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art KARLSRUHE 13. bis 16. Februar 2020
Eine Veranstaltung der

Galerie und Kunsthandel Draheim

Hauptstr. 48, 65347 Eltville-Hattenheim
Deutschland
Telefon +49 171 3124950, +49 171 3124950
Fax +49 6129 489024
kunsthandel-draheim@t-online.de

Hallenplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Hallenplan (Halle 3): Stand H3/K13

Geländeplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Geländeplan: Halle 3

Ansprechpartner

Michael Draheim

Telefon
0171-3124950

E-Mail
kunsthandel-draheim@t-online.de

Unser Angebot

Kategorien

  • 1  Klassische Moderne

Klassische Moderne

  • 2  Nachkriegskunst

Nachkriegskunst

  • 7  One-Artist-Show

One-Artist-Show

Künstlerdetails

Kategorie: Klassische Moderne

Max Pechstein

Überlegende, 1923
Lithographie, von Hand aquarelliert
Rechts unten mit Bleistift  handsigniert und "1923" datiert
Links unten Nummer "46"
Darstellungsgröße: 43 x 29 cm
Blattgröße: 70,5 x 48 cm
Rahmen: 92 x 77 cm
Werkverzeichnis Nr. L390
Handgefertigter Rahmen, dickes, säurefreies Passepartout, Museumsglas 
Provenienz: Lempertz Auktion 643, November 1989

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Kategorie: Nachkriegskunst

Eberhard Havekost

www.betabotega.com, 2005
Öl auf Leinwand
Rückseitig signiert, datiert und betitelt
65 x 65 cm
Literatur und Abbildung:
Katalog Eberhard Havekost, Benutzer Oberfäche, User Interface, Schirmer und Mosel  Verlag München, 2007
Provenienz: 
Anton Kern Gallery, New York
Collection of Nancy and Stanley Singer, New York

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Kategorie: One-Artist-Show

Rolf Hans

Poesie der Dinge

1970 beginnt Rolf Hans erstmals mit der Gestaltung von Objekten. Es sind kleine Skulpturen, die er aus Eisenrohren mit rundem oder viereckigem Profil zusammenfügt. 1987 nimmt Hans das Medium Skulptur erneut auf. Dabei gilt ihm der Arbeitsprozess nun nicht mehr als ein bewusstes Konstruieren, sondern ein sich vom Gegebenen Leiten-lassen. Und wie bei seinem malerischen Schaffen, entstehen jetzt auch seine Objekte aus einer inneren Notwendigkeit heraus, nicht um ein intellektuelles Vakuum zu füllen. „Dieser Zwang hat mich seit Jahrzehnten im Griff und seit ein paar Jahren versuche ich, ihn mit dem Zyklus ‚Poesie der Dinge‘ zu befrieden. So konzentriert sich Hans in seinem letzten Lebensjahrzehnt auf die Arbeit an dem Skulpturenzyklus. Und wie im Rausch schöpft er aus den neu gegebenen Möglichkeiten, die ihm das Gestalten der Objekte bietet: „Die Poesie der Dinge wächst, sie schluckt alle Zeit, Vieles wird vernachlässigt

 „Es ist ein schwierig Ding mit der Kunst, mit Blick auf die Vorgänger versucht man den Weg zu finden, der Zeitgeist und seine Ästhetik beeinflussen die Richtung, man weiß ob der Unzufriedenheit in der man sich bewegt. Jetzt in mitten der ‚Poesie der Dinge‘ ein Gefühl von Freisein, dennoch eng verbunden mit Vielem was vorher war, die Arbeit ohne jeden Zwang, da ist auch kein Programm, nur ein Titel der jeder Arbeit von Freiheit erlaubt.“ Doch trotz der Vorbilder vor Augen gelingt es Hans von Anfang an mit seinem Objektzyklus ganz eigenständige Formulierungsmöglichkeiten zu finden. Was ihn mit Max Ernst, Brancusi, Duchamp und den Schweizer Künstler-Kollegen verbindet, ist allein das Ausgangsmaterial: Fundsachen.

Es sind ganz banale Dinge des alltäglichen Lebens – ehemals Benötigtes, Nützliches und Praktisches wie Werkzeuge, Gebrauchsgegenstände, Geräte –, die ihrer Funktion enthoben sind und nun dem Künstler als Tür zur Phantasie dienen: Dergestalt entkleidet Hans die Dinge ihrer bisherigen, traditionellen Funktion bzw. ihrer archaischen Bestimmung und transportiert sie in eine andere, neue Wirklichkeit, um sie wieder zu beseelen. Dabei will er, ohne zu ästhetisieren, die vorgefundene Gestalt nicht verleugnen. Ihre ‚angeborene‘ Struktur, Gebrauchsspuren und Farbe nur geringfügig verändernd, sucht er ihren Sinn und Zweck als Form hervorzuheben und ihre innewohnende Ausstrahlung neu zu definieren. So präsentiert Hans ohne jede Künstlichkeit dinghaft die abstrakten Symmetrien der Holz und Metallobjekte und platziert sie ganz der künstlerischen Tradition gehorchend auf einen Sockel. Darüber hinaus integriert er diesen in das Werk. Denn als unterster Bestandteil bereitet der Sockel nicht nur auf die Skulptur vor, sondern lockert, löst oder festigt ihre Erdverbundenheit. Mit diesem Aufrichten verschafft er den Skulpturen ein weiteres Eigenleben, sozusagen ein zweites Dasein, und gibt ihnen auch mit einem neuen Namen eine neue Identität. „Sie zeigen ihre Persönlichkeit, eines mehr, ein anderes weniger, wie das so ist im Leben, bzw. in der Kunst. „Was ihnen allen gemein ist, ist ihr Wirken aus der Vergangenheit in das Hier und Jetzt. Dabei offenbaren sie ihre ursprüngliche Schönheit und das Mystische, das unsere Phantasie beflügelt.

In Rolf Hans‘ Phantasiewelt der „Poesie der Dinge „finden wir mal fröhliche und heitere, mal ernste und beängstigende Dinge und ‚Akteure‘. Sie überraschen uns durch ihre eigenwillige Schönheit, deren Zauber wir uns nicht entziehen können. Sie bewirken immer wieder Erstaunen und decken die Zwiespältigkeit eines Gegenstandes auf.

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Unsere Künstler

Über uns

Galerie-Information

Der Kunsthandel Draheim wurde 1994 vom heutigen Inhaber Michael Draheim gegründet. Schon früh stand fest, sich auf Werke der bildenden Kunst wie Gemälden, Zeichnungen, Grafiken und Skulpturen zu spezialisieren.
 Anstatt sich auf eine bestimmte Epoche, einen bestimmten Stil festzulegen, gilt das Augenmerk auf ausgewählten und qualitätsvollen Objekten. Hierzu zählen auch einige zeitgenössische Positionen.
Ergänzend zu bestimmten Ausstellungen hat der Kunsthandel Draheim daher bereits mehrere Kataloge publiziert.
Erwähnenswert seien hier die Publikationen zu Ausstellungen der Künstler Alexej Jawlensky, Alo Altripp, Rolf Hans, Nina Stoelting und Nikolaus Nessler.
Selbstverständlich garantieren wir uneingeschränkt für Echtheit und Originalität der von uns angebotenen und erworbenen Kunstwerke. Auf Wunsch erhalten Sie zu jedem einzelnen Kunstwerk eine Expertise.
KUNSTHANDEL DRAHEIM ist Mitglied im BVDG

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1994