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art KARLSRUHE 13. bis 16. Februar 2020
Eine Veranstaltung der

Art Edition-Fils

Eduard-Schloemann-Straße 47-51, 40237 Düsseldorf
Deutschland
Telefon +49 211 672069
Fax +49 211 672065
dr.fils@edition-fils.de

Hallenplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Hallenplan (Halle 1): Stand H1/U04

Geländeplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Geländeplan: Halle 1

Ansprechpartner

Heidrun Wagner-Fils

Geschäftsführerin

Düsseldorf

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wagner-fils@edition-fils.de

Lutz Bastian-Wirtz

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bastian@edition-fils.de

Alexander Fils

Inhaber

Düsseldorf

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Künstlerdetails

Kategorie: Contemporary Art 21, Druckgrafik & Auflagenobjekte, One-Artist-Show

Sabine Liebchen

Sabine Liebchen (1960) erzeugt mit ihren virtuos gemalten Körperschatten und Lichtfeldern eine klare und spannende Illusion von Realität.

Die in Düsseldorf arbeitende und lebende Künstlerin studierte ab 1980 visuelle Kommunikation. Schon damals war sie begeistert von den Werken Gerhard Richters, dessen Einflüsse sich in den Arbeiten von Liebchen erkennen lassen. Es zeigen sich aber auch andere künstlerische Verweise, wie etwa zu Edward Hoppers Spiel von Licht und Schatten oder zu der Lichtführung Vermeers – diese Bezüge jedoch finden in den Bildern der Künstlerin eine zeitgenössische Weiterführung.

Die Ästhetik von Liebchen überzeugt durch ihre Klarheit, die ganz ohne Pomp auskommt. Charakteristisch für Liebchen: die spannungsreiche Kombination aus virtuos ausgearbeiteten Figuren, die sich in Alltagsbewegungen befinden, und abstrakten, monochromen Hintergründen. 

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Kategorie: Contemporary Art 21, Druckgrafik & Auflagenobjekte

Jan Kolata

Der Düsseldorfer Künstler Jan Kolata (geb. 1949 in Immenstadt) ist wohl zweifelsohne einer der analytischsten Maler seiner Generation. Er studierte von 1970 bis 1977 als Meisterschüler an der renommierten Düsseldorfer Kunstakademie. Danach erhielt er zahlreiche Kunststipendien, u.a. 1991 ein begehrtes Gastatelier an der Villa Romana in Florenz. Seit 2006 ist er Professor für Malerei an der Universität Dortmund.

Kolatas abstrakte Motive entstehen im Malprozess, den der Künstler bewusst so gestaltet, dass sich die von ihm aufgetragene Farbe selbst ihren Ort und ihre Form auf dem Bildträger sucht. Hierzu lässt er die Farben sich vermischen und Farbnasen sich durch das Bild ziehen. Er gibt der Farbe selbst gestalterische Freiheit und schafft somit Werke, die von ihrem eigenen Prozess erzählen. Der Künstler selbst ist dabei ein suchender Entdecker dessen, was Malerei ist und sein kann.

In seiner neuen Edition von vier Siebdrucken arbeitet der Künstler ähnlich. Mithilfe verschiedener Siebe, die in unterschiedlicher Weise mal mehr, mal weniger zufällig zusammengesetzt wurden, entstanden vier ganz eigensinnige Motive. Der Betrachter erkennt in ihnen Strukturen und teilweise amorphe Partien.

"Nicht die Ausmaße eines Bildes spielen für mich die entscheidende Rolle, wichtig ist vielmehr, wie sich der Raum in den Bildern entwickelt." - Jan Kolata

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Kategorie: Contemporary Art 21, Druckgrafik & Auflagenobjekte

Christo

Mit Christo (1935) und Jeanne-Claude (1935-2009) verbinden uns über 30 Jahre verlegerische Arbeit, Ausstellungsprojekte, Projektreisen und Vorträge. Sie suchen Kunst dieses besonderen Künstlerpaars? Dann sind Sie bei uns als Experten richtig! 

Bei uns erhalten Sie deutschlandweit die größte Auswahl an Kunstwerken von Christo & Jeanne-Claude.

► Unten finden Sie Kunstwerke von realisierten und angedachten Projekten: 
handsignierte Drucke – limitierte Collage-Editionen mit verschnürtem Stoff – limitierte verhüllte Objekte – seltene Unikate

► Fotografien der realisierten Projekte finden Sie hier: 
limitierte, oftmals großformatige Fotografie-Editionen – handsignierte Drucke

Christo ist ein Ausnahmekünstler. Er gilt als berühmtester Vertreter der »Land Art« – derjenigen Kunst, die in der Landschaft oder im öffentlichen Raum situiert ist. Gemeinsam mit seiner Frau Jeanne-Claude plante Christo alle Projekte. Seit 1961 realisierten sie zahlreiche spektakuläre Projekte mit außergewöhnlichen Dimensionen. Christo führt aus Anerkennung Jeanne-Claude gegenüber das gemeinsame Lebenswerk fort und setzt bereits begonnene Projektplanungen weiterhin um. Meist werden die Projekte für nur wenige Wochen realisiert.

Was bleibt und Sammlerwert hat, sind Christos Bilder und Collagen, die er im Planungsprozess der Projekte gestaltet. Diese Kunstwerke gelten anders als die realisierten Projekte nicht als gemeinsame Arbeiten von Christo und Jeanne-Claude, sondern sind alleinig von Christo geschaffen und somit von ihm signiert. 

Christo hat eine unverwechselbare Kunst geschaffen, mit der er Weltruhm erlangt hat. Der richtungsweisende »Kunstkompass« listet ihn unter den weltweit 100 wichtigsten Künstlern.

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Kategorie: Contemporary Art 21, Druckgrafik & Auflagenobjekte

Günther Uecker

Günther Uecker (1930) ist einer der international renommiertesten deutschen Künstler. 
„Mein Körper spielt für die Proportionen meiner Arbeiten eine große Rolle. Die Bewegung[en] sind choreografische Zeichen, die ein Bildfeld füllen. Die Erreichbarkeit der Feldgrenzen ist der Handlungsspielraum.“ – Günther Uecker

Günther Uecker malt mit den bloßen Händen, schlägt mit der Axt auf Holzplatten, gestaltet monumentale Skulpturen oder schafft Installationen aus Sand – doch am bekanntesten sind wohl die Nägel, die seit 1956 sein Œuvre prägen. Gemeinsam mit Heinz Mack und Otto Piene gilt er als Kern der Künstlergruppe ZERO, die bis Ende der 1960er weltweit die prägendste Avantgardebewegung war, der sich zahlreiche Künstler wie Yves Klein oder Christian Megert anschlossen.. 

Günther Uecker hat sich und seine künstlerische Arbeit im Laufe der Jahrzehnte immer wieder neu erfunden und weist ein beachtliches Spektrum an Ausdrucksformen auf. Der Nagel ist sicherlich eines der bekanntesten Symbole des Künstlers, wobei er zugleich Motiv und Arbeitsgegenstand für den Künstler ist. Die reliefartigen, dreidimensionalen Nagelprägearbeiten auf weißem Papier gehören zu den gefragtesten Kunstwerken von Günther Uecker, und ebenso zeugen seine graphischen Arbeiten von außergewöhnlicher Ausdruckskraft!

Günther Ueckers unverwechselbares Œuvre weist ein beachtliches Spektrum an Ausdrucksformen auf und macht ihn zu einem der international renommiertesten deutschen Künstler. Bei uns finden Sie eine charakteristische Auswahl an Editionen von Günther Uecker – weitere Arbeiten auf Anfrage.

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Kategorie: Contemporary Art 21, Druckgrafik & Auflagenobjekte

Otto Piene

Otto Pienes (1928-1914) einzigartiges Lebenswerk wird charakterisiert durch seine originellen Feuerbilder, seine raumgreifenden Lichtinstallationen und seine aufblasbaren Himmelssklupturen.

Gemeinsam mit Heinz Mack und Günther Uecker war Otto Piene Kern und auch Mitbegründer der avantgardistischen Künstlerbewegung »ZERO«, die 1958 gegründet wurde und bis zum Ende der 1960er Jahre international die künstlerische Avantgardebewegung schlechthin war.

»ZERO ist die unmeßbare Zone, in der ein alter Zustand in einen unbekannten neuen übergeht.« – Otto Piene

Zudem gilt Otto Piene als Hauptvertreter der Kinetik; in einer Vielzahl seiner Werke setzte er sich mit Bewegung und Licht im Raum auseinander. 2014 hat der Künstler den Deutschen Lichtkunstpreis erhalten. Die Thematiken um Hell und Dunkel und um Neubeginn und Ende sind essentieller Inhalt seiner Werke.

Das Bestreben künstlerische Grenzen aufzulösen, machte den Künstler zu einem visionären Wegbereiter neuer Kunstströmungen, wie etwa der Land Art. Heute gilt Otto Piene als einer der wichtigsten Künstler des 20.und 21. Jahrhunderts.

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Kategorie: Contemporary Art 21, Druckgrafik & Auflagenobjekte

Heinz Mack

Heinz Mack (1931) gilt international als einer der wichtigsten deutschen Künstler und ist Mitbegründer der ZERO-Gruppe.

Er studierte 1950 zeitgleich mit Joseph Beuys an der bekannten Kunstakademie in Düsseldorf; zudem schloss er eine Ausbildung in Kunsterziehung und Philosophie ab. 1965 bezog Heinz Mack zusammen mit Otto Piene ein Atelier in Düsseldorf und begann sich mit Phänomenen der Vibration und des Lichts zu beschäftigen.

Heinz Mack gründete 1958 mit Otto Piene eine der wohl weltweit bekanntesten Künstlergruppen: ZERO. 1961 kam Günther Uecker hinzu. Der Grundimpuls von ZERO: In der Nachkriegsgeneration sollte auch die Kunst gleichsam aus der Stunde null gänzlich neu gestaltet werden. ZERO war absolute Avantgarde und die Arbeiten der ZERO-Vertreter umstritten, da sie die damals üblichen Grenzen der Kunst sprengten.

Neben der mehrfachen Teilnahme an der documenta vertrat Heinz Mack 1970 die Bundesrepublik Deutschland bei der XXXV. Biennale von Venedig. Das Werk von Mack wurde und wird international in Museumsausstellungen präsentiert und mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet, zuletzt 2017 mit der Moses Mendelssohn Medaille.

Ein zentrales Thema im Werk von Heinz Mack ist das Licht – seine Skulpturen, Leinwandarbeiten und Grafiken setzen sich damit auseinander. Heinz Mack versteht es in seinen Papierarbeiten auf besondere Weise den Raum in die Tiefe zu öffen. Diesen Eindruck überträgt Mack auch auf seine ausdrucksstarken Siebdrucke, die er in einem besonderen Verfahren anfertigt, sodass die Oberfläche des jeweiligen Druckes eine intensive Farbgebung erhält und visuell Tiefe produziert.

»Ich liebe die Farbe als Medium, in dem das Licht zum Ausdruck kommt. Wie schön ist es, dass wir in einer farbigen Welt leben. Wäre die Welt grau, wäre ich wohl nie Künstler geworden.« – Heinz Mack

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Kategorie: Contemporary Art 21, Druckgrafik & Auflagenobjekte

Karl Otto Götz

Als einer der Hauptvertreter des deutschen »Informel« und auch der »Abstrakten Kunst« ist K.O. Götz (1914, Aachen; † 2017, Wolfenacker) ein Künstler von Weltrang.

Schon früh setzte er sich mit der avantgardistischen Malerei auseinander, was dazu führte, dass K.O. Götz 1933 ein Mal- und Ausstellungsverbot erhielt. Dieses Verbot hat Götz nicht daran gehindert seine Arbeit fortzusetzen und sich als Künstler weiterzuentwickeln. Etliche Jahre später konnte K.O. Götz so eine ganz neue Mischtechnik von Kleister und Farbe erfinden, was in Künstlerkreisen für Aufsehen sorgte und ihm weltweit Anerkennung brachte.

»Schnelligkeit war ein notwendiges Mittel für mich, um den Grad der bewussten Kontrolle auf ein Minimum zu reduzieren.« – K.O. Götz

Sein Renommee führte schließlich dazu, dass K.O. Götz 1959 eine begehrte Professur an der damals wie heute international berühmten Düsseldorfer Kunstakademie erhielt. Heute gilt K.O. Götz als einer der wichtigsten deutschen Kunstprofessoren jemals – zu seinen Schülern gehören berühmte ZERO-Künstler wie Gotthard Graubner oder Gehard Richter.

Die Arbeiten von K.O. Götz sind so gefragt wie eh, und große Ausstellungen in tonangebenden Museen wie der Neuen Nationalgalerie Berlin (2014) zeigen eine besondere Wertschätzung des berühmten Informel-Vertreters – und das zurecht, wie wir meinen!

Mit K.O. Götz haben wir zwei ausdrucksstarke Grafiken entwickelt und exklusiv als Editionen verlegt: seine bekannten Lithographien »Silph« und »Blonto«.

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Kategorie: Contemporary Art 21, Druckgrafik & Auflagenobjekte

Hermann-Josef Kuhna

Professor Hermann-Josef Kuhna (*1944, † 2018) studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie und lehrte 1979-2010 selbst als Professor an der Kunstakademie Münster – spätestens da war er bereits deutschlandweit als Künstler bekannt.

Das Frühwerk des renommierten Künstlers ist durch flächige und teils gegenständliche Malerei geprägt. Damals lag sein Hauptaugenmerk auf der Stimmigkeit von Farbe und Form. Heute ist seine Intention eine andere und spitzt sich gänzlich auf Farbe zu. Die Farbe, stets klar und strahlend, steht im Mittelpunkt und spricht für sich selbst. Farbe als vibrierende Energie! Der ausdrucksstarken Gestaltung von Farbe gilt das Hauptinteresse des Künstlers. Er selbst spricht von der Befreiung der Farbe und bezeichnet seine Kunst als »Strukturelle Malerei«.

»[...] meine Stärke liegt im Verzicht auf literarische Momente. Über die Stimmung, die Atmosphäre, über die Farbe kann ich mehr aussagen, als über die Symbole.« – Hermann-Josef Kuhna

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Kategorie: Contemporary Art 21, Druckgrafik & Auflagenobjekte

Victor Vasarely

»Durch die Loslösung vom Figurativen haben wir das Anekdotische ausgeschaltet: die reine Plastizität bricht mit dem Literarischen. Eine Annäherung an die mathematischen Wissenschaften zeichnet sich ab […].« – Victor Vasarely

Victor Vasarely (1908-1997) gilt als einer der Hauptvertreter der Op-Art.

Sein Interesse an abstrakten Formen entstand in der Jugendzeit, als er in den U-Bahnstationen von Budapest die geometrisch verbauten Kacheln sah und sich in den Rissen und Sprüngen der Fliesen Vor- und Rücksprünge vorstellen konnte. Diese Anektdote definiert bereits das, was Vasarelys Kunstwerke ausmacht: er schafft es, die Zweidimensionale der Leinwand und des Papiers durch Aneinanderreihung von Farbflächen optisch aufzubrechen. Je nach Blickwinkel entwickeln die Werke sich im Auge des Betrachters auf eine andere Weise. Es entstehen optische Illusionen wie z.B. Drehung oder Zittern der einzelnen Farbflächen sowie der Eindruck von Dreidimensionalität.

In seinem Gelben Manifest formulierte Vasarely seine Forderung nach dem Kunstwerk als Prototypen. Diesem Manifest zufolge sollte das Kunstwerk aus wiederholbaren Formen ebenso bestehen, wie es selbst zur Vervielfältigung geeignet sein sollte. So erklärt sich auch Vasarelys Arbeit an bspw. Fliesenmustern oder Reliefs für öffentliche Gebäude. Er denkt seine Flächen als theoretisch unendliche Muster/Ornamente.

Vasarely nahm an der documenta I – IV teil und wurde schon früh mit Kunstpreisen und Ehrungen bedacht, darunter der Guggenheim-Preis von 1964 und die Ernennung zum Ritter des Ordens für Kunst und Literatur in Paris 1965.

Seine Werken finden sich in allen wichtigen Museen auf der ganzen Welt, bspw. dem Guggenheim Museum in New York oder in Bilbao. Außerdem eröffneten verschiedene Museen, die sich seinem Oeuvre widmen, u.a. in Aix-en-Provence und Pécs, der Heimatstadt des Künstlers.

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Kategorie: Contemporary Art 21, Druckgrafik & Auflagenobjekte

Christoph Pöggeler

Christoph Pöggeler (1958) ist durch seine eigenwillige Bild-Ästhetik bekannt geworden, für die er bereits den Rheinischen Kunstpreis erhalten hat.
Er vertritt einen zeitgenössischen Realismus, der über das Vordergründige hinausgeht. Seine virtuosen und bisweilen poetischen Editionen überraschen und irritieren. Denn die Grafiken scheinen sich auf einem Untergrund aus Holz zu befinden, doch vielmehr gestaltet Christoph Pöggeler meisterlich eine Holzmaserung mit künstlerischen Mitteln auf Papier nach und integriert diese Holzmaserung in das Motiv des Bildes.

Auch als Bildhauer hat sich Christoph Pöggeler einen Namen gemacht. Seit 2001 präsentiert der Künstler im urbanen Raum vor allem in Düsseldorf seine berühmten „Säulenheiligen“: realistisch anmutende und lebensgroße Skulpturen auf Litfaßsäulen.

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Kategorie: Contemporary Art 21

Rosalie

rosalie (* 1954, Gemmrigheim; † 2017, Stuttgart) studierte Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Stuttgart; Malerei, Grafik, plastisches Arbeiten und Bühnen- und Kostümbild bei Prof. Jürgen Rose an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Sie war mit ihren Theater- und Bühnenbildprojekten für Oper, Ballett, Schauspiel und Film sowie mit ihren Ausstellungsprojekten in der zeitgenössischen Bildkunst und Lichtkunst international präsent. Sie hat in diesen künstlerischen Disziplinen neue Sprachen der Ästhetik entwickelt und mediale Vernetzungen in innovativen Grenzüberschreitungen realisiert.

Insbesondere seit den szenischen Licht-Bild-Räumen für Der Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspiele 1994 bis 1998 war rosalie einer internationalen Öffentlichkeit bekannt. Wesentlich für ihr Schaffen waren spezifische Produktionen mit zeitgenössischer Musik, die vollkommen neue Formen des Zusammenspiels von Licht, Farbe und Rhythmus unter dem Blickwinkel experimenteller Räume eröffnen.

Innerhalb des facettenreichen Œuvre der Stuttgarter Künstlerin wurde vor allem die Lichtkunst ab 2006 zu einem zentralen Thema, und ihre großformatigen kinetischen Lichtskulpturen wurden von der Öffentlichkeit und den Medien mit großem Interesse wahrgenommen. Zeitgenössische Materialien, Technologien von größter Komplexität und digitale Medien bildeten die Basis, aus denen rosalie »neue Universen des Lichts« (Zitat von Peter Weibel) hervorbrachte: Lichtkunstwerke von enormer Farbkraft und Emotionalität.
Wichtige Werke der letzten Jahre waren die kinetischen Lichtinstallationen HELIOS (2007-2009), Séraphin (2007), HYPERION_Fragment (2008-2009) sowie CHROMA_LUX, als permanente Lichtskulptur bis Ende 2010 im ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe ausgestellt.

2008 wurde ihre interaktive Lichtinstallation HELIOS – La nube luminosa auf der 3. Internationalen Biennale für zeitgenössische Kunst in Sevilla präsentiert. 2013 realisierte rosalie für das Museum der bildenden Künste Leipzig drei großdimensionierte, kinetisch-interaktive Licht- und Raumskulpturen als medialgesteuerte Rauminszenierungen: WAGNER – Heldendisplay, KLINGER – Begehbare Landschaften der Melancholie und MAY – Dead End.

Weitere Lichtinstallationen folgten in 2015 - 2017:
Light Flow | Light Stream, temporäre kinetische Lichtskulptur über die gesamte Fassade der Staatsoper Hamburg.
Marathon der Tiere, eine audiovisuelle Installation im Großformat bei der lichtsicht 5. – Projektions-Biennale in Bad Rothenfelde 2015/16 und im „Best Off“ ebendort 2017/18.
Von 2016 bis 2018 war ihre begehbare kinetische Lichtskulptur Lichtwirbel in der Schaufler-Foundation, im Museum Schauwerk Sindelfingen exponiert.
Eine ihrer letzten Arbeiten realisierte sie im April 2017 in der seinerzeit gerade neu eröffneten Elbphilharmonie Hamburg mit dem Projekt Mahler 8. (Gustav Mahler 8. Sinfonie), einer Koproduktion der Staatsoper Hamburg und der Elbphilharmonie.

Peter Weibel (ZKM, Karlsruhe):

»rosalie ist Bildhauerin, Architektin, Malerin und noch viel mehr: rosalie spricht eine universale Kunstsprache. Mit ihren kinetischen Lichtkunst-Skulpturen hat rosalie die Hoffnungen und Versprechungen einer neuen optischen Kunst erfüllt [...]. Sie schafft neue experimentelle Räume durch das Zusammenspiel von Licht und Farbe und dem Rhythmus zeitgenössischer Musik.«

Seit 1995 war rosalie Professorin und hatte einen Lehrstuhl für Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main.
1988 erhielt sie den ersten Preis der 1. Münchener Biennale – Internationales Festival für Neues Musiktheater, 2008 den Europäischen Kulturpreis für ihr künstlerisches Gesamtwerk, 2009 den Walter-Fink-Preis des ZKM | Karlsruhe für intermediale Disziplinen und 2013 den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg.

Das Projekt »Flossis«:

Die Kreativität von rosalie kennt keine Grenzen in Bezug auf Farbenkraft und Emotionalität. Im Herbst 1998 sorgten die Flossis für eine besondere Verbundenheit der Künstlerin mit der Stadt Düsseldorf. Drei Monate wurden die Skulpturen im Rahmen einer Ausstellung gezeigt, ehe die Stadt entschied, dass die Skulpturen für immer in Düsseldorf bleiben sollen. Seit 2002 sind sie im Medienhafen platziert und sind zu einem künstlerischen Wahrzeichen der Stadt Düsseldorf geworden.

»Die Figuren sind für mich Chiffren für Lebensfreude, Signets für Phantasieerlebnisse.« - rosalie über ihre Flossis

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Kategorie: Contemporary Art 21, Druckgrafik & Auflagenobjekte

Bel Borba

Bel Borba gilt als Hauptvertreter der brasilianischen Pop-Art und Urban Art. In Brasilien trägt er den Namen »The People's Picasso«, was nicht zuletzt seinem beachtlichen künstlerischen Tatendrang und seiner Bekanntheit geschuldet ist.

Die Kunst von Bel Borba ist lebensbejahend und farbintensiv – sie füllt jeden Raum mit ihrer positiven Aura und Ausdruckskraft.

»Es gibt zu viel Grau in der Welt. Wir brauchen mehr Farbe!« – Bel Borba

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Kategorie: Contemporary Art 21, Druckgrafik & Auflagenobjekte

Norbert Tadeusz

Norbert Tadeusz (1940-2011) gilt als einer der wichtigsten Vertreter der gegenständlichen Malerei und der Nachkriegsfiguration in Deutschland.

Der gebürtige Dortmunder studierte in Düsseldorf bei Gerhard Hoehme und schließlich in der Meisterklasse von Joseph Beuys. Später wurde Norbert Tadeusz selbst Kunstprofessor, und anderem an der renommierten Düsseldorfer Kunstakademie.

Die oftmals großformatigen, mit kraftvollen Farben gestalteten Bilder von Norbert Tadeusz zeichnen sich durch eine komplexe Komposition aus. In seiner ausdrucksstarken Bildsprache gestaltet der Künstler das Spannungsverhältnis zwischen Gegenstand und Raum neu und zeigt die dargestellten Szenen und Motiv in einer außergewöhnlichen Perspektive.

Für seinen ganz eigenständigen Stil ist Tadeusz berühmt geworden. Der Künstler hatte zahlreiche große Ausstellungen, wie im Museum Ludwig Köln, und seine Kunst befindet sich in den Sammlungen hochangesehener Museen, etwa der Pinakothek der Moderne München.

»[...] was Kunst ist – nicht Nachahmung von Natur, sondern Sichtbarmachung der inneren Struktur durch die gestaltende Kraft des Künstlers.« – Norbert Tadeusz

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Kategorie: Contemporary Art 21, Druckgrafik & Auflagenobjekte

Horst Gläsker

Der Düsseldorfer Künstler Horst Gläsker (1949) studierte bei Gerhard Richter und K.O. Götz an der Düsseldorfer Kunstakademie. Später hatte er selbst Professuren inne, u.a. an der Kunsthochschule Kassel.

Gläskers Arbeiten sind impulsiv und energetisch, sie sind purer Rhythmus – und „Rhythmus fundiert Horst Gläskers zentralen Beitrag zur Kunst“ (Prof. Manfred Schneckenburger, Leiter der documenta 1977 und 1987).

„Es geht um Ekstase und System, um Zufall und Präzision, um wildes Denken und künstlerische Freiheit. Es geht um Rhythmus, Energie, Ruhe und Leichtigkeit. Ich erforsche das Universum.“ (Horst Gläsker)

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Kategorie: Contemporary Art 21, Druckgrafik & Auflagenobjekte

Karin Kneffel

Die international bekannte Künstlerin Karin Kneffel (1957) studierte zunächst Germanistik und Philosophie an den Universitäten in Münster und Duisburg-Essen. Später studierte Kneffel Malerei an der berühmten Kunstakademie in Düsseldorf bei Norbert Tadeusz und wurde Meisterschülerin bei Gerhard Richter. Sie lebt und arbeitet in Düsseldorf.

»Wir können kein Ding so sehen, wie es ist, sondern wir sehen immer die Vorstellung, die wir von den Dingen haben.« – Karin Kneffel

Die hyper-realistisch wirkenden Werke der Künstlerin versetzen den Betrachter in eine spannende Un-Eindeutigkeit. Verschwommen, überlagert oder reflektierend: In Kneffels Werken ist nichts so wie es zunächst scheint. Und gerade das ist es, was ihre Kunst so besonders macht. Neben dem Lingener Kunstpreis und dem Preis der Helmut-Kraft-Stiftung erhielt die Künstlerin 2016 auch den Cologne-Fine-Art-Preis. Hinzu kommen einige Stipendien und Ausstellungen weltweit.

Ralph Goertz (IKS, Düsseldorf):

»[...] Karin Kneffel zählt zu den wichtigen Vertreterinnen des Neorealismus. Ihre fotorealistisch anmutenden Bilder verbinden Realismus und Surrealismus. In ihren [Werken] zeigt sie Alltägliches, das durch Spiegelungen und Überlagerungen eine zweite Ebene erhält. Wie flüchtige Momente erinnern ihre Szenerien an Traumartiges.«

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Kategorie: Contemporary Art 21, Druckgrafik & Auflagenobjekte

A.R. Penck

A.R. Penck (eigentlich Ralf Winkler, 1939 (Dresden) – 2017 (Zürich)) ist einer der bekanntesten deutschen Künstler und gehört als Vertreter einer gestischen Malerei und Grafik zu den Neo-Expressionisten oder Neuen Wilden, zu denen auch Georg Baselitz, Elvira Bach, Jörg Immendorff oder Markus Lüpertz zählen.

Sowohl die Erfahrungen des Kriegs, die Penck in den 1940er Jahren als Kind machte, als auch seine Faszination für historische Urtiere und Urmenschen schlagen sich in seiner Kunst nieder. Die bis zum Strichmännchen reichende Simplizität seines Repertoires steht in auffälligem Kontrast zu einem hohen Grad an Reflexion – sie funktioniert also ähnlich wie die Höhlenmalereien, die ihn als Kind so faszinierten.

Penck setzt in seinen Bildern und Grafiken sparsame Kürzel, abstrakte Zeichen und verstreute Motive, die jeglicher Szenerie und Perspektive entbehren. Der Betrachter findet sich vor einer Art Wimmelbild wieder und durchläuft so den komplexen Gedanken- und Bildwerdungsprozess des Künstlers.

A.R. Penck war zwischen den 1970ern und 1990ern mehrfach bei der documenta vertreten. Seine Arbeiten befinden sich nicht nur in deutschen Museen (z.B. im Städel in Frankfurt oder in der Pinakothek der Moderne in München), sondern ebenfalls in internationalen Sammlungen (z.B. im MoMa in New York).

„Hemmungen sind die falsche Form des Widerstandes.“

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Unsere Künstler

Über uns

Galerie-Information

Für die Kunst seit 1870

Einzigartiges Programm an Kunst
Unser Schwerpunkt sind exzellente Editionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Limitiert, nummeriert und signiert handelt es sich bei den Editionen um gefragte originale Kunstwerke. Die Grafik-Editionen werden von den Künstlern in aufwendigen druckkünstlerischen Methoden gestaltet. Ebenso werden unsere Editionen von Fotografien und Skulpturen von den Künstlern als limitierte Originale erschaffen. Ergänzt wird unser Programm durch Unikate einiger besonderer Künstler.

Der Anspruch an unserer Künstler-Auswahl
Die Künstler und ihre Arbeiten selektieren wir sorgsam, denn unser Anspruch ist hoch. Unsere klare Linie besteht darin, Kunstwerke zu finden oder in enger Zusammenarbeit mit Künstlern zu verlegen, die durch ihre künstlerische Qualität überzeugen. Als geschichtsreiches Haus agieren wir seit jeher bewusst zwischen Tradition und Zeitgeist und interessieren uns sowohl für bewährte etablierte Kunst als auch für neueste künstlerische Entwicklungen.

Daher finden Sie bei uns Werke von international renommierten Künstlern, die in Museen vertreten sind. Ebenso können Sie bei uns Kunstwerke von aufstrebenden Newcomern entdecken, denn Nachwuchskünstler liegen uns am Herzen. Immer wieder gelingt es uns, interessante Editionen junger Künstler aufzulegen und anzubieten, die später zu Renommee gelangen.

Experten seit 1870
Die Art Edition-Fils GmbH wird in fünfter Generation als Familienunternehmen geführt und gilt als Konstante im europäischen Kunstmarkt. Wir sind ein verlässlicher Partner für den Kunsthandel und für Sammler. Unser Erfolg basiert auf unserer hochkarätigen Kunst. Und auf unserer bald 150-jährigen Expertise. Wir sind Deutschlands ältester und erfahrenster Kunstverleger für originale Editionen. Mit Stolz können wir sagen: Wir haben eines der größten Programme an Editionen in Europa aufgebaut. 

Sie finden uns auf Messen, in Düsseldorf im stilwerk 1. Etage, Grünstr. 15 zwischen Königsallee und Berliner Allee sowie in unserer Kunsthalle Öftinghausen in Ehrenburg bei Bremen.

Künstler aus unserem Programm:


Wir wünschen Ihnen viel Freude beim entdecken der Kunst!

Ihr „Team Fils“ 

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