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art KARLSRUHE 13. bis 16. Februar 2020
Eine Veranstaltung der

Galerie Dr. Markus Döbele

Am Hoch 1, 97337 Dettelbach
Deutschland

Hallenplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Hallenplan (Halle 2): Stand H2/E08

Geländeplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Geländeplan: Halle 2

Ansprechpartner

Dr. Markus Döbele

Telefon
0151-19390438

E-Mail
info@galerie-markus-doebele.de

Künstlerdetails

Kategorie: Klassische Moderne, Nachkriegskunst, One-Artist-Show

Max Ackermann

Max Ackermann wurde 1887 in Berlin geboren und ist in Ilmenau aufgewachsen. Seine Ausbildung begann 1906 im Kunstgewerblichen Seminar bei Henry van de Velde in Weimar. Als Student suchte Ackermann vergeblich nach einer prägenden Lehrerpersönlichkeit, die er weder an den Kunstakademien in Dresden, noch in München und Stuttgart fand. Erst nach seinem Abschluss im Jahr 1912 in Stuttgart traf er auf Adolf Hölzel, dessen Besinnung auf die gestalterischen Mittel auch den jungen Ackermann begeisterte und Grundlage seines Lebenswerks wurde.

Die geistige Grundlage entwickelte sich aus der Rezeption der Weimarer Klassik insbesondere Goethes. In den musikalisch-lyrisch wirkenden, die Gegensätze ausgleichenden Kompositionen Ackermanns spiegelt sich eine tief empfundene Vorstellung einer metaphysischen Weltenharmonie wieder.

In der Nachkriegszeit nach 1945 avancierte Ackermann zu einem der bedeutendsten deutschen Künstler der abstrakten Malerei. Er starb 1975 in Unterlengenhard im Schwarzwald

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Kategorie: Gegenwartskunst

Angelika Summa

Angelika Summas künstlerisches Konzept zielt weder auf das Umreißen, noch auf ein Freilegen von Volumen. Ihre Interesse gilt dreidimensionalen Strukturen, die sich in einfachen Formen ausbreiten. Diese lockeren räumlichen Geflechte aus gesammelten, industriell vorgefertigten Drähten, Röhren, Bändern oder Seilen aus Metall rhythmisieren einen Raum, dessen Grenzen unscharf umwuchert bleiben. Die räumliche Struktur dieser Wucherungen ist das Kernthema der Bildhauerin. Ihre Skulpturen faszinieren durch die Symbiose der industriellen Gleichförmigkeit des Materials mit einer organischen anmutenden Ordnung. Darin klingen immer wieder neu natürliche Bewegungen an, wie Wuchern, Fließen, Pulsieren, Kreisen, Wachsen, Zerfallen, Pulsieren, Mäandern, etc. In Angelika Summas künstlerischer Sprache bekommen Relikte unserer Zeit in neuem Verbund auf einzigartige Weise eine zeitlose Bedeutung und eine geistige Dimension.

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Kategorie: Gegenwartskunst, One-Artist-Show

Ernst Wolf

Ernst Wolfs Malerei entwickelt große Gegensätze der malerischen Mittel. Prazision und Zufall sowie Standardisierung und lyrischer Klang der Farbpalette sind einander überlagernd in einem Werk präsent. Entscheidend ist die Präsenz des Konträren, bei gleichzeitigem Ausgleich. Mit einer erkennbar begrenzten Auswahl von Farben setzt Wolf Kontraste, die sehr komplex miteinander und gegeneinander wirken. Die materielle Wirkung der Farben ist genauso präsent wie irreale Farbempfindungen. Beide Arten von Kontrasten bleiben erkennbar. Das komplexe Spiel der Gegensätze, ermöglicht dem Betrachter sich als ein Wesen wahrzunehmen, das dialektisch Gegensätzliches gelten lassen kann

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Kategorie: Gegenwartskunst

Andrea Lein

Eintauchen in die Bilder Andrea Leins heißt, sich einer Welt zu überlassen, die sich nicht an unsere Regeln hält. Es zeigen sich materielle, technische und räumliche Sprünge, die sich verselbstständigen auf einer Suche nach dem Geheimnis, das sich in der Malerei verbirgt. Die Bilder erscheinen als Spuren einer verträumten Entdeckungsreise ins Wunderland der Malerei, in der unsere visuelle Logik nicht mehr gilt.
In den 90er Jahren, als Berlin sich suchte, entwickelte Andrea Lein experimentell die Grundlagen ihrer Malerei. Sensibel brachte sie eine unkonventionelle Form der Collage und Decollage zur Reife, die eine eigene und vielschichtige malerische Poesie hervorgebracht hat. In den neuen Bildern bringt Andrea Lein ihr malerisches Repertoire genauer dosiert ein. Sie schafft es, ihre Freude an der Verbindung von kindlicher Phantasie und malerischer Poesie auf den Betrachter zu übertragen. Ihre jüngst entstandenen Werke zeigen fokussierte Gebilde, die einen kafkaesken Beiklang bekommen. Dadurch wirken die Bilder vordergründig einfacher, aber doch geistig vielschichtiger. Sie wollen weniger die Phantasie des Betrachters mitreißen, als zum Geheimnis verlocken.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Lukas Derow

Der Glaskünstler Lukas Derow baut in den auf der Art Karlsruhe gezeigten Lichtprojektionen locker komponierte Installationen mit unterschiedlichen Materialien. Diese erscheinen durch Licht in Szene gesetzt -  einerseits in ihrer Eigenpräsenz und andererseits als Projektion. Immaterialität und Materialität verschwimmen ineinander.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Paolo Iacchetti

Paolo Iacchetti sucht das Schöne im Zusammenspiel von Farbe und Linie. Seine Malerei wirkt meist auf den ersten Blick monochrom. Ihre Wirkung entfaltet sie erst auf den zweiten Blick. Manchmal erkennt man ein farbiges Liniengespinst, manchmal kann man es nur noch erahnen hinter dem Oszillieren leisester Farbmodulationen.
Die Souveränität im Umgang mit hochsensiblen Farbabtönungen zeichnet Iacchettis Malerei aus, er fordert vom Betrachter ein langsames behutsames Sehen, um dem Schönen in seinen Werken auf die Spur zu kommen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Sabine Becker

Sabine Becker inszeniert das Pigment Kobaltblau. Wenn andere Farben auftauchen, wie Miloriblau oder andere Primärfarben, dann dienen sie als Bühne für die komplexen Wirkungen ihres Kobaltblaus. Ein aufwendiger Farbauftrag bewahrt die Strahlkraft des Pigments und beschert dem Betrachter ein ungewohntes Farberlebnis, das die wenigsten aus ihrem Alltag kennen. Die Monochromie in der Fläche tendiert dazu, die Oberflächen verschwimmen zu lassen. Diesem setzt Sabine Becker ein organisch krustiges Oberflächenrelief entgegen. Entsprechend ist ihr Gesamtwerk gekennzeichnet von seriellen Versuchsreihen, in denen sie materielle und immaterielle Wirkungen immer wieder aufs Neue austariert. Dabei nutzt sie das Kobaltblau für ein komplexes Spiel mit Licht, Raum, Bewegung .

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Kategorie: Gegenwartskunst

Gerd Kanz

"Maler sind gewissermaßen Gärtner im philosophischen Raum. Maler und Gärtner graben den Boden um und erkunden dessen Beschaffenheit, ehe sie etwas ganz Bestimmtes hineinpflanzen, immer in der Hoffnung, es möge gerade dort gut gedeihen. Manchmal pflanze ich Fragen und manchmal wächst daraus eine Antwort. Ich male und pflanze und staune über das Wachsen der Dinge." Gerd Kanz

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Kategorie: Gegenwartskunst

Dirk Klose

Naturidyll und Blumenpracht begegnen uns in den Bildern Dirk Kloses. In diese komponiert er metallisch glänzende Flächen aus Silberaluminium und Kompositgold, die wie Intarsien in der Malfläche wirken. Der Betrachter kann sich nie sicher sein, ob diese Akzente gegensätzlich abstoßend, als harmonische Einheit oder als natürlich verwoben erscheinen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Rosario Rebello de Andrade

Rosário Rebello de Andrade stellt ihre Arbeiten in Form einer ganz bestimmt gewählten Zusammenstellung vor. Es handelt sich um eine Konstellation verschiedener piktorischer Elemente in verschiedenen Größen, angefangen von kleinen runden Joghurtdeckeln bis hin zu großformatigen Exponaten, die so angeordnet sind, dass der paradox wirkende Ausdruck Bilderinstallation voll gerechtfertigt ist.

Auch die persönliche Bezugswelt der Künstlerin bietet sich in einer bestimmten Konstellation dar. Es handelt sich sicherlich um autobiographische Bezüge, einige rein subjektiv und traumähnlich, andere zugehörig dem Kulturraum, in dem sie lebt, anspielend auf die Entsprechung zwischen den Künsten und auf die Disziplin Malerei selbst. Hier ist der erste kreative Akt die Enthüllung von poetischen und geistigen Affinitäten, die in der intuitiven Auswahl von Fragmenten und Ausschnitten erscheint, anheimgegeben der Welt des Sichtbaren, wo alles Sprache und Mitteilung werden kann. „An deiner Seite sitzend und in die Wolken blickend, achte ich besser auf sie...“ schreibt die Künstlerin 2006 in ein Bild, wobei sie Alberto Caeiro, eines der Pseudonyme des por tugiesischen Dichters Fernando Pessoa, zitiert.

João Norton de Matos, in: Rosário Rebello de Andrade, Architekturen.Künstler.Spaziergänge.Landschaften,
Lissabon 2009

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Kategorie: Gegenwartskunst

Robert Weissenbacher

Robert Weissenbacher entwickelt seine Motive und Bildthemen in den malerischen Mitteln, Seine kraftvollen malerischen Akzente evozieren beim Betrachter gegenständliche Bilder, ohne ihn festlegen zu wollen, und bleiben dennoch absolute Malerei. So bewegt sich der Künstler auf einem schmalen Grad, indem er die malerische Akzente immer ausgewogen in doppelter Funktion setzt. Sein Malprozess erscheint als ein Abtasten von Farbklängen und Pinselführung hinsichtlich dieser Doppelwirkung der Wahrnehmungseindrücke. Eine solche Malerei vereint die Errungenschaften absoluter mit denen gegenständlicher Malerei. Der Betrachter wird hier nicht auf die eine oder andere Art der Betrachtung festgelegt.

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1998