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art KARLSRUHE 13. bis 16. Februar 2020
Eine Veranstaltung der

Boesso Art Gallery

Meister-Der-Arbeit-Straße 1, 39100 Bozen
Italien

Hallenplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Hallenplan (Halle 3): Stand H3/G16

Geländeplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Geländeplan: Halle 3

Ansprechpartner

Anna Boesso

Telefon
+393497397646

E-Mail
info@boessoartgallery.it

Julie Fazio

Telefon
+41794390593

E-Mail
juliefazio.art@gmail.com

Unser Angebot

Kategorien

  • 2  Nachkriegskunst
  • 3  Gegenwartskunst
  • 7  One-Artist-Show

One-Artist-Show

Künstlerdetails

Kategorie: One-Artist-Show

Maxime Lutun

Materie und Licht haben seit jeher Maxime Lutun bezaubert. Der französische Künstler, geboren 1976, entschied 2010 seinen beruflichen Werdegang aufzugeben und seinem künstlerischen Impuls zu folgen. Das Schaffen von Lichtskulpturen wird die Herausforderung, der sich der Künstler stellt, dabei verbindet er Technik, Innovation und Materie, um ein Wechselspiel von Schatten, Licht und Transparenz zu erlangen. Das Linienspiel mit Kontrasteffekten schafft einerseits eine strenge Geometrie,  gleichzeitig aber durchflutet Leichtigkeit und Schwerlosigkeit  jede Arbeit. Aus diesem Zusammenspiel resultiert die Faszination der Lichtskulpturen von Lutun. Der Betrachter wird vom Design angezogen, doch dann offenbart sich in der Überlagerung von Flächenfragmenten ein Lichtspiel und ein unerwarteter Bewegungseffekt. Für den Künstler muss sich die Materie vollkommen dem Licht hingeben. Lutun erklärt, dass seine  Inspirationsquellen die abstrakte Kunst und der Kubismus sind, aber gleichzeitig will er diese Kunstformen weiterentwickeln, indem er die Technik und ein bestimmtes Material einsetzt. Er arbeitet ausschließlich mit weiß lackiertem Aluminium und COR-TEN - Stahl, wobei er diesen nach folgendem Verarbeitungsprozess verwendet: Teile von COR-TEM Stahl, bedeckt mit Blättern und Ästen, lagern zwischen 2 und 4 Jahren unter der Erde, wann er dann entscheidet ein bestimmtes Werk zu schaffen, gräbt er jene Teile aus, deren charakteristische Patina sich so verändert hat, dass sie seinem Materialkonzept für ein bestimmtes Werk entsprechen. Die beiden Materialien COR-TEM und Aluminium eignen sich für den Künstler bestens jene Lichteffekte zu erzielen, die er realisieren will. Er selbst erklärt es: „Mit meiner Arbeit von Licht, enthülle ich Schattenspiele, Materie, Tiefeneffekte und biete dem Betrachter so unzählige Entschlüsselungsarten des Werkes. Das von mir gewählte Material ist COR-TEN Stahl, wobei das Licht ganz im Dienste der Materie ist.  Die Farbe Weiß hat für mich besondere Bedeutung, denn gekoppelt mit Licht, ergibt sich die ideale Kombination von dem, was ich vermitteln will: Tiefe, Transparenz, Schattierungen von Weiß, Grau, Kontrasten…“ Maxime Lutun hat an wichtigen Kunstmessen teilgenommen, unter anderem 2016 PAD in Paris, 2017, 2019 und 2020 BRAFA in Brüssel. Seit 2019 arbeitet der Künstler mit der Boesso Art Gallery zusammen, die in exklusiv in Italien vertritt und 2019 auf der Art Elysee in Paris gezeigt hat. Auf der art Karlsruhe werden zum ersten Male seine Arbeiten (One artist show) in Deutschland ausgestellt und der Künstler wird anwesend sein.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Vincenzo Marsiglia

Vincenzo Marsiglia, geboren 1972 in Belvedere Marittimo (Cosenza), lebt und arbeitet in Soncino (Cremona). Er besucht die Kunstschule in Imperia und darauf die Kunstakademie in Brera, wo er im Fach Malerei promoviert. 1995 erste Kollektivausstellungen, ab 2001 unzählige Personalausstellungen im In - und Ausland, sowie in öffentlichen Institutionen. 2010 gewinnt er den „Premio Limen“, kuratiert von Giorgio Di Genova in Vibo Valentia.  2011 wählt Vittorio Sgarbi im Rahmen der „54. Internationalen Kunstbiennale von Venedig“ sein Werk „Baroque Ambient“ für den Padiglione Italia in Mailand (Le sale del Re Galleria Vittorio Emanuele II) und das Werk „The collector room“ für den Padiglione Italia in Turin (Torino Esposizione Sala Nervi). 2019 wird er vom Arteam Cup mit dem 1.Preis in der Kategorie „Performance“ und „Parma 360“ ausgezeichnet. Werke von Marsiglia sind in folgenden Museen zu sehen: Museo d’Arte Contemporanea M.A.C.A.M. di Maglione Torino, Casa del Console - Museo d’Arte Contemporanea Calice Ligure Savona, MART - Collezione VAF - Museo d’Arte Moderna e Contemporanea di Trento e Rovereto, Castello di Rivara – Centro d’Arte contemporanea Rivara Torino, MAON - Museo d’Arte dell’Ottocento e Novecento Rende Cosenza, Frost Museum Miami.

In den letzten Jahren hat sich sein künstlerisches Schaffen immer mehr auf Installationen konzentriert, welche im Bereich seiner digitalen und interaktiven Kunst das Publikum auffordern und direkt miteinbeziehen. Durch Austausch und Korrelation werden die Werke im Augenblick der Wahrnehmung jedes Mal einzigartig und erwecken Suggestionen im Betrachter, der sich nicht auf eine passive ästhetische Kontemplation begrenzen, sondern Dynamiken im Augenblick der Interaktion zwischen den Seiten aktivieren. Marsiglia hat in seinen Arbeiten ein charakteristisches Zeichen entwickelt, den vierzackigen Stern, in jedem Detail überdacht, dessen innere Geometrie und essentielle Form dem Künstler ermöglichen seiner formalen Rigorosität Ausdruck zu geben (auf Leinwand, auf Papier, in den Videoinstallationen) und die Einzigartigkeit seines stilistischen Kodexes signieren.

Auf der art Karlsruhe zeigt er das Projekt „WRAP“, dabei handelt es sich um eine Struktur aus fluoreszierenden Bändern (neon wood), wobei Marsiglia mit seinem vierzackigen Stern Geometrien im Raum schafft und so eine Durchdringung der Perspektive erzeugt, die den Zuschauer in eine neue Architektur eintaucht.

 

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Kategorie: Nachkriegskunst

Sara Campesan (Mestre 1924 - 2016)

Sara Campesan (Mestre 1924 - 2016) studiert an der Kunstakademie in Venedig. 1951 beginnt sie ihre künstlerische Tätigkeit. 1964 nimmt sie an der Kunstbewegung „Dialettica delle tendenze“ teil. 1972 wird sie zur Biennale von Venedig „Kunst und Industrie“ eingeladen. 1978 ist sie Mitbegründerin des Kunstvereins „Verifica 8+1“ in Mestre. Von Anfang an stellt sie bei den Kollektivausstellungen in der Fondazione Bevilacqua La Masa in Venedig aus. In den fünfziger Jahren prämiert sie Carlo Giulio Argan bei den Olympiaden der jungen Künstler in Genua und in Bozen wird sie als beste italienische und deutsche Malerin ausgezeichnet. In den Sechzigern entstehen die ersten kreisförmigen mobilen Elemente. Nun beginnt sie mit der Erforschung neuer Ausdrucksweisen, vorerst im Bereich der modularen und optisch-dynamischen Strukturen, darauf im Zusammenspiel von Farbe, Licht und Bewegung. Wichtigstes Merkmal ihrer Werke ist die Spirale, ein dynamisches Symbol, Ausdruck vitaler Energie. Campesan hat diese Entscheidung mit folgenden Worten begründet: „Die Spirale ist für mich eine Struktur, die ich brauche, um jeden meiner Gedanken zu ordnen; sie ist ein kontinuierliches Element, das ich in malerischen gegenständlichen und graphischen Formen verwende“. Auf den kreisförmigen Werken der Sechziger Jahre folgt von 1970 bis 1978 der Zyklus von Collagearbeiten mit dem Titel „Composizioni modulari“. In den Achtzigern und Neunzigern schafft die Künstlerin die Zyklen „Scomposizioni“ und „Frantumazioni“, wo die gebrochenen Linien den Betrachter auffordern, die Gesamtheit des Bildes zusammenzufügen, während im Zyklus „Rotazioni“ die Zerlegung von wirbelnden Spiralen optisch eine dreidimensionale Täuschung bewirkt. 2010 erscheint ihre Biographie mit dem Titel „Come un diario. Io ho provato“ (wörtlich übersetzt: Wie ein Tagebuch. Ich habe es versucht). Die Werke von Sara Campesan widerspiegeln in ihrer Harmonie und feinen Eleganz ein inneres Gleichgewicht zwischen dem Drang zu experimentieren und der Reinheit der Formen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Ruth Gamper

Auf der Suche nach einem persönlichen stilistischen Chiffre landete Ruth Gamper zu jener Kunstform, die man als Recyclingkunst bezeichnet. Dies schon zu einer Zeit, in der die Themen Wiederverwendung. Mülltrennung und Umweltbewusstsein noch nicht so aktuell waren. Gebrauchte Materialien und Gegenstände, die Träger einer gelebten Vergangenheit sind, faszinieren die Künstlerin, sie  sammelt  Abfallmaterial und befreit es darauf von seinen originalen Formen. Jedes Material birgt in sich, trotz des scheinbaren Verfalls, ein unendliches Umwandlungspotential. Mit ihrem Agieren will sie das Prinzip unserer Konsumgesellschaft, Gebrauchtes sei nur Abfall und Müll umkehren, indem sie angeblichen Abfall zu ästhetischem Inhalt verwandelt. Seit 1992 Personalausstellungen und Teilnahme an einer Vielzahl von Gruppenausstellungen. Seit 1996 ist sie Mitglied des Südtiroler Künstlerbundes. Exklusiv vertreten von der Boesso Art Gallery, nimmt sie an wichtigen Kunstmessen teil (Karlsruhe - 2019 One artist show), Köln, Hamburg, London, Paris, u.a.). Gamper lebt und arbeitet in Bozen.

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