Menu
art KARLSRUHE 13. bis 16. Februar 2020
Eine Veranstaltung der

Galerie Bengelsträter

Cecilienallee 39, 40474 Düsseldorf
Deutschland

Hallenplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Hallenplan (Halle 3): Stand H3/G33

Geländeplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Geländeplan: Halle 3

Ansprechpartner

Jutta Bengelsträter-Ewest

Cecilienallee 39
40474 Düsseldorf

Telefon
+49 171 2340409

E-Mail
info@galerie-bengelstraeter.de

Werner Ewest

Telefon
0049172 2532436

E-Mail
ewest@galerie-bengelstraeter.de

Unser Angebot

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst

Rainer Augur

Rainer Augur versucht die besonderen Momente des Lebens auf Leinwand einzufangen, um damit Emotionen auf den Betrachter zu übertragen. Objekte und Personen werden möglichst detailgetreu erfasst und wiedergegeben, kräftige Farben und das Spiel mit Licht und Schatten lassen Szenen dabei besonders realistisch erscheinen.

Rainer Augurs fotorealistische Porträts zeigen Menschen in sehr persönlichen Gefühlsmomenten. Dabei scheint die  Figur in sich selbst versunken und als Teile einer großen Gemengelage, die sind Stadt nennt. Von dem Künstler geht eine besondere Art der Poesie aus, die er in seinen Bildern ausdrückt.

Er studierte visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Illustration an der Kunsthochschule Wuppertal. Danach Artdirector/ Storyboardzeichner in und für internationale Werbeagenturen
Seit 1990 selbständiger AD im Modebereich.

Lebt und arbeitet bei Hamburg.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst

Frank van Hemert

geb. 1956 in Kerkrade / NL. 1975 bis 1979 Studium an der TeHaTex in Tilburg, 1980 bis 1982 besuchte er die Ateliers 63 in Haarlem.
1982 als junger Künstler auf der documenta 7 vertreten. Zahlreiche Einzelausstellungen, u.a. im Haags Gemeente Museum, Den Haag, Stedelijk Museum, Amsterdam und in der Galerie Michael Schultz in Berlin, verweisen auf die Internationalität seiner Kunst. Er arbeitet in Serien, in denen er sich auf grundlegende Themen menschlicher Existenz bezieht: Tod und Sexualität, mit denen sich jeder auseinandersetzen muss. Oft ist dabei die Sprache nicht zureichend. Für Frank van Hemert sind diese Themen Ausgangsmaterial und Antrieb zugleich. Seine Auseinandersetzung mit ihnen geschieht mit den Mitteln der Malerei. Frank van Hemert lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Starnmeer bei Amsterdam.

Mehr Weniger

Kategorie: One-Artist-Show

Ryo Kato

1978 in Nimi in Japan geboren.
Er studierte an der Universität der Künste Berlin bei den Professoren Wolfgang Petrick und Daniel Richter.Als Meisterschüler von Daniel Richter, fing er an sich kritisch mit den Themen über Umweltkatastrophen auseinander zu setzen. 2012 erlangte er den Ersten Platz beim„I – Shi“– Preis des Okayama Präfektur – Museums in Okayama Japan und erhielt 2013 den Förderpreis der Darmstädter Sezession.

Ryo Kato arbeitet in einem spontanen, kraftvollen und detailliertem Duktus, der zu seiner ganz eigenen Handschrift geworden ist. Auf den ersten Blick entstehen abstrakte und dichte Farb-Form-Gebilde mit leidenschaftlichen und poesievoll-kalligraphischen Momenten. Auf den zweiten Blick bieten diese Werke eine beeindruckende Fülle figurativer Details die den Betrachter auf eine Entdeckungsreise schicken.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst

Silke Leverkühne

1953 in Rendsburg geboren. 1971 – 78 Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschülerin bei Alfonso Hüppi. 1975 – 76 Studium an der Academica di Belle Arti in Florenz. 1985 – 86 Atelieraufenthalt im Künstlerhaus Bethanien in Berlin. 1987 – 89 Stipendiatin der Günther-Peil-Stiftung des Leopold Hoesch Museums in Düren. 1989 Förderpreis der Stadt Düsseldorf. 1993 – 95 Gastprofessur für Malerei an der Gesamthochschule Kassel. Von 1999 – 02 Lehrauftrag an der Universität Gh Essen. 2002 – 03 Vertretungsprofessur an der Kunsthochschule Kassel. Seit 2004 hat Silke Leverkühne eine Professur für Malerei an der Universität zu Köln. Sie lebt und arbeitet in Düsseldorf.

Helles glänzendes Licht, das sich im Wasser sammelt, blaue, diesige Himmel, die sich in den Seen spiegeln, ein Grün, ein Blau, Pflanzenformen, Gesträuch, Geäst, das die Wasserflächen überlagert, unterschlingt, vom Wasser reflektiert wird, sich im Wasser bricht: Oben und unten, außen und innen, die Zeit und ihr Fluss durchdringen sich in vielschichtigen, durchlässigen, diaphanen Bildgebilden. Die Welt ist da, und in der Malerei wird aus dem (unscheinbaren) Kontinuum der materiellen Welt ein dort verwurzelter Anblick, in dem sich Sehen und Gesehenwerden verschränken. Silke Leverkühnes Malerei entsteht eine Welt der Sichtbarkeit, die im Spielraum der unendlichen schöpferischen Möglichkeiten das Gegebene als Kern von Evidenz wieder findet, mit neuer Überzeugungskraft, im bestürzenden Wiedererkennen. Der Blick wandert in das Bildgeschehen hinein, bewegt sich im Bild, folgt den Farbstrudeln, den Klängen der Farbbegegnungen, den Spiegelungen, die in schimmernden Farbschleiern aufblitzen und wieder verschwinden, erfährt Brüche, Verdichtungen, Schichtungen, und Lockerungen: eine Entdeckung der subtilen Verflechtung, die das Bild – zwischen opus und actus – entwickeln, eine gleitende Bewegung, die die komplementären Größen, die Form und den Sachinhalt balanciert und immer wieder neu entfaltet.

Dorothée Bauerle-Willert

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst

Stefan Pietryga

1954 in Ibbenbüren/Westfalen geboren. Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, Abteilung Münster. 1980 Meisterschüler bei Prof. Ernst Hermanns. 1990 erhält er das Bildhauerstipendium „Werkstattschloss“ der Stadt Wolfsburg und 1991 das Förderstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg, sowie 1993 das Stipendium Cité Internationale des Arts, Paris. Stefan Pietryga lebt und arbeitet in Potsdam.

Stefan Pietryga ist Maler und Bildhauer. Eine Hauptfigur seiner skulpturalen Arbeit ist sicher die Pappel, hauptsächlich in Holz und mit Farbe, blau wie der Himmel, aber auch in Bronze gegossen, grün und schwarz patiniert. Sein Interesse für diese spezielle Art Baum resultiert aus einer intensiven Auseinandersetzung mit romanischen Bauten. Pietryga sucht ein Pendant zu dieser Stilrichtung, die sich durch Wucht und Schwere auszeichnet. Die Pappel mit ihrer markanten aufragenden Form schien ihm besonders geeignet. Bald entwickelte sie sich aus diesem Kontext zu einer eigenständigen Figur. Pietryga arbeitet mit Säge und Beil in groben und kantigen Formen aus dem Holz. Um sie in der Landschaft hervorzuheben bemalt er sie in Ultramarine um Vorstellungen von Himmel, Tiefe, Transzendenz und Immaterialität zu wecken. Ein anderer Teil der künstlerischen Aussage Pietrygas sind seine Aquarelle. In den Großformaten auf Papier gerät die nie monochrome Farbfläche selbst in Bewegung, wird Spiegelbild der Schrittfolgen der tanzenden Menschenmenge, deren Muster wiederum den Ort oder die Farblandschaft definiert, an dem die Bewegungen stattfinden. Wir sehen Figuren, die sich an mehreren, an einer Vielzahl von topographischen punkten gleichzeitig befinden, denn an sich sind die farbigen Schemen ohne Individualität, ohne eigene Identität. Sie sind Variationen einer grundsätzlichen Figur: des Passanten. Der Passant bestimmt durch seine Wege und die Schnelligkeit seiner Bewegung die Konturen eines Ortes.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst

Wang Shugang

Wang Shugang (geb. 1960) studierte Bildhauerei an der Central Academy of Fine Arts in Peking. Nach seinem Abschluss wurde er als Mitarbeiter des Stadtplanungsbüros verpflichtet, das er aber nach einem Jahr verließ, um als freier Künstler zu leben. 1989 emigrierte er nach Deutschland. Er lebte und arbeitete als Bildhauer im Ruhrgebiet und kehrte erst 2000 wieder in seine Heimat zurück. Über seine Zeit in Deutschland sagte er später, hier habe er gelernt, „was es heißt, einsam zu sein.“

2010 lautete der Titel einer Einzelausstellung seiner Werke in der Residenz der Deutschen Botschaft in Peking „Das Ich im Wir“, ein Titel, der programmatisch ist für die Arbeit Wang Shugangs. Im selben Jahr zeigte Alexander Ochs Galleries Berlin / Beijing in Peking die Einzelausstellung „Two are better than One“, was auf den gleichen Kontext in Wang Shugangs Arbeiten hinweist.
Mit seiner stark reduzierten und stilisierten Formensprache formuliert der Künstler in immer neuen Ansätzen sein zentrales Thema: Das Verhältnis von Individuum und Kollektiv in der von einer Partei beherrschten Massengesellschaft. Sein Leben in Deutschland aber hat ihn schmerzlich erleben lassen, dass die individuelle Freiheit des Einzelnen gleichzeitig auch den Verlust von Gemeinschaft und Zusammenhalt bedeutet, den es so in China seiner Meinung nach noch nicht gibt. Aber, so sagt er: „Der Preis der Geborgenheit besteht eben in dem Uniformitätsdruck des Kollektivs.“

Wang Shugang nähert sich den rasanten Umbrüchen der chinesischen Gesellschaft aus einer Vielzahl innovativer Perspektiven. Mit seinen Werken diskutiert er die Entwicklung, die zu einer drastischen Veränderung ökologischer, urbaner und sozialer Landschaft geführt hat und durchleuchtet die Möglichkeiten und Grenzen eines solch immensen Wandels kritisch. Wang Shugang entwickelt seine glatt polierten, ausgesprochen ästhetischen Bildwerke aus der Widersprüchlichkeit seiner kulturellen Erfahrungsmuster. Dabei erfindet er eine symbolhafte Farben- und Formensprache. Der Bildhauer fertigt seine skulpturalen Modelle aus rot leuchtendem oder schwarzem Polyester sowie aus Marmor oder Bronze an, die uns einerseits an seriell hergestellte Industrieprodukte erinnern, und die andererseits sowohl von europäischer Figuration des 20. Jahrhunderts als auch von buddhistischer Ikonografie beeinflusst sind. Die Figuren Wang Shugangs treten selten alleine auf, sondern häufig als Gruppen. Aber häufig verkörpert der Einzelne trotz der kollektiven Zugewandtheit eine isolierte Existenz.

International bekannt wurde Wang Shugang durch seine roten Mönche, die Gruppe von acht lebensgroßen, in einem spirituellen Kreis hockenden und an buddhistische Mönche erinnernden Figuren, die er für den G-8 Gipfel in Heiligendamm 2007 konzipierte und die 2010 auf der Biennale in Vancouver neu inszeniert wurden. Typisch für sein Werk ist die bittere ironische Brechung zwischen Gegenwart und Rückbesinnung auf Tradition und kulturelles Wissen: Gab es ein nennenswertes Ergebnis in Heiligendamm? Die Zahl acht hat in der chinesischen Tradition eine glückbringende Bedeutung, aber was heißt das heute noch?

Mehr Weniger

Kategorie: One-Artist-Show

Anna Lena Straube

Zur Malerei von Anna Lena Straube

1978* Bremen. 2004 Diplom freie Kunst bei Professor Peter Nagel an der Muthesius Fachhochschule Kiel, 2005 Aufbaustudium an der HfbK Dresden, Kunsttherapie bei Professorin Doris Tietze. 2007 Stipendium der Staatskanzlei Kiel im Künstlerhaus Cismar. 2006 Valentine-Rothe-Preis, Frauenmuseum Bonn. 2006 Förderpreis des Landes Schleswig-Holstein für bildende Kunst. Seit 2005 freischaffend in Berlin.


Der tiefe Brunnen weiß es wohl,
Einst waren alle tief und stumm,
Und alle wußten drum

Der tiefe Brunnen weiß es wohl,
Einst aber wußten alle drum,
Nun zuckt im Kreis ein Traum herum.

Hugo von Hofmannsthal - Weltgeheimnis

 
Im Leben wie in der Kunst sind Bilder die Voraussetzung für Bilder. Bilder schöpfen aus Bildern, fließen in Bilder zurück, und so immerfort bilden sie unendliche Geflechte, im ewigen Zickzack. Kein Bild steht still. Bilder sind zirkulär. Jeder Blick verändert die Sicht, sowie das Gesehene - und den Seher.

Anna Lena Straubes Malerei führt mitten hinein in das Geflecht der Bilderwelten. Was sie dort herauszieht sind Szenen von Jugend und Weiblichkeit, die wie Urbilder der Hoffnung wirken. Aber anstatt schwelgerisch im schönen Schein zu verharren, entrückt die Künstlerin ihre Figuren in Grisaille und Düsternis, setzt sie aus in unwirtlich zerrissenem Terrain. Diese Malerei entfacht Spannungen, die Zweifel säen. Furcht untergräbt Hoffnung, Albtraum sprengt Traum. Und die Blicke der Betrachter, angetrieben von spannungsvoller Schönheit, sind Teil des Prozesses, bei dem sich Bilder und Leben und umgekehrt, Leben und Bilder beflügeln. Dorothée Bauerle-Willert

Mehr Weniger

Unsere Künstler

Galerien-News

Datum

Thema

Download

07.02.2020

25 Jahre Galerie Bengelsträter

Wir feiern unsere ersten 25 Jahre und laden herzlich zu einem Glas Sekt auf unseren Messestand ein. Halle3, Stand G33
Mit Unterstützung der Künstler und Kunstprofessoren der Gruppe „Junger Westen“ gründete Jutta Bengelsträter ihre eigene Galerie in Westfalen. Folglich zeigte sie in
ihren ersten Ausstellungen Künstler wie Hans-Jürgen Schlieker, Günter Drebusch, Gustav Deppe oder Emil Schumacher. Weiter gesetzte Maler wie Heinz Mack ließen die Galerie sehr schnell zu einem kulturellen Anziehungspunkt werden. Spektakulär waren die Ausstellungen der Professoren Burg Giebichenstein und mit den DDR Maler Willi Sitte
eine der ersten Ausstellungen in Westdeutschland.
Bald jedoch wurde klar, daß sie mit den Künstlern ihrer Generation ein eigenes Profil aufbauen wollte und so rückte die Figuration der 80er Jahre in den Vordergrund. Die Düsseldorfer Künstler/in Silke Leverkühne und Fernand Roda, aber auch mit dem Maler und Bildhauer Stefan Pietryga oder dem niederländischen Ausnahmemaler Frank van Hemert, entwickelte sich eine erfolgreiche Galeriearbeit. Das Portfolio wuchs und umfasst heute über 25 zeitgenössische Maler und Bildhauer. In den letzten 10 Jahren kamen mit Anna Lena Straube und Ryo Kato junge Künstler hinzu die gezielt gefördert und erfolgreich in den internationalen Kunstmarkt eingebracht wurden.
Über 200 eigene Ausstellungen, viele kuratierte Veranstaltungen in Museen, Kunstvereinen oder anderen öffentlichen Einrichtungen, und die Teilnahme an fast
100 nationalen und internationalen Messen zeigen die ganze Bandbreite des Schaffens im Kunstmarkt.
Von Menschen, die zum ersten Mal ein Originalbild gekauft haben bis hin zu den großen bekannten Sammlern, von Einmalkäufern bis hin zu Kunden, denen beim Aufbau einer Sammlung geholfen wurde, von Unternehmen die sich der Kunst verschrieben haben bis hin zu Erben, denen beim Verkauf der vererbten Sammlungen geholfen wurde, Tausende von Kunstinteressierten aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland zählen heute zu den Kunden der Galerie Bengelsträter. Den Auftakt zum Jubiläumsjahr bildet die Art Karlsruhe wo auch dieses Jahr wieder
eine Mischung der neuesten Werke der uns lange verbundenen Künstler und überraschenden neuen Positionen internationaler Stars gezeigt wird.

Mehr Weniger

Über uns

Galerie-Information

Seit 1995 vertreten wir an den Standorten Düsseldorf und Iserlohn zeitgenössische Kunst mit dem Schwerpunkt Malerei und Skulptur. Für den Privat- und Officebereich, entwickeln wir Konzepte und realisieren deren Umsetzung. Wir sichten für Sie den aktuellen Kunstmarkt, stiften vielschichtige und produktive Verbindungen zwischen Künstlern, Sammlern und Unternehmen.

Mehr Weniger

Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1995