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art KARLSRUHE 13. bis 16. Februar 2020
Eine Veranstaltung der

Galerie Georg Nothelfer

Corneliusstraße 3, 10787 Berlin
Deutschland

Hallenplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Hallenplan (Halle 2): Stand H2/C15

Geländeplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Geländeplan: Halle 2

Ansprechpartner

Vera Ehe

Telefon
01785378422

E-Mail
nothelfer@galerie-nothelfer.de

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst

Christo & Jeanne-Claude

Christo (* 1935 in Rumänien) ist bekannt für seine Verhüllungsaktionen an Gebäuden und Großprojekte in Landschaftsräumen, Industrieobjekten oder bekannten Bauwerken. Gemeinsam mit seiner Frau Jeanne-Claude plante und realisierte der Künstler seit den 1960er Jahren weltweit seine Projekte. In Deutschland wurde das Künstlerpaar insbesondere durch die Verhüllung des Berliner Reichstags im Jahre 1995 populär.
23 Jahre lang mussten Jeanne-Claude und Christo beharrlich arbeiten, bis es zur Verhüllung des Reichstags in Berlin kam.

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Kategorie: Nachkriegskunst, One-Artist-Show

Walter Stöhrer

Walter Stöhrer (1937-2000) gehört zu den „rebellischen Einzelgängern“ in der deutschen Kunst. Als ein Hauptvertreter der gestisch-figurativen Malerei hat er die nationale Kunstszene nachhaltig geprägt.
„Ich bin kein abstrakter, ich bin ein figurativer Maler“ hat Stöhrer über sich gesagt, und seine sehr persönliche, emotionsgeladene künstlerische Vorgehensweise definiert er folgerichtig als „intrapsychischen Realismus“. Charakteristisch in seinen Werken ist das farbintensive, freie Zusammenspiel von Malerei, Schrift und Zeichnung mit figurativen und expressiv-gestischen Ausdrucksmitteln. Literarische Texte - besonders antike Philosophen und französische Surrealisten -, aber auch musikalische Ideen lieferten ihm oftmals Anregungen für seine malerischen und grafischen Arbeiten.

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Kategorie: Nachkriegskunst

Fred Thieler

Das Werk Fred Thielers gilt als Synonym für Informel und abstrakte Bildwelten. Wesentlich für das Verständnis von Fred Thielers Werk und seiner künstlerischen Entwicklung ist „sein Bestreben sowohl nach gestalterischer Freiheit als auch nach freier und offener Aufnahme seines Bildes durch den Betrachter. Malen ist für Thieler Befreiung von Zwang, sowie Ausdruck von Freiheit und Positionsbehauptung seiner selbst. Unter dieser Prämisse lehnt er auch eine eindeutige Bildinterpretation ab und negiert jede Absicht, Einfluss auf den Betrachter nehmen zu wollen.“ (Eva Müller-Remmert, Kuratorin) Vor diesem Hintergrund ist – nach den frühen, noch gegenständlichen Arbeiten der 1940er Jahre – Fred Thielers rasche Hinwendung zur abstrakten, gestisch-dynamischen Malerei zu sehen, die sich im Verlauf der 1950er Jahre unwiderruflich vollzieht und nicht zuletzt eine Befreiung von den im Dritten Reich erfahrenen Restriktionen darstellt.

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Kategorie: Nachkriegskunst

Gerhard Hoehme

Gerhard Hoehme (1920 – 1989) ist einer der wichtigsten Vertreter der Deutschen Nachkriegskunst. War seine Kunst anfangs stark der gestischen und informellen Malerei verbunden, suchte er bald nach neuen Gestaltungsmöglichkeiten. Hoehme beschäftigte sich mit den materiellen Beschaffenheiten seiner Malmittel. Farbschollen, die er von alten Leinwänden abkratzte, schichtete er zu haptischen raumgreifenden Objekten übereinander (Borkenbilder). Er arbeitete bereits in den 50er Jahren mit Kunststoff und gilt als ein Pionier für die Verwendung von Polyäthylenschläuchen in Malerei und Skulptur. Bis heute sticht er mit seinen raumgreifenden Bildern und Schnurplastiken hervor.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Thomas Hartmann

Thomas Hartmann (*1950) lebt und arbeitet in Berlin. Für den Künstler sind Gegensätze der Schlüssel zur Malerei, da sie die Auseinandersetzung des Eigenen mit dem Anderen meinen. Im Mittelpunkt seiner Arbeiten steht daher die Spannung zwischen dem Ganzen und seinen (einzelnen)Teilen. Immer wieder kehrendes Kernmotiv in seinen Bildern und Zeichnungen ist das Verhältnis des Einzelnen zur Gemeinschaft. In der permanenten Metamorphose seines Werkes, das durch ein weites Panorama geheimnisvoller Motivwelten führt, hat er eine ganz eigene Handschrift entwickelt. So finden sich Figuren wie  Landschaften, Städte wie Natur in seinen Arbeiten wieder.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Jan Voss

Jan Voss (*1936) lebt und arbeitet in Paris und Berlin. Durchgehendes Thema bei Jan Voss ist das "Geordnete", sich aber gleichzeitig in ständiger Bewegung befindliche Chaos einer vielgliedrigen Situation. Seine Werke zeigen in seiner unverwechselbaren Handschrift unser Leben als einen vielschichtigen, oft chaotischen Zeitverlauf. In unserer medial geprägten Zeit reflektiert er die unzumutbare Summe von Zeichen, die wir täglich aufzunehmen und zu verarbeiten haben. Voss experimentiert mit diversen Techniken und Materialien; es gibt sowohl kraftvolle, farbintensive als auch leise, erzählende und eher zeichnerisch wirkende Arbeiten. Folglich zählt alles, was der "Bildwerdung" dient: Knittern, falten, reißen, sägen, nageln und kleben. So wirken Jan Voss' Arbeiten auf den Betrachter einerseits rätselhaft und vielschichtig, aber auch fröhlich und vital.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Robert Schad

Robert Schad (*1953) gehört zu den bedeutenden zeitgenössischen Stahlplastikern. Die Linie und ihre körperliche Bewegung im Raum ist das Hauptthema von Robert Schads Arbeiten. Stehend, liegend, balancierend, immer scheinen die filigran in die Höhe ragenden oder kompakt zusammengeballten Formgebilde in Bewegung zu sein. Es sind Linien aus Stahl, ruhig und grazil in den Raum geschrieben, bedrohlich verdichtet oder locker aufeineinander bezogen, die unbestimmte Räume in konkret erfahrbare Orte verwandeln. Als Rauminszenierungen gestalten sie den Außen- und den Innenraum, den Naturraum, den musealen und urbanen Raum oder den Kirchenraum neu und erlauben vielschichtige Wahrnehmungen. Spannungen entladen sich. Die stählernen Linien berühren zuweilen nur an wenigen Stellen den Boden. Ohne Anfang und Ende bewegen sie sich auf- und abwärts im Raum, beschreiben unregelmäßige Formen, die Ein- und Durchblicke sichtbar werden lassen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Madeleine Dietz

Madeleine Dietz (* 1953) ist bekannt für Arbeiten, die Stahl und Erde miteinander kontrastieren und kombinieren: Stahl als scheinbar kaltes, glattes und konstruktives Prinzip im Gegenüber zur Erde als gebrochenem, unebenen, aber lebendigem Prinzip. Ein überraschendes Mit- und Gegeneinander, das den Fingern, die über die Oberflächen der Materialien fahren, ganz unterschiedliche haptische Erfahrungen vermittelt. Und das seinen Reiz nicht zuletzt dadurch entwickelt, dass die Dimension der Zeit eine wichtige symbolische Rolle spielt: Die Erde als natürliches scheinbar Vergängliches, der Stahl als gestaltetes scheinbar Ewiges (Text: Andreas Mertin)

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Kategorie: Nachkriegskunst

Emil Schumacher

Emil Schumacher (1912-1999) erfährt als einer der bedeutendsten Vertreter des Deutschen Informel auch international hohe Anerkennung.
In seiner Malerei spürte er Materie und Farbe in besonderem Maße nach. Er trug Farbe dick als Materialschicht auf den Bildträger auf, in sie hinein zog er fließende Liniengerüste aus Gäben und Furchen, die das Bild durchströmen, wie wilde Flüsse das Erdreich, die die Erdkruste aufreißen und den Bildern  eruptive Kraft, aber auch Verwundbarkeit verleihen. Als poetische Bildsubstanz kamen allerdings auch alltägliche Materialien wie Drahtgeflechte, zerknülltes Papier, Steine, Stroh, Metall oder Sand zum Einsatz. So erinnern Schumachers Bilder immer wieder an Erdgeschichte, an urzeitlich geologische Zustände der erkalteten Erde, an vulkanische Verkrustungen mit hochgetriebenen Horizonten.

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Kategorie: Nachkriegskunst

K.R.H. Sonderborg

Mit K.R.H. Sonderborg (1921-2008) ist das Deutsche Informel aufs Engste verbunden. Inspiriert von der gestischen Malerei des amerikanischen Abstrakten Expressionismus, zeigt sich in seinen Bildern und Zeichnungen die Faszination für technische Konstruktionen und deren Spuren der Bewegung. Durch intensive Auseinandersetzung mit asiatischer Kalligrafie entwickelte Sonderborg seinen für ihn typischen Stil. Seine abstrakt-gestische Zeichensprache in reduzierter Palette aus Schwarz und Rot auf weißem Grund entstand zumeist aus der Dynamik des Malprozesses. Obwohl Sonderborg als Wegbereiter des Informel gilt, sprengte er immer wieder selbst den kunsthistorisch streng definierten Rahmen, indem Einflüsse aus der realen Welt Einzug in seine Bildwelten fanden.

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Kategorie: Gegenwartskunst

László Lakner

Mit dem Stichwort Rekonstruktion (im Sinne nicht bloßer Abbildhaftigkeit) ist eines der Hauptmerkmale der Kunst László Lakners (* 1936 in Budapest) benannt. Das Interesse des Künstlers entzündet sich dabei immer an dem, was an den gesammelten Vorlagen an Persönlich-Unverwechselbarem haftet. Die aus der Schrift, der Notiz, der Gedichtcollage, besonders aber dem korrigierten Text hervorschimmernde Persönlichkeit eines bekannten Literaten, die Merkmale von Unverwechselbarkeit und Individualität reizen Lakner, sich das Urbild als Vorlage anzueignen. Sprachliche und visuelle Mitteilung ergänzen sich, verschmelzen miteinander und formulieren eine Komplexion der verschiedenen historischen Perspektiven und Bezüge.

 

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Kategorie: Gegenwartskunst

Christoph M. Gais

Die Malerei von Christoph M. Gais (*1951) baut auf der Tradition der gestischen abstrakten Malerei auf. Die Gestaltung der Bildfläche als Gesamtheit von Form und Farbe gibt den Bildern mit ihrem sichtbaren Duktus eine eigene Handschrift. Der unmittelbare Prozess des Malens ist wichtiger Bestandteil seiner Bilder: Malerei ist bei Christoph M. Gais sinnlicher Prozess. Die ornamentalen bzw. seriellen Strukturen zum künstlerischen Prinzip. Der Raum wird Fläche, Fläche simuliert Raum. Die seit Mitte der 90er Jahre erfolgte eine Hinwendung zu ornamentalen, klaren Strukturen in wenigen Kontrastfarben lässt einen neuen Bildtypus entstehen: aus der rasterartigen Serialität modularer Elemente resultiert eine flimmernde Bildoberfläche von irritierender Komplexität.

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Unsere Künstler

Über uns

Galerie-Information

Die Galerie Georg Nothelfer wurde 1971 gegründet. 30 Jahre befand sich die Galerie in der Uhlandstraße, im Zentrum des alten Berlin auf der Kunstmeile "West". 2008 wurde die Galerie in die Corneliusstraße im Tiergarten verlegt. Seit Herbst 2010 besteht eine Dependance in Charlottenburg.
Jährlich werden ca. fünf  Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Die Galerie bezieht seit fast 50 Jahren auf dem sich ständig wandelnden Markt eine klassische Position und präsentiert Informel, Tachismus und gestische Malerei, zeigt aber auch Kunst aus anderen Bereichen.
Darüber hinaus sind in den vergangenen 40 Jahren eine Vielzahl von Publikationen und Künstler-Editionen unter der Regie von Manfred de la Motte und Georg Nothelfer entstanden.
Eine besondere Bedeutung für die Galerie haben die nationalen und internationalen Messen.

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1971