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art KARLSRUHE 13. bis 16. Februar 2020
Eine Veranstaltung der

Galerie ROOT

Hardenbergstraße 9, 10623 Berlin
Deutschland
Telefon +49 157 50171807, +49 157 50 17 18 07
Fax +49 30 32665143
galerieroot@googlemail.com

Hallenplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Hallenplan (dm-arena): Stand H4/N07

Geländeplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Geländeplan: dm-arena

Ansprechpartner

Ute Wöllmann

Telefon
0049 (0)15750171807

Künstlerdetails

Kategorie: Contemporary Art 21

Andreas Amrhein

1963 in Marburg geboren, wuchs er in Liberia/Westafrika auf, studierte 1985–1992 Bildende Kunst in Berlin, London, Malmö und Chicago. An der HdK Berlin studierte er bei Barbara Heinisch und dem Maler und Grafiker Walter Stöhrer und machte bei ihm 1992 seinen Meisterschülerabschluss.
Von 1996 – 2004 hatte er einen Lehrauftrag für Radierung an der Freien Akademie Berlin und seit 2005 einen Lehrauftrag mit eigener Malereiklasse an der Akademie für Malerei Berlin. Er lebt und arbeitet in Berlin. Preise und Stipendien: 2018 und 2011 Artist in Residence, China National Printmaking Museum, Guanlan, China | 2010 Artist in Residence, Caochangdi, Beijing, China | 2002 Stipendium der/graduate scholarship at Aldegrever Gesellschaft, Provence, Frankreich | 1999 Stipendium/ graduate scholarship Cité Internationale des Arts, Paris | 1997 Stipendium der/graduate scholarship at Aldegrever Gesellschaft, Lofoten, Norwegen | 1990 Kunstpreis der/ award of 9. Internationalen Grafik Triennale, Frechen
Messeteilnahmen: 2020, 2019 art KARLSRUHE, Galerie ROOT, Berlin | 2017 Positions Berlin, C und K Galerie, Berlin | 2010 Kunst Köln, Galerie Alexander Ochs | 2006 Art Forum Berlin, Galerie Michael Schultz, Berlin | 2008 Art Miami, Galerie Michael Schultz, Berlin | 2002 und 2012 ARCO Madrid, Galerie Michael Schultz, Berlin | 1999, FIAC Paris, Galerie Michael Schultz, Berlin | 1997 und 1998 art cologne, Galerie Michael Schultz, Berlin
Werke in Sammlungen: Museen der Stadt Malmö, Schweden/ Sweden | The Artist’s Book Collection, the Art Institute of Chicago, Illinois, USA | Museen der Stadt Bamberg, Germany | Kupferstichkabinett Berlin | Berlinische Galerie, Berlin | Collección Muñoz-Garcia, Madrid | Montblanc
Collection, Beijing, China | Collection of the China National Printmaking Museum, Guanlan, China | Ringier AG, Zürich, Schweiz/Switzerland

Andreas Amrhein ist ein Künstler in der Tradition der Pop-Art. Er setzt in seinen vielschichtigen figurativen Bilderwelten Elemente aus der Alltags- und Werbekultur zusammen. Seine Arbeiten sind durch Literatur und Film und vor allem durch Comics inspiriert, wie auch durch die Auseinandersetzung mit den Klischees verschiedener Kulturen. Die (historische) Porzellanfigur ist dabei zu einem wichtigen Bildmotiv geworden, die sich durch sein Werk zieht und die Andreas Amrhein immer wieder mit zahlreichen Versatzstücken der globalisierten Konsumund Unterhaltungswelt kombiniert und virtuos zu malen versteht. Seine Bilder leben von der Spannung seiner Kombinationen: Gestische Pinselstriche wechseln sich ab
mit zarten Linien und skizzenhafter Zeichnung, aquarellierte Flächen mit detailgetreuer Malerei. Schrift ist ebenfalls ein wichtiges Gestaltungsmittel. Andreas Amrhein spielt mit Sprache, was sich in seinen Bildtiteln zeigt, die neue Ansichten eröffnen.

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Kategorie: Contemporary Art 21

Juliane von Arnim

geb. 1957 in München | lebt und arbeitet in Berlin | 1986–95 Teilnahme an Kursen am Toledo Museum of Art, USA | 1995–97 Teilnahme an Kursen in der Erwachsenenbildung an der HfK Bremen | 2000–02 Studium an der Freien Kunstakademie Rhein/Ruhr, Essen bei Stephan Schneider und Heinz Moerszoek | ab 2008 Studium an der Akademie für Malerei Berlin, Klasse Ute Wöllmann und Andreas Amrhein | 2010 Gründungsmitglied der Galerie ROOT am Savignyplatz, bis zum Ende des Projekts 2014 | 2014 Studienabschluss und Meisterschülerin von Andreas Amrhein | 1999–2016 Ausstellungen u. a. in Essen, Bremen, Berlin, Innsbruck, Rheda-Wiedenbrück |
Messeteilnahmen: 2020, 2016 art KARLSRUHE, Galerie ROOT; 2018, 2017 C.A.R. Contemoprary  Art Ruhr, Galerie ROOT
Arbeiten in Öffentlichen Sammlungen: Auswärtiges Amt, Sammlung des rbb

Juliane von Arnim widmet sich in ihrem Werk überwiegend der Natur in Form von Landschaftsbildern. Sie spürt dabei dem Ungewöhnlichen im Vertrauten nach. Sonderbare Farb- und Lichtstimmungen sind das Markenzeichen ihrer Bilder. Ungewöhnlich erscheinen einem die Bildausschnitte und Beleuchtungen der ländlichen Szenarien, verlassener Landschaften und Orte zumal ihre Aufmerksamkeit vor allem auf besonderen Bauten und einsamen Gehöften liegt, die eine eigentümliche Stimmung einer gespannten Ruhe vermitteln.
In ihrer neuen Serie von 21 kleinformatigen Landschaften mit und ohne Häusern auf Leinwandpappen begeisternsowohl in der Setzung ihren entschiedenen und großen Farbflächen, die durch einen breiteren Pinsel geformt werden, wie auch in ihrem Gespür für die Farbgebung. Auch in ihren größeren Formaten fällt eine entschiedene Flächensetzung auf, ein breiterer Pinsel führt auch hier Regie. Der breitere Pinselstrich bringt für jeden einzelnen Farbton mehr Fläche und somit mehr Platz auf der er sich präsentiert. Die Bilder tänzeln auf der Linie zwischen Abstraktion und Realität, halten diese Spannung, fallen nicht in eine Richtung. Das Licht in den Bildern ist noch stärker geworden, sie scheinen richtig von innen zu glühen!

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Kategorie: Contemporary Art 21

Ursula Commandeur

1958 geboren in Dortmund | 1989 Abitur | 2000 Abschluss als Produktdesignerin an der FhN Krefeld | seit 1992 Arbeit in eigener Werkstatt | Seither zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland und Preise, u. a. 2000, 2006, 2010 »Gold Coast Ceramic Award«, Australien | 2006 Preisträgerin »100 % Fantasie«, Wettbewerb Keramikmuseum Westerwald | 2007 Staatspreis NRW, Manufactum | 2010 Preisträgerin der »Neuen Keramik«, Internationale Keramiktage Oldenburg und »Primer Premio«, erster Preis im »Cerco 2010« internationaler Wettbewerb, Spanien
Messeteilnahmen
2017, 2018, 2019, 2020 art KARLSRUHE, Galerie ROOT

Ursula Commandeur lebt und arbeitet in Castrop-Rauxel.

Ursula Commandeur verbindet mit Draht eine Vielzahl von kleinen Einzelmodulen aus weißem Bisquitporzellan zu dem organischen Gesamtverbund einer Skulptur. Die Entscheidung zur Reduktion, nämlich auf die Form der jeweiligen Einzelmodule, und auf die Farben Schwarz und Weiß, ermöglicht ihr diese Einzelkomponenten zu einem unerschöpflichen Formenkosmos skurriler Objekte und Gebilde immer wieder neu zusammenzufügen. Wie auch die Natur selbst kreiert Ursula Commandeur die jeweiligen Einzelmodule einer Skulptur nach einem gleichen Bauplan, die durch die handgeschaffene Herstellung einer großen Stückzahl naturgegeben Formabweichungen aufweisen und Spannung in die modulare Skulptur bringen. Der Draht, mit dem die Module miteinander verbunden werden, ist immer auch aussagetragender Teil der Skulptur. Ursula Commandeur lehnt sich nicht nur in der Formerschaffung an Baupläne der Natur an, sondern auch in ihrer schier unerschöpflich scheinenden
Formensprache, welches ihr internationale Anerkennung und Auszeichnungen einbrachte. Ihre Arbeiten erinnern an Korallen, Tiere aus der Tiefsee, aber auch an Vergrößerungen aus dem mikroskopischen Bereich der Natur, wie Viren und kugelige Vielzeller, sind dabei aber vollkommen fiktiv und spektakuläre Erfindungen, die in der Welt der Objekte Aufsehen erregt.

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Kategorie: Contemporary Art 21

Cornelia Genschow

1974 Geboren in Dresden, D | Lebt und arbeitet in Bonn und Grafschaft, D | Reisen in Europa, Nord und Zentralamerika, Afrika, Russland |1996–2000 Studium der Malerei bei Prof. Uwe Battenberg und Prof. Andreas Reichel, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Bonn/Alfter | 2002–03 Studium der Philosophie, Universität Bonn | 2009–18 Leitung der Galerie Raum für Kunst und Natur, Bonn // Lehraufträge: 2005–07 Lehrauftrag für Malerei, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Bonn/Alfter | 2005–08 Lehrauftrag für Malerei und Zeichnung, Universität Bonn | 2008/2011 Lehrauftrag für Malerei und Zeichnung, Arp Museum, Remagen | 2012–13 Lehrauftrag für Zeichnung, Fachhochschule Aachen, Fachbereich Gestaltung | 2011–15 Lehrauftrag für Malerei und Zeichnung, Alanus Europäisches Forum für Interkulturellen Dialog e. V., Bonn/Alfter | seit 2014 Lehraufträge an der Akademie für Malerei Berlin //
Messeteilnahmen:
2015, 2016, 2017, 2018, 2019 und 2020 art KARLSRUHE, Galerie ROOT
Arbeiten in öffentlichen Sammlungen:  Kunstmuseum Bonn | Landesmuseum Oldenburg | Museum August Macke Haus Bonn | Artothek Bonner Kunstverein | Altana Kulturstiftung, Bad Homburg | Bundesamt für Naturschutz, Bonn | Goethe Universität Frankfurt a. M.

Als Künstlerin hat sich Cornelia Genschow einem Thema verschrieben: Gras. So sehr sie sich thematisch festlegt, so vielfältig sind ihre künstlerischen Methoden, mit denen sie uns die Gräserwelt vor Augen führt: Sie sammelt Gräser, begutachtet die erbeutete Fülle eines Grasbüschels, erkundet welche und wie viele Gräser an unterschiedlichen Orten wachsen, legt Herbrarien an, malt im unendlichen Facettenreichtum von Grüntönen das Universum an Grashalmen und Rasenstücken in Ölbildern, zeichnet sie in Original- und in Übergrüße, schneidet Schablonen und sprüht Gras- Graffittis auf Straßen und Mauern, flicht aus Gräserbüscheln Zöpfe in Wiesen. Sie verändert teilweise durch
ihren vergrößerten Hyperrealismus unsere Sehgewohnheiten, so dass der Betrachter es kaum glaubt, was er zu sehen bekommt. Es ist nur Gras. Taugt das als Motiv für ein Ölbild? Das soll Gras sein? Nein, es ist Kunst, denn sie konfrontiert uns mit etwas, was wir so noch nicht gesehen haben.

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Kategorie: Contemporary Art 21

Susanne Isakovic

1967 geboren in Herford |1997-1999 Studium der Rechtswissenschaften an der FU Berlin |1999-2000 Studium der Kunstgeschichte an der FU Berlin | 2000 - 2004 Studium an der Freien Akademie für Kunst Berlin | 2010-2013 Studium an der Akademie für Malerei Berlin | April 2013 Studienabschluss und Ernennung zur Meisterschülerin von Ute Wöllmann

Ausstellungen: 2018 Inside/Outside, Deutsches Institut für Bautechnik, Berlin | 2015 „Seelenkleider“, Galerie B, Frankfurt/Oder | 2013 Öffentliche Präsentation mit Vortrag zum Abschluss des Studiums in der Akademie für Malerei, Berlin | 2011 Öffentliche Präsentation mit Vortrag anlässlich der Aufnahme in das Masterstudium | 2019-2001 Zahlreiche Gruppenausstellungen
Stipendien: 2015 Arbeitsstipendium, Frankfurter Kunstverein
Messen: 2020 art KARLSRUHE, Galerie ROOT
Auktionen: Teilnahme an der 10. Kunstauktion im Verlag der Tagesspiegel zugunsten des Kinderschutz-
Zentrums Berlin e.V.

Der Affe in Dir ist schön
Susanne Isakovic schafft Portraits. Ein Bild bei Susanne Isakovic ist eine langwierige Angelegenheit, bis es am Ende in seiner verdichteten und barocken Präsenz mit einem ungeheuren Detailreichtum zu einer Bildaussage über den Porträtierten kommt. Susanne Isakovics Arbeiten bestechen durch ihre Genauigkeiten! Sie leben von der Mischung aus Malerei, Collage, Stickerei und feiner Zeichnung. Alles bis ins kleinste Detail ausgetüftelt. Nichts ist dem Zufall überlassen. Dafür nimmt sie sich ausgiebig Zeit, über Monate arbeitet sie an den Bildern. Wir Betrachter folgen bereitwillig den feinziselierten Ausschmückungen und präzisen Beobachtungen und entdecken auf diesem Weg auch Dinge, die wir vielleicht so gar nicht entdecken wollen…Sie führt uns eine Sicht vor Augen, die sich Zeit für die Beobachtung nimmt. Was dem schnelllebigen Zeitgeist schon lange
nicht mehr auffällt, wird sie gewahr! Aus dieser anachronistischen Haltung heraus, schafft Susanne Isakovic eine eindringliche Bilderwelt, der man sich kaum entziehen kann.

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Kategorie: Contemporary Art 21

Hanne Karch

Künstlerischer Werdegang:
Fachhochschule für Gestaltung Pforzheim/Grafikdesign | 2012 bis 2017 Studium der Malerei an der Akademie für Malerei Berlin, Ute Wöllmann | 2017 Ernennung zur Meisterschülerin von Ute Wöllmann
2019 "Schnittstelle Holz", Ausstellung zusammen mit Armin Göhringer, Galerie ROOT, Berlin
Messeteilnahmen:
2020, 2019, 2018, 2017 Teilnahme art KARLSRUHE Galerie ROOT Berlin
Wohnt und arbeitet in Sinsheim bei Heidelberg und auf La Palma

In den Wäldern von Hanne Karch explodieren die Farben. Ihre Bilder sind überwältigende Seherlebnisse, die Malerei feiert sich hier selbst. Das vertikale Gerüst der Baumstämme bietet einen Anker für die maximalen Farbkontraste, mit denen Hanne Karch uns den Wald neu vor Augen führt. Mit einem sicheren Gefühl für Spannungen im Bild setzt sie helle und dunkle Flächen, mit einem untrüglichen Gespür für Dramatik komponiert sie mutig aufregende Farbflächen zueinander. Sie bringt den Betrachter zum Staunen: Als wäre man auf einem anderen Planeten und sähe alles
zum ersten Mal. Hanne Karch ist eine Malerin par excellence, die ihre Mittel virtuos beherrscht. Sie hat sich nicht nur einen einzigartigen, sondern auch einen sehr wirkungsvollen künstlerischen Standpunkt erarbeitet, der schon von Weitem unübersehbar ist, und der sich erfolgreich behaupten wird!

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Kategorie: Contemporary Art 21

Jo Kley

Der 1964 in Ulm geborene Bildhauer hat nach seiner Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer bei Professor Jan Koblasa an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel studiert. 2012 wurde er an der Musik und Kunsthochschule Pécs in Ungarn bei Professor Colin Foster promoviert (DLA, Doctor of Liberal Arts). Regelmäßige Messeteilnahmen auf der art KARLSRUHE, 2017, 2018, 2019 und 2020 mit Galerie ROOT. Der Künstler lebt in Kiel. Sein Atelier ist in einer ehemaligen Kieskuhle. www.jokley.com

Jo Kley – Energie in Form

Jo Kley ist ein Steinbildhauer par excellence. Sein ungeheurer Schaffensdrang hat ein beeindruckendes Werk hervorgebracht. Seit 1998 verfolgt er sein Kunstkonzept »KleyCity« mit der Idee, in möglichst vielen Ländern der Erde eine Turmskulptur zu errichten, um gleichsam ein Band der Völkerverständigung zu knüpfen. Seither nahm er an mehr als 60 internationalen Bildhauersymposien in 26 Ländern teil, einige davon waren selbst organisiert und kuratiert. Rund 100 seiner Monumentalskulpturen befinden sich im öffentlichen Raum in Deutschland sowie in 25 weiteren Ländern von Fernost, im mittleren Osten über Europa bis nach Nord- und Südamerika. Dabei versteht er sich nicht als Erfinder neuer Formen – Leitern, Türme, Knoten, Spiralen und Kristalle begleiten den Menschen seit uralten Zeiten. Es sind reale Formen, aber auch allegorische, metaphorische und symbolische Gestalten. Spannend an den Skulpturen von Jo Kley ist, wie sich Bewegung und Energie im Stein materialisiert. Der harte Stein ist in Bewegung, wirkt pulsierend und dynamisch. Die filigranen Vorsprünge in einigen seiner Skulpturen unterstreichen diese Leichtigkeit bis in die spitzen Ecken hinein. Die unterschiedlichen Steine beeindrucken mit ihrer teilweise auf Hochglanz polierten Oberflächen durch ihre imponierende Sinnlichkeit und Kraft.

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Kategorie: Contemporary Art 21

Sabine Kybarth

1957 geboren in Chemnitz | seit 2001 nebenberufliche künstlerische Tätigkeit | 2011–18 Studium an der Akademie für Malerei Berlin | Januar 2018 Abschluss des Studiums und Ernennung zur Meisterschülerin von Ute Wöllmann | lebt und arbeitet in Bielefeld und Berlin
Ausstellungen: 2019 Ausstellung zusammen mit Hermann Joseph Runggaldier, Galerie ROOT, Berlin | 2018 Öffentliche Präsentation zum Abschluss des Studiums, Akademie für Malerei Berlin | 2015 Öffentliche Präsentation zur Aufnahme in das Masterstudium, Akademie für Malerei Berlin | 2013 Öffentliche Präsentation zur Aufnahme in das Hauptstudium, Akademie für Malerei Berlin | Gruppenausstellungen in Bielefeld und im Rahmen der Offenen Akademie in Berlin
Messebeteiligungen: 2020, 2019 art KARLSRUHE, Galerie ROOT Berlin

Sabine Kybarth vereinigt bravourös die heftige informelle und gestische Malerei auf der einen Seite und die genaue realistische Malerei auf der anderen Seite zu einem neuen künstlerischen Standpunkt. Ein Wettkampf der malerischen Giganten wie sie unterschiedlicher nicht sein können! Gefunden hat sie viel mehr als nur die Vereinigung der beiden Pole, in dem sie einen neuen Protagonisten eingeführt hat: Unsere Konsumund
Warenwelt mit ihren verführerischen Auslagen. Zunächst war es nur der Blick des Betrachters durch die regennassen Schaufenster in die aufgebauten Szenerien, bis am Ende die Schaufensterpuppen selbst aktiv werden in einer neuen Rolle als Stellvertreter des Menschen in diesen Bildern. Vielschichtige Sinnebenen bilden hier genauso spannende Bezüge, wie der exquisite Malvortrag, der jeden Zentimeter des Bildes virtuos
in Szene zu setzen weiß. Sabine Kybarth interessiert die Schaufensterpuppe als Kulturobjekt an der sich Körpermoden und Zeitgeist ablesen lassen. Wir alle kennen Puppen, sie sind ein Massenphänomen und in der Schaufensterpuppe spielt die Puppe aus Kindertagen an. Sie beleben unsere Phantasie und nehmen uns mit auf eine Reise. Mit ihnen lassen sich Szenen arrangieren und es lässt sich über das Verhältnis von Natur
und Kunst, Schein und Sein, Wahrheit und Lüge nachdenken.Sie stehen für das von Menschen gemachte, für das Konstruierte, das Objekthafte und eben auchfür den Menschen selbst.

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Kategorie: Contemporary Art 21

Bettina Lüdicke

1958 in Darmstadt geboren | 1979 – 1985  Studium Design, FH Coburg/ Abt. Münchberg, Diplom bei Prof. Schröter | 1994 – 1997  Studium Textilgestaltung, Hochschule der Künste, Berlin, bei Prof. Erdmann | 1999 – 2004  Atelierstipendium des Berliner Senats | 2011 Technologies of Drawing-Symposium, University of Huddersfield/ UK. | 2013 Jurypreis für Skulptur, LebensArt Stiftung, Köln  // Einzelausstellungen (Auswahl) : 2019 Poesie und Duktus, Galerie am Klostersee, Lehnin | 2018 "Umspannwerk" zusammen mit Martin Conrad; Galerie ROOT, Berlin | 2017 …in den Raum gedacht, Galerie Petra Knopf, München | 2015  Innere Strukturen, Galerie ARTAe, Leipzig | 2014  Transparenz und Leichtigkeit, Galerie Petra Knopf, München | 2013  Lichter Raum, Kunstverein Oerlinghausen | 2012  Raumforscher, Kunstverein Rhein-Sieg, Siegburg/ Bonn | 2012  Voids and Colour, Kunstverein Ribnitz- Damgarten| 2012  Kugelbau und Farbkuben, Kunstverein Hockenheim | 2011  Kontinuum, Galerie ARTAe, Leipzig | 2011  Skulpturen aus Linien und Punkten, Galerie Netuschil, Darmstadt| 2011  Galerie an der Pinakothek der Moderne, Barbara Ruetz, München | 2010 Zellbauten, Galerie Bernau, Bernau bei Berlin | 2009  Präsenz und Freiraum, Galerie ARTAe, Leipzig | 2007  Turm & Zelle, Galerie ARTAe, Leipzig | 2005  Kernkörper, Galerie ARTAe, infern*, Erfurt | 1997  Krypta/ Brandenburger Dom, Brandenburg // seit 1996 zahlreiche Gruppenausstellungen in Deutschland, Dänemark und Schweden
Lebt und arbeitet in Berlin; www.bettinaluedicke.de

Bettina Lüdicke verarbeitet industriellen Bronze- bzw. Kupferdraht zu körperhaften, aber dabei transparenten Raumskulpturen. Das millimeterfeine, lineare Material wird genutzt im künstlerischen Prozess, indem Lüdicke es vielfach wickelt, kreuzt und die sich bildenden Punkte zu Knoten fixiert.  So entstehen nahezu entmaterialisierte Raumgebilde, die einerseits die verschiedensten Formen von „Leichtigkeit“ erschaffen, andererseits den Raum einschließen. Innen und Außen werden so miteinander in Beziehung gesetzt und verschränkt. Ein plastischer Raum formiert sich beim Betrachter vor allem in der Vorstellung. Farbe, Licht und Schatten erweitern sich zum Netzwerk im und um das Objekt. 

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Kategorie: Contemporary Art 21

Anett Münnich

1961 in Königsee/Thüringen geboren | 1984 technisches Diplom | 2006–2010 Weiterbildung an der Kunstakademie Bad Reichenhall | 2010 bis 2014 Studienaufenthalte in New York, Paris und Italien | 2017 und 2019 Arbeitsaufenthalte im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop | 2014–2019 Studium an der Akademie für Malerei Berlin | 2019 Ernennung zur Meisterschülerin von Ute Wöllmann | lebt und arbeitet in Mittenwalde und Berlin
STIPENDIEN
2017 Aufenthaltsstipendium des Frankfurter Kunstvereins | 2020 Residenzstipendium des Künstlerhauses Hooksiel
WERKE IN FOLGENDEN SAMMLUNGEN:
EAF-Stiftung Berlin, Sammlung der Sparkasse Niederlausitz | Sammlung der Stadt Zielona Gora (Polen) | Sammlung Vivantes Berlin | Sammlung der Deutsche Wohnen AG
AUSSTELLUNGEN (AUSZUG)
2020 Tag der Druckkunst/Karl-Hofer-Gesellschaft Berlin | Wandel und Erinnerung/Galerie KV Bad Aibling | 2019  Transformart Berlin | Dänemark visit to tro, Galleri Korinth Faaborg Dänemark | Aller Welt Enden, Ausstellung zu Theodor Fontane, FlurGalerie Uckermark | Einfach so, Galerie’23 Velbert  | 2018 Blickfang, Kunsthaus Kaufbeuren | Landblicke, Galerie am Rathaus Bad Honnef | Transformart Berlin | Das Große im Ganzen, Galerie#23 Velbert | Mensch und Natur, Sankt Andreasberg | Akzente 2018, Neue Galerie Zossen | 2017 EAF-Ausstellung in der Kantgarage, Berlin / Galerie am Dom Billerbeck | Stipendiatenausstellung, Galerie B Frankfurt/Oder /  Kunstforum Eifel | Galerie des Metropolitan Theater Tokio | Transformart Berlin | 2016 Spektrum Galerie, Frankfurt/Oder | OstArt-Galerie, Berlin | Galerie im alten Feuerwehrhaus, Dessau | Gehag-Forum, Berlin / Menschwerk, Aschaffenburg | Mensch und Natur, Sankt Andreasberg | 2015 Museum, Weilburg | Zentralausstellung Kunst am Spreeknie, Berlin | Kunst im Viereck, kommunale Galerie Lübben

DIE WIRKKRAFT IM WALDE
Dem Wald gilt das ungebrochene Interesse von Anett Münnich. In ihren Bildern zeigt er sich in der Vielschichtigkeit seines ganzen Mythos, vom Urwald und dem Wachsen der Vegetation bis hin zum Schutzraum für seine Kreaturen, obwohl diese in den Bildern von Anett Münnich gar nicht vorkommen. Viriditas nennt Hildegard von Bingen, eine visionäre Nonne, die im Mittelalter gelebt hat, die vegetative »Grünkraft« in der Natur, die auch in den Bildern von Anett Münnich wirkt. Ihre Bilder strotzen vor Farben, die in unzähligen Schichten übereinander gelegt, verdichtet und zu einer barocken Fülle miteinander verwoben sind. In ihnen drückt sich die gewaltige Schaffenskraft ihrer Schöpferin aus. Erst bei ganz nahem Betrachten erschliessen sich die unzähligen Wege, wie die Farben auf das Bild gekommen sind: Verschiedene Druckverfahren lassen sich genauso ausmachen, wie pure Malerei, Schüttungen und Sprenkelungen. Dabei wirken die Bilder trotz aller Fülle leicht und beschwingt, voller Dynamik. Anett Münnich kombiniert mit einem feinen Gespür ungewöhnliche Farben und erreicht für ihre Bilder einen außergewöhnlichen Farbklang, mit dem sie auch erkennbar ist. Druck- und Farbumdruckverfahren finden sich sowohl in ihren Bildern wie auch als eigenständige Werkgruppe, hier auch gerne kombiniert mit Scherenschnitten, die durch ihre Filigranität bestechen. Die Vervielfältigung der einzelnen Schichten und deren Kombinierbarkeit untereinander befeuert die innovative Imagination und Schaffenswut von Anett Münnich. Ein oppulentes und beeindruckendes Werk ist so bereits entstanden.

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Kategorie: Contemporary Art 21

Herrmann-Josef Runggaldier

Hermann-Josef Runggaldier ist 1948 in St. Ulrich in Grölden (Südtirol) geboren, wo er auch heute noch lebt und arbeitet. Seine Ausbildung beginnt er an der Kunstschule inSt. Ulrich bei seinem Lehrer Markus Valazza. Anschließend erwirbt er in verschiedenen Werkstätten die Grundtechniken für seinen Bildhauerberuf. Parallel entwickelt er seine eigene bildhauerische Sprache aus, die sich vom kunsthandwerklichen Kontext löst. Seine erste Einzelausstellung hat er 1971 in St. Ulrich, gefolgt von vielen weiteren in Südtirol, Italien, Österreich, Schweiz, Deutschland. 1981 gewann er den Bayrischen Staatspreis an der internationalen Messe in München und 1990 und 1991 je eine Goldmedaille anlässlich der 43. und 44. Herbstmesse in Bozen. Er wird von der Galerie Antonella Cattani in Bozen vertreten, die ihn regelmäßig ausstellt und auf internationalen Kunstmessen präsentiert. »Hermann-Josef Runggaldier ist keiner, der nur den Augenblick einfängt, seine Bildhauerei hat Gewicht und weit verzweigte Wurzeln… Immer sorgfältiger schält Runggaldier mit seinen Figuren das Menschsein an sich heraus, darin dem Anspruch der klassischen Skulptur ähnlich, mit ihrer Suche nach Formschönheit und Harmonie. Er trifft anscheinend klare Aussagen, lässt gleichzeitig alles in der Schwebe: Ich gehöre einer Gruppe an und fühle mich einsam, ich bin hier, mein Blick will in die Ferne. Und worauf warte ich eigentlich?« Gabriela Crepaz im Ausstellungskatalog »Figura« S.90 – Eine Geschichte der Figur in Südtirol/Tirol/Trentino nach 1945

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Kategorie: Contemporary Art 21

Ulrike Schmelter

Ulrike Schmelter lebt und arbeitet in Berlin und Denia (Valencia)
2013–2018 Studium der Malerei an der Akademie für Malerei Berlin bei Ute Wöllmann | 2018 Abschluss des Studiums, Ernennung zur Meisterschülerin von Ute Wöllmann
Ausstellungen
2018 Öffentliche Präsentation zum Abschluss des Masterstudiums, Akademie für Malerei Berlin | 2017 Gruppenausstellung »Überfluss – Alles fließt« von Dozenten, Absolventen und Studenten der Akademie für Malerei Berlin | 2016 Öffentliche Präsentation zur Aufnahme in das Masterstudium, Akademie für Malerei Berlin | 2016 Studentenausstellung der Akademie für Malerei Berlin | 2015 Studentenausstellung der Akademie für Malerei Berlin | 2013 Öffentliche Präsentation zur Aufnahme in das Hauptstudium, Akademie für Malerei Berlin

Malerei vom Wasser und von der Luft
Ulrike Schmelter malt Himmel, Wolken und Wasser – alles flüchtige Substanzen, die sich in jeder Sekunde anders präsentieren. Sie malt das Wasser meist mit einem Blick von oben. Sie nimmt uns mit in die Luft ganz hoch, als schaue man aus dem All. Dem Wasser spürt man seine Tiefe an. Die gemalte Luft ist präsent. Die Verwirbelungen im Wasser gleichen den Verwirbelungen der Wolken. Eine Zwitterwelt, wo man nicht genau weiß, was eigentlich zu sehen ist: Sind es Wellen, Wasser, Sand, Erde, Berge, Nebel, Dunst? Eine fremde Welt tut sich vor uns auf. Der Blick in einen vermeintlich bekannten Himmel zeigt uns einen anderen Himmel. Ulrike Schmelters Bilder haben etwas vom Schöpfungsmythos, so könnte es damals ausgesehen haben, als es Licht wurde! Ihre Bilder sind suggestiv und voller Sogkraft. Sie offenbaren uns eine Lichtmalerei von einer Substanz, die nennen wir Luft und Wasser, so kennen wir sie aber nicht. Gezeigt werden uns andere Aggregatszustände unserer Welt. Das muss man erstmal schaffen mit einer eigentlich klassischen Landschaftsmalerei! Virtuos spielt sie mit dem Licht und erzeugt mit subtilen Farbspannungen tiefe atmosphärische Räume.

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Unsere Künstler

Über uns

Galerie-Information

Galerie ROOT, Inhaberin: Ute Wöllmann
Hardenbergstraße 9 | Vorderhaus, 2. Stock links | 10623 Berlin | U2 Ernst-Reuter-Platz | Bus X9, 145, 245, M45
Tel.: 0157 5017 1807 | Fax: (030) 45 08 61 00 | E-Mail: galerieroot@googlemail.com
www.galerie-root.de | www.facebook.com/galerieroot
Öffnungszeiten: Di, Do, Fr  8.30 – 12.30 Uhr | Di, Do, Fr 13.30 – 17.30 Uhr | Fr 20.00 – 22.00 Uhr wenn Öffentliche Präsentationen an der Akademie für Malerei Berlin sind (bitte erfragen) und jederzeit nach Vereinbarung!
Über die Galerie ROOT: Die Galerie ROOT ist eine Galerie für Entdecker. Sie ist 2020 zum 7. Mal in Folge auf der art KARLSRUHE vertreten. Es hat sich inzwischen bei den Messebesuchern als Geheimtipp herumgesprochen, dass die Galerie ROOT auf ihrem 100 qm großen Messestand immer hohe Qualität zeigt, dabei vielseitig interessant ist und jedes Jahr Neues und Spektakuläres wagt. Zentrales Anliegen der Galerie ist es, Künstlerinnen und Künstler jenseits des Mainstreams zu präsentieren. Die Galerie präsentiert eine neue Künstlergeneration, die mit einem kompromisslosen Schaffensdrang nur sich selbst und ihrer Kunst verpflichtet ist. Die Künstlerinnen und Künstler der Galerie verbinden ihre jeweils eigenständigen Lebenswege, die sie zur Unabhängigkeit vom Kunstmarkt und zu ihren eigenständigen und starken künstlerischen Positionen geführt haben. Hierfür arbeitet die Galerie eng mit der Akademie für Malerei Berlin zusammen. Dies garantiert hohe Qualität zu attraktiven Preisen. Das Ausstellungskonzept inszeniert Dialoge zwischen
zeitgenössischer Malerei und Skulptur. Die Spannbreite erstreckt sich von realistischen über ungegenständlichen bis hin zu experimentellen Positionen. Dozenten, Studenten und Absolventen der AfMB gründeten im April 2010 eine
Produzentengalerie, die 2014 von Ute Wöllmann übernommen wurde und die sie seither führt. Seit Januar 2015 hat die Galerie ROOT neue Räume in der Hardenbergstraße 9, Vorderhaus, 2. Stock, 10623 Berlin bezogen, schräg gegenüber der UdK Berlin. Auf demselben Stockwerk befindet sich die Akademie für Malerei Berlin. Seit 2012 ist die Galerie Mitglied
im Landesverband der Berliner Galerien.
Künstler ständig vertreten: Juliane von Arnim, Irmgard Bornemann, Margit Buß, Ursula Commandeur, Martin Conrad, Marita Czepa, Eva Erbacher, Cornelia Genschow, Hanne Karch, Norbert Klaus, Jo Kley, Sabine Kybarth, Christoph Primm, Ingeborg Rauss, Aruna Samivelu, Ilka Schneider, Johannes von Stumm, Ute Wöllmann

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

2014