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art KARLSRUHE 13. bis 16. Februar 2020
Eine Veranstaltung der

DIE GALERIE Gesellschaft für Kunsthandel mbH

Grüneburgweg 123, 60323 Frankfurt am Main
Deutschland
Telefon +49 69 9714710, +49 172 6662690
Fax +49 69 97 14 71 20
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Hallenplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Hallenplan (Halle 3): Stand H3/F11

Geländeplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Geländeplan: Halle 3

Ansprechpartner

Laura Colombini

Unser Angebot

Kategorien

  • 1  Klassische Moderne

Klassische Moderne

  • 2  Nachkriegskunst

Künstlerdetails

Kategorie: One-Artist-Show

Johannes Heisig

Johannes Heisig (*1953) nimmt 1973 ein Studium der Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig auf. Parallel arbeitet er in der Werkstatt Bernhard Heisigs mit, bevor er 1977 sein Diplom erlangt und von 1978-1980 als Meisterschüler bei Gerhard Kettner an der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) tätig wird. Dieser künstlerischen Ausbildung folgt von 1979 bis 1980 ein Stipendium an der F+F Schule für experimentelle Gestaltung in Zürich. 1980 kehrt Heisig nach Dresden zurück und übernimmt eine Lehrtätigkeit an der HFBK. Hier erhält er später einen Lehrstuhl für Malerei und Graphik und wird schließlich von 1989 bis 1991 zum Rektor ernannt. 2003 folgt eine Professur an der Universität Dortmund. Seit 1980 werden Heisig regelmäßig Ausstellungen im In- und Ausland gewidmet; seine Werke befinden sich in zahlreichen namhaften Museen in Deutschland und Europa. Seit dem Jahr 2000 lebt und arbeitet er in Berlin.

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Kategorie: One-Artist-Show

Amy Ernst

Amy Ernst (*1953) wird in Rowayton, Connecticut als Tochter von Edith Dallas, ehemals Fernsehproduzentin, und Jimmy Ernst, Maler des Abstrakten Expressionismus und Sohn des Surrealisten Max Ernst, in eine Künstlerfamilie geboren. Von 1974 bis 1978 nimmt sie ein Studium der Bühnenbildnerei am Emerson College, Boston. Gleichzeizig arbeitet sie für das Boston Summer Opera Theater, wo sie ihren späteren Ehemann, den Opernsänger Eric Donald Johnson trifft. Von 1978 bis 1984 studiert Amy Ernst Arts Administration and Business an der Indiana University Bloomington, Indiana. Die Künstlerin lebt und arbeitet heute in New York City und Nokomis, Florida.

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Kategorie: One-Artist-Show

Max Ackermann

Max Ackermann wird am 5. Oktober 1887 in Berlin geboren. Er studiert zunächst in Weimar bei Henry van der Velde sowie in Dresden bei Gotthardt Kuehl. Anschließend geht er nach München, um sich von 1905 bis 1909 in der Malklasse Franz von Stucks weiterzubilden. Erst 1912 begegnet er in Stuttgart dem Maler Adolph Hölzel, der Ackermann zur gegenstandsfreien Malerei anregt und sich für sein weiteres künstlerisches Schaffen als prägend erweist. Parallel zu den ab 1912 entstandenen abstrakten Bildern malt Ackermann jedoch bis in die vierziger Jahre hinein weiterhin auch gegenständlich. Die erste Einzelausstellung figurativer und abstrakter Gemälde, Pastelle und Zeichnungen findet 1924 im Kunstgebäude Stuttgart statt. 1930 gründet er an der Stuttgarter Volkshochschule ein Seminar für "Absolute Malerei". Als er 1936 Lehrverbot erhält, zieht er sich nach Hornstaad am Bodensee zurück - ein Ort, der zur Malerkolonie wird. Durch die Zerstörung seines Ateliers durch Bomben im Jahr 1939 verbrennen viele frühe Arbeiten des Malers. Nach dem Krieg kann Ackermann seine Arbeiten in einer ersten Ausstellung im Salon des Réalités in Paris präsentieren. 1949 nimmt er an der Züricher Ausstellung "Kunst in Deutschland 1930-49" teil. 1952 veranstaltet Ackermann mit Wolfgang Fortner in Hornstaad ein Seminar über Malerei und Musik. Diesem folgt ein Jahr später zusammen mit Hugo Häring und Kurt Leonhart die Leitung einer weiteren Veranstaltung, die Malerei und Architektur zum Thema hat. 1967 zeigt eine Retrospektive Gemälde des Künstlers aus den Jahren 1908 bis 1967 in Koblenz, Kaiserslautern, Konstanz, Wolfsburg und Köln. Am 14. November 1975 stirbt Ackermann im Alter von 88 Jahren.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Riccardo Cordero

Der italienische Bildhauer Riccardo Cordero (*1942) arbeitete nach Abschluss seines Kunststudiums an der Accademia Albertina di Belle Arti in Turin als Künstler und hatte Lehraufträge an den Kunsthochschulen Turin, Bologna und Mailand. Den Lehrstuhl in Turin hatte er bis 2000 inne. 1978 und 2011 war Cordero mit einer Einzelausstellung auf der Biennale in Venedig vertreten. Heute lebt und arbeitet er als international renommierter Künstler in Turin. Seine oft monumentalen abstrakt-geometrischen Bronze- und Stahlplastiken sind auf der ganzen Welt zu finden, unter anderem in China, Taiwan, den USA, Deutschland und Italien. Sie lassen sich der konkreten, konstruktiven Kunst zuordnen, auch wenn Cordero vom amerikanischen Expressionismus wie vom italienischen Futurismus und dem Turiner Barock gleichermaßen geprägt wurde. Einige seiner Skulpturen sind inspiriert von astronomischen Objekten und Himmelsphänomenen und tragen Titel wie Stern, Meteorit, Supernova oder Unendlicher Kosmos. Ineinander verschlungene Linienkonstruktionen veranschaulichen die Relativität physikalischer Kräfte und lassen durch Leerräume transzendenten Raum sichtbar werden. Seine Skulpturen bilden sich aus ineinandergreifenden Linien und verschachtelten Einheiten, die die Idee vermitteln, dass das Universum auch in der kleinsten Einheit enthalten ist. Das gefundene Gleichgewicht aus Linie und Raum bleibt durch Perspektivänderungen variabel und betont auf diese Weise die Bewegung im Spiel der Möglichkeiten. Durch den Rhythmus und die Dynamik eines dreidimensionalen Stahlgebildes wird Raum und Zeit erlebbar und das Eintauchen in das Universum denkbar.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Beate Debus

Beate Debus wurde 1957 in Eisenach geboren. Im Anschluss an ihre Ausbildung zur Holzbildhauerin studierte sie ab 1978 Holzgestaltung bei Professor Hans Brockhage an der Fachschule für Angewandte Kunst in Schneeberg.
Dem Werkmaterial Holz ist sie seither treu geblieben und ergänzt ihr Schaffen durch Bronzeskulpturen, Zeichnungen und Drucke. Aus mächtigen Baumstämmen schlägt sie – oftmals unter größter körperlicher Anstrengung – menschlich anmutende Torsi, wobei sie das Ausgangsmaterial selbst bereits als Torso begreift, den es zu entmanteln gilt, den sie Schicht für Schicht entkleidet, bis sich am Ende die nackte, sensible menschliche Figur offenbart.
In den 1980er und frühen 1990er Jahre stehen ihre Werke ganz im Zeichen einer Figürlichkeit, die zwar kubistische Züge trägt, jedoch sehr nah am menschlichen Vorbild bleibt, was nicht zuletzt durch das gesellschaftliche Umfeld in ihrem Wohnort Suhl (Thüringen) bedingt ist, wo sie den Druck des sozialistischen Realismus wahrnimmt. Charakteristisch ist in dieser Zeit ihr „tektonischer Ansatz“ in der Ausarbeitung der Oberfläche, bei der sich runde und kantige Formen wechselseitig ergänzen.
Mitte der 1990er Jahre tritt zunehmend eine Dualität innerhalb ihrer Skulpturen zutage: Zwei Figuren erwachsen aus einem Block und entfernen sich langsam vom klassisch Figürlichen. In der für Beate Debus seit dieser Zeit typischen Zweifärbung deutet sich aber nicht nur eine Doppelung der Einzelfigur, sondern auch eine Trennung von Rumpf und Gliedmaßen sowie von Statik und Dynamik an. Dafür flämmt sie die Skulpturen zunächst, schleift danach die farblich abzusetzenden Teile erneut ab und weißt sie in einem folgenden Schritt mit Schlämmkreide oder belässt sie in ihrem Naturzustand. Die hellen Formen wecken Assoziationen zum menschlichen Torso, während sich in den schwarzen, gebrannten oder bemalten Formen die Bewegung der Gliedmaßen vollzieht. Diese Gliederung der Skulptur verstärkt, bei aller Abstraktion, den figürlichen bzw. menschlichen Eindruck.
Mit dem Aufgreifen der menschlichen Figur im Zentrum ihres Schaffens, sieht sich Beate Debus jedoch auch einer entscheidenden Herausforderung gegenübergestellt: Es gilt, dem in seinem Ursprung statischen Werkmaterial Holz die menschliche Dynamik abzuringen, Energiepotenziale zu veranschaulichen und menschliche Bewegungsabläufe zu erforschen. Fragen der Physik zu Statik und Schwerkraft untersucht die Künstlerin oftmals anhand Ihres eigenen Körpers, und obwohl Beate Debus sich selbst nicht als Tänzerin bezeichnet, spielt doch das Thema eine zentrale Rolle innerhalb ihres Schaffens der letzten zehn Jahre. In Holz und Bronze setzt sie sich nicht nur mit den differenzierten Bewegungen einer einzelnen Figur, sondern besonders auch mit der Interaktion zweier menschlicher Figuren auseinander. Trotz der durch das Werkmaterial begrenzten Dimensionsmöglichkeiten, gelingt es ihr, aus der geschlossenen Form herauszubrechen und dynamische, ineinander verschränkte, sich in Drehungen und weiten Schritten befindliche Figuren zu schaffen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Volker Stelzmann

Volker Stelzmann ist 1940 in Dresden geboren, studierte nach einer Feinmechanikerlehre in Leipzig an der Hochschule für Graphik und Buchkunst. Ab 1982 lehrte er erfolgreich als Professor an dieser Hochschule und war aktiv im Künstlerbund der DDR tätig. Trotz gesellschaftlicher Anerkennung und künstlerischer Erfolge, seine Werke waren 1982 und 1984 auf der Biennale in Venedig vertreten, entschied er sich 1986 zur Übersiedlung in die Bundesrepublik. Dort gehörte er nicht zu den „Anpassern“ an aktuelle Avantgarden, sondern bewahrte konsequent seine künstlerischen Positionen, orientiert an der sachlich- realistischen Malerei großer Vorbilder wie Otto Dix, Christian Schad und George Grosz und zugleich stilistisch beeinflusst von Vertretern des italienischen Manierismus des 16. Jahrhunderts. Bald nach seiner Übersiedlung nahm Stelzmann in Frankfurt am Main eine Gastprofessur wahr und erhielt 1988 einen Lehrstuhl für Malerei an der Hochschule der Künste Berlin.
Mit bravourös gemalten Szenerien - geprägt von mannigfaltigen, oft lebensgroßen, gebärdenreichen Figurenkompositionen- ergründet Stelzmann auf subtile Weise und oft mit Ironie die Identität menschlicher Verhaltensweisen. Seine Gemälde spiegeln mehrfach schonungslos das hektische Großstadtleben wider, visualisieren eine eigene Welt und die darin existierenden Gewinner und Verlierer, verweisen auf einsame Seelen, auf Einzelkämpfer im Alltagsstrudel. In Stelzmanns Oeuvre, das sich auch mit christlicher Ikonographie auseinandersetzt, geht es immer, bei aller auffallenden bildhaften Exzentrick, um die Schaffung eines humanen Menschenbildes.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Alain Clément

Geprägt vom intensiven Farb- und Lichtspiel der Natur in seiner Heimat Nîmes, in der der französische Maler und Bildhauer Alain Clément (*1941) neben Paris und Berlin lebt und arbeitet, sucht er in seinen Bildern Farbe und Licht zu einer unauflöslichen Einheit zusammenzuführen. Seine Malereien ziehen den Betrachter durch ihre subtile Transparenz und Strahlkraft in ihren Bann. Der ehemalige Direktor der École des Beaux-Arts in Nîmes strebt in seinen Werken nach einer Harmonisierung der Formen, verwendet einerseits streng geometrische Elemente und lässt andererseits geschwungene, breite Bänder über die Bildfläche gleiten. Ist es anfänglich noch die Figuration, die den jungen Autodidakten Ende der 1960er Jahre formt, so ist er innerhalb von fünf Jahrzehnten des Sehens, des Lernens, der Erfahrung und der intellektuellen Auseinandersetzung in der Abstraktion angekommen.
Im Jahr 1998 transportiert der Künstler sein malerisches Gedankengut schließlich in den Raum und schafft seine erste Plastik. Seitdem stehen seine überwiegend monochromen, farbintensiven Reliefs und Skulpturen aus Stahl in engem Dialog zu seinen Gemälden und Gouachen.

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Kategorie: Nachkriegskunst

Jimmy Ernst

Jimmy Ernst (1920-1984), geboren als Hans Ulrich Ernst in Köln, war der Sohn des Surrealisten Max Ernst und eine herausragende Figur der New Yorker Avantgarde in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Er studierte Druck und Typografie, bevor er 1938 vor den Nazis in die Vereinigten Staaten emigrierte. Er begann 1941 am Museum of Modern Art in New York, NY, zu arbeiten und arbeitete später für Peggy Guggenheim. 1943 eröffnete er zusammen mit Eleanor Lust die Norlyst Gallery, wo er begann, seine eigenen Werke, darunter das Gemälde "The Flying Dutchman", auszustellen. Er engagierte sich zunehmend in der New Yorker Kunstszene und wurde 1950 Mitglied der Gruppe The Irascibles mit Künstlern wie Willem de Kooning und Jackson Pollock, die die Voreingenommenheit des Metropolitan Museum of Art gegen die aufkeimende Bewegung des Abstrakten Expressionismus in Frage stellten.

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Kategorie: Klassische Moderne

Max Ernst

Max Ernst gehört zu den Leitfiguren der Kunst des 20. Jahrhunderts. Doch kein anderer Künstler hat sich in seinem Schaffen jeder einfachen und griffigen Definition so entzogen wie er. Alle Phasen in der Entwicklung des Dadaismus und Surrealismus in sich vereinigend, hinterließ er ein an Widersprüchen und Sprüngen reiches Werk, in dem die Beschäftigung mit der Psychoanalyse und Kosmologie ebenso Eingang gefunden hat wie die Ethnologie oder die Mythen der Menschheit. Sein Erfindungsreichtum im Umgang mit Bild- und Inspirationstechniken, die Brüche, die zwischen den zahlreichen Werksphasen erscheinen sowie der Wechsel der Themen machen den besonderen Reiz dieses Oeuvres aus. Aktives und Passives, skeptisches Zerschneiden der Wirklichkeit, Erstellen visionärer Welten, die zwischen Überlebensgroßem und Unterlebensgroßem oszillieren, wechseln ständig.

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Kategorie: Nachkriegskunst

Carl-Henning Pedersen

Licht ist Farbe und Form, Licht ist Lebensspender und Energiequelle, Licht ist Inspiration. So könnte man die Malerei des dänischen Malers und Mitglieds der CoBrA-Gruppe Carl-Henning Pedersen (1913-2007) auf den Punkt bringen. Pedersen hat seinen eigenen Weg gefunden, die vibrierende Energie des Sonnenlichts und das weite Spektrum der Farben – seine wichtigsten Inspirationsquellen – zum zentralen Bildinhalt zu machen.
Früh schreibt Carl-Henning Pedersen Gedichte, erst über die Malerin Else Alfelt, mit der er bis zu ihrem Tod 1974 verheiratet ist, findet er als Autodidakt zur Malerei. Schnell offenbart er sein einzigartiges Gespür für Farben und Formen, für die Poesie der Bilder.
Spuren von der pulsierenden Malweise eines Kandinskys, Klees oder Chagalls sind in seinen Bildern zu finden, doch Pedersens Themenwelt ist eine völlig andere. Seine Fabelwesen, die aus dem Hintergrund auftauchen und wieder vom Bildgrund verschluckt werden, entspringen der nordischen Mythologie und beschwören eine eigene Traumwelt voller Visionen herauf.

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