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art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

Galerie Knecht und Burster

Baumeisterstraße 4, 76137 Karlsruhe
Deutschland

Standort

  •   Halle 1 / H1/C37

Ansprechpartner

Alfred Knecht

Telefon
+49 721 937 49 10

E-Mail
info@galerie-knecht-und-burster.de

Unser Angebot

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: One-Artist-Show

ANDREAS BLANK

Born 1976 in Ansbach (Germany) | Lives and works in Berlin

Education

2008-2009    Royal College of Art, London, Master of Fine Art
2007             Hochschule für Bildende Künste Hamburg, guest student of Prof. Andreas Slominksi
2001-2006    Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, Prof. Harald Klingelhöller, Prof. Daniel Roth

Grants and Awards

2013              Residency, Trafo Center for Contemporary Art, Stettin
2009              Finalist, New Sensations Award, London
                      Land Securities Studio Award, London
                      Conran Foundation Award, London
2008              Scholarship for Great Britain, Studienstiftung des Deutschen Volkes
2007              Residency, Stiftung Vorwerk, Hamburg
2005              Scholarship, Studienstiftung des Deutschen Volkes

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Kategorie: Gegenwartskunst

Gundula Bleckmann

1963              geboren in Bochum
1987-1993     Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe, Meisterschülerin bei Prof. Gerd van Dülmen
seit 1993       freischaffende Künstlerin, lebt und arbeitet in Karlsruhe
1995              Landesgraduiertenstipendium Baden-Württemberg
2010              Kunstpreis „Forum Kunst“ Regierungspräsidium Karlsruhe
seit 2017       Lehrauftrag an der Hochschule für Gestaltung Pforzheim
                      Hanna-Nagel-Preisträgerin

Im Werk von Gundula Bleckmann spielen Momente der Transitorik, der Balance, der Aktion und Reaktion, der Bewegung und Veränderlichkeit, der Übereinstimmung und der Divergenz eine entscheidende Rolle. Das abstrakt-geometrische Formenvokabular generiert sich aus gerundeten bzw. eckigen Formen wie Kreis, Oval, Quadrat, Rechteck und daraus abgeleiteten Varianten. Dabei geht es der Künstlerin nicht darum, ihre Formfindungen geometrisch möglichst exakt, mit scharfen Graten und harten Kanten umzusetzen, im Gegenteil: das Spiel mit subtilen Abweichungen, mit leisen Verschiebungen und sanft modulierten Übergängen gehört ganz wesentlich dazu.

Die Künstlerin arbeitet ausschließlich mit Eitempera, daraus resultieren die matte Oberfläche der Bilder, die weichen Übergänge und der pudrige, samtige Klang der nuancenreich orchestrierten Farben, aufgetragen mit Pinsel und Spachtel, zuweilen auch mit den Händen berieben.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Axel Brandt

1962                      Geboren in Ulm

1982                Jugendpreis der Künstlergilde Ulm
1987-1993       Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Professor Dieter Krieg, Meisterschüler
1990                 Jugendpreis der Künstlergilde Ulm
1993                 Markus-Lüpertz-Preis der Kunstakademie Düsseldorf
1994                 Graduiertenstipendium des Landes NRW
                         Kunstförderpreis der Landeshauptstadt Düsseldorf
1998                 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
Axel Brandt lebt und arbeitet in Düsseldorf

Axel Brandts Malweise, der Duktus und Farbauftrag lassen seine gemalten Maschinen lebendig erscheinen, mithin scheinen sie über individuelle Wesensarten und Charaktereigenschaften zu verfügen. Brandt platziert seine Schreibapparate mittig in der Bildfläche und lässt sie den gesamten Bildraum beherrschen. Die Anzahl der Tasten variiert von Bild zu Bild und ihre Anordnung erscheint immer willkürlich und niemals funktional, mitunter wird die Tastatur nach Belieben erweitert. Die Typenhebel, sofern sie als solche überhaupt noch zu erkennen sind, bilden den wilden Mittelpunkt dieser Apparate. Ein ineinander verdrehtes und verhaktes, geradezu struppiges Bündel, imstande, das soeben auf das Papier Niedergeschriebene sogleich wieder zu zerstören. So ist das Aussehen dieser Apparate keineswegs sachlich-nüchtern, wie es einem technischen Gerät angemessen erscheinen könnte, sondern auf eine Weise ausgestaltet, die sich der gesamten zur Verfügung stehenden Palette der Malerei bedient. Und hierin verwandelt sich Brandts Malerei von der Wiedergabe realer Gegenstände in den reinen Malakt: Hier mal ein lässiger, dort wieder ein ungestümer Kraftakt, der Spuren in die Oberflächen ritzt, die Formen verzerrt und nahezu nervöse Gestalten entstehen lässt, deren Konturen sich auflösen. Sie sind erkennbaren Verzerrungen dessen, was zunächst Ausgangspunkt und Gegenstand des Malprozesses und der Betrachtung war, nunmehr von Pinselhieben und -strichen malträtiert, der Auflösung nahe. (Cornelia Schwabe und Dirk Steimann in Axel Brandt Maler des Lichts).

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Kategorie: Gegenwartskunst

Franziska Schemel

1961             geboren in Frankfurt am Main
1984–1990   Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei den Professoren Erich Mansen und Dieter Groß
1992             Kunstpreis der Kreissparkasse Waiblingen
                     Stipendium der Stadt Freudenstadt
1997             Stipendium im Centre de Art Contemporani Piramidon Barcelona
2003             Auftrag für Kunst am Bau, Eichendorff-Schule Karlsruhe
2012             Preis der Staatliche Majolika Manufaktur Karlsruhe zur Gestaltung des Anbaus der Unfallkasse Baden-Württemberg
 
Franziska Schemel lebt und arbeitet in Karlsruhe.

In ihren großflächigen Bildobjekten setzt sich Franziska Schemel mit dem Leben in urbanen Räumen auseinander. Wesentliches Element der Arbeiten sind kleinformatige Fotografien, die sich in den großflächigen Bildtafeln, die diese umgeben, perspektivisch verlängern. Durch die zentrale Setzung konzentriert sich der Blick des Betrachters:in auf die Fotografien, die wie Fensteröffnungen wirken. Die Wege des städtischen Umfelds scheinen ins Unendliche zu führen – ziellos sind sie dabei dennoch nicht.

Kennzeichnend für ihre Arbeiten ist eine klare und reduzierte formale Gestaltung, wobei ihre Kunst vieles zugleich ist: Figuren im Raum, Architekturbild mit Figur, abstrakte Konstruktion mit Fotographie, Raumillusionen. Häufige Motive sind Bahnstationen, Gänge und Unterführungen, die dem Betrachter:in die standardisierte Routine unserer Umwelt, wie auch den individuellen Weg eines jeden Menschen aufzeigen und Assoziationen an die architektonische Formensprache der Moderne aufzeigen. Neben der Fotografie beschäftigt sich die Künstlerin mit verschiedenen Materialien wie Acryl, Pigment, Graphit oder Metall.

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Kategorie: Gegenwartskunst

DANIEL WAGENBLAST

*1963 in Schwäbisch Gmünd | lebt und arbeitet in Stuttgart

1984 - 1990    Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei den Professoren Peter Grau und Rudolf Schoofs
1991               mehrmonatiger Studienaufenthalt auf den Kanaren
1992 / 93        USA - Reisen, Beginn der Serie „Yellow Cab, N.Y.“
1993 - 98       Saxofonist bei der Rockband „Fiese Förtner“ - Rock für die Chefetage
1994              Gründung der Künstlergruppe „maximal“
1995              mehrmonatiger Aufenthalt in der „Villa Romana“, Florenz (mit Isa Dahl, VR - Preisträgerin 1995)
1997             Arbeitsaufenthalt in den „Xylon - Museum und Werkstätten e.V.“, Schwetzingen
1999             Beginn von paul & bel - systems
1992             1.Preis beim Wettbewerb „Junge Kunst in Ostwürttemberg“
1993             1.Preis beim Bundeswettbewerb „Das Alter“
1994             Anerkennungspreis „Musical“, Deyhle, Stuttgart
1991-1994    Atelierstipendium der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg
1996             Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
1999             Gastarbeitsaufenthalt im Herrenhaus Edenkoben, Pfalz
2000             Einladung als twin-town-Bildhauer nach Barnsley, England „Stadtkünstler 2000“, Spaichingen
2001            1.Preis: Wettbewerb: Brunnen in der Marktstrasse, Ditzingen
2004             Arbeitsaufenthalt Stipendium “Zeppelinhaus“, Berlin
                    Arbeitsaufenthalt in der Staatlichen Keramik Manufaktur Majolika Karlsruhe
2012            Arbeitsaufenthalt Stipendium “Zeppelinhaus“, Berlin

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Kategorie: Gegenwartskunst

Ulrich J. Wolff

1955 in Schwaigern

Studium der Malerei und Grafik an der Staatlichen Akademie Karlsruhe, Meisterschüler bei Gerd van Dülmen
Leiter der Radier-/Siebdruckwerkstatt der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
Mitglied des Künstlerbundes Baden-Württemberg 

Awards / Auszeichnungen

2021  Prize of the Fourth Print Triennial OPT, Okanagan Vernon Public Art Gallery / Canada
2018  Artist in residence in the Guanlan Orginal Printmaking Base, Shenzhen / China
2017  Prize of the Jury, First International Print Biennale, Yerevan / Armenia
          Special Award of 8th Splitgraphic
          International Graphic Art, Biennial Split / Croatia
2015   Grande Prize of Guanlan International Print Biennial, Guanlan / China
2006   Karlheinz Knoedler-Preis, Ellwangen / Germany
2004   Kunst Forum Forst Kunstpreis, Forst / Germany
2000   Heinrich von Zügel Kunstpreis, Wörth/Germany
1993   Bronze Medal of 1st Egyptian
           International Print Triennale, Kairo / Egypt

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Über uns

Galerie-Information

Die Galerie Knecht und Burster ging aus der 1985 gegründeten Galerie und Artothek gruppe art-contact Karlsruhe hervor und firmierte von 1997 bis 2010 unter dem Namen Galerie Alfred Knecht. Durch die Geschäftspartnerschaft mit Rita Burster seit 2007, führt die Galerie nun den Namen Galerie Knecht und Burster. Schwerpunkt der Galerie sind Ausstellungen mit Künstlerinnen und Künstlern, die aus der Karlsruher Kunstakademie hervorgegangen sind oder Lehrer hatten, die hier studierten: Klasse Prof. Hans Baschang – Kunstakademie München und Klasse Prof. Dieter Krieg – Kunstakademie Düsseldorf, die bei Herbert Kitzel und HAP Grieshaber studierten. Mit der Karlsruher Figuration – seit den 60er Jahren in aller Munde – wurden sie bekannt. Nicht vergessen darf man Franz Bernhard, ein Schüler Wilhelm Loths, der mit Holz und Eisen unverwechselbare Plastiken schuf und schafft.

Die Galerie Knecht und Burster präsentiert ihre Künstler und Künstlerinnen regelmäßig in Ausstellungen und nimmt an Kunstmessen teil. Neben langjährig vertretenen Künstlern*innen bleibt es ein entscheidendes Interesse der Galerie, Positionen junger Kunst zu vertreten, so auch in den regelmäßigen Ausstellungen WESTSÜD, in denen Studierende der Kunstakademie Karlsruhe präsentiert werden.

Die Galerie ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler e. V. (BVDG) und im Karlsruher Galerienverband.

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1985