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art KARLSRUHE 13. bis 16. Februar 2020
Eine Veranstaltung der

Kunsthaus Fischer

Torstraße 23, 70173 Stuttgart
Deutschland
Telefon +49 711 244163
Fax +49 711 2360366
info@kunsthaus-fischer.de

Hallenplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Hallenplan (Halle 3): Stand H3/F07

Geländeplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Geländeplan: Halle 3

Ansprechpartner

Markus Georg Kraushaar

Telefon
01733076892

E-Mail
info@kunsthaus-fischer.de

Unser Angebot

Kategorien

  • 1  Klassische Moderne

Klassische Moderne

  • 2  Nachkriegskunst

Nachkriegskunst

Künstlerdetails

Kategorie: One-Artist-Show

Max Ackermann

1887 Berlin – 1975 Unterlengenhardt. 1906-12 Studium an der Kunstschule in Weimar bei Henry van de Velde, in Dresden bei Richard Müller, in München bei Franz von Stuck und an der Akademie in Stuttgart bei Robert Poetzelberger. 1912 Übersiedlung nach Stuttgart und Studium bei Adolf Hölzel. 1928 Begegnung mit Wassily Kandinsky. 1933 Ausstellungsverbot. 1936 Lehrverbot und Übersiedlung an den Bodensee. 1957 Verleihung des Professorentitels. 1964 Ehrengast der Villa Massimo in Rom.

Ackermann chiffriert die gegenständliche Welt immer mehr. Er erfindet Formen, die er zur Abstrahierung von Figuren, Häusern und Landschaft verwendet. Das vorliegende Pastell ist in Horn am Bodensee entstanden. Am oberen Bildrand sind Berge angedeutet. Die Figuren sind in ein streng horizontal-vertikal angelegtes Raster eingepasst und mit kleinen Diagonalen verbunden. Sie agieren (essen, trinken, treiben Sport) vor einem See.
Tatsächlich lernt Ackermann 1932 bei einer seiner Reisen an den Bodensee die Musik- und Gymnastiklehrerin Gertrud Ostermayer kennen, die seit Mitte der 20er Jahre Ferienaufenthalte am Bodensee anbietet. Neben Sport und Spiel, Musik und Tanz bietet nun auch Ackermann Malkurse für erholungsbedürftige Städter an, da ihm die Lehr- und Ausstellungsmöglichkeiten entzogen wurden.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Matthias Eder

Der im Licht reflektierende Bronzeguss - als Unikat – mit seinen zarten Oberflächen zeigt kontrastreich heraus gearbeitete, fragmentarische Details. Oft sind sie noch mit dem Schleier der hellen Gusshaut versehen. Das Interesse des Künstlers gilt den Oberflächen, dem Relief, der Haut, sowohl inhaltlich als auch formal. Nur angedeutet treten die Wölbungen des Körpers aus den schmalen Bronzetafeln hervor.

Geboren 1968 in Rheinfelden. 1993 Steinbildhauer-Meister. 1993-95 Studium an der Akademie für Gestaltende Handwerke in Aachen und 1995-2000 an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei den Professoren Micha Ullmann, Karin Sander und Jana Grizmek. Zahlreiche Ausstellungen und Aufträge im In- und Ausland.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Beatriz von Eidlitz

Die auffälligen Oberflächen ihrer Arbeiten lassen auf eine außergewöhnliche Arbeitstechnik schließen: Die Künstlerin stäubt Farbpigmente auf eine Eisenplatte und schöpft Papier-faserbrei darüber. Nach der Trocknung und Korrosion wird das Papier abgeschält. Durch diesen sowohl kontrollierten und auch zufälligen Prozess entstehen eine Eisen- und eine gespiegelte verkehrte verwandte Papierarbeit voller haptischer Über-raschungen. Die Spuren, Kerben, Furchen und Fragmente erinnern an Holz, Gestein, Sanddünen und verkohlte Erde. Zeit und Wandel sind mit den Arbeiten verflochten. Verbindung und Trennung wird schon bei deren Entstehung gedanklich miteinbezogen.

Geboren1955 in Buenos Aires. 1977–79 Studium der Malerei und Bildhauerei an der Akademie in Buenos Aires sowie 1979-85 an der Akademie der Bildenden Künste in München bei den Professoren Gerhard Berger und Jürgen Reipka.1984 Meister-schülerin von Prof. Reipka. 1985-89 Mitarbeit beim Neuaufbau der Papiermühle in Bad Großperthoz/A. Bühnenbilder und Kostüme, Ausstellungen und Installationen im In- und Ausland.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Ulrike Hansen

Mit groben Pinselstrichen entstehen klar strukturierte Formen- und Farbfelder, die die Lust der Malerin an der Farbe erkennen lassen. Farbschichten werden übereinandergelegt, aus denen helle Landschaftsbilder voller Leichtigkeit erwachsen. Ohne zu sehr auf formale Details einzugehen, erzählt Ulrike Hansen persönliche Geschichten, die auch den Betrachter zum Reisen anregen.

Geboren 1963 in Köln. 1982-86 Studium der Malerei in Köln u.a. bei Prof. F. Dank. 1986-87 Studium der Malerei an der Hochschule der Künste Berlin. 1993 Meisterschülerabschluss bei Prof. Kuno Gonschior. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.

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Kategorie: One-Artist-Show

Ulrich Haug

Rigide Materialien wie Holz, Stein oder Beton werden mit geschmeidigem Wachs gepaart. Eingeritzte Linien und Tuschzeichnungen liegen schwebend über dem milchglasigen Paraffin. Fragmente scheinen durch, der Betrachter gewinnt Einblicke, jedoch ohne direkten Kontakt zu den eigebetteten Relikten. Dem Gedächtnis gleich werden diese „Erinnerungen“ Schicht um Schicht undeutlicher. Ulrich Haugs Arbeiten vereinen Zartheit und Kraft gleichermaßen. Zeit und Geduld sind immanent.

Geboren 1972 in Fluorn. 1992-96 Studium in Ludwigsburg und an der Universität Tübingen, Kunststudium bei den Professoren Fritz Straßner, Hermann Burkhardt, Christian Kattenstroth sowie Frido Hohberger. 1999-2010 Lehrtätigkeit am Staatlichen Seminar für Schulpädagogik Stuttgart. Ausstellungen im In- und Ausland u.a. Kunsthalle Tübingen.

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Kategorie: One-Artist-Show

Wolf Nkole Helzle

Wolf Nkole Helzle
Themen des Künstlers sind Landschafts- und Stadtveduten oder Rundumporträts von Menschen oder Bäumen. Helzle nennt sie walks, circles oder trees. Er erwandert bestimmte Wege und legt 100 einzelne Streckenaufnahmen gleichgewichtig übereinander. Auf diese Weise wird eine ganz besondere Atmosphäre der Orte eingefangen mit zarten malerischen Strukturen der Baumreihen oder Häuserfassaden: ein meditatives Zeit-Weg-Gedanken-Konstrukt. Ein weiteres Projekt sind die „Gruppenporträts“ der Reihe homo universalis, die aus Einzelansichten der Gruppen-mitglieder bestehen. Auch hier geht es dem Künstler um Fragen der inneren und äußeren Wahrnehmung, um Individuum und Kollektiv.
Fotograf und Medienkünstler. Geboren 1950. Studium an der Freien Kunstschule in Stuttgart sowie an der Hochschule für Bildende Künste in Kassel, danach tätig in der Hard- und Software-Industrie. Zahlreiche Lehraufträge, Ausstellungen, Performances und Projekte u.a. in Europa, Japan, China, Südkorea, Afrika und den USA (2017 Kunstprojekt „Face of Code“ auf der IT-Fachkonferenz Java One in San Francisco).

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Kategorie: Gegenwartskunst

Basilius Kleinhans

Geschweißte Bronzeplatten lassen noch das heiße Metall erkennen, das mit Ziseliereisen und Polierwerkzeugen bearbeitet wurde. Das Patinieren ist ein weiterer und wichtiger Schritt der Vollendung und nimmt den natürlichen Vorgang der Oxidation vorweg. Dafür trägt Basilius Kleinhans eine eigene Rezeptur der Patinier-Lösung auf, die danach mit der Gasflamme eingebrannt wird. Durch die Patina werden Maserungen und Farbnuancen, -spiele und Schattierungen erzielt, die die Ausstrahlung des Kunstwerks intensivieren. Der letzte Schritt ist die kontrastreiche Veredlung mit Blattgold und Palladium. Diese hellen Elemente wirken wie undefinierbare Lichtquellen. Sie erleuchten die Bronzesymbole und heben sie auf eine höhere Ebene.
Sein Formenvokabular umkreist türkis changierende Bootsrümpfe mit goldenen Segeln, angelehnte Ruderstangen, die wie Kraftlinien in den Raum greifen, Leitern und Häuser. Andere "Bronzeschnitte" ahmen einen Nachthimmel mit imaginären Sternbildern nach. Die zeichenhaft reduzierten Formulierungen regen zu assoziationsreichen Bildern an, denn seine auf das Wesentliche reduzierten, fast archaischen Werke sind voller Andeutungen und eröffnen dem Betrachter einen wahren Reichtum an religiösen, mythologischen und philosophischen Gedankenspielen. Das Boot ist Symbol für den Übergang, das Hinstreben auf ein Ziel und einen neuen Anfang. Der Archetypus Haus wird von Basilius Kleinhans als Miteinander einer Familie, eines Dorfes, einer Stadt vielfach interpretiert. Häusergruppen und -berge variieren mit Gebäuden, die über- und ineinander oder nur umrisshaft dargestellt sind oder geheimnisvoll verklärt im Mondlicht: das Haus als Symbol menschlicher Zivilisation und Selbstverwirklichung.

Geb. 1968 in Beckum/Westfalen, Ausbildung bei seinem Vater, dem Bildhauer Bernhard Kleinhans, in Sendenhorst. 1991-92 Atelier für künstlerisches Zeichnen an der Universität Münster, 1992-93 Hochschule für Angewandte Kunst Wien, 1993 Meisterprüfung als Metallgießer, Mitarbeit in Werkstätten in München, Köln, Wien. 1994 Steinbildhauer-Symposium Salzburg, 1995 Sommerakademie Kunstleben in Irrsee, seit 1996 freischaffend, Ausstellungen und Preise. Arbeiten im öffentlichen Raum und in Privatbesitz.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Dieter Kränzlein

Der Künstler arbeitet vornehmlich mit Muschelkalk und grob kristallinem Marmor. Durch genau gesetzte Einschnitte, Einkerbungen und Fräsungen entstehen dynamisch strukturierte Skulpturen mit linearen und zeichnerischen Qualitäten. Die typischen Eigenschaften des Materials Stein „hart und schwer“ lösen sich auf. Die Arbeiten erscheinen leicht und schwebend.

Geboren 1962 in Stuttgart. 1982-85 Ausbildung zum Steinbild-hauer. 1985-89 Schüler von Franz Dakáy. Vertreten in zahl-reichen privaten und öffentlichen Sammlungen, u.a. Overland Park, USA, Sammlung Gilkey im Portland Museum of Art Oregon.

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Kategorie: One-Artist-Show

Jürgen Reichert

Das zentrale Thema seines Werkes ist das Ereignis Farbe. Aus heftigen gestischen Kringeln und Strichen wird die Farbe übereinander geschichtet, geflochten und gewoben. Feinste Empfindungen werden musikgleich erfasst und in heitere und leichte Farbharmonien umgesetzt. Reichert schafft damit den Zustand der Unmittelbarkeit, denn seine Malerei wird auch für den Betrachter zum Erlebnis der Sinne.

Geboren 1953 in Mannheim. 1975-81 Studium an der Hoch-schule der Künste in Berlin, Meisterschüler von Prof. Hann Trier. 1981 Gruppe K19. 1982/83 DAAD-Stipendium für London, Studium am Royal College of Art. 1984 Gruppe KARO. 1990 Senats-Stipendium Berlin. 1990/91 Lehrauftrag an der Hoch-schule der Künste Berlin. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Thitz

Seit Beginn der 1990er Jahre vertreten wir den Künstler Thitz, dessen Tüten mit Werbeaufdruck aus seinen Arbeiten nicht mehr wegzudenken sind. Thitz schafft farbenreiche Stadtwelten mit bunten Hochhäusern, bevölkerten Fenstern, schwebenden Autos und Schrift-Wolken. Das Erlebnis Stadt wird sichtbar und hörbar. Werbeslogans aus aller Welt werden verfremdet und sind grafisch und malerisch verwoben mit stadttypischen Fassaden. Der Betrachter wird regelrecht in Häusermeere und Straßenschluchten eingesogen.

Geboren 1962 in Frankfurt/Main. 1983-89 Studium an der Akademie in Stuttgart bei Prof. K.R.H. Sonderborg sowie 1989/90 an der Academia de bellas artes in Barcelona. 1990 Stipendium des DAAD nach Spanien. Zahlreiche Ausstellungen in Europa, Amerika, Südafrika und Asien folgen. Vertreten in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen, u.a. Klingspor Museum Offenbach, Museo novella de Arte Contemporaneo in Garraf/Barcelona, Museum Goch in Köln, Sammlung Frieder Burda Baden-Baden und Sammlung Würth in Künzelsau.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Alireza Varzandeh

Der Künstler beobachtet Physiognomien, Gesten, Situationen und abstrahiert: Konturen und Binnenzeichnungen sind skizzenhaft verschliffen und zu symbolhaften Kürzeln reduziert. Seine Bilder sind in Bewegung: grobe, wirbelnde und locker zusammengefügte Farbstrukturen verweben den Vorder- mit dem Hintergrund, viele Farbschichten über noch feuchte Untergründe erzeugen ein vehement bewegtes Fließen und ein oszillierend flirrendes Farbenspiel. Der schwungvolle Malstil vermittelt zudem das Licht in all seinen Facetten von zartesten Weißtönen bin hin zu grell bunten Blütentupfern. All dies verleiht den Bildern Varzandehs eine quirlige Spontaneität.

Geboren 1963 in Shiraz, Persien. 1981-1985 Design-Studium an der Universität Teheran mit Schwerpunkt Illustration. 1980-1988 Zusatzausbildung “Persische Keramik für Außen- und Innenräume”, verschiedene Druckverfahren. 1987-92 Studium der Freien Grafik und Freien Malerei an der Fachhochschule für Kunst und Design, Köln bei den Professoren Renate Lewandowski und Karl Marx. 1992 Abschluss des Studiums als Meisterschüler von Prof. Karl Marx. 1995-1998 Aufenthalt und Atelier in New York. Ausstellungen im In- und Ausland.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Mirja Wellmann

Mirja Wellmann untersucht seit vielen Jahren professionell, fast wissenschaftlich, das Phänomen des Hörens, den Schall, die Akustik, den Raum. In Ihren HörNestern setzt sie die akustischen Impulse eines „abgehörten“ Ortes in ein skulpturales Geflecht um, das aus einer Vielzahl von Holzchiffren besteht. Das angewandte Ausdrucksmittel ist dem jeweiligen Hörerlebnis der Künstlerin adäquat, ebenso die Farbwahl, die Ballung und Streuung der einzelnen Motive.

Geboren 1965 in Berlin. 1972-76 Aufenthalt in Finnland 1984-88 Studium Grafik-Design, Blocherer Schule, München. 1988-96 selbstständiges Grafikatelier. 1997-2002 Studium der Bildhauerei bei den Professoren Werner Pokorny und Micha Ullman an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. 2006/07 Hörprojekt im Schalltoten Raum des SWR Stuttgart. 2010/11 Lehrauftrag für Bildhauerei an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen. 2016 und 2017 Einladung zu den größten IT-Fachkonferenzen Java One und Oracle Open World nach San Francisco zur Durchführung eines Kunstprojektes mit den Messebesuchern.

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Unsere Künstler

Über uns

Galerie-Information

Das Kunsthaus Fischer wurde bereits 1970 gegründet und wird seit fast 30 Jahren vom Ehepaar Betha und Markus Georg Kraushaar in Stuttgart-Mitte geführt. Das Programm umfasst Malerei, Grafik und Skulpturen der klassischen Moderne, der Stuttgarter Schule sowie zeitgenössische Positionen. Auf vier Ebenen werden ständig wechselnde Ausstellungen gezeigt mit gegenständlichen bis abstrakten Arbeiten.
Ständig vertreten:
Matthias Eder, Beatriz von Eidlitz, Ulrike Hansen, Ulrich Haug, Veit Heller, Wolf Nkole Helzle, Basilius Kleinhans, Dieter Kränzlein, Jürgen Reichert, Thitz, Alireza Varzandeh, Mirja Wellmann.

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1970