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art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

Galerie Bengelsträter

Hermannstraße 23, 40233 Düsseldorf
Deutschland

Standort

  •   dm-arena / H4/F07

Ansprechpartner

Jutta Bengelsträter

Telefon
+49 171 23 40 409

E-Mail
jutta@bengelstraeter.com

Werner Ewest

Telefon
+49 172 25 32 436

E-Mail
ewest@bengelstraeter.com

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst

Rainer Augur

1951 in Schwelm geboren, studierte Rainer Augur visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Illustration, bei Prof. Gerd Aretz und Prof. Will Sensen an der Kunsthochschule Wuppertal. Danach war er als Artdirector/ Storyboardzeichner für internationale Werbeagenturen tätig. Ab 1990 arbeitete er neben seiner Malerei 25 Jahre lang als selbständiger AD und Layoutzeichner im Modebereich.

Auch nach seiner beruflichen Tätigkeit als Kommunikationsdesigner, sucht Augur weiterhin die Kommunikation mit dem Publikum. Aus diesem Wunsch heraus, auch Kunst zu erschaffen, die für den Betrachter verständlich ist, orientieren sich seine Bilder in Richtung des Realismus. Seine Malerei konzentriert sich auf Form und figurative Kunst in technischer Präzision. Objekte und Personen werden möglichst detailgetreu erfasst und wiedergegeben. 

Rainer Augurs fotorealistische Porträts zeigen Menschen in intimen, sehr persönlichen Gefühlsmomenten. Sie scheinen dabei in sich selbst versunken und auf poetische Weise entrückt; selten suchen sie den Blick des Betrachters, sondern gehen in ihrer jeweiligen Situation, losgelöst vom Rest des Geschehens auf.

Augur projiziert die Emotionen seiner ProtagonistInnen auf den Betrachter und entspinnt dabei ein empathisches Spiel um Nähe und die Flüchtigkeit des Augenblicks. 

Diesen transitorischen Charakter weisen auch seine Stadtporträts auf, die Gebäude, Straßen und auch Menschen im Moment „einzufrieren“ scheinen und ihnen mittels einer ausgefeilten Licht- und Schattentechnik trotz des offensichtlichen Stillstands Drive und Dynamik geben. 

Er lebt und arbeitet in Hamburg.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Ryo Kato

1978 in Niimi, Präfektur Okayama in Japan geboren, absolvierte Ryo Kato seine Ausbildung im Zeichnen und Malen an der Oberschule und in der Privatschule, Okayama (1995 – 1998). 1998 folgt ein neunmonatiger Aufenthalt in Paris und Umzug nach Berlin. Von 2001 bis 2005 studierte Ryo Kato an der Universität der Künste Berlin (UdK) bei Professor Wolfgang Petrick. 2006 wurde er Meisterschüler an der Universität der Künste Berlin (UdK) bei Professor Daniel Richter.

Bereits während seines Studiums hatte er erste Ausstellungen in Deutschland. 2012 wurde ihm der erste Platz des Ishi-Preises in Japan verliehen und 2013 wurde eines seiner Bilder im Präfekturmuseum Okayama aufgenommen. 2015 kaufte dann das Präfekturmuseum ein weiteres Werk. Er ist Mitglied der Darmstädter Sezession und wurde mit deren Förderpreis ausgezeichnet. In seinem Werk setzt er sich intensiv mit dem Thema der Umweltzerstörung auseinander.

Ryo Kato lebt und arbeitet in Berlin.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Silke Leverkühne

1953 in Rendsburg geboren, studierte Silke Leverkühne von 1971 bis 1975 Malerei bei Norbert Kricke und André Thomkins an der Kunstakademie Düsseldorf und schloss 1978 das Studium als Meisterschülerin bei Alfonso Hüppi ab. Von 1975 bis 1976 studierte sie Malerei an der Accademia di Belle Arti in Florenz.

Als Gastprofessorin für Freie Kunst war sie von 1993 bis 1995 an der Gesamthochschule Kassel und 1999 ebenfalls als Gastprofessorin an der Internationalen Sommerakademie für Kunst und Gestaltung Pentiment-HAW Hamburg. Von 1999 bis 2002 hatte sie einen Lehrauftrag für Malerei an der Universität GH Essen inne. Im Anschluss übernahm Leverkühne von 2002 bis 2003 eine Vertretungsprofessur der Basisklasse Barbara Hammann an der Kunsthochschule Kassel. Seit 2004 ist sie Professorin für künstlerische Praxis mit Schwerpunkt Malerei am Institut für Kunst und Kunsttheorie an der Humanwissenschftlichen Fakultät der Universität zu Köln.

Die Künstlerin wurde durch zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland bekannt. Ihre Werke sind in vielen öffentlichen Sammlungen vertreten.

Silke Leverkühne ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund, Mitglied des Vorstandes im Internationalen Künstlergremium (IKG) und Mitglied im Beirat für das Archiv für Künstlernachlässe, Stiftung Kunstfonds.

Sie lebt und arbeitet in Düsseldorf.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Stefan Pietryga

1954 in westfälischem Ibbenbüren, studierte Stefan Pietryga an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, Abteilung Münster. 1980 war er Meisterschüler bei Prof. Ernst Hermanns. 1990 erhält er das Bildhauerstipendium „Werkstattschloss“ der Stadt Wolfsburg und 1991 das Förderstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg, sowie 1993 das Stipendium Cité Internationale des Arts, Paris. Stefan Pietryga lebt und arbeitet in Potsdam.

Stefan Pietryga ist Maler und Bildhauer. Eine Hauptfigur seiner skulpturalen Arbeit ist sicher die Pappel, hauptsächlich in Holz und mit Farbe, blau wie der Himmel, aber auch in Bronze gegossen, grün und schwarz patiniert. Sein Interesse für diese spezielle Art Baum resultiert aus einer intensiven Auseinandersetzung mit romanischen Bauten. Pietryga arbeitet mit Säge und Beil in groben und kantigen Formen aus dem Holz. Um sie in der Landschaft hervorzuheben bemalt er sie in Ultramarine um Vorstellungen von Himmel, Tiefe, Transzendenz und Immaterialität zu wecken.

Ein anderer Teil der künstlerischen Aussage Pietrygas sind seine Aquarelle. In den Großformaten auf Papier gerät die nie monochrome Farbfläche selbst in Bewegung, wird Spiegelbild der Schrittfolgen der tanzenden Menschenmenge, deren Muster wiederum den Ort oder die Farblandschaft definiert, an dem die Bewegungen stattfinden. Wir sehen Figuren, die sich an mehreren, an einer Vielzahl von topographischen punkten gleichzeitig befinden, denn an sich sind die farbigen Schemen ohne Individualität, ohne eigene Identität. Sie sind Variationen einer grundsätzlichen Figur: des Passanten. Der Passant bestimmt durch seine Wege und die Schnelligkeit seiner Bewegung die Konturen eines Ortes.

Stefan Pietryga lebt und arbeitet in Potsdam.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Anna Lena Straube

Die malerische Erforschung von Weiblichkeit bestimmt das künstlerische Oeuvre von Anna Lena Straube. Traditionell waren es männliche Künstler, die ein weibliches Ideal erschufen. Anna Lena Straube kreiert ihr weibliches Ideal auf eine Weise, die die Betrachter in die Innenwelten der Figuren hineinführt. Die Künstlerin erzeugt Werkzyklen, die einem malerischen Reigen gleichen. Farbigkeit, Inhalt sowie malerische Bildsprache werden mit jedem weiteren Reigen auf ein Neues erschaffen. „Thinking about Eve“ untersucht die christlich-patriarchale Erfindung der Frau als Eva-Figur. Der Schuldkomplex Evas zwingt die Frau in die Unterwerfung und ermächtigt den Mann über sie und die Welt zu herrschen. Frauen werden stimmlose Randgruppe, verschwinden im Hintergrund, oder dürfen das, was der Mann erlaubt. Ältere Mythen-Frauen wie Lilith, wild und unbezähmbar, die geflügelt zwischen Ober- und Unterwelt hin und her wechseln kann, wurden der Erzählung der Bibel entzogen, verunglimpft und beschimpft. Der vollständige Wechsel zu einer patriarchalisch organisierten Weltgemeinschaft wurde mit der Heiligen Schrift des Christentums besiegelt und löst sich erst in den letzten hundert Jahren langsam wieder auf. Wie viel „Eva“ steckt in dir, befragt die Malerin jede ihrer Frauenfiguren, wie viel von dir ist geprägt durch ihr Stigma, und wo zeigt sich unzerstörbare, zeitlose, weibliche Komplexität?

Die historischen Fotovorlagen oder Film-Stills, die Anna Lena Straube verwendet, z. B. aus „Orphée“ von Jean Cocteau, oder Aufnahmen, die die Schriftstellerin Sylvia Plath zeigen, werden als Malerei des „Hier und Jetzt“ neu erzählt. Stilistisch bewegen sich die Gemälde zwischen Realismus und Poesie, zwischen zarten Farblasuren und unzähligen, das Motiv überziehenden Farbtropfen. Im Kontrast dazu erscheinen klare, weiße Formen, die metaphysisches Licht suggerieren.

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Über uns

Galerie-Information

Seit über 25 Jahren vertreten wir zeitgenössische Kunst mit den Schwerpunkten Malerei und Skulptur.

Unser thematischer Fokus liegt auf der Neuen Figuration der 1980er und 1990er Jahre, die durch einige der von uns vertretenen Künstler entscheidend mitgeprägt wurde. Seit über einem Jahrzehnt kümmern wir uns zusätzlich verstärkt um junge Künstler, die wir mit viel Engagement und Aufwand von den ersten Anfängen bis hin zum internationalen Niveau aufbauen.

Als Brückenbauer im Markt bringen wir Künstler und Kunstinteressierte zusammen. Mit dem gleichen Engagement betreuen wir Neueinsteiger sowie Kunstkenner und Sammler. Dabei bieten wir ein umfassendes Dienstleistungsspektrum an, das weit über Beratung und Verkauf hinausgeht und unsere Kunden langfristig und ganzheitlich bei ihrem Umgang mit der Kunst unterstützt.

In unserer langjährigen Tätigkeit haben wir eine Vielzahl von Ausstellungen in öffentlichen und privaten Organisationen kuratiert und vertreten unser Programm jedes Jahr auf renommierten Kunstmessen.

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1995