontexte und Präsentationen gleichsam „geheime Bibliotheken“ zusammen, mit denen er den Charakter von Intimität und Geschichtlichkeit vermittelt. Die „Schrifttafeln“ der „Bibliotheca conservata“ reihen sich wie ein unendliches Wissensarchiv aneinander, das die Qualität von Unzeitlichkeit gewinnt. Die Farbigkeit dieser Bildblöcke ist sehr differenziert, wenngleich für jede einzelne Arbeit im Farbkanon homogen. Kostbare Pigmente, wie wir sie aus dem Mittelalter kennen, stehen hier auch für die symbolische Kraft von Farbigkeit wie das Blau, das stets für das Geistige in der Tradition der Kunstgeschichte eingetreten ist.
Der Bildserie „Bibliotheca conservata“ gegenüber steht eine Werkgruppe größerer Arbeiten mit dem Titel „Folianten“, die den Eindruck von großen Büchern vermitteln und die in ihrer Farbintensität noch gesteigert sind im Gegensatz zu der kleineren Serie. Krapplack-Rot oder ein Lapislazuli-Blau dominieren die Werke und verleihen ihnen einen Charakter von Vergangenheit, Kostbarkeit und Immaterialität. Das im Zentrum der hochrechtformatigen Objekte stark geprägte Papier scheint den Inhalt und die Wissensfülle und Kostbarkeit der bedeutenden Artefakte in sich zu tragen und aus diesem Zentrum heraus gleichsam fast wie in einem Leuchten impulsartig freizusetzen. Im Gegensatz zu der Werkgruppe der „Bibliotheca conservata“, die das Element der „Versammlung“ verschiedener Elemente in sich trägt und dadurch auch mit unterschiedlichen Materialitäten arbeitet, verwendet André Schweers in den „Folianten“ nur Pigment und Papiermasse, um jeweils für jedes einzelne Bildobjekt eine auratische Farb- und Materialpräsenz zu erreichen. Die Verdichtung von Farbe, Form und Struktur ist hier auf ein Minimum reduziert und gleichzeitig in der Ausdrucksstärke gesteigert. Nichts lenkt durch unterschiedliche Informationen die Wahrnehmung ab und der Blick konzentriert und verdichtet sich auf das im Zentrum „eingeschlossene Wissen“, das hier in den Spuren der Seiten scheinbar aufleuchtet. Auch in der Pigmentierung, die die gesamte Papiermasse durchtränkt, entsteht ein gleißendes Licht, das je nach Veränderung des Betrachters im Raum zu einem fast immateriellen Leuchten verschmilzt.

Der Text „Die Bibliotheca conservata“ (Kapitelsaal St. Julien, Tours (F), April 2003) wurde von Frau Dr. Gabriele Uelsberg, Direktorin des Rheinischen Landesmuseum, geschrieben.

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Kategorie: One-Artist-Show

Marius Singer

1959 geboren in Bergisch Gladbach
1980 Abitur, Köln
1981 – 86 Studium der Freien Kunst an der Fachhochschule für Kunst und Design, Köln
Studienaufenthalte in Italien, Frankreich, Australien und Südafrika

Auszeichnungen
1984 Stipendium des Theaterfestivals Melbourne
1991 Kunststipendium der Stadt Bonn
1992 Kunstpreis für Malerei des Rheinisch-Bergischen Kreises
1992 Förderpreis Citroen Deutschland
1994 Stipendium Sponsorpartners Bonn, Sparte Bildende Kunst
1995 Stipendium Sponsorpartners Bonn, Sparte Bildende Kunst
1995 1. Preis Förderverein für Bildende Künstler Köln

Marius Singer erhielt verschiedene Stipendien und Kunstpreise, u.a. auch von der Stadt Bonn. Er stellt seit Jahren seine Werke auf den großen nationalen Kunstmessen (u.a. art Karlsruhe, ART COLOGNE, ART.FAIR Köln), aber auch international aus (u.a. ART FLORIDA, ART Breda/NL, ART FAIR Brüssel).
Seine Werke sind weltweit in wichtigen öffentlichen Museen (u.a. Melbourne Museum, Museo National Valencia, Museum van Bommel an Dam Venlo/NL), sowie in privaten Sammlungen (u.a. Nex York, Paris, Kapstadt, Amsterdam, Berlin) vertreten.

Die abstrakte Malerei von Marius Singer ist Ergebnis eines kontinuierlichen Prozesses, der gleichermaßen von Werden und Vergehen, von Impulsivität und Kontemplation geprägt ist:

Großzügig aufgetragene Schichten bei denen Farben von Ebene zu Ebene wechseln, ineinander und übereinander verlaufen, sich verdichten oder abgetragen und abgewischt werden. In nicht enden wollenden Bewegungen wird das Medium Malerei exzessiv vorangetrieben und seine Möglichkeiten und Grenzen immer wieder aufs Neue ausgelotet.

Marius Singers genuin spontaner Malgestus ist motivisch frei und doch formal strukturiert. Seine Bilder suggerieren Landschaften und bleiben doch konkreten Themen und Motiven fern. Seine zuweilen strengen, vertikal oder horizontal angelegten Kompositionen zeigen rhythmisch angeordnete Linien, die opake und lasurartige Farbfelder bilden. Dabei können sowohl kalte, als auch warme Farben dominieren oder ein Wechsel dieser Spektren und Kontraste stattfinden. Insbesondere die durch das Ablösen älterer Farbschichten transluzent verwischten Flächen erwecken oftmals den Eindruck von Lichtbrechungen und Spiegelungen und geben Einblicke auf darunter liegende Farbschichten frei. Assoziationen von weiten Horizonten und Wasseroberflächen werden wach und zeigen einmal mehr die Einzigartigkeit, die die Malerei von Marius Singer auszeichnet: Farbe und Licht ergeben ein derart differenziertes Zusammenspiel, dass Fläche und Raum sowie Nähe und Ferne – trotz aller Abstraktion – imaginiert werden können.

In seinen jüngsten Werken trägt Marius Singer die Farben mit einem Spachtel in unzähligen, feinen Schraffuren auf die darunter liegenden vielfältigen Farbschichten auf. Durch diese besondere Technik entstehen unscharfe Verwischungen, die an photographische Motive erinnern, bei denen Bewegungsmomente, mit längerer Belichtungszeit festgehalten werden. In Verbindung mit den dichten und diaphanen Bildsequenzen wirken diese schimmernd-linearen Strukturen dynamisch bewegt und auf besondere Weise vibrierend. Marius Singer bewirkt mit dieser virtuosen Ausformung seiner sich stets weiterentwickelnden Maltechnik eine Durchbrechung der Farboberfläche, die der des Lichts ähnelt. Im steten Wechsel von Reflexion und Absorption eröffnet er das ganze Spektrum der Farben und entfaltet auf diese Weise eine grenzenlose Welt der Assoziationen. (Text: Alexandra Wendorf, Chefredakteurin barton Zeitungsmagazin)

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Kategorie: Gegenwartskunst

Markus Lüpertz

1941 geboren in Liberec, Böhmen (heute Tschechische Republik)
Lüpertz lebt und arbeitet in Berlin, Karlsruhe, Düsseldorf und Florenz.
1948 Flüchtet die Familie in den Westen. Lüpertz wächst im Rheinland auf.
1956-61 Studium an der Werkkunstschule Krefeld bei Laurens Goosens und Kunstakademie in Düsseldorf
1961 Lüpertz lässt sich als freischaffender Künstler in Düsseldorf nieder
1962 Übersiedlung nach Berlin; Beginn der sogenannten "dithyrambischen Malerei"
1962 – 1969 Wohnt in Berlin und betreibt seit 1964 die Galerie Großgörschen
1970 Einjähriger Aufenthalt in der Villa Romana in Florenz
1975 Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe
seit 1982 Entwürfe für Bühnenbilder in den Opernhäusern von Kassel, Ulm, Salzburg, Bremen, Düsseldorf
1984 Reise nach New York
1986 Er nimmt einen Lehrstuhl an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf an und wird 1988 bis 2009 deren Rektor
1989 – 1990 15 Fenster für die Kathedrale in Nevers
2000 Präsentation des Zyklus: Vesper in Hannover

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Kategorie: Gegenwartskunst

Heinz Mack

1931 geboren im hessischen Lollar
Mack lebt und arbeitet in Mönchengladbach und auf Ibiza.
1950-1953 Studium mit Staatsexamen an der Kunstakademie Düsseldorf
1956 Staatexamen in Philosophie an der Universität Köln
1957 gemeinsame Gründung mit Otto Piene der Gruppe ZERO in Düsseldorf.
Ein Jahr später nimmt Mack an der Documenta II in Kassel teil und erhält den Kunstpreis der Stadt Krefeld.
Mack erhält den Premio Marzotto.
1964 - 1966 unterhält Mack ein Atelier in New York und nimmt an der Documenta III teil.
1965 wird der Künstler mit dem 1. Prix arts plastiques der 4. Biennale de Paris geehrt.
1970 erhält er eine Professur für einen Lehrauftrag in Osaka (Japan) und wird ordentliches Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, der er bis 1992 angehört. Auf der XXXV. Biennale in Venedig vertritt er im gleichen Jahr mit Uecker, Pfahler und Lenk die Bundesrepublik Deutschland.
1962-1968 und 1976 folgen größere Arbeitsexpeditionen in die Algerische Wüste und in die Arktis.
Den 1. Preis des internationalen Wettbewerbs Licht 79 der Niederlande erhält er 1979.
1992 folgt der Große Kulturpreis des Rheinischen Sparkassen-Verbandes.
2004 erhält der Künstler das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland als Anerkennung für sein Werk und sein Wirken als Botschafter der Kulturen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Gerhard Richter

1932 geboren in Dresden
Richter lebt und arbeitet in Köln.
1951-1956  1.Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden
1957-1961 als Meisterschüler an der Akademie und als freier Maler mit Staatsaufträgen der DDR tätig
1961 Flüchtet nach Westdeutschland
1961-1963  2.Studium an der Kunstakademie Düsseldorf
Richters Werk bewegt sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Anfänglich wurde er in seinem Schaffen vom Informel inspiriert.
1963 entstanden erste Arbeiten mit Unschärfetechniken, die er nach photographischen Vorlagen anfertigte.
1966 Entwicklung der Werkgruppe „Farbtafeln“ sowie „4 Glasscheiben“
1967-1975 Entstehung der "Grauen Bilder“. Dabei widmete er sich in einer Reihe einem bestimmten Einzelmotiv.
1971 bis 1993 Professor für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf
1972 vertritt Richter Deutschland auf der Biennale in Venedig mit der Serie "48 Portraits“
1977 Entwicklung farbintensiver, abstrakter Werke
1980 Entstehung seines ersten abstrakten Rakelbildes
Einer der jüngsten Wege, die Richter im Zuge seiner Erforschung von Abstraktion und Farbe eingeschlagen hat, ist seine Arbeit mit Streifen.

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Über uns

Galerie-Information

In der City von Bonn finden Sie die Galerie Bernd Bentler in repräsentativen Räumen am Rande der Fußgängerzone in unmittelbarer Nähe zum Geburtshaus Ludwig van Beethovens. Auch Bonns große Museen wie die Bundeskunsthalle und das Städtische Kunstmuseum sind  von hier aus schnell zu erreichen.
Die Galerie Bernd Bentler ist seit den späten 80-er Jahren im traditionellen Kunsthandel tätig und hat sich auf zeitgenössische Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis heute, schwerpunktmäßig auf ZERO-Kunst, spezialisiert.
Immer wieder nehmen wir aber auch die Werkschauen der Museen in Umfeld zum Anlass, diese durch entsprechende Ausstellungen in unserer Galerie zu begleiten. Seien es die Heinz Mack Ausstellungen in der Bundeskunsthalle in Bonn oder im Museum Küppersmühle in Duisburg, die Günther Uecker Ausstellung im K 20 in Düsseldorf oder die Gerhard Richter Ausstellung im Städtischen Kunstmuseum in Bonn. Aber auch die Enthüllung der Beethoven-Skulptur von Markus Lüpertz im Bonner Stadtgarten oder die Errichtung des Arc 89 von Bernar Venet auf dem Trajekt-Kreisel in Bonn begleiteten wir mit entsprechenden Präsentationen der jeweiligen Künstler in der Galerie. So versteht sich die Galerie als Spiegel der Kunst-Kultur im weiteren Umfeld.

Ergänzt wird diese Tätigkeit durch die Präsentation und Förderung  aufstrebender, neuer künstlerischen Positionen, die einen immer breiteren Raum im Portfolio einnehmen und denen die Zukunft gehört. Diese klassische Galerie-Arbeit ist für uns besonders wichtig, da wir schon immer über den Tag hinaus denken und so vielversprechende Künstlerinnen und Künstler an die Galerie binden wollen und an ihrem Erfolg im Sinne unserer Sammler und Kunden beteiligt sind. Thematisch gliedern sich diese Positionen in die Fragestellungen der Galerie ein: Die Frage nach dem Licht in der Kunst, nach der dritten Dimension in Malerei und Grafik und nach neuen Ausdrucksformen.

Vor allem mit der Künstlerin Bettina Hachmann, den Künstlern Martin Noël, André Schweers und Marius Singer sind wir auf einem sehr erfolgreichen Weg. Aber auch andere, jüngere Positionen werden wir auf diesem Weg der Förderung und Unterstützung durch Messeauftritte und Ausstellungen begleiten.

Motivation und Grundlage unseres Handelns aber ist die Freude. Die Freude an der Kunst, die wir in der Galerie präsentieren, und die Freude am Umgang mit den vielen Menschen, denen wir auf unserem Weg begegnen und die die Freude an der Kunst mit uns teilen.

 

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1981