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art KARLSRUHE 13. bis 16. Februar 2020
Eine Veranstaltung der

Galerie Proarta

Bleicherweg 20, 8002 Zürich
Schweiz
Telefon (+41)1 202 02 02
Fax (+41) 44 2020202
proarta@proarta.ch

Hallenplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Hallenplan (Halle 3): Stand H3/G17

Geländeplan

art KARLSRUHE 2020 Klassische Moderne und Gegenwartskunst Geländeplan: Halle 3

Ansprechpartner

Roxana Pirovano Kunsthistorikerin

Telefon
+41 44 202 02 02
+41 79 606 88 88

E-Mail
proarta@proarta.ch

Unser Angebot

Künstlerdetails

Kategorie: One-Artist-Show

Adébayo Bolaji

Adebayo Bolaji (geboren am 15. Mai 1983) ist ein in London lebender Maler.

Adebayo Tibabalase Bolaji wurde in Perivale im Londoner Stadtteil Ealing von nigerianischen Eltern geboren und ist ein englischer Schauspieler, Autor und Regisseur. Bolaji begann seine Schauspielkarriere mit 14 Jahren am National Youth Music Theatre, wo er sein West End Debüt in der 1997er Produktion von Bugsy Malone am Queen's Theatre gab. Mit NYMT trat er dreimal beim Edinburgh Festival auf, in Tokio, im Palace Theatre und im Lyceum Theatre im West End.
Bolaji ist ein autodidaktischer Künstler und kam später in seiner Schauspielkarriere mit dem Medium Farbe in Berührung. Seine Arbeit als Maler beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Prozess und der Erzählung von Veränderungen und setzt sich sehr für den künstlerischen Prozess ein, der ebenso wichtig ist wie das Endergebnis. Als Teil der Inspiration findet man solche wie Francis Bacon, Dubuffet und Jean-Michel Basquiat und Ideen, die auf die Oshogbo-Kunstbewegung in Nigeria in den 1960er Jahren zurückgehen.

Mit seinen eigenen Worten:
"Malen kann für mich sehr wohl wie Improvisieren oder Entwickeln im Theater sein. Man legt eine Idee einer Art nieder und man reagiert (wahrheitsgemäß) darauf..... Es ist ein ständiges Gespräch, ein visueller Dialog mit dem Thema immer im Mittelpunkt, bis man zu dem Bild kommt, das wohl schon immer da war, ich frage mich immer, was notwendig ist..... Oder ehrlich (so gut ich kann) auf jeden Teil zu antworten. Folglich komme ich zum endgültigen Bild und weiß, dass mein Teil des Gesprächs erledigt ist, es bleibt nun anderen überlassen, es anzusehen und ihre eigene Meinung/Dialog zu haben..... Unabhängig von meiner."


Ab 2016 regelmässige Ausstellungen und Artist Residency in der Galerie Proarta.

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Kategorie: Nachkriegskunst

Andy Warhol


Andrew Warhol wird am 6. August 1928 in Pittsburgh als Sohn osteuropäischer Immigranten in ein einfaches Elternhaus geboren. Nach einem Nervenzusammenbruch im Alter von acht Jahren bleibt er für mehrere Wochen ans Bett gefesselt. Comics und Filme, aber auch eigenes Zeichnen und Basteln werden in dieser Zeit für ihn bedeutungsvoll. Nach der High School studiert er von 1945 bis 1949 Bildgestaltung in Pittsburgh. Nach seinem Abschluss zieht er nach New York, ändert seinen Namen in Andy Warhol und arbeitet unter anderem als Werbegrafiker und Schaufensterdekorateur. Seine Zeichnungen und Illustrationen sind überaus erfolgreich. Sie werden publiziert, mit Preisen geehrt und ausgestellt. Er avanciert zum bestbezahlten Grafiker New Yorks. 1957 gründet er die ‚Andy Warhol Enterprises lnc'. Elemente der Werbung und der angewandten Grafik versucht er, auf die bildende Kunst zu übertragen. Seine Motive findet er in der Alltagskultur, die für ihn adäquate Technik Anfang der 1960er Jahre im Siebdruck. Die Rolle des geniehaften, autonomen Künstlers drängt er mehr und mehr zugunsten einer mechanischen Auffassung zurück. Der Künstler soll sich an den Regeln des Marktes orientieren. Seine erste Ausstellung 1962 in Los Angeles, in der er seine legendären Campbell's Soupcans (Suppendosen) zeigt, sorgt alsbald für eine breite, durchaus kontroverse Rezeption. Wie kein Künstler zuvor versteht es Warhol, nicht nur durch seine Werke, sondern durch das Kreieren eines Markenimages internationale Bekanntheit zu erlangen. Seine 'Factory', eigentlich ein Atelier, wird zum Inbegriff der Kunst-, Musik- und Glamourszene. Warhol ist ausserdem Musikproduzent und dreht ab 1963 Filme. Er besitzt eine Modelagentur, schreibt Bücher und realisiert Theaterstücke. Seine künstlerische Produktion verbindet er mit einem betont künstlichen Aussehen und verbal mit einer kryptisch-trivialen Ausdrucksweise. Er wirkt verschlossen und unnahbar, ist aber gleichzeitig in allen Medien so präsent, dass er bereits zu Lebzeiten zum Mythos wird. Bruno Bischofberger bekommt 1967 das Vorkaufsrecht bei Warhol und wird damit sein wichtigster Händler. Er regt ihn dazu an, die jahrelang praktizierten ‚Celebrity Portraits‘, Porträts von Berühmtheiten, weiter zu produzieren. 1969 beteiligt er sich an der Gründung von Warhols Zeitschrift Interview. In den frühen 1970er Jahren beauftragt er die Produktion der Mao-Bilder, 1983 die Kinder-Bilder und 1984 die ‚Collaborations‘ von Warhol mit Jean-Michel Basquiat und Francesco Clemente. In seinem Tagebuch betont Warhol wiederholt, dass ihn die Malerei der jüngeren Künstler ängstige, aber auch stark animiere. Er stirbt am 22. Februar 1987 in New York an den Folgen einer Gallenblasenoperation.

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Kategorie: Nachkriegskunst

Sam Francis

Sam Francis (eigentlich Samuel Lewis Francis; * 25. Juni 1923 in San Mateo, Kalifornien; † 4. November 1994 in Santa Monica, Kalifornien) war ein bedeutender US-amerikanischer Maler und Grafiker. Sein Werk wird dem Abstrakten Expressionismus bzw. der Farbfeldmalerei zugeordnet.
Nach seiner Genesung nahm Francis in den Jahren 1948 bis 1950 an seiner alten Universität das Studium der Kunstgeschichte und der Bildenden Kunst auf. Beeinflusst wurde er in dieser Zeit insbesondere von den abstrakten Expressionisten Mark Rothko, Arshile Gorky und insbesondere von Clyfford Still. Nach erfolgreichem Studium besuchte Francis Paris und richtete sich dort dauerhaft ein. Zahlreiche Künstlerkontakte, insbesondere zu dem Kreis um den Maler und Bildhauer Jean-Paul Riopelle, prägten seinen Stil, der ihn zu einem der wichtigsten Repräsentanten des Tachismus werden ließ. Bekannt wurde er mit seiner Technik, Farben in unterschiedlich starken Rinnsalen auf dem Malgrund ineinander fließen zu lassen, die sich dann zu teilweise großen Farbkleksen mischten. In Paris erhielt er 1952 seine erste Einzelausstellung in der „Galérie du Dragon“. Dort lernte er auch Muriel Goodwin kennen, die er später heiratete.
Nach einer Phase der Rastlosigkeit mit Ateliers in Paris, Bern, Tokio und New York, die ihn durch die Weltstädte trieb, kehrte Francis 1962 wieder nach Kalifornien zurück und ließ sich in Santa Monica nieder. 1964 nahm er an der 32. Biennale von Venedig und an der documenta III teil. In den 70er Jahren wandte sich der mittlerweile arrivierte Künstler dem Action Painting zu, zu dessen ausgeprägtesten Vertretern er gezählt wird. In dieser Zeit begann er sich auch für andere Kunsttechniken – Lithografie, Monotypie, Radierung – zu interessieren. Francis bezog 1988 ein Wohn- und Atelierhaus in Inverness, Kalifornien. Ein im Jahre 1992 ergangener Auftrag, für den Deutschen Bundestag in Bonn ein großes Wandbild zu realisieren, wurde abgelehnt.
Im Jahre 2009 wurden einige seiner Gemälde, die sich zu der Zeit in einem Lager einer norwegischen Galerie befanden, gestohlen und an einen niederländischen Galeristen verkauft. Die Hehler konnten in Zusammenarbeit mit dem deutschen Zoll und niederländischen und norwegischen Behörden festgenommen werden.[2] Sam Francis wurde weltweit in zahlreichen renommierten Museen und Galerien ausgestellt, zuletzt u. a. in Deutschland in der Samuelis Baumgarte Galerie Bielefeld im Jahre 2009 und 2011 in der Galerie Thomas Modern, München. Seit 1980 war er Mitglied der American Academy of Arts and Letters.
 
 

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Kategorie: Nachkriegskunst

Gottfried Honegger

Gottfried Honegger (* 12. Juni 1917 in Zürich; † 17. Januar 2016 ebenda) war ein Schweizer Grafiker, Maler und Plastiker.
Gottfried Honegger wurde 1917 in Zürich geboren. Als Kind lebte er zeitweise im bünderischen Sent. Ab 1938 arbeitete er als Werbegrafiker. Während eines dreijährigen Aufenthalts in New York City entschloss er sich im Jahr 1958 zur Tätigkeit als freier Künstler. Von 1960 an lebte und arbeitete er in Paris, Cannes und Zürich, wo er im Januar 2016 im Alter von 98 Jahren auch starb. Er war mit der Schweizer Illustratorin Warja Lavater verheiratet. Gottfried Honegger erhielt 1987 den Zürcher Kunstpreis. Durch den französischen Kultusminister Kultusminister Jack Lang wurde er mit dem Ordre des Arts et des Lettres ausgezeichnet. Seit 1999 war er Mitglied der Ehrenlegion. Max Frisch, mit dem Honegger freundschaftlich verbunden war, widmete ihm sein Theaterstück Triptychon. Honegger war 1987 Mitbegründer der «Stiftung für Konstruktive und Konkrete Kunst Zürich». Zusammen mit Sybil Albers-Barrier (1935–2019) gründete er 1990 in Mouans-Sartoux an der französischen Côte d’Azur den Espace de l’Art Concret (Raum der konkreten Kunst), 1997 richtete er dort das Kinderatelier Art, Recherche, Imagination (Kunst, Forschung, Imagination) ein. Für die Schenkung Donation Albers-Honegger schufen die Architekten Gigon und Guyer dort einen 2004 eingeweihten Museumsbau Espace de l’Art Concret. Für die St.-Pauls-Kathedrale in Lüttich entwarf Honegger achtzehn Oberfenster für Mittel- und Querschiff. Die Fenster wurden als Glasmosaik in Kupferfassung im Atelier von Gabriel Loire in Chartres gefertigt und 2013 und 2014 in der Kirche angebracht.
Grosse Retrospektive in Centre Pompidou in Paris, Juni 2015 bis September 2015.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Christian Bolt

Bereits im Alter von sechzehn Jahren bewirbt sich der 1972 in Uster geborene Bildhauer Christian Bolt an der Schule für Holzbildhauerei in Brienz. Die anfängliche Skepsis der Schulleitung über das doch noch sehr jugendliche Alter des motivierten Kanditaten zerstreut sich angesichts des offensichtlichen Talents und des unbedingten Willens des jungen Mannes, eine künstlerische Laufbahn einzuschlagen, sehr schnell. Rund vier Jahre später schliesst Bolt die Holzbildhauerschule in Brienz mit Erfolg ab. Es folgen Auslandaufenthalte in Deutschland und in den USA. Zurück in Europa zieht es den jungen Bildhauer nach Italien, wo er an der Accademia di Belle Arti in Carrara bei Prof. Ballocchi bis 1999 Techniken und Materialien der Bildhauerei und Malerei, sowie Kunstgeschichte und Anatomie studiert. Seine Studien der Klassik und insbesondere des Renaissance Humanismus führen ihn schliesslich nach Florenz. Als Schüler des bekannten Professoren Antonio di Tommaso, welcher seinerzeit Assistent von Marino Marini war, setzt Bolt in den Jahren 1999 bis 2001 den bildhauerischen Studiengang an der Accademia di Belle Arti in Florenz fort, den er mit dem Master of Fine Arts erfolgreich beendet. Nach Abschluss des Studiums in Italien widmet sich Bolt konsequent der Bildhauerei, der Zeichnung und der Malerei und bestreitet diverse Einzel- und Gruppenausstellungen in der Schweiz, aber auch im Ausland. Genannt seien hier unter anderem die Teilnahme an der Open12 in Venedig, die Teilnahme an der Art Cologne, die Teilnahme an der Scope Basel, zahlreiche Ausstellungen in der renommierten Galerie Rigassi in Bern sowie eine Kabinettsausstellung im Museum Art St. Urban. Nebst seiner regen Ausstellungstätigkeit realisiert Christian Bolt in jener Zeit grössere Werke wie beispielsweise 2009 die Plastik „Trapasso“ für den Sammler und Besitzer des Franz Gertsch Museums im Schloss Gümligen (BE) sowie eine gebäudeumfassende dauerhafte künstlerische Installation in der Liechtensteiner Bank Frick (2007).
Das Werk des inzwischen mit seiner Frau Dominique Krähenbühl und seinen drei Söhnen in Klosters GR wohnhaften Bildhauer und Malers erregt die Aufmerksamkeit der internationalen Sammlergemeinde. So erwirbt unter anderem der Musiker Sir Elton John zwei Marmorskulpturen für seine Privatsammlung.
2014 wird Christian Bolt schliesslich als erstem Schweizer Bildhauer der Titel des Professors an der traditionsreichen und Europas ältester Kunstakademie, der Accademia delle Arti del Disegno in Florenz verliehen.
 
 

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Kategorie: Gegenwartskunst

George Condo

« Ich würde einfach sagen, es muss einen Weg geben, figurativ zu arbeiten, ohne dass es wie langweiliger
Realismus oder Fotorealismus aussieht. Es geht nicht darum, wie gut jemand eine Figur malen kann,
es geht um etwas darüber hinaus. Einen Ausdruck dafür, dass die Figur ein Gradmesser für intellektuelle
Prozesse werden kann, die mit der Herstellung des Werks zu tun haben.» George Condo, 2004

Der am 10. Dezember 1957 in Concord, New Hampshire, geborene George Condo wächst in Chelmsford, Massachussetts, in der Nähe Bostons auf. Sein Vater lehrt an der Universität von Lowell Physik und Logik. Seine Mutter arbeitet als medizinisch-technische Assistentin. Bereits als Schüler interessiert er sich für Philosophie, bildende Kunst und klassische Musik, später auch für Jazz. Zwei­einhalb Jahre besucht er das College der University of Lowell mit den Haupt­fächern Musiktheorie und Kunstgeschichte. Danach tritt er in Boston in eine kleine Siebdruckwerkstatt ein. Die dort gemachte Erfahrung motiviert ihn, 1981 nach New York zu gehen, um neun Monate lang in Andy Warhols Factory Siebdrucke herzustellen. Nachdem er anschliessend sieben Monate in Kalifornien verlebt hat, kehrt er nach New York zurück und lernt Julian Schnabel, David Salle, Jean-Michel Basquiat und Keith Haring kennen.
In seinen ersten Solo-Ausstellungen 1983 und 1984 in Köln und New York zeigt er altmeisterlich gemalte und gefirnisste, surrealistisch inspirierte Landschaften. In seiner ersten Einzelausstellung bei Bruno Bischofberger 1985 füllt er die Wände mit 160 Bildern und 238 Zeichnungen. Es sind Landschaften, Clowns und Figurendarstellungen. Eine langjährige Auseinandersetzung mit dem Werk von Velázquez, Goya, David, Cézanne, Matisse, Picasso u.a. beginnt. 1985 geht er für ein paar Monate auf Einladung Walter Dahns und Dokoupils, die beide der Künstlergruppe Mülheimer Freiheit angehören, nach Köln. Anschliessend lebt er in Paris, um sich von der New Yorker Szene, deren Teil er geworden ist, zu lösen. In den zehn Jahren seines Parisaufenthalts intensiviert er die Auseinanderset­zung mit Picasso. 1989 beginnt er, in Zusammenarbeit mit einer Pariser Giesserei, im Auftrag von Bruno Bischofberger erste Bronzen herzustellen. Gemeinsam mit William S. Burroughs publiziert Condo 1991 für das Whitney Museum of American Art Ghost of Chance, eine Novelle von Burroughs, zu der er Illustrationen anfertigt. Im selben Jahr wird er mit dem Academy Award in Art der American Academy of Arts and Letters ausgezeichnet.
2002 entstehen die Jazz Sculptures aus hochglanzpoliertem Edelstahl und far­big lackiertem Stahl. 2005 hat er seine erste Museumsretrospektive unter dem Titel 100 Women im Museum der Moderne in Salzburg und der Kunsthalle Bielefeld.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Jim Dine

Jim Dine ist ein amerikanischer Pop-Art-Künstler und Dichter, der auch für Konzeptkunst und Happenings bekannt war.
Nachdem er 1958 nach New York gezogen war, trat Dine gemeinsam mit Allan Kaprow und Claes Oldenburg bei deren Performance-Veranstaltungen in Downtown Manhattan auf. Er gab die Happenings später aber auf, um sich ganz auf die Malerei zu konzentrieren. Obwohl seine Bildsprache der Pop Art ähnelt und er Konsumobjekte als Motive nutzt, sieht sich Dine selbst nicht als Teil dieser Bewegung. Pinocchio-Figuren, Herzen, Bademäntel und Werkzeuge gehören zu den immer wiederkehrenden Motiven seiner farbenfrohen Gemälde, Fotografien, Drucke und Skulpturen. „Ich bin mit Werkzeugen großgeworden. Ich komme aus einer Familie, die Werkzeuge verkauft hat und ich war immer von diesen, von unbekannten Händen geschaffenen, Objekten verzaubert“, sagt Dine. Geboren am 16. Juni 1935 in der Stadt Cincinnati im Bundesstaat Ohio, wo seine Eltern ein Haushaltswarengeschäft betrieben, lebt und arbeitet Dine in New York, Paris und der Kleinstadt Walla Walla im nordwestlichen Bundesstaat Washington.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Jan Van Munster

Jan van Munster (* 1939 in Gorinchem) ist ein niederländischer Künstler.

Das Hauptthema seiner Arbeiten ist Energie jeder Art, sei es Radioaktivität oder die Kraft der Sonne. Spannungen und Gegensätze, etwa zwischen Hitze und Kälte, veranschaulicht er oft in klaren geometrischen Formen.

Van Munsters Werke sind auch in Deutschland häufig im öffentlichen Raum zu sehen.
In Ludwigshafen am Rhein etwa stattete er die Sparkasse Vorderpfalz mit Lichtinstallationen aus; auf dem Heilbronner Wartbergturm ist sein Sonnenstrahl für Heilbronn montiert. 2004 ließ er den 22 m hohen Grashalm mit viel Energie am Autobahnkreuz bei Ede errichten, eine verzinkte Stahlkonstruktion, von Leuchtstofflampen beleuchtet.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Harald Schmitz-Schmelzer

Harald Schmitz-Schmelzer (* 8. März 1953 in Duisburg als Harald Schmitz; † 3. Dezember 2019 in Mülheim an der Ruhr) war ein deutscher Maler und Objektkünstler.
Harald Schmitz-Schmelzer studierte von 1973 bis 1981 an der Kunstakademie Düsseldorf Kunst und Kunstgeschichte.
In 1977 wurde er dort zum Meisterschüler ernannt. Schmitz-Schmelzer hatte von 1977 bis 1983 einen Lehrauftrag an der Gesamthochschule Universität Duisburg und unterrichtete lange Jahre am Max-Planck-Gymnasium in Duisburg das Fach Kunst.
Nach einem Studium der Malerei und der Auseinandersetzung mit traditionellen Farbmaterialien begann Schmitz-Schmelzer noch in den 70er-Jahren immer mehr mit Lacken und Kunststoffen zu arbeiten und mit verschiedenen Bildträgerformaten wie Stelen und Kreisformen zu experimentieren.
Die so entstehende Schwierigkeit, die Objekte Schmitz-Schmelzers genau zu definieren und zu kategorisieren, erfasste bereits 1981 Professor Reinhard Hoeps in der Beschreibung einer der damaligen Installationen Schmitz-Schmelzers:

„die Arbeit erschließt eine Lücke zwischen Bild und Skulptur“ und „Dieses Wechselspiel von Raum und Malerei im Austausch der Dimensionalitäten impliziert ihre gegenseitige Beeinflussung, die in jedem Bild vorhanden ist.“

Seit 1980 lebte und arbeitete er in Mülheim an der Ruhr.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Sabine Tress

Sabine Tress ist eine deutsche Künstlerin, geboren 1968 in Ulm, Deutschland.
Von 1989 bis 1994 studierte sie Kunst und Malerei an der Accademia des Beaux-Arts de Paris.

Die Künstlerin arbeitet auf dem Boden, mit Vorliebe gleichzeitig an mehreren, nebeneinander ausgebreiteten Leinwänden. Diese Arbeitsweise erlaubt eine spontane Zuwendung, aber auch den kritischen Vergleich. Die Zufälligkeiten während des Farbmischens nutzt Sabine Tress aud der Suche nach dem passenden Farbton ganz bewusst. Wie schwer im künstlerischen Gestaltungsprozess die Entscheidung zwischen figurativen und abstrakten Elementen oftmals fällt, lassen die zahlreichen Übermalungen erahnen. Unter lasierten, häufig weisslich gehaltenen Farbflächen schimmert das Zeichenhafte hervor, oszilliert zwischen Durchsetzungswillen und Ermattung und trägt wesentlich zur Spannung der Bilder bei.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Jan Voss

Jan Voss (1936*) ist ein deutscher Maler und Grafiker.
Er lebt seit 1960 in Paris. Von 1966 bis 1967 war er Gastdozent an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg.
Von 1987 bis 1992 war er Professor an der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris in Paris. Seine erste Einzelausstellung hatte er 1962 in der Galerie Baier in Mainz. Zwischen 1969 und 1992 hatte Jan Voss als Mitglied des Deutschen Künstlerbundes insgesamt zwölf Ausstellungsbeteiligungen an den großen Jahresausstellungen des DKB. Das Grundthema seiner Malerei ist das „Geordnete“ eines sich in ständiger Bewegung befindlichen Chaos einer diffizilen und kleinteiligen Situation. Jan Voss verwendet zahlreiche Materialien und Techniken in seinen Arbeiten. Er arbeitet mit farbintensiven Gemälden auf Leinwand und mit feineren Zeichnungen, die wie Comic-hafte Erzählungen wirken und mit vielen Details aufwarten. Im Jahr 1968 war er mit vier Bildern Teilnehmer der 4. documenta in Kassel. Er schuf auch Holz- und Papier-Reliefs und Aquarelle. Alle Arbeiten zeichnen sich durch eine Anhäufung von verschiedenen Farb- und Formelementen aus, die ineinandergreifen, sich überschneiden und durch Zeichen und Linien miteinander verbunden sind. Anfangs nur in der zweiten Dimension gehalten, dehnte Voss diese Ausdrucksform auch auf die dritte Dimension aus und begann in den 1980er Jahren seine Bilder zu zerknittern, zu falten, zu zerreißen und zu sägen.

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Kategorie: Klassische Moderne

Fernand Léger

Fernand Léger war ein französischer Künstler und ein Vertreter des Kubismus, einer der wichtigsten Avantgarde-Bewegungen der Moderne. Neben Pablo Picasso und Georges Braque fand Léger neue Wege, um dreidimensionale Formen auf der flachen Oberfläche einer Leinwand abzubilden. Seine Arbeiten in den späten 1910er Jahren, in der als Synthetischer Kubismus bekannten Spätphase der Bewegung, waren von zylindrischen Formen und mechanischen Gegenständen geprägt. Diese Elemente reflektierten sowohl die Kriegsmaschinerie des Ersten Weltkriegs, an der Léger als Soldat teilnahm, als auch die urbane Industrielandschaft. Geboren am 4. Februar 1881 in der französischen Stadt Argantan in der Normandie, arbeitete Legér zeitlebens in verschiedenen Kunstgattungen, darunter Malerei, Film, Illustration, Glas, Keramik und Design. 1924 eröffnete er die Académie de l’Art Moderne, ein Atelier, das er sich mit dem französischen Kubisten Amédée Ozenfant teilte. Ein Jahr später entwarf er Wandgemälde für den berühmten Pavillon de l’Esprit Nouveau, dem vom französischen Architekten Le Corbusier für die Pariser Weltausstellung für Kunstgewerbe und Industriedesign geschaffenen Gebäude. Léger starb am 17. August 1955 im Alter von 74 Jahren in der Kleinstadt Gif-sur-Yvette bei Paris. Fünf Jahre später, im Jahr 1960, wurde in der Gemeinde Biot im Südosten Frankreichs das Musée Fernand Léger eröffnet.

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