Menu
art KARLSRUHE 13. bis 16. Februar 2020
Eine Veranstaltung der

galerie burster

Kurfürstendamm 213, 10719 Berlin
Deutschland

Hallenplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Hallenplan (Halle 3): Stand H3/J19

Geländeplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Geländeplan: Halle 3

Ansprechpartner

Rita Burster

Baumeisterstrasse 4
76137 Karlsruhe

Telefon
+49 171 528 77 37

E-Mail
rita.burster@galerieburster.com

Unser Angebot

Kategorien

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst, One-Artist-Show

Bram Braam

Bram Braams Werk scheint von einer bemerkenswert greifbaren Komplexität geladen, sowohl in der materiellen Vielfalt seiner Arbeiten als auch in dem, was dem schöpferischen Akt selbst vorausgeht. Das Konzept der Utopie erweist sich als der grundlegende Interpretationsschlüssel, der ein breiteres Verständnis von Braams Werk ermöglicht und die Verflechtungen, die seine Werke ausmachen entwirren kann. Das Wort Utopia leitet sich etymologisch aus dem Griechischen ū ='non' und tópos ='Ort' ab und hat daher die verborgene Bedeutung eines Nicht-Ortes. Dieser Nicht-Ort ist ein nicht existierender Ort, eine imaginäre Architektur, die Vision einer nicht zukunftsweisenden Aussicht.

Innerhalb dieses Konzepts dreht sich in Braams Arbeiten alles um wiederverwertete Materialien, gefundene Objekte, Teile von Möbelstücken, Fragmente von Stadtmauern und all jenen Elementen, die exemplarisch für eine konstruktivistische Historizität stehen können, die nicht nur konstruktiv, sondern auch semantisch verstanden wird. Architektur findet sich für Braam in den von Le Courbusier errichteten Gebäuden, in verlassenen Häusern, in den Graffitis und anderen grafischen Hinterlassenschaften unbekannter Passanten. So ist es eine historische Betrachtung auf die Entwicklung seiner Umwelt, auf die sich Braam konzentriert.

Bram Braam (*1980 in Sittard, Niederlande) studierte an der Royal Academy of Fine Arts, Den Bosch, Niederlande. Er ist Stipendiat des Mondriaan Fonds, lebt und arbeitet in Berlin.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst

Gary Schlingheider

In Gary Schlingheiders Arbeiten, sowohl den Stahlobjekten der Serien 30mm, Playground und 3Dplus, wie auch in seiner Malerei, treffen ästhetische Reduktion und kraftvoll minimalistische Formsprache aufeinander. Er bewegt sich zwischen Installation, Skulptur und Malerei; zwischen Raum, Form und Farbe; zwischen Ein- und Mehrdimensionalität. Linie und Raum stehen in untrennbarem Verhältnis zueinander. Schlingheider setzt Farben und Formen gezielt in ihrem Eigenwert ein und erlaubt damit unzählige Berührungsmomente sowohl innerhalb des Bild- und Installationsraumes wie auch mit der jeweiligen Umgebung seiner Arbeiten.

Seine Arbeiten zeugen von der Fähigkeit, eine Form von Emotionen und Bedeutungen zu lösen, sie von allem Ballast zu isolieren. Auf ihr Wesen reduziert und von jeglichem gefühlsgeladenen Kitsch befreit, eröffnet sich erst ihre kompromisslose Ästhetik, dann ihre unbegrenzten Interpretationsmöglichkeiten:

Gary Schlingheider (*1983 in Detmold, lebt und arbeitet in Berlin und Ostwestfalen-Lippe) beendete sein Studium an der Universität der Künste Berlin im Jahr 2017 als Meisterschüler von Prof. Christine Streuli. Im selben Jahr gewann er den Meisterschülerpreis des Präsidenten der UdK Berlin sowie den Diffring- Preis für Skulptur.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst

Maria Schumacher

Maria Schumachers Malereien entstehen in einem intuitiven Arbeitsprozess. Ein vielschichtiger Schaffensprozess im Wechselspiel mit spontanen Gesten lassen die jeweilige Biografie ihrer Bilder entstehen, in der transparente, zarte Flächen von groben, fast rabiaten Gesten berührt, manchmal auch überschrieben werden. Schumacher lässt diese Momente und Berührungs-punkte im Entstehungsprozess zu und damit eine Signatur entstehen, die sowohl Ende aus auch Anfangspunkt eines neuen Gestaltungsprozesses bedeuten kann.

Maria Schumacher (*1983 in Bukarest, Rumänien) lebt und arbeitet in Leipzig, ihr Atelier befindet sich in der Leipziger Baumwollspinnerei. Sie schloss ihr Diplom-Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Fachklasse Heribert C. Ottersbach und Fachklasse Neo Rauch im Jahr 2011 ab.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst

Christian August

Christian Augusts abstrakt expressive Farbkompositionen bewegen sich im konsequenten Spiel aus intuitiv und im schnellen Duktus gesetzten Schwarz-, Weiß- und Grautönen und monochromen Farbflächen in dem für ihn signifikanten radianten Blauton. Fast wie ein White Noise, ein undefinierbares Rauschen aus Grautönen liegt unter und neben den monochrom blauen Farbflächen, die manchmal wie ein in sich ruhender Gegenpol zu dem komplexen Grundrauschen agieren. In das Wechselspiel aus Grau- und klar definierten Blauflächen mischen sich hier und da auch sanfte Rosa- und Grüntöne. Ob im Raum oder auf der Leinwand: August kreiert ästhetisch ausbalancierte Kompositionen aus Farb- und Formflächen, die uns, ob seriell oder einzeln und immer unter vollem Körpereinsatz, in neue (Denk-) Räume und außergewöhnliche Bildwelten einladen.

Christian August (*1977 in Halle (Saale), Deutschland) studierte an der Burg Giebichtstein Kunsthochschule Halle als Schüler von Gerhard Schwarz. Unter seinem Alias KID CASH ist August seit den 90er Jahren als Urban Artist aktiv. Er ist Gründer und Mitglied der 1998 gegründeten Künstlergruppe KLUB7. 2017 erhielt er ein Stipendium der Kunststiftung Sachsen-Anhalt. August lebt und arbeitet in Berlin.

Mehr Weniger

Unsere Künstler

Über uns

Galerie-Information

Die galerie burster ist eine Galerie für zeitgenössische Kunst mit Sitz in Berlin-Charlottenburg und wurde 2014 von Rita Burster gegründet. Im Januar 2018 eröffnete die galerie burster in der Baumeisterstraße 4 in Karlsruhe einen weiteren Standort, an dem neben den Galerieräumen am Kurfürstendamm 213 im regelmäßigen Wechsel Ausstellungen gezeigt werden. Der Fokus des Galerieprogramms liegt auf der Präsentation und Unterstützung junger, aufstrebender, nationaler und internationaler KünstlerInnen verschiedener Medien wie Malerei, Installation, Fotografie, Performance und Digitale Medien.

Die Galerie nimmt an nationalen und internationalen Messen wie der art berlin, Art Karlsruhe und der Enter Art Fair Copenhagen teil. Mit ihrer jährlich während der Berlin Art Week stattfindenden Ausstellungsreihe on view: Studierende der Universität der Künste Berlin wurde die galerie burster für den VBKI-Preis BERLINER GALERIEN 2019 nominiert.

Mehr Weniger

Unternehmensdaten

Gründungsjahr

2014

Firmeninfo als PDF