Menu
art KARLSRUHE 13. bis 16. Februar 2020
Eine Veranstaltung der

Steinberger Galerien

An der Stadtmauer 6, 97990 Weikersheim
Deutschland
Telefon +49 7934 993 433
Fax +49 7934 993 031
info@steinberger-galerien.de

Hallenplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Hallenplan (dm-arena): Stand H4/N08

Geländeplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Geländeplan: dm-arena

Ansprechpartner

Sonja Steinberger

Telefon
++49 (0) 177 325 44 75

E-Mail
info@steinberger-galerien.de

Künstlerdetails

Kategorie: Contemporary Art 21

Bettina Albrecht

REFLEXION ÜBER EINE BILD - LANDSCHAFT

Meine LANDSCHAFTEN entstehen im Atelier.

Es sind keine Abbildungen von konkreten Landschaften, sondern Gesehenes und Erlebtes wird zur Abstraktion einer Landschaft.

Erforschung von Formen im Raum.
Prozesshaftigkeit, die nicht durch „Kopfgeburten“ entsteht, sondern durch das Tun.

Die Farbe, der Farbkörper werden zum eigentlichen Thema; der Inhalt wird Form.

In die Farbe eintauchen - Schicht um Schicht; Material anhäufen.
Verborgenes bleibt verborgen, während das Bild gleichzeitig im Raum verortet.

Artist-Statement - Bettina Albrecht/Januar 2019

Mehr Weniger

Kategorie: Contemporary Art 21

Frederik Eckenheim

Frederik Eckenheim spielt mit dem, was wir allgemein als „schön“ bezeichnen. Das spiegeln seine fertigen Bilder ebenso wider, wie der gesamte Schaffensprozess. Durch ätzende Chemikalien wie Salz- und Schwefelsäure wird ein Oxidationsprozess erzeugt. Auf natürliche Weise entstehen so Strukturen mit kräftigen Farben. Dabei arbeiten seine Werke mit dem Kontrast von Nähe und Distanz. Von Weitem wirken sie glatt, konkret und greifbar. Bei näherem Hinsehen jedoch eröffnen sich neue Welten, die scheinbar glatte Oberfläche wird rissig und es lässt sich erkennen, wie sich aus dem Zerfallenen etwas Neues entwickelt. Im Zusammenspiel von Auflösung und Neuanfang liegt eine außergewöhnliche Schönheit und überrascht den Betrachter durch eine Ambivalenz, die der Kombination aus Weichheit und Harmonie aus der Ferne, und dem brutalen Zersetzungsprozess aus der Nähe geschuldet ist. Das besondere Ergebnis löst unweigerlich Staunen und Faszination aus.

Text: Dieter Rippel (Mitglied des Bezirkstags von Oberbayern/ Kulturreferat der Landeshauptstadt München)

Mehr Weniger

Kategorie: Contemporary Art 21

Barbara Ehrmann

Inspiriert durch das besondere körperliche und mentale Erlebnis beim Apnoetauchen, schwerelos im Urstoff Wasser, in einer anderen Welt, entstehen reduzierte, archaisch anmutende Zeichnungen.
Ich liebe es, empfindliche Balancen zwischen Mensch und abstrakter Form auszuloten und imaginäre Bildräume zu entwickeln, in denen die Gesetze der Schwerkraft aufgehoben zu sein scheinen. Physisch Schweres schwebt leicht und raumlos in der Luft.
In meditativer Langsamkeit gemalte Punktestrukturen dehnen sich aus, bilden Formen, die an Schwämme, Korallen oder Ströme von Luftblasen denken lassen. Schattenrissartige Bojen, Reusen oder  bootsähnliche Gefäßformen gleiten dynamisch ins Bild, driften nach oben, sinken sanft ab, alles im Fluss.
Der Einsatz von Wachs auf asiatischen Papieren erzeugt Transparenzen und räumliche Tiefenschichtungen. Während wachsbeschichtete Papierfahnen luftig und zart schweben, entfalten in Wachsschichten eingesiegelte Bildtafeln ikonenartigen Charakter. Sie bergen geheimnisvoll das Darunterliegende.

Artist Statement - Barbara Ehrmann

Eingetaucht – damit kommt eine der Künstlerin eigene, von ihr im Laufe vieler Jahre entwickelte Technik in den Blick, Zeichnungen und Bilder mit Paraffinwachs zu beschichten. Als Trägermaterial bevorzugt sie Japanpapier, verwendet aber auch Leinwand und Holz. Sie arbeitet mit Acryl in Mischtechniken und Collage, mit Tuschen oder Kreiden. Dabei sind die unbunten Farben Schwarz, Weiß und Grau beherrschend, gelegentlich kommen Orange, Gelb, Grün und Blau ins Spiel. Durch die Wachsschichten, die sie über ihre Bilder legt, erhalten die Farbfelder eine fast magische Leuchtkraft von innen heraus. Zugleich wird das Dargestellte, die Figur, versiegelt in einem eigenen Raum, in einer ihr eigenen Welt.

Textauszug: Dr. Bernhard Oßwald (Katalog: Eingetaucht)

Mehr Weniger

Kategorie: Contemporary Art 21

Frank Leske

Im Vordergrund meiner Arbeit steht meine Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper, dessen Präsenz und dessen Ausdruck in Bewegung. Ich stelle den menschlichen Körper in einfacher, stark abstrahierter Form dar. Dabei versuche ich dessen Dynamik und dessen Statik in dem begrenzten Raum
des vorhandenen Materials -meist des Baumstammes- auszuloten. Die Skulptur entwickelt sich über die Reduzierung des Körpers auf Bewegungslinien, verbunden durch eine gespannte, strukturierte Oberfläche. Diese spiegelt zugleich auch die Rhythmik der Bearbeitung wider.

ARTIST-STATEMENT

Mehr Weniger

Kategorie: Contemporary Art 21

Folkert Rasch

In Wilhelmshaven, am Meer aufgewachsen, habe ich schon während meines Kunststudiums in Braunschweig, meine Liebe zu den italienischen Malern der "Pittura Metafiscia" entdeckt und für meine Arbeit übersetzt. Ich sehe mich in der Tradition der "Deutschrömer", in der sich nordische Einflüsse und mediterranes Lebensgefühl verbinden. Mit strenger Bildkomposition und behutsamer Farbgebung spüre ich in meinen Bildern dem Geheimnis der Dinge nach. Meine Arbeiten werden atmosphärisch verdichtet, so dass wir sie nicht für eine Abbildung der Wirklichkeit halten, sondern für eine künstlerisch geschaffene Welt, die durch ihre Gegenständlichkeit auf das sichtbare Leben verweist. Die von mir gewählten Bildgegenstände sind mit eigenen Erfahrungen und Erlebnissen verbunden, doch es geht mir in meiner Malerei immer auch um das Exemplarische, z.B., um das Nahe, um das einfache Dasein der Dinge und ihr geheimnisvolles Sosein, ihre physische Körperlichkeit und ihren metaphysischen Gehalt.

ARTIST - STATEMENT

Mehr Weniger

Kategorie: One-Artist-Show

Silvia Siemes

Zu den Arbeiten von Silvia Siemes:

Mir fällt dazu das aristotelische Zeitverständnis ein: „Ektinos eisti“ als das im Raum sich Bewegende „Von etwas her, zu etwas hin“. Ihre Skulpturen aus der Werkreihe „Bleiben/Warten“ halten genau das Dazwischen, eine Art kontemplative Aufmerksamkeit gegenüber dem richtigen Moment: Sich aufzumachen — der aufmerksame Moment vor einer Entscheidung.

Diesen Moment definiert die Künstlerin als ein Stillesein, ein in sich versammeltes Dasein, das immer so bleiben könnte, eine Art Zeitlosigkeit . Aber es könnte auch zu etwas hinführen — nämlich in die Bewegung, in die Zeit und damit auch in die Vergänglichkeit.

Spannend ihre Technik, wie da aus „Lehm" ein Lebendiges entsteht durch Schichten und Auflegen. Jede ihrer Figuren ist eine kleine Schöpfungsgeschichte. Aus dem sichtbaren Entstehungsprozess beziehen sie ihre Fragilität: Sie sind schön, aber auch zerbrechlich, umgeben von einer Aura der Melancholie, denn sie wissen um ihr kurz bemessenes Dasein, um diesen Moment des Innehaltens und Bewusstwerdens in einem unabänderlichen Prozess von Werden und Vergehen, von Metamorphose und Wandlung.

Marion Reichert 2019

Mehr Weniger

Kategorie: Contemporary Art 21

Waltraud Späth

In ihren Arbeiten spielen zwischenmenschliche Beziehungen und das Verhältnis des Individuums zur Gesellschaft eine große Rolle. Ihre ungegenständlichen Skulpturen schaffen ein komplexes Spannungsverhältnis, in dem auch übergeordnete Wechselwirkungen zwischen menschlichen Charakteren und ihrer Umwelt eine Rolle spielen. Der sensible Balanceakt der Materialien in den Objekten wird so zu einer Metapher des menschlichen Seins.

Kontrastreiche Dialoge von meist zwei verschiedenen Werkstoffen bestimmen die Themen ihrer Arbeiten. Durch eine klare und minimalistische Formensprache erzielt Waltraud Späth eine ungemein reizvolle Spannung und Dynamik in der Erscheinung der dargestellten Objekte. In ihren Arbeiten favorisiert die Künstlerin vor allem Holz, Stahl und Beton, welche, obgleich sie in ihren Texturen sehr hart aufeinandertreffen, sie doch als eine harmonische Einheit dem Betrachter vorgeführt werden. Diese Korrespondenzen berühren den Betrachter auf einer emotionalen Ebene und veranschaulichen gekonnt subtil zwischenmenschliche Interaktionen.

Auch in ihren Großplastiken zeigt sich diese Arbeitsweise und die Künstlerin nimmt hier des Weiteren formellen Bezug auf die eingebettete Szenerie und erzählt somit eine Geschichte ihrer Umgebung.

Text: Eva Pongratz/ Steinberger Galerien

Mehr Weniger

Kategorie: Contemporary Art 21

Diederik Storms

Kontraststarkes Material

Um die Kontraste in seinen Arbeiten herauszuarbeiten, benutzt Diederik Storms rohe Basismaterialien wie Stein und Stahl sowie Fundstücke aus zum Teil versteinertem Holz. Diese kombiniert er mit klarem Acrylglas – auch Perspex oder Acrylat genannt, welches in Platten oder Blöcken hergestellt wird.

Diederik Storms: „Das besondere an der Materialität Acrylglas ist, Skulpturen mit Lichtreflexionen und Spiegelungen zu kreieren!“ Für meine Werke benutze ich Blockmaterial aus Acrylglas, welches ich mit meinen langjährig entwickelten Techniken zum Bearbeiten von Skulpturen - beispielsweise durch den Einsatz von feinsten Instrumenten aus dem medizinischen Bereich – bearbeite, aushöhle, fräse, schleife, poliere etc.

Mehr Weniger

Kategorie: Contemporary Art 21

Manuela Tirler

Manuela Tirler bewegt sich mit ihrer Arbeit im Spannungsfeld zwischen Kunst und Natur und hat ihre eigene Bildsprache entwickelt und gefestigt, die ihre Arbeiten unverkennbar machen: Als ginge es um organische Knäuel oder floralen Wuchs, rostbraun flammende Bäume, wild wuchernde Gezweigkugeln, reisigartige Bündel oder gesponnenes Garn, gewinnt sie dem geschweißten Eisendraht und Stahl eine Leichtigkeit ab, die der Betrachter wider besseres Wissen gerne annimmt. So folgt er den Stahlverästelungen in deren spannungsreicher Balance aus Naturanklang und geometrischer Struktur aus skulpturaler Setzung und dreidimensionaler Raumzeichnung.


Text: Günter Baumann

Mehr Weniger

Unsere Künstler