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art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

Galerie Renate Bender

Türkenstraße 11, 80333 München
Deutschland
Telefon +49 89 30728107, +49 172 8514189
Fax +49 89 30728109
galeriebender@gmx.de

Standort

  •   Halle 1 / H1/C08

Ansprechpartner

Renate Bender

Telefon
089 307 28 107

E-Mail
office@galerie-bender.de

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst, One-Artist-Show

Bill Thompson

Bill Thompson wurde 1957 in Ipswich, MA, USA geboren. Er lebt und arbeitet in Boston, MA, USA.

In den letzten Jahren veränderte der Künstler seine frühere Vorgehensweise, bei der er in Werkreihen arbeitete, hin zu individuellen Einzelobjekten. Dies gibt ihm mehr kreative Freiheit, weniger gestalterische Einschränkungen und birgt oftmals erfreuliche Überraschungen. Hinzukommt für ihn, dass diese Vorgehensweise mehr der zukünftigen Bestimmung des Objektes entgegenkommt, alleine für sich in einer Sammlung verschiedenster Kunstwerke zu bestehen. Idealerweise ist laut Thompson jedes Kunstwerk selbstreferentiell und so in der Lage, seine Aussage von sich aus zu projizieren, egal in welchem Kontext und ohne zusätzlicher Erklärung zu bedürfen.
Thompsons Arbeitsprozess beginnt mit umfangreichen vorbereitenden Zeichnungen, welche dann umgesetzt werden in original-große Vorlagen. Anhand der Vorlagen bearbeitet er dann große Polyurethanblöcke mit Hilfe verschiedener Schleifmaschinen und -geräte und schlussendlich per Hand. Nach dem bildhauerischen Vorgang werden bis zu zwanzig Schichten Autolacke aufgetragen, gefolgt von einem dreistufigen Polierprozess.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Till Augustin

Till Augustin wurde 1951 nahe Starnberg in Bayern geboren. Er lebt und arbeitet in Nürnberg.

Till Augustin fertigt aus massiven Glasplatten – korrekter gesagt Floatglas – Verbundglasblöcke in unterschiedlichsten Größen und Stärken. Diese komplexen Glasblöcke bearbeitet Till Augustin wie ein Bildhauer nicht nur mit Hammer und Meißel, sondern auch mit Pressluftbohrern und Schleifgeräten. Er unterzieht sie einer so groben „Behauung“, dass Glasstücke entstehen – kantige manchmal sogar aggressiv anmutende Skulpturen – die er meist in Blickhöhe des Betrachters positioniert. Die Addition der durchsichtigen Scheiben und der Lichteinfall suggerieren den anziehenden Grünton tropischer Gewässer. Bei anderen Werkreihen wiederum werden in weiteren Bearbeitungsschritten Stahlstaub und Eisenoxyde in die Oberfläche eingelagert, so dass der Betrachter eine schwere, massige Stahlarbeit assoziiert, die dann letztendlich durch „Ein- und Durchblicke“ ihre Zerbrechlichkeit offenbart.

Der Nürnberger Bildhauer schafft neben seinen Arbeiten aus Verbundglasblöcken auch Skulpturen aus oft armdicken Stahlseilen. Im aufwendigen Prozess der Feuerverzinkung werden diese starr und absolut unbeweglich. Vorher gibt der Künstler ihnen jedoch eine bestimmte Form.  Er schichtet sie übereinander, verflicht sie oder rollt sie auf. Ihre letztendliche Gestaltung erfahren sie dann durch den letzten Bearbeitungsschritt mit der Säge. In der Werkreihe „Der Gordische Knoten“ werden die Stahlseile ineinander verschlungen und nach ihrer Erstarrung dann zu einem exakten Kubus geschnitten: eine Knotenlösung ganz nach alexandrinischem Vorbild.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Alfonso Fratteggiani Bianchi

Alfonso Fratteggiani Bianchi wurde 1952 in Pieve Caina, Italien geboren. Er lebt und arbeitet in der Provinz Perugia, Italien.

Alfonso Fratteggiani Bianchi reduziert sich in seinem malerischen Schaffen auf den puren Pigmentauftrag. Er reibt das reine Pigment per Hand ohne jegliche Bindemittel in einen Sandstein, die „pietra serena” ein, bis der gewünschte Sättigungsgrad erreicht ist. Der „pudrige” Charakter des reinen Pigments und die damit samtene Oberfläche lassen die Farben völlig ungetrübt erfahren. Mit dieser Vorgehensweise ist der Künstler absoluter Einzelgänger in der zeitgenössischen, monochromen Malerei. Gefragt, wie es ihm denn gelänge, das pure Pigment auf dem Stein zu fixieren, schüttelt Fratteggiani nur lächelnd den Kopf und meint: „Wie hält denn der Mond am Himmel ohne Klebstoff?…”

Ob Schwerkraft oder Magie im Spiel sind, der Betrachter wird schlichtweg in den Bann gezogen von der geradezu vibrierenden und leuchtenden Farbigkeit, die durch das pure Pigment auf dem Sandstein hervorgebracht wird: tiefstes Rot, leuchtendes Ultramarin, pulsierendes Grün… So intensiv, dass man glaubt, das Pigment streue eigenes Licht ab.

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Kategorie: Fotografie

Inge Dick

Inge Dick wurde 1941 in Wien geboren. Sie lebt und arbeitet in Innerschwand am Mondsee, Oberösterreich.

Mit ihren Fotoprojekten – sei es nun mit den großen Polaroid-Kameras oder mit ihren Filmprojekten – gehört Inge Dick zu den ausgefallenen Positionen in der zeitgenössischen experimentellen Fotografie und Filmarbeit.

In den vergangenen Jahren entstanden die Filme „herbst licht weiss” (2012), „sommer licht weiss“ (2013), „frühlings licht weiss“ (2014) und „winter licht weiss“ (2014/15) sowie daraus gefertigte Film-Stills. Alle vier Filme dokumentieren die Licht- und Farbveränderungen einer weissen Fläche, gefilmt über mehrere Tage hinweg. Die schier unglaubliche Farbigkeit des Lichts, die sich sowohl mit der Tages- als auch mit den Jahreszeiten verändert, wird dem menschlichen Auge erst durch die in Streifen nebeneinander gesetzten Stills verdeutlicht.

Die Grundlage von Inge Dicks künstlerischem Werk ist die Malerei. Bereits seit 1975 entstehen Inge Dicks „weisse Bilder“, welche in ihren zunächst monochrom weiss erscheinenden und dabei einem präzisen System folgenden Farbfeldern andere Farben anklingen lassen.

Dadurch angeregt erfolgte ab 1979 die Auseinandersetzung der Künstlerin mit der Technik des Polaroids um das Phänomen der Wandelbarkeit der Farbe des Lichts im Laufe eines Tages sichtbar werden zu lassen. In den 1990er Jahren realisierte sie verschiedene Arbeiten mit größeren Polaroidkameras, um die Themen Licht und Zeit sichtbar werden zu lassen. Den Höhepunkt der Entwicklung markierte 1999 die Arbeit mit der weltweit größten Polaroidkamera in Boston, USA. Als Visualisierung von Zeit führen dann die ab 2007 entstandenen Filme das zentrale Konzept der Fotografien von Inge Dick fort: „zinnober“ (2007), „blau, unendlich“ (2010) und der oben erwähnte „jahres licht weiss“-Zyklus (2012-15).

„Licht ist das künstlerische Lebensthema von Inge Dick. Sie arbeitet mit natürlichem Licht, das zwar keine physisch greifbare, aber eine über die Wahrnehmung fühlbare Präsenz besitzt. In jahrelanger, fast wissenschaftlicher Akribie ist es ihr mit unterschiedlichen Medien gelungen, die Substanz des Lichts einzufangen und die sich im Tagesablauf verändernde Farbtemperatur bildhaft zu machen.”

Gerda Ridler

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Kategorie: Gegenwartskunst

Helmut Dirnaichner

Helmut Dirnaichner wurde 1942 in Kolbermoor, Bayern geboren. Er lebt und arbeitet in München und Mailand.

Helmut Dirnaichner nimmt mit seinen fragilen Werken aus zerstoßenen Erden, Steinen, Mineralien und Zellulose eine einzigartige Stellung in der zeitgenössischen Kunst ein. Selbst bezeichnet er sich als poetischen „Schöpfer“ seiner Kunst.

Dirnaichner arbeitet seit 1982 mit Steinen und Halbedelsteinen wie Azurit, Malachit und Lapislazuli, welche zum Ursprung der Malerei zurückführen. Die Steine entdeckt er als natürliche Farbpalette. Zu Beginn des Schaffungsprozesses zerstößt, mörsert und zerreibt er sie, bis ein Granulat entsteht. Diese Mineralsubstanz wird ohne Bindemittel in Zellulose hineingeschöpft. Sie durchdringt den so entstandenen fragilen Bildkörper und verleiht ihm abwechslungsreiche Oberflächenstrukturen. Diese Strukturen wirken aus jeder Position und je nach Lichteinfall immer anders und verleihen den Werken eine einzigartige Tiefe und Ruhe. Auf diese Art und Weise tritt Dirnaichner in den Dialog mit den Steinen, wie er selbst sagt.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Rosa M Hessling

Rosa M Hessling wurde 1954 in Zell/Mosel geboren, wo sie lebt und arbeitet. 

Die Gemälde von Rosa M Hessling zeichnen sich aus durch Subtilität und Zurückhaltung und strahlen dennoch Intensität und Kraft aus. Seit geraumer Zeit beschäftigt sich die Künstlerin mit dem Phänomen der Wahrnehmung von Licht in Gestalt von Farbe. Durch den Einsatz spezieller Pigmente in Verbindung mit Lacken gelingt es ihr farb- bzw. lichtintensive Gemälde zu generieren, die sich jedwedem Erfahrungswert verweigern. Die vielschichtige Präsenz dieser Gemälde, ihre ständige Veränderung, offenbart sich mit jedem Schritt des Schauenden davor, wie auch durch unterschiedliche Lichttemperaturen im Raum. Der Betrachter erfährt diese Metamorphosen der Bilder nur, wenn er sich auf die subtilen, schimmernden Oberflächen einlässt. Dann plötzlich bemerkt er die Farbveränderungen bis hin zum gänzlichen Wandel der Grundfarbe des Bildes. Ihre jüngsten Bilder sind auf verspiegeltem Glas gemalt und scheinen von innen heraus zu strahlen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Edda Jachens

Edda Jachens wurde 1960 in Bremen geboren. Sie lebt und arbeitet in Stuttgart.

Edda Jachens, deren konkrete Formensprache sich über einen langen Zeitraum entwickelt hat, benutzte vorwiegend das Phänomen von transparent-milchig erscheinendem Paraffin um ihre Malerei wie hinter einem Schleier dem direktem Blick zu entziehen. Bei den jüngsten Arbeiten auf Papier erlaubt sie sich selbst und ihrem Werk eine ungewöhnliche Freiheit, indem Papier, Farbe und Wachs zu einer Einheit auf einer Ebene verschmelzen. Die zarten, zumeist mit Graphit und Farbstiften angelegten grafischen Ornamente verleihen diesen Arbeiten eine außerordentliche Fragilität.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Bim Koehler

Bim Koehler wurde 1949 in Kassel geboren. Er lebt und arbeitet in Spiesheim / Rheinland-Pfalz. 

In der Auseinandersetzung mit Farbe und Form begibt sich Bim Koehler immer wieder in den Grenzbereich der traditionellen Malerei: Aufbrüche des monochromen Bildraumes sowie die endlos erscheinende Addition von Formen und Farben führen bei Koehler immer wieder zu neuen Ergebnissen. Hierzu bedient er sich bevorzugt empirischen, mitunter atypischen, aber auch innovativen Werkstoffen und Materialien. So entstehen sich stetig verändernde Bildaussagen auf der Grundlage konsequent ausgeführter geometrischer Formenvorgaben.

„Bim Koehler ist ein Magier der Farbe. Als forschender Maler versucht er in seinen Bildern die Geheimnisse der Farbe zu ergründen. Er experimentiert mit unterschiedlichen Maluntergründen wie Holz, Acrylglas, Büttenpapier und neuerdings Finnischer Maschinenholzpappe um die Möglichkeiten der Aura der Farbe erfahrbar zu machen. In seinen faszinierenden Bildern lässt er den Betrachter Anteil haben an seinen Farbexperimenten, die immer in der begeistert resignativen Feststellung des Künstlers münden: “Farbe macht mit einem, was sie will”.“

Tobias Hoffmann – Auszug Katalog „Das Leben ist schön!“, 2019

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Kategorie: Gegenwartskunst

Siegfried Kreitner

Siegfried Kreitner wurde 1967 in Simbach am Inn geboren. Er lebt und arbeitet in München.

Bewegung und Licht sind die bestimmenden Elemente von Kreitners vorwiegend aus Aluminium geschaffenen Skulpturen. Der von ihm selbst verwendete Ausdruck „Minimalkinetik“ bezieht sich dabei sowohl auf die geringe Geschwindigkeit der elektromotorgetriebenen beweglichen Teile als auch auf die weitgehend schmucklos gestalteten Arbeiten. In seinen neueren Werkgruppen nimmt Kreitner zunehmend auch farbige Elemente in seine Arbeiten auf.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Maria Lalić

Maria Lalić wurde 1952 in Sheffield, England geboren. Sie lebt und arbeitet in Bath, England.

In geradezu wissenschaftlicher Recherche erarbeitet sich die Künstlerin Werkzyklen über Jahre hinweg. So zeigte die Galerie in den vergangenen 25 Jahren Arbeiten aus den Zyklen „Colour and Metal”, „History Paintings“ und „Landscape Paintings“. In ihren monochromen „History Paintings“ erforscht sie den historisch-zeitlichen Hintergrund der Pigmente. 2014 begann sie mit der „Monochrome History Paintings“-Reihe, wo die Farbe entsprechend der Ära ihrer Erfindung – von der Höhlenmalerei bis ins 20. Jahrhundert aufgetragen wird. In der aktuellen Reihe behandelt sie nun jede individuelle Farbe, also Rot, Blau, Gelb, Grün, Purpur, Braun, Schwarz und Weiß. Es werden 45 Bilder entstehen, jedes im Format 85 x 85 cm

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Kategorie: Gegenwartskunst

Horst Linn

Die zumeist gekanteten Faltungen des Bildhauers Horst Linn unterliegen strengen konkret-konstruktiven Gesetzmäßigkeiten. Ob nun die frühen Wellblech-Faltungen oder die jüngeren Wandreliefs aus gefaltetem Aluminium oder Stahlblech, zumeist lackiert – alle Arbeiten sind dem Vorsatz “weniger ist mehr” verpflichtet und erfüllen so die große Forderung eines Mies van der Rohe.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Matt McClune

Matt McClune wurde 1973 in Worcester, MA, USA geboren. Er lebt und arbeitet in St. Romain im Burgund, Frankreich.

In den letzten 15 Jahren hat Matt McClune auf seinen Reisen durch die USA und Europa visuelle Eindrücke der besuchten Gegenden gesammelt und diese dann in seine oft stillen, meditativen Gemälde „destilliert“, welche wie von Licht durchflutet erscheinen. Manchmal arbeitet er dabei im Grenzbereich der Monochromie, oft aber wird der Farbauftrag aus einem klarem Polyurethan-Gel, angemischt mit feinsten Pigmenten, auch lebhaft und gestisch. Für den Auftrag auf verschiedene Arten von Metallträgern verwendet er selbst gefertigte Spachteln unterschiedlicher Breiten. Idealerweise betrachtet man McClunes Bilder bei sich veränderndem, natürlichen Licht und erfährt dabei die Wandlung von Farbe und Bildstimmung, wenn das Tageslicht durch die Farbschichten dringt.

McClunes frühe Bilder waren abstrakte Landschaften, wie aus großer Höhe aus einem Flugzeugfenster heraus betrachtet, mit vagem aber doch profundem Raum und großer Tiefe. Als er 2004 nach Frankreich in die Landschaft des Burgunds zog und umgeben war von Menschen, die die Idee des regionalen „Terroirs“ pflegen, schuf er bald Bilder, die beides waren, „von einem spezifischen Ort zu einer spezifischen Zeit“ aber paradoxerweise dennoch nie abbildend. Kombiniert mit seinen kompositorischen Strukturen lässt der Künstler so ein Werk entstehen, das sowohl intellektuell streng als auch immateriell transzendent ist.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Pfeifer & Kreutzer

Anne Pfeifer wurde 1987 in Lindenfels und Bernhard Kreutzer 1986 in München geboren, wo beide leben und arbeiten.

Rhythmus und Klang beschäftigt und fasziniert die beiden jungen Künstler. Sie arbeiten gemeinsam im Bereich der kinetischen Kunst in Form von bewegten Klanginstallationen und Videoarbeiten. Hierfür setzen sie verschiedenste Materialien (z.B. Acrylglas, Fellimitat, Holz oder Eisen) ein und fertigen daraus zumeist geometrische Formen in einem reduziertem Farbspektrum. Die hoch komplexe Technik bleibt dabei für den Betrachter stets unsichtbar. Ohne Vorankündigung fangen ihre Arbeiten an sich zu bewegen, erzeugen Klopf- oder Klanggeräusche. Genauso unerwartet wie sie begonnen hat stoppt die Performance auch wieder und lässt überraschte Betrachter zumeist mit einem Schmunzeln zurück.

Anne Pfeifer ist Absolventin der Akademie der Bildenden Künste in München, Bernhard Kreutzer Absolvent der Hochschule für Film und Fernsehen, ebenfalls in München. Schon seit dem Studium konzipieren und setzen sie Projekte gemeinsam um, was sie veranlasste seit 2019 unter dem Namen „Pfeifer & Kreutzer“ aufzutreten.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Joan Hernández Pijuan

Joan Hernández Pijuan wurde 1931 in Barcelona, Spanien geboren, wo er 2005 verstarb.

Der 2005 verstorbene katalanische Maler Joan Hernández Pijuan zählt zu den bedeutendsten Vertretern der zeitgenössischen spanischen Malerei. In der Ausstellung “Fundamental Painting” würdigte die Galerie Renate Bender 2015 vor allem auch das Frühwerk des Künstlers, der von sich selbst sagte, dass sein künstlerischer Weg sich ab den 1970er Jahren abzuzeichnen begann. Monochrome Farbüberlagerungen mit einem gegenständlichen Referenzobjekt, wie z.B. einem Baum, werden in den 1980er Jahren von floralen und pflanzlichen Elementen abgelöst. Beeinflusst vom Licht und der Landschaft Spaniens, sind es zumeist archaische Kürzel, wie etwa ein Baum oder ein Haus, die er mit einem Kohlestift in dicke Ölschichten zeichnet oder mit dem Pinsel auf ein zartes Papier setzt. In seinen letzten Lebensjahren erfährt sein Werk mehr und mehr Reduktion. Der monochrom anmutende Bildraum wird  nur noch von wenigen Randelementen eingefasst; Hinweise auf Wege und Feldbegrenzungen einer Landschaft. In der Übersichtsschau “Fundamental Painting (2015)” wurden Arbeiten auf Leinwand und Papier aus vier Jahrzehnten gezeigt.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Harald Pompl

Harald Pompl wurde 1952 in Nürnberg geboren. Er lebt und arbeitet in Altdorf bei Nürnberg.

Harald Pompl gießt aus farbigem, mit Pigmenten gefärbtem Kunstharz Scheiben, die dann durch Schnitt, Zersplitterung oder Schliff in eine gewünschte Form gebracht werden. Diese einzelnen Scheiben stapelt er zum einen an einer Zentralachse zu beeindruckenden Objektkörpern und -stelen auf oder verschmilzt sie auch wieder zu einer festen Säule, die die ursprüngliche Scheibenform nur noch rudimentär erkennen lässt. Das Spiel von Tages- oder Kunstlicht in den sich überlagernden Farbscheiben erzeugt einen Reichtum an ausgefallenen Farbkombinationen und leuchtenden Farbreflexen im Raum. In einer anderen Werkgruppe gießt er das flüssige Material in dünne, breite Streifen und flechtet daraus flache Gitter. Es entstehen Wandobjekte von geradezu malerischer Qualität.

In seinen jüngsten Arbeiten gießt Pompl das flüssige farbige Harz in selbst geschaffene Formen und verschmilzt die so entstehenden Schichten zu Würfeln und verschieden flachen Körpern, die perfekt poliert sind, um eine glänzende, schimmernde Oberfläche zu erzeugen und das Licht einzufangen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Robert Sagerman

Robert Sagerman Ph. D. wurde 1966 in Bayside, NJ, USA geboren. Er arbeitet in New Jersey, USA.

Der amerikanische Maler verwirklicht mit seinen „Farbkörpern“ einen neuen Ansatz in der „monochromen“ Malerei. Erst bei genauerem Betrachten erkennt man die Farbtupfer aus purer, eigenständig angerührter Ölfarbe als eine Schichtung von tausenden von „marks“, die minutiös auf die Leinwand mit einem Spachtelmesser aufgetragen werden. So entsteht, Schichtung für Schichtung, ein mehr oder minder vielfarbiges Farbfeld auf der Oberfläche der Leinwand, das den Betrachter dazu einlädt, den Blick in dessen Tiefe zu versenken. Im Gegensatz zu ähnlichen malerischen Positionen, die bei flüchtiger Betrachtung zitiert werden, stellt sich Sagerman einer völlig anderen Aufgabe, die einen eher konzeptuellen Charakter aufweist. Er dokumentiert seine Arbeit vom ersten Schritt des Anmischens der Farben bis hin zum einzelnen Auftrag der Öltupfer. Die Summe der Öltupfer, die er „marks“ nennt, z.B. ‘12,354’ wird dann zum Titel der Arbeit.

In den Arbeiten seiner jüngsten Werkgruppe verwendet Sagerman erstmals einen bewegten Farbauftrag. Der Schlüssel dazu basiert auf Erkenntnissen aus der Vorbereitungszeit seiner Doktorarbeit zum jüdischen Mystizismus. Er erkannte im Deckengemälde der Sixtinischen Kapelle die von Michelangelo gewählte Aufteilung der einzelnen Bereiche nach dem System der jüdischen „Sefirot”. Besonders der dynamische Bildteil der „Trennung von Licht und Dunkelheit” ließ ihn nicht mehr los und eben diese „Bewegung” kennzeichnet nun sein Oeuvre

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Kategorie: Gegenwartskunst

Regine Schumann

Regine Schumann wurde 1961 in Goslar geboren. Sie lebt und arbeitet in Köln.

Farbiges und fluoreszierenden Acrylglas spielt in Regine Schumanns Werk seit über 25 Jahren eine wichtige Rolle. Dieser von der Künstlerin verwendete Werkstoff leuchtet, sobald ihm Lichtenergie zugeführt wird – sei es in Form von natürlichem Tageslicht oder von Kunstlicht. Durch die unterschiedlich farbigen Platten ergibt sich je nach Standort ein Durchleuchten, Schichten, Mischen und Selektieren. Es sind diese schwer benennbaren, sich ständig verändernden Wirkungen des Lichtes, die Schumann bei ihren Installationen und Werken thematisiert. Schwerpunkt bei ihren Rauminstallationen ist die Erweiterung der vorhandenen Architektur und damit Gestaltung von „Raumtemperaturen“: Der Einbezug bildhauerischer Prinzipien ist charakteristisch für die Arbeit Schumanns und führt das Denken in Farben und Farbebenen in eine räumlich erfahrbare Plastizität über.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Marco Stanke

Marco Stanke wurde 1987 in Bad Aibling, Rosenheim geboren. Er lebt und arbeitet in München.

In seinen Siebdrucken trägt Marco Stanke Farbschicht um Farbschicht präzise übereinander auf, so dass sich fast plastisch erscheinende Elemente und Formen ergeben, die sich deutlich von Papier absetzen. Fast malerisch werden diese Drucke, wenn der Künstler monochrome Flächen immer wieder übereinander druckt und die im Produktionsprozess zufällig entstandenen zarten Farbschleier den Bildern Tiefe verleihen.

2015 beginnt er mit der Serie „12 inch“ / “7 inch“. Hier lässt Stanke mittels unzähliger Schichten im Siebdruck-Verfahren das hochglänzende Relief einer Schallplatte entstehen.

Marco Stanke besuchte nach dem abgeschlossenen Studium der Kunstpädagogik in Eichstätt von 2012 bis 2018 die Akademie der Bildenden Künste, Nürnberg, seit 2015 als Meisterschüler von Prof. Thomas Hartmann. Von 2015 bis 2019 studierte er außerdem an der Akademie der Bildenden Künste, München bei Prof. Pia Fries. 2019 erhielt er die Debütantenförderung des Freistaates Bayern.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Lars Strandh

Lars Strandh wurde 1961 in Göteborg, Schweden, geboren.  Er lebt und arbeitet in Oslo, Norwegen seit 1984. 

Die primär monochrom wirkenden Bilder des Schweden Lars Strandh reihen sich ein in die Tradition jener monochrom arbeitender Künstler, die immer wieder die Thematik von Farbe und deren Präsenz/Erscheinung hinterfragen. Bei ihm ist es der Duktus des Pinselstrichs, der präzise immer horizontal über die aufgespannte Leinwand gezogen wird, der die oft fast Ton-in-Ton gearbeiteten Linien vor den Augen des Betrachters zum Oszillieren bringt. Einfach wirken sie, diese Bilder, obwohl sie doch mit so großer Präzision gearbeitet sind. Monochrom erscheinen sie von Ferne, und dennoch setzen sie sich aus vielen fein gezogenen Pinselstrichen zusammen. Sie sind ruhig und laden zur Kontemplation ein.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Heiner Thiel

Heiner Thiel wurde 1957 in Bernkastel-Kues geboren. Er lebt und arbeitet in Wiesbaden.

Die Wahrnehmung von Form und Farbe steht im Zentrum der konkav geschwungenen Metallbleche von Heiner Thiel. Form und Materialität des Metallkörpers schaffen in der Synthese mit der in intensiven Farben eloxierten Farbfläche einen Bildraum, der durch eine veränderte Betrachterperspektive beweglich wird, sich aus seinen geometrischen Grenzen zu lösen und sich in seiner optischen Erscheinung zu verändern scheint. Lichtsituation, Farbigkeit und Geometrie der metallenen Skulptur verbinden sich zu einem sich transformierenden Wechselspiel der Wahrnehmungen. Eine neue mögliche Farbpalette bei der Eloxierung bringt vermehrt leuchtende helle Farben mit ins Bild.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Jeremy Thomas

Jeremy Thomas wurde 1973 in Ohio, USA geboren. Er lebt und arbeitet in Española, NM, USA.

Der amerikanische Künstler schweißt Stahlplatten aneinander, die dann in der Esse geschmiedet und mit hohem Druck mit Pressluft expandiert werden. Es entstehen so amorphe Gebilde, die mit typischen Bau- und Landmaschinen-Farben pulverbeschichtet werden. Seit einiger Zeit verwendet er auch irisierende Lacke, welche unter anderem in der Kosmetikindustrie Verwendung finden, und Acryl- oder Urethanverbindungen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Timm Ulrichs

Timm Ulrichs, wurde 1940 in Berlin geboren. Er lebt und arbeitet in Hannover, Münster und Berlin.

“Die konkrete oder visuelle Poesie vermag es, sich einzuschleichen in die Sprache und deren Strukturen aufzubrechen und Aneignungsformen zu präsentieren, die zeigen, dass wir die Herrscher der Sprache sind. Wir können die Sprache manipulieren, im positiven Sinne, wir können sie beherrschen und können mit ihr machen, was wir wollen. Wir können sie auseinandernehmen, wir können die Buchstaben umstellen und erkennen darin Anagramme – den geheimen Sinn. Ich habe z.B. aus Natur Unrat werden lassen, oder umgekehrt. Und wenn man solche Sachen erfindet oder findet, dann zeigt sich doch die Souveränität des Geistes mehr, als wenn man mühsam eine Geschichte erzählt.”

Timm Ulrichs in “Konkrete Poesie – Von Buchstaben, Lauten und Wörtern”. SWR 2, 12.4.2012

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Kategorie: Gegenwartskunst

Jan van Munster

Jan van Munster wurde 1939 in Gorinchem, Niederlande geboren. Er lebt und arbeitet in Oost-Souburg, Niederlande.

Jan van Munster studierte an der Academie van Beeldende Kunsten in Rotterdam und am Instituut voor Kunstnijverheidsonderwijs in Amsterdam, der späteren Gerrit Rietveld Akademie.

Sein Thema ist die Energie: Temperatur, Magnetismus, Radioaktivität und Elektrizität sind Ausgangspunkt für viele Werke, womit er das Unsichtbare sichtbar macht. Seine Arbeiten sind an zahlreichen Orten im In- und Ausland zu sehen und Teil vieler (inter-)nationaler Kunstsammlungen. Jan van Munster ist zudem Begründer und Urheber des Konzeptes der Stiftung IK, welches in der Vergangenheit talentierten Künstlern eine Plattform bot.

„Mein Werk handelt von Energien, von Zeit und Raum worin Gegensätze: Licht und Dunkel, Wärme und Kälte, Hass und Liebe, Anziehen und Abstossen, Lärm und Stille gegeben sind.“

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Kategorie: Gegenwartskunst

Peter Weber

Peter Weber wurde 1944 in Kollmar/Elbe geboren. Er lebt und arbeitet bei München.

Aus einem Stück und ohne einen Schnitt durch die Fläche gefertigt, rücken Peter Webers Arbeiten das Phänomen der Faltung in das Blickfeld ihrer Betrachter. In seinen seriellen Papierarbeiten aus rein-weißem Canson Aquarell wird die mathematische Vielfalt dieser Technik in Perfektion durchdekliniert; von starker stofflicher Präsenz sind die Faltarbeiten aus power-vollem Filz, welcher seit 2001 Webers dominierender Werkstoff ist. Die Bändigung der Filzbahn in die von ihm vorgegebene geometrische Konstruktion führt hier zu Arbeiten von skulpturaler Ausdrucksstärke. Neben Filz und Papier verwendet Weber auch Materialien wie Leinwand, Baumwolle, Kunststoff uns sogar Stahl. Ende 2017 entstanden dann die ersten rein gefalteten Stahlreliefs.

„Das Faltmaterial wandelt sich aus der Fläche zu einem architektonischen Gebilde, um dann wieder als Relief in die Fläche zu gleiten. Es ist der Gedanke der Ganzheit, der mich fasziniert und reizt, immer wieder an die Grenzen des Machbaren zu gehen, um komplizierte Sachverhalte der Gestaltung zu lösen.“ Peter Weber

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Kategorie: Gegenwartskunst

Ludwig Wilding

Ludwig Wilding wurde 1927 in Grünstadt (Pfalz) geboren und verstarb 2010 in Buchholz in der Nordheide.

„visuelle kunst findet primär über den kanal des auges statt“ – dies ist ein Schlüsselsatz aus einem Text Ludwig Wildings aus dem Jahre 1975. Er, der von sich sagte, er mache keine Op-Art, fordert uns heraus, über diesen Begriff zu reflektieren, denn zweifelsohne ist jede kreative Leistung, die mit dem Auge rezipiert wird, eine „optische“ Kunst. Er benutzte gerne den Begriff „irritative kunst“, er wollte die Grenzen visueller Wahrnehmung erkunden. Seine Arbeiten hinterfragen die Perzeptionsgewohnheiten des Betrachters und die Interaktion von Auge und Gehirn. Wichtig war für ihn auch die Interaktion des Betrachters, denn nur durch dessen Position im Raum oder dessen Bewegungen verwandelt sich schlussendlich das meist flache Objekt zu einem dreidimensionalen Seherlebnis.

Ludwig Wilding zählt zu den führenden Persönlichkeiten dieser Kunstrichtung, als deren Bezeichnung sich der Begriff „Op-Art“ dennoch international festgeschrieben hat.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Martin Willing

Martin Willing wurde 1958 in Bocholt geboren. Er lebt und arbeitet in Köln.

Durch die besondere Kombination seines Kunststudiums mit dem der Physik entwickelte Martin Willing die Fähigkeit, seinen Metallskulpturen durch das ihnen innewohnende Schwingungsvermögen eine unvermutete Leichtigkeit zu geben. Die Beweglichkeit seiner Skulpturen entsteht nicht durch Scharniere und Gelenke, sondern durch Schwingung in der Tiefe des Materials.

Mit Hilfe der von ihm erstmals in der Metallbildhauerei angewandten Technik des Vorspannens kann Martin Willing Skulpturen scheinbar schwerelos in den Raum „spannen“. In Experimenten untersucht er die Schwingungseigenschaften einer geometrischen Struktur, indem er ihre Ausdehnung im Raum, die Verteilung ihrer Massen und ihre Orientierung zum Schwerefeld der Erde immer wieder verändert, bis er eine spezifische und langsame Schwingung findet, in welcher Bewegung und angestrebte Form eine Einheit bilden. Der Betrachter selbst initiiert durch achtsames Anstoßen die Bewegung seiner Kunstwerke. Eine Dramaturgie der Bewegung lässt ihn die Werke vom Ruhezustand bis hin zu kalkuliertem Chaos und beim Zurückschwingen in die geometrische Form erleben.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Susan York

Susan York wurde 1951 in Newport, Rhode Island, USA geboren. Sie lebt und arbeitet in Santa Fe, New Mexico, USA.

Susan Yorks Arbeiten leben in der Tradition des amerikanischen Minimal und genießen dennoch ihre absolute Eigenheit. Die schimmernden, silbrigschwarzen, immer leicht asymmetrischen Kuben entstehen aus feinstem Graphitstaub. Die Künstlerin presst diesen in keramische Formen und brennt diese bei hoher Temperatur im Brennofen. So entstehen kompakte Kuben unterschiedlichster Ausmaße. Die Rohlinge erfahren dann erst ihre eigentliche Gestaltung, indem sie ihre endgültige Form erhalten und dann in einem aufwendigen Polierprozess geglättet werden. Schwebend an der Wand verraten sie nichts von ihrem massiven, gewichtigen Inhalt sondern schimmern realitätsfern, das Licht einfangend und zur Kontemplation einladend.

„Die ruhige, konstante Welt der Wiederholung prägt mein Werk. Ich hoffe, dass der Betrachter diese Ruhe spüren kann und sich fallen lässt in diese Leere.“ Susan York

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Galerien-News

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05.05.2021

Art Karlsruhe Selections: Peter Weber

"Art Karlsruhe Selections" mit Arbeiten von Peter Weber 
noch bis zum 5. Juni 2021 in der Galerie Renate Bender, München

Mit den unterschiedlichsten Techniken und Materialien hat Peter Weber ein Faltsystem entwickelt, das immer aus einem Stück und ohne Schnitte durch die Fläche erarbeitet wird. Für die "Art Karlsruhe Selections" haben wir drei neue Papierreliefs aus rein-weißem Arches und Fabriano Bütten ausgewählt. Ihre empfindliche Oberfläche wird durch eine Acrylglashaube geschützt. Neben Papier verwendet Weber auch Materialien wie Filz, Leinwand, Baumwolle, Kunststoff und sogar Stahl. Seit Ende 2017 entstehen seine gefalteten Stahlreliefs. Die gezeigte leuchtend rote Stahlskulptur "3 Quadrate" - 2014/21 ist aus pulverbeschichtetem Edelstahl und war ebenfalls ursprünglich für die Präsentation auf der Art Karlsruhe 2021 vorgesehen.

V.l.n.r.: 
Peter Weber
"2 x Variation der Durchdringung A"- 2020, Fabriano Bütten, gefaltet, Acrylglashaube, 45 x 108 x 22.5 cm;
"3 Quadrate" - 2014/2021, Edelstahl, pulverbeschichtet, Auflage 3 Ex., 63 x 63 x 9 cm;
"Faltzustand R" und "Faltzustand V" - 2020, Arches Bütten, gefaltet, Acrylglashaube, je 51,5 x 53 x 6 cm

Peter Weber wurde 1944 in Kollmar/Elbe geboren. Er lebt und arbeitet bei München.

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Über uns

Galerie-Information

Die Galerie Renate Bender wurde 1987 gegründet und befindet sich seit April 2014 in der Türkenstraße 11 in München, in direkter Nachbarschaft zu den Pinakotheken. Von Beginn an widmet sich die Galerie der zeitgenössischen Kunst mit der Ausrichtung auf reduzierte Formen der Malerei, Fotografie und Bildhauerei, schwerwiegend im Bereich minimaler, monochromer und konkreter Ausdrucksformen mit internationaler Ausrichtung. 

Der feste, über die Jahre gewachsene Künstlerstamm umfasst sowohl auf dem Kunstmarkt etablierte Positionen als auch junge Talente. Jedes Jahr werden in den großzügigen Galerieräumen im Münchner Kunstareal etwa fünf Ausstellungen gezeigt. Die Galerie ist außerdem regelmäßig auf nationalen und internationalen Messen vertreten. Die Galerie-eigene Publikationsreihe umfasst mittlerweile mehrere Dutzend Kataloge zu Künstler*Innen und Galerieausstellungen und ist mit ihrem unverkennbaren Look mittlerweile zu einem breiten Farbfächer angewachsen. Ein weiterer Beitrag zur Kunstvermittlung ist die Veranstaltungsreihe „Bender Talk“, welche Expert*Innen verschiedenster Fachgebiete ebenso wie Künstler*Innen zum gemeinsamen Gespräch in der Galerie versammelt. Für Kunstvereine, öffentliche und private Sammlungen und Museen entwickelt Renate Bender bereits seit den frühen 1990er Jahren innovative Ausstellungskonzepte und berät Sammler*Innen beim Aufbau ihrer Kollektion. 

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1987