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art KARLSRUHE 13. bis 16. Februar 2020
Eine Veranstaltung der

Braun-Falco Galerie

Nymphenburger Straße 22, 80335 München
Deutschland
Telefon +49 89 57949774 1, +49 174 3025465
Fax +49 89 57949774 9
info@braunfalco.com

Hallenplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Hallenplan (Halle 2): Stand H2/D06

Geländeplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Geländeplan: Halle 2

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Kategorien

  • 2  Nachkriegskunst

Nachkriegskunst

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Druckgrafik & Auflagenobjekte

  • 7  One-Artist-Show

One-Artist-Show

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst

Ingrid Floss

Geboren 1970 in Köln


Ingrid Floss lebt und Arbeitet in München

Farbfeldmalerei, wie Ingrid Floss sie schafft, ist ein dynamischer, zeitintensiver und tiefgehender Prozeß der permanenten Auseinandersetzung mit Farbe. Farbfläche um Farbfläche entsteht ein Bildmotiv auf der Leinwand.


Die Mannigfaltigkeit der unterschiedlichen Farbklänge ordnet sich dem Gesamteindruck des Bildraumes unter. Jede Farbfläche für sich ist auf dem Bildträger von gleicher Bedeutung – große strahlende Flächen können von kleinen matten im Gleichklang gehalten werden und umgekehrt. Fehlt ein Element kippt das Bild aus seinem Gleichgewicht. Die Bipolarität des Nebeneinanders wird durch das passende Über- und Hintereinander in einem Masse ergänzt, welche einzelne Farbflächen in den Vordergrund, andere in den Hintergrund treten lassen und so malerische Raumtiefe suggerieren.


Die Linie artikuliert den Raum einzelner Farbflächen und versetzt ihn in Schwingung. slow painting – das Setzten eines jeden Elements in Abhängigkeit von Farbe, Form und Fläche bedarf einer künstlerischen Entscheidung geprägt von Sensibilität, Erfahrung, Zweifel und Vision - ein Für und Wider an dessen Ende die Orchestrierung unterschiedlicher Farbqualitäten im Gleichklang zu stehen hat. Obwohl die Komplexität des Sichtbaren die Augen des Betrachters auf der Bildoberfläche kontinuierlich umherschweifen lassen, versinkt der Geist im immateriellen Raum der Gesamtwahrnehmung. So tragen Ingrid Floss slow paintings der Entschleunigung aus unserem Alltag bei und bieten quasi ein visuelles Lustspiel der mentalen Beruhigung.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Gerhard Langenfeld

1955 geboren in Bad Saulgau

Gerhard Langenfeld lebt und arbeitet in Bad Saulgau


Gerhard Langenfelds künstlerisches Interesse gilt der Monochromen Malerei und der Wahrnehmung der Farbe, insbesondere der Farbe Schwarz, wenn auch nicht aussließlich.

Einem großteil der Arbeiten Gerhard Langenfelds ist eigen, dass sie - bei abweichenden Nuancen in der Farbigkeit und unter Zuhilfenahme teils völlig verschiedenartiger Materialen – mehr oder weniger Schwarz sind. Maschinell lackierte Metallbleche, mit Acryl auf Holz fixierte Pigmente oder „klassisch“ gemalte Ölbilder und deren fotografische Reproduktionen: Langenfeld experimentiert und kommuniziert mittels der veränderlichen Faktoren „Farbe“ und „Material“ in seinem Werk und bewegt sich so zwischen monochromer Malerei und Konzeptkunst.

Die Arbeit „Schwarzprobe“ ist hierfür ein prominentes Beispiel: Über Jahre hinweg gesammelte Farbpigmente, alle der Farbe Schwarz angenähert, im selben Format gehalten und mit wissenschaftlicher Genauigkeit beschrieben und protokoliert.

Erst im Vergleich der in Reihen gehängten Schwarzfelder wird die Unterscheidbarkeit der verschiedenen Schwarztöne, sprich die Buntheit der Farbe Schwarz, dem Betrachter bewusst.

Ähnlich experimentell präsentieren sich die neuesten Arbeiten des Künstlers, in denen Gerhard Langenfeld schwarze Farbe mit unterschiedlichen Metallpartikeln versetzt. Durch die Beimischungen verändert sich die Farbigkeit von Schwarz und beginnt in sanften rötlichen, goldenen oder silbernen Nuancen zu changieren. Zusätzlich führen in dünnen Linien angelegte Rahmenstrukturen aus Kupfer-, Silber- oder Gold-Partikeln zu einer Zentrierung des Blickes auf den sie umfassenden Schwarzraum, der auf diese Weise Transparenz und Tiefe erfährt.

In der Ausstellung „Schwarz – Schwarz“ knüpft Gerhard Langenfeld an die Tradition der „Black Paintings“ an und konfrontiert den Betrachter auf direkte, aber unaufdringliche Weise mit dem Phänomen der Vielfarbigkeit von Schwarz.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Christian Jaramillo

Geboren 1984 in Bogota, Kolumbien


Christian Jaramillo lebt und arbeitet in München

In völlig eigener Art und Weise beschäftigt sich der Maler Christian Jaramillo mit den bis heute fortdauernden Auswirkungen der historischen Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika.

Aufgewachsen in Kolumbien, einem Land, welches im Gegensatz zu seiner natürlichen Vielfalt und Schönheit noch heute von mehreren Jahrhunderten kolonialem Imperialismus gezeichnet ist - mit all seinen negativen Auswirkungen wie gesellschaftliche Verwerfungen und Bürgerkriegen bis hinein ins 21. Jahrhundert sind diese Auswirkungen für Christian Jaramillo allgegenwärtig.

Die Wahrnehmung und Verarbeitung der Geschichte des eigenen Landes, hat Christian Jaramillo sensibel gegenüber jeglicher Art von Machtmissbrauch werden lassen. Seine Gedanken gelten der Stärkung und Unterstützung von Armen, Unterdrückten wie Frauen und Kindern sowie ethnischen Minderheiten. Eine wichtige Rolle spielt zudem die Natur – bestehend aus Fauna und Tierwelt - ohne die kein Leben möglich wäre.

Ähnlich wie in der Literatur des Postkolonialismus greift er dabei auf die Bild- und Formensprache der ehemaligen europäischen Kolonialmächte zurück. Seine Bildmotive nehmen häufig ihren kompositorischen Ursprung in europäischen Werken der Renaissance und des Barock, welche er dann in seinem ihm eigenen neo-barocken Stil, mal mehr extravagant, mal mehr zurückhaltend in zarten Pastelltönen umsetzt und mit kleinen Elementen und subtilen Symbolen spielerisch auflädt. Ein markantes Charakteristikum, welches sich durch die meisten seiner Arbeiten zieht, ist die Verwendung des Totenkopfes: Von Europäern meistens negativ mit dem Tod konnotiert, steht der Totenkopf in Lateinamerika häufig als „Santa Muerte“ für Liebe, Glück, Schutz und Gesundheit. Für Christian Jaramillo ist der Totenkopf auch ein Mittel zur Entpersonifizierung und Verallgemeinerung, wodurch jeder in die aristokratische Rolle der Protagonisten der Ursprungsbilder schlüpfen kann. Mit dieser zur Schau gestellten Rollenumkehr versucht Christian Jaramillo den Betrachter für die Probleme des Machtmissbrauchs zu sensibilisieren.

Christian Jaramillo, 1984 in Kolombien geboren, lebt und arbeitet in München, wo er 2012 als Meisterschüler von Axel Kasseböhmer die Akademie der bildenden Künste abgeschlossen hat. Er wurde als einer von 56 Akademiestudenten deutschlandweit ausgewählt, an der Ausstellung ATLAS 2013 an der Bundeskunsthalle in Bonn teilzunehmen. Seither wurden seine Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellung gezeigt, darunter im Neuen Kunstverein Regensburg, im Kunstverein Speyer, und im Instituto Cervantes in München, sowie zukünftig im Kunstverein Erlangen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Anna Klüssendorf

Geboren 1979 in Leipzig


Anna Klüssendorf lebt und arbeitet in München


Als Quelle für ihre Bildmotive dienen der 1979 in Leipzig geborenen Künstlerin Presse- und Nachrichtenbilder, die in verfremdeter Form in ihre Arbeiten – Ölgemälde auf Leinwand wie Aquarelle auf Papier - Eingang finden: Einzelne Figuren und Details aus der Vorlage werden ausgeblendet, der Betrachterstandpunkt – und somit auch die gesamte Bildperspektive – wird verändert und die Bilder erhalten eine neue atmosphärische und emotionale Aufladung.

Mit großer technischer Könnerschaft schafft Anna Klüssendorf so Werke die Ihren besonderen Reiz sowohl aus der malerisch perfekten Umsetzung, aber auch aus ihrer Inhaltlichen Aktualität und den feinfühlig wiedergegebenen emotionalen Stimmungen ziehen.

Trotzdem, dass es sich bei der Malerei Anna Klüssendorfs stets um vollständige Neuschöpfungen handelt, das ursprünglich verwendete Motiv verbleibt als historisches Dokument, obwohl die Künstlerin weder eine Quelle angibt, noch die vollständige Bildsituation des ursprünglichen Motives wiedergibt. Ihre Arbeiten sind nicht reine, der Phantasie entsprungene Visualisierungen einer emotionalen Stimmung, vielmehr thematisieren sie ihre atmosphärische Grundlage und Wirkung und erweitern den Spielraum für narrative Interpretationen.

Anna Klüssendorf wurde 1979 in Leipzig geboren. Von 2004 bis 2010 studierte sie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München in der Klasse von Prof. Nikolaus Lang und bei Prof. Karin Kneffel. 2010 erfolgte der Diplomabschluss bei Prof. Karin Kneffel. Gefördert über eine DAAD-Stipendium verbrachte sie danach ein Jahr an der Kunstakademie Wien bei Prof. Amelie von Wulfen. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, unter anderem in Stadtgalerie Saarbrücken, Kunstarkaden München, Kunsthalle Bremerhaven, Kunstverein Bad Dürkheim sowie auf zahlreichen Kunstmessen. Ihre Arbeiten sind in mehreren Privat- sowie öffentlichen Sammlungen vertreten wie der Allianz Kunstsammlung München.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Katharina Stangler

Geboren 1982 in Berlin


Katharina Stangler lebt und Arbeitet in Düsseldorf

Für Katharina Stangler steht Indigo als Farbton gänzlich im Zentrum ihres künstlerischen Schaffens. Das sanfte und zarte, gleichsam in hoher Konzentration einem Schwarz sich annähernde Blau, welches nahe am Übergang zum dunklen Violett liegt, gilt als eines der ältesten Farbpigmente. Bereits in der Antike wurde es als natürliches, auf pflanzlicher Basis basierendes Pigment vor allem zur Färbung von Textilien verwendet. Der Großteil ihrer Arbeiten ist in Indigo gehalten, welches sich gegen einen in opaken Weißtönen gehaltenen Leinwandgrund weich, aber kontrastreich abhebt – eine Farbkombination, die an Chinesische Porzellanmalerei oder die bekannten Portugiesischen Azulejo-Kacheln erinnert. Bewusst verwendet Katharina Stangler nicht die Originalpigmente, sondern mischt Indigo aus Magenta-, Cyan- und Schwarzpigmenten. Durch das unterschiedliche spezifische Gewicht der einzelnen Pigmente erreicht die ehemalige Meisterschülerin von Andreas Schulze nach Durchwässerung der Leinwände eine ungleichmäßige Verteilung der drei Farbpigmente. So ergeben sich vom Zufall beeinflusste schillernde Farbmischungen und raffinierte Übergänge zwischen mal mehr schwärzlichen, mal mehr violetten Blauschattierungen. Wie in einem Aquarell verschwimmt die Farbe diffus im Randbereich ihres Auftrags, dringt sogartig in die unbehandelte Baumwolle ein und blüht entlang der Fasern in feinen Verästelungen aus. Jede Linie und jede Form wird in ihrer Kontur kontinuierlich aufgebrochen. Die in lockerer Geste gemalten und expressiv anmutenden Figuren werden so spannungsvoll in Schwingung gesetzt und vom Betrachter als vibrierende Silhouette empfunden. Dargestellt sind meistens Frauen - alleine in madonnenhafter Zartheit oder in sanfter körperlicher Begegnung mit einem männlichen Partner, schüchtern nackt in einer Umgebung aus floralen und ornamentalen Elementen. Oft lassen einen die Motive an Arbeiten von Ernst Ludwig Kirchner oder Otto Müller denken. Sie tragen diese zurückhaltende, gleichsam erhabene Anmut in sich, die man als natürliche Schönheit bezeichnen darf. Das Idyllische ihrer Bilder entspringt der Vertrautheit des Momentes, an den sich der Betrachter erinnert fühlt. Der Moment der „Blauen Stunde“, dieser kurze Zeitraum der Dämmerung nach Untergang der Sonne bis zum Eintritt nächtlicher Finsternis, dessen mystische Lichtstimmung romantische wie genuine Gefühle evoziert. Damit thematisiert sie die Sehnsucht nach Ruhe, Geborgenheit und Frieden in unserer schnelllebigen Welt.

Katharina Stangler wurde 1982 in Berlin geboren, wo sie zuerst ein Diplom in Kommunikationsdesign erwarb und danach zwei Jahre lang Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin Weissensee erlernt. Von 2013 bis 2018 studierte sie Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Andreas Schulze und Dietmar Lutz. 2018 erhielt sie ihren Akademiebrief für Malerei als Meisterschülerin von Prof. Andreas Schulze.

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Kategorie: Nachkriegskunst, One-Artist-Show

Otto Ritschl

Die Braun-Falco Galerie freut sich, mit der One Artist Show auf der Art Karlsruhe 2020 einen umfangreichen Einblick in das Oeuvre von Otto Ritschl zu präsentieren. Otto Ritschl (1885-1976) gehört zu den bekannten Künstlerpersönlichkeiten der Deutschen Nachkriegsmoderne.

Ritschls Malerei verkörpert „die Utopie des Geistes“ schrieb er Kunsthistoriker Kurt Leonhardt über die spirituelle Strenge der autonomen Bildräume von Otto Ritschl. Bereits vor den 1930-Jahren entwickelte Otto Ritschl eine abstrakte Formensprache, welche während der Hitler Diktatur als entartet diffamiert wurde und den Künstler in die Innere Emigration zwang; belegt mit Ausstellungsverbot, Berufsverbot und Malverbot. Nach Kriegsende, befreit von allen nationalsozialistischen Geisseln, entladen sich die aufgestauten Gedanken in einem frischen Farb- und Formenvokabular, welches bis Anfang der 50-ziger Jahre von durchstrukturierte Kompositionen aus schwingenden Linien und amorpheren Farbfeldern dominiert wird und bis Mitte des Jahrzehnts zunehmend in härter kontrastierende und mehr geometrische Formen übergeht.

Beide Werkphasen sind hochcharakteristisch für die Entwicklung der Abstrakten Malerei in der Nachkriegszeit, vergleichbar mit Zeitgenossen wie Ernst Wilhelm Nay, Fritz Winter, Max Ackermann und anderen. Die allgemeine Anerkennung, welche das künstlerische Werk Otto Ritschls in dieser Zeit erfährt, ist exemplarisch durch die Teilnahmen an der documenta I und II dokumentiert. Ab Anfang der 60-zigerjahre, stimuliert durch seine intensive Auseinandersetzung mit dem Buddhismus, entwickelt Ritschl zunehmend monochrome Bildräume, welche zeitweise einem sakralen Bildaufbau folgend rein metaphysische Inhalte transportieren.

Diese Entwicklung mündet in ein fulminantes Alterswerk aus dynamisch fluoreszierenden Farbwolken, deren einziger materieller Bezugspunkt die Farbe selbst ist, welche ihrerseits pure Transzendenz ausstrahlt. Ob durch scharfe Liniengebung kontrastreich voneinander abgesetzt oder durch sanft ineinander fließende Farbmassen suggeriert, lebt das Werk Ritschls von der Gegenüberstellung und Interaktion unterschiedlicher Energiezentren, meist in dualer Gegenüberstellung, die zum einen als widerstreitende Kräfte, zum anderen als sich gegenseitig verstärkende Einheit interpretiert werden können und Ritschls künstlerische Antwort auf seine lebenslange geistvolle Auseinandersetzung mit den existentiellen Fragen des Leben an sich darstellt.

Nach Maria Velte bearbeitet sein Werk „das umfassende Thema der Wandlung mit ihrem Wechsel von Werden und Vergehen, Gut und Böse, Licht und Dunkel, Erhabenem und Verworfenem“. In dieser Dialektik haben die zur meditativen Bildbetrachtung animierenden Kompositionen von Otto Rischtl auch nach Jahrzehnten nichts von ihrem Reiz eingebüßt. Vielmehr zeigt gerade der generationenübergreifende Rückblick auf die Deutsche Nachkriegskunst, dass das stringent entwickelte und mit über 2.500 Arbeiten extrem breite und facettenreiche Werk von Otto Ritschl substantiellen Anteil an dieser Zeitperiode hat und Otto Ritschl als einer ihrer Hauptvertreter anzusehen ist.

Otto Ritschl wurde 1885 in Erfurt geboren und starb 1976 in Wiesbaden, wo er sein gesamtes künstlerisches Leben verbrachte und ab 1921 eine intensive Freundschaft mit Alexej Jawlensky pflegte. 1918 begann er autodidaktisch zu malen und verkaufte bereits ein Jahr später seine ersten Werke. 1933 wurden seine Arbeiten nach dem Eröffnungsabend im Museum Folkwang von den Nazis abgehängt. 1946 Beteiligung an der „Allgemeine deutschen Kunstausstellung“ in Dresden und Beginn einer freundschaftlichen Auseinandersetzung mit Ernst Wilhelm Nay. 1960 Verleihung des Villa Romana-Preises, 1965 Ehrenmedaille in Gold der Stadt Wiesbaden, 1972 Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes,1975 Ehrenplakette der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Otto Ritschls Werk wurden in zahlreichen Museumsausstellungen gezeigt wie Museum Wiesbaden, Von der Heydt-Museum Wuppertal, Folkwang Museum Essen, Leopold-Hoesch-Museum Düren, Stadtmuseum Oldenburg, Mittelrhein-Museum Koblenz, Oberhessisches Museum Gießen, Kunsthaus Zürich, Kunstvereine Kassel/Hannover/Mannheimer/Oldenburg/Frankfurt/München, zudem zahlreiche Beteiligungen an Gruppenausstellungen wie er großen Kunstausstellung München 1950 und Ohio, Delaware, documenta I+II, ZEN49 München, Stedelijk Museum Amsterdam, Museu de Arte moderne, Rio de Janeiro 1960, Saigon 1962, Buenos Aires, Santiago 1962, Kopenhagen, Nationalgalerie Berlin 1984, Kunsthalle Baden-Baden 1987, Staatliche Kunstsammlung Dresden 1993, Felix-Nußbaum Haus Osnabrücken 2004/5 und zahlreiche mehr. Arbeiten von Otto Ritschl sind zahlreichen Museen vertreten. Im Jahr 2018 erschien ein umfassendes Werksverzeichnis.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Felix Weinold

Aus der persönlichen Auseinandersetzung Felix Weinolds mit namenhaften Künstlerpersönlichkeiten und Figuren der Kunstwelt sowie dem Medium der Porträtmalerei entstehen Gemälde auf Leinwand und Papier. Oft sind die Dargestellten Figuren feine Charakter Portraits, in denen der Augsburger Maler sowohl die Person des Dargestellten wie auch Bezüge zu dessen künstlerischen Schaffen einfließen lässt.

Besonderes Interesse gilt dabei dem Britischen Fotographen John Deakin (1912-1972), dessen Bildmaterial für Francis Bacon und Lucien Freud häufig Ausgangslage ihrer Malerei war. In ähnlicher Weise wie den beiden bekannten Künstlern dient Felix Weinold die Photographie nur als grobe Impression der Gesichtszüge. Diese setzt er in breiten, fliessenden, selbstbewußt und sicher gesetzten Pinselstrichen dynamisch auf den Bildträger um und komponiert so sehr malerisch wirkende, expressiv anmutende, gleichsam die Emotionalität des Abgebildeten sensible eingearbeitete Portraits.

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