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art KARLSRUHE 13. bis 16. Februar 2020
Eine Veranstaltung der

Döbele Kunst Mannheim Hedwig und Johann Döbele

Leibnizstraße 26, 68165 Mannheim
Deutschland
Telefon +49 621 79943078, +49 174 1663050
jd@doebele-kunst.de

Hallenplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Hallenplan (Halle 3): Stand H3/K05

Geländeplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Geländeplan: Halle 3

Ansprechpartner

Hedwig & Johann Döbele

Telefon
0174 1663050 | 0621 79943078

E-Mail
jd@doebele-kunst.de

Unser Angebot

Kategorien

  • 1  Klassische Moderne

Klassische Moderne

  • 2  Nachkriegskunst

Nachkriegskunst

Künstlerdetails

Kategorie: Nachkriegskunst

Our Classics III

Zu sehen sind Positionen von Horst Antes, Willi Baumeister, Rolf Cavael, Eberhard Göschel, Karl Otto Götz, Gerhard Hoehme, Ernst Wilhelm Nay, Wolfgang Paalen, Stefan Plenkers, Oskar Schlemmer, Bernard Schultze, Werner Stötzer, Fred Thieler und Max Uhlig.

Nach Kriegsende 1945 gelang der Anschluss an die künstlerische Moderne letztlich auch durch die Rückbesinnung auf abstrahierende Tendenzen der Vorkriegsjahre. Die in äußerer wie innerer Emigration weiter entwickelte Kunst konnte sich wieder frei entfalten. Drei Beispiele mögen dies anschaulich aufzeigen.

Willi Baumeisters (1889–1955) Schaffen ging nach einem Mal- und Ausstellungsverbot 1941 im Privaten weiter. Er entwickelte seine Schrift „Das Unbekannte in der Kunst“ (erschienen 1947) mit der er das Wesen und die Aufgaben der modernen Kunst aufzeigen wollte und einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Nachkriegskunst leistete.

Ernst Wilhelm Nay (1902–1968), ebenfalls verfemt und mit einem Berufsverbot belegt, fand beim Künstlerkollegen und Mäzen Edvard Munch auf den Lofoten in Norwegen neue Inspiration für seinen Weg, der ihn ein Jahrzehnt später schließlich zu gegenstandslosen Bildstrukturen führen sollte.

Bernard Schultze (1915–2005) war 1952 Gründungsmitglied der Künstlergruppe „Quadriga“, die als Ausgangspunkt der informellen Malerei zählt. Diese erwies sich als wichtiger Anschluss an die gesamteuropäische Kunstszene im Nachkriegsjahrzehnt und bildete sich simultan in Deutschland als auch in den Nachbarländern Frankreich, Spanien, Italien und in den USA. Schultzes Bildwelt ging dabei weit über das Informel hinaus, etwa mit seinen fantastischen Migofs“, ungezügelt wuchernden plastischen Gebilden.

Die Neuorientierung bot Chancen und zeigte sich auf vielfältige Weise, galt es doch die entstandene kulturelle Lücke zu schließen. Die Abstraktion war nach Kriegsende zum Synonym der Freiheit geworden und bildete die internationale Sprache der Kunst.

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Kategorie: Klassische Moderne

Our classics III

Siehe "Moderne Klassik"

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Unsere Künstler

Galerien-News

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21.12.2019

Galerie Döbele verabschiedet sich aus Dresden und integriert sich mit Döbele Kunst Mannheim

Die Ausstellungs- und Arbeitsräume der Galerie Döbele GmbH in Dresden sind seit dem 01.09.2019 geschlossen. Die Bilder wurden eingepackt, die Kataloge verstaut, die Graphikschränke abgebaut und nach Mannheim gebracht in das neu geschaffene Schaudepot in der Richard-Wagner-Straße 51.

Bereits seit 2016 befindet sich in der Quadratestadt "Döbele Kunst Mannheim", Leibnizstraße 26.

Die beiden Standorte in 68165 Mannheim - das Schaudepot Richard-Wagner-Str. 51 und die Schauräume Leibnizstraße 26 ergeben zusammen "Döbele Kunst Mannheim", jetzt von Hedwig und Johann Döbele gemeinsam geführt.

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Über uns

Galerie-Information

Die Galerie Döbele GmbH blickt mittlerweile auf vier Jahrzehnte Kunstengagement zurück. Neben dem Schwerpunkt der Klassischen Moderne blieb immer der Bezug zur zeitgenössischen Kunst.
Im Jahre 1976 von Johann Döbele in Ravensburg gegründet, ab 1985 bis 2000 mit dem Hauptsitz in Stuttgart, stellte die Galerie auf den Kunstmessen in Basel, Köln und München ihr Programm vor. Ab den 80er Jahren wurde die damals im Westen kaum bekannte Kunst aus der DDR, insbesondere aus Dresden, in das Programm aufgenommen.

Nach der friedlichen Revolution verlagerte sich der Hauptsitz der Galerie nach Dresden, wo die Galerie seit Ende 1995, jetzt von Hedwig Döbele geführt, im bildungsbürgerlich geprägten Stadtteil Blasewitz-Striesen, Pohlandstraße 19, residiert und ihre Ausstellungen zeigt.
In historischer Nachbarschaft zum Dresdner Schloss und Stallhof befand sich von 2012-2015 ein weiterer Ausstellungsraum in der Schössergasse 29.

Dass Qualität und Nachhaltigkeit nicht aus traditionsverhafteter Starre, sondern vielmehr aus einem neugierigen, nicht immer sanften Wechsel und Wandel erwachsen, hat die Kunstentwicklung oft gezeigt. Sich dem Wandel und den Zeichen der Zeit zu verschließen, würde Stillstand bedeuten.

Neu ist seit dem 04.06.2016 unsere Präsenz in Mannheim. Döbele Kunst Mannheim widmet sich der Klassischen Moderne, der Nachkriegskunst und ausgewählten zeitgenössischen Positionen. Hedwig und Johann Döbele heben das Ost-West-Denken in der Kunst auf. Maßstab bleibt die tradierte, erkennbare Qualität.

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