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art KARLSRUHE 13. bis 16. Februar 2020
Eine Veranstaltung der

Galerie Klinger

Schönborner Straße 12, 01454 Radeberg
Deutschland
Telefon +49 3528 4160755
Fax +49 3528 4160796
info@galerieklinger.de

Hallenplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Hallenplan (dm-arena): Stand H4/N03

Geländeplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Geländeplan: dm-arena

Ansprechpartner

Yvonne Hohner

Galerie Klinger & Me

Marienstr. 12
76137 Karlsruhe

Telefon
017661064566

E-Mail
yvonne.hohner@galerieklingerandme.com

Unser Angebot

Künstlerdetails

Kategorie: One-Artist-Show, Contemporary Art 21

Fahar Al-Salih

* 1964 in Bagdad, Irak
Meisterschüler bei Prof. Hermann Nitsch, Prof. Markus Lüpertz sowie Jerry Zeniuk

Einzelausstellungen / Beteiligungen (Auswahl)
2020 Kunsttage Winningen, D • 2019 Galerie Filser & Gräf, München, D • 2019 Städtische Galerie Villa Streccius, Landau, D • 2019 Galerie Klinger & Me, Karlsruhe, D • 2019 Städtische Galerie Bad Reichenhall, D • 2019 Meisterschüler Markus Lüpertz, Regierungspräsidium Oberbayern, München, D • 2019 Galerie Kulturraum, Speyer, D • 2018 Galerie Klinger & Me, Karlsruhe, D • 2017 Galerie G, Judenburg, A • 2016 BMW-World, München, D • 2016 Galerie 38, Karlsruhe, D • 2016 Städtische Galerie Bad Reichenhall, D • 2014 Kunstsudhaus, Villach, A • 2013 Galerie EigenArt, Karlsruhe, D • 2013 Herbert Weisenburger Stiftung, Rasta , D • 2012 Städtische Galerie im Schloß Isny, D • 2011 Galerie Szyb Wilson, Katowice, PL • 2010 Kavernen 1595, Salzburg, A • u. a.

Messen (Auswahl)
2020 One Artist Show, Art Karlsruhe, Galerie Klinger, D • 2019 Discovery Art Fair, Galerie Klinger & Me, D • 2019 Art Bodensee, Galerie Klinger, D • Art Karlsruhe, Galerie Klinger, D • 2018 One Artist Show, Art Karlsruhe, Galerie Klinger, D • 2017 One Artist Show, Art Karlsruhe, Galerie Klinger, D • LA Art Show, Los Angeles, CA USA • 2012 Art Bodensee, Galerie Schirmer, D • 2009 Art Karlsruhe, D • u. a.

Sammlungen (Auswahl)
Herbert Weisenburger Stiftung, Rastatt , D • Susanne Klatten, München, D


Die künstlerische Laufbahn von Fahar Al-Salih ist keine klassische. Geboren in Bagdad und aufgewachsen in Kuweit war eine künstlerische Grundbildung in der Schule oder ein Studium undenkbar. Die Kunst fand ihn erst im Erwachsenenalter, als er bereits in Europa lebte und einem anderen Leben nachging. In der Entschlossenheit und Furchtlosigkeit mit der Fahar seine Bilder malt, offenbart sich diese Biographie und die Entscheidung sein Leben ausschließlich der Kunst zu widmen. Selten sind Werke so nah an ihren Schöpfern, wie die Al-Salihs. In ihrer Expressivität und formalen Stärke öffnen sie sich dem Betrachter und erlauben einen persönlichen und individuellen Zugang zu ihrer Geschichte und den Gefühlen, die sie transportieren. Sein über 1000 Arbeiten umfassendes Werk besteht neben der Malerei auch aus experimentelleren Formen, wie seinen Schwammbildern, sowie aus Skulpturen und Fotografie. In einzigartiger Weise bleibt die energetische, konsequente Handschrift Al-Salihs in jedem Spektrum seiner Arbeit unverkennbar. Der Künstler lebt und arbeitet in Karlsruhe.

So unterschiedliche die einzelnen Zweige seiner künstlerischen Arbeit zunächst erscheinen, zieht sich die Auseinandersetzung mit den Wurzeln des Künstlers als roter Faden durch sein Werk. In seinen Malereien verhandelt er in formaler Wucht immer aufs Neue die Frage nach "Shelter" - Schutz und Geborgenheit, während die farbenfrohen, gradlinigen Schwammmosaike spielerisch die kunsthandwerklichen Traditionen des Nahen Ostens aufgreifen und neu interpretieren. Mit den jüngsten Kombinationen aus seinen Schwammskulpturen, die einen offensichtlichen Bezug zu den zerbombten Städten der Kriegsgebiete herstellen und seinen viel leiseren, fast melancholischen Fotografien schließt er nicht nur einen Kreis in seinem Werk, sondern auch in einer ästhetischen und zutiefst persönlichen Reflexion über Heimat, Kampf und Hoffnung.

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Kategorie: One-Artist-Show, Contemporary Art 21

Annette Werndl

"Ein gutes Bild hat für mich eine Kraft, die weit über das hinausgeht, was es auf materieller Ebene ist. Es öffnet Räume und weckt Emotionen."

Das künstlerische Werk von Annette Werndl bewegt sich seit Beginn an zwischen figurativem und abstraktem Expressionismus. Durch ihr besonderes Gespür für Farben und dafür, diese miteinander in Verbindung zu setzen, verleiht sie ihren Bildern Lebendigkeit, die durch ihre starke Linienführung zusätzlich eine klare Form gewinnt. Ihr Werk erzählt von Weiblichkeit, Stärke, aber auch von Grenzüberschreitung, vom Balancieren. Welche Grenzen sind wichtig, welche können durchbrochen werden? So haben sich die Arbeiten Werndls eine Zuspitzung erfahren auf den Prozess des Experiments und die Gratwanderung zwischen Kontrolle und Zufall. Malerei als Call and Response Akt zwischen Kunstwerk und Künstler. Eben diese Gratwanderung erzeugt die besondere Spannung in Werndls Bildern und sorgt für jenes elektrisierende Gleichgewicht, das die einmalige Handschrift von Annette Werndl auszeichnet.

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Kategorie: Contemporary Art 21

Christine Schön

*1967 in Erlangen
Studium Philosophie und Germanistik an der Universität Heidelberg, Magister
Studium Bildende Kunst an der Universität Landau
Atelier in Karlsruhe
Preis: forumkunst Karlsruhe 2018
öffentliche Ankäufe: Universität Koblenz-Landau, Landau, Kreisverwaltung Ludwigshafen, Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

Einzelausstellungen / Beteiligungen (Auswahl)

2019 Galerie Klinger & Me Karlsruhe, „Paperworks“ / Kunstverein Germersheim, „Im Laufe der Linie“ / Kunstverein Villa Streccius in Landau, „Inspiration“ 
2018 Abgeordnetenhaus des Landtags Rheinland-Pfalz, Mainz / Kommandantenhaus Dilsberg, als Teil der „Radiale“ / Galerie Klinger & Me Karlsruhe, „Himmel ohne Engel“ / Ehemalige Synagoge Weisenheim am Berg, „Leichtigkeit“ / Forum für Kunst, Heidelberg, „Fraktale“ / Regierungspräsidium Karlsruhe, Preisträgerausstellung forumkunst 2018
2017 Frank Loebsches Haus, Landau, „Malerei und Zeichnung“ / Queichtalmuseum, Offenbach an der Queich, „Malerei und Zeichnung“ / Künstlermesse Baden Württemberg / Volksbank Kaiserslautern, „von hier aus“ / Ausstellung zum Kahnweilerpreis, Rockenhausen
2016 Rathaus Bobenheim-Roxheim, „Malerei und Zeichnung“ / artgalerie am Schloss Bad Bergzabern, „Leichtigkeit und Ideal“ / Kunstverein Villa Streccius Landau, „In meiner ART“ / Kulturzentrum Hufeisen Germersheim, „Bilderklang“
2014/15 Hohenwart Forum, Pforzheim, „Verführungen in eine andere Welt“ / Striefflerhaus Landau, „Gartenträume“ / Zehnthaus Jockgrim, „Haueisenkunstpreis“ / Herrenhof Neustadt-Mußbach, „Anker aktuell“ / Kunstverein Mannheim, „Galerientage Rhein-Neckar, Quersumme“ / Kunstverein Aichach, „Das kleine Format“
2013 Kunst- und Textwerkgalerie München, „als flöge ich“ / Ehemalige Synagoge Weisenheim am Berg, „Eine aller möglichen Welten“ / Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, „Bildlabor“
2012 Kunsthaus Frankenthal / Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, „Pfalzpreis für bildende Kunst“ / Kunstverein Lingenfeld, „Eigenwelten“

Die Ölgemälde von Christine Schön führen den Blick in himmelsgleiche Räume, die wie eine Bühne wirken, ohne dass es eine Erzählung gäbe. Formen und Farben scheinen wie Wolken oder verwehte Blüten umeinander zu spielen und staffeln den Raum in die Tiefe – es sind flüchtige und zugleich harmonisch komponierte Gefüge.Indem aus einem imaginären Dahinter das Licht hindurch zu brechen scheint, weitet sich der Raum in eine magische Dimension. „Dieses Dahinter tippt an die Ahnung von der Wirklichkeit jenseits der Schwere der Welt“, sagt die Künstlerin und verweist damit auf ein universales intuitives Wissen. Ihre Ölgemälde scheinen sich auf altmeisterliche Himmelsdarstellungen zu beziehen und spielen doch ein Spiel mit der Wahrnehmung. Sie verarbeiten Eindrücke aus der Natur, kokettieren mit Vertrautem, provozieren Assoziationen und verwandeln sich doch ins Abstrakte. Auf diese Weise erschafft die Malerin Bekanntes und Unbekanntes zugleich und öffnet dem Betrachter mit ihren Gemälden neue Erfahrungsräume.

1967 in Erlangen geboren, absolvierte Christine Schön nach einem Studium der Philosophie ihr Kunststudium an der Universität Landau. Sie arbeitet seit 2017 in Karlsruhe.

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Kategorie: Contemporary Art 21

Martina Hamberger

Die Malerei von Martina Hamberger ist eine übermütige. Striche, Kreise, Flächen sind die Gegenstände Hambergers malerischer Forschung. Die Farbpalette aus Primärfarben, Schwarz, Weiß, kaum Zwischentönen ist ebenso direkt, wie ihr Duktus kurzer, kräftiger Gesten. Hambergers Malereien lassen sich beinahe lesen, wie einzelne Sätze, wie die Erprobung von Thesen. Mal vielleicht als Frage formuliert, oft als klare Aussage, manchmal eine knappe Provokation und dann wieder schalkhaftes Plappern. Andere Malereien lassen in ihrer Anmutung einer formalen Überlegung, einer Notiz, einen künstlerischen Formulierungsprozess erahnen, dem eine spielerische Lyrik innewohnt. So changiert das Werk Hambergers zwischen Leichtigkeit und verspielter Sturheit, und lässt teilhaben an seinem beschwingten Experiment.
Die Künstlerin lebt und arbeitet in München.

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Kategorie: Contemporary Art 21

Margarita Kopp

1985 in Kasachstan geboren, absolvierte die Künstlerin ihr Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe in der Klasse von Professor Tatjana Doll, vertretungs Professor Henning Strassburger und als Meisterschülerin bei Professor Ulla von Brandenburg.
Spielsachen, Comics, Tiere und Pflanzen sind nur einige der Einflüsse und Protagonisten in Margaritas künstlerischen Oeuvre. Ihre Bildwelt ist farbenfroh. Verspielt, könnte man sagen. Das Spiel ist ein wichtiges Element in ihrem künstlerischen Prozess geworden. So bewegt sie sich nicht nur in einer ästhetischen Spielwelt, sondern reizt durch die zum Teil metergroß aufgeblasenen Protagonisten ihrer Bilder die Grenzen des Bizarren aus. Dadurch wirken sie plötzlich in ihrer Naivität bedrohlich. Das flach und einfach gemalte wird wesenhaft. Das überdimensionale Bild und ihre kräftige Malerei ist bis an die äußersten Grenzen gequetscht, so als wäre mehr Platz, nie genug. Andere Arbeiten lösen sich fast in Farben auf, werden durch Verdichtung zu etwas körperlichem.Kleinere Arbeiten entstehen meist seriell wirken sehr konzentriert und gleichzeitig skizzenhaft.
Mit ihren Keramikskulpturen erweitert sie ihre Arbeit um eine weitere Ebene. Während jene Figuren und Objekte kaum über Spielzeuggröße hinauswachsen, haben sie in ihrer glasierten Zerbrechlichkeit eine optimale Ausgangssituation gefunden, zu amüsieren, irritieren und uns in ihren sonderbaren Kosmos zu entführen.

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