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art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

Immaginaria Arti Visive Gallery

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Italien
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  •   dm-arena / H4/F32

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Kategorien

  • 2  Kunst nach 1945

Kunst nach 1945

  • 7  One-Artist-Show

One-Artist-Show

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Kunst nach 1945

Bernard Aubertin

Geboren 1934 in Fontenay-aux-Roses, Frankreich, gestorben 2015 in Reutlingen, Deutschland
Von 1955 bis 1957 studiert er an der Kunstgewerbeschule in Paris. Nach der maßgeblichen Begegnung mit Yves Klein im Jahr 1957 schafft er im darauffolgenden Jahr seine ersten vier monochromen roten Tafelbilder. Aubertin konzentriert sich in seiner Arbeit auf die Farbe Rot als Symbol des Bluts, des Lebens und der Erde und gleichzeitig Ausdruck des Feuerelements. Ab 1961 arbeitet er mit Mack, Piene und Uecker mit der Düsseldorfer Gruppe ZERO zusammen, ab 1957/58 mit der niederländischen Gruppe NUL; Begegnungen mit Piero Manzoni und Lucio Fontana.
Parallel zu den monochromen Tafelbildern entstehen 1961 seine ersten Tableaux Feu (Feuerbilder) und 1962 die ersten verbrannten Bücher, einem Thema, was er mit Livres brûlés et à Brûler (verbrannte und zu verbrennende Bücher) wieder aufnimmt.
Die Farbe Rot und das Element des Feuers sind die primären Ausdrucksmittel von Aubertin: von den mit rotem Lack übermalten, und Flammen darstellenden Nagelbildern Tableaux clous, denTableaux fils de fer und den Dessin de feu oder den Parcours d´allumettes, bis hin zu den Performance der den Flammen überlassenen Musikinstrumente und Autos.
In den letzten Jahren hat Aubertin in seiner monochromen Malerei das Rot mit Farben ersetzt, die durch Verbrennung entstehen: schwarz, braun, grau, rot-orange und gold.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Lluis Cera

Geboren 1967 in Barcelona. Diplomabschluss an der Akademie der Schönen Künste in Barcelona im Jahr 1993 mit Schwerpunkt Bildhauerei. Zahlreiche Preise und Anerkennungen, u.a. Auswahlliste des Kunstpreises Miguel Casablanca 1987, erster Preis für Skulptur Bancaia 2001 und im selben Jahr den ersten Preis des Certamen Itinerario Escultórico di Álava.
Dank seiner Fachkenntnisse und jahrelangen Erfahrung mit den bildhauerischen Techniken in der Arbeit mit Marmor und Metall schafft Lluis Cera es, diesen harten Materialien den Anschein einer außergewöhnlichen und besonderen Weichheit und Biegsamkeit zu verleihen.
Die ersten Gravuren auf den Skulpturen waren figurativ, um dann immer abstrakter zu werden und Auszüge aus Partituren und literarischen Texten zu verbinden.
Einzelausstellungen in Europa, den USA, in Asien und Ozeanien.
Seine Arbeiten befinden sich in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen auf der ganzen Welt.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Karl Stengel

Geboren 1925 in Neusatz, Ungarn. Während des Zweiten Weltkriegs ist er in russischer Kriegsgefangenschaft, wo ihn seine Liebe zum Zeichnen und zur Malerei begleitet.
In München besucht er die Kunstakademie und arbeitet nach seinem Abschluss als Kunstlehrer und -dozent. Er widmet sein ganzes Leben der Malerei und verbringt viele Jahre in der Toskana, wo er 2017 stirbt.
Stengels künsterisches Werk lässt sich in Papierarbeiten und großformatige Leinwände mit Acrylmalerei aufteilen. Seine meist abstrakten Arbeiten zeigen einen einzigen roten Faden: große farbglänzende Oberflächen, die auf der Leinwand hervorstechen. Auf ihr entwickelt sich häufig die typische Stengel-Figur: ein Profil, das sich über eine imaginäre Theaterszene erhebt. Andere Arbeiten der Musikserie zeigen auch Spuren von Notensätzen einiger Komponisten, die der Künstler während seiner Arbeit im Atelier gehört hat.
Im Palazzo Rosselli del Turco in Florenz befindet sich die ständige Sammlung der Arbeiten Stengels.

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Kategorie: Gegenwartskunst

André Vranken

Geboren in Maastricht 1961. Diplomabschluss an der Academy of Fine Arts in Maastricht in Denkmaldesign und Malerei.
Von 1987 bis 1997 arbeitet er mit der Bronzegießerei von Pie Sijen zusammen. Durch seine genauen Kenntnisse der Gusstechnik und Schmelzverfahren in all seinen verschiedenen Phasen, entfernt er sich von der Malerei, um sich in der Skulptur ganz auf die Schaffung von Bildern zu konzentrieren.
Seine Arbeiten befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Hermann Nitsch

Der 1938 in Wien geborene Künstler Hermann Nitsch wird einstimmig als einer der bedeutendsten europäischen Künstler betrachtet. In seinem Werk ist die Malerei so kraftvoll wie eine Dramaturgie, um die sich seine gesamte künstlerische Laufbahn dreht. Zeuge eines radikalen Umdenkens des künstlerischen Ausdrucks, der in dieser besonderen Form des “totalen Kunstwerks“ Gestalt annimmt; für Nitsch sind Theater, Bühne, Musik und Architektur alchemistisch untrennbar miteinander verbunden.
Seine künstlerischen Recherchen konzentrieren sich von Anfang an auf die Anstrengung, die Leinwand als bevorzugten Träger zu überwinden. Ab 1957 widmet er sich der Konzeption seines „Orgien Mysterien Theaters“ (OMT), einer neuen Form des Gesamtkunstwerks, dass alle fünf Sinne miteinbezieht und in dem zum Zweck der Befreiung nach Freud durch einen Zustand psycho-physischer Erregung die tiefgründigsten instinktiv-sinnlichen Elemente ans Licht kommen. Während seiner Performances offenbaren sich die von den gesellschaftlichen Normen und Zwängen unterdrückten menschlichen Urinstinkte. Dabei ist die Bezug des Orgien Mysterien Theaters zu rituellen und religiösen Zeremonien archaischer Völker sehr stark: eine zügellose Gewalt, die die Freisetzung innere Energie als notwendigen Weg zur Reinigung und Erlösung ermöglichte. 1961 gründet Nitsch zusammen mit Günter Brus und Otto Mühl (später kommt noch Rudolf Schwarzkogler dazu) die Künstlergruppe des „Wiener Aktionismus“, die die Thematiken des Action Painting in Österreich einführte. „Blood Organ“ heißt ihre erste „Aktion“, die 1962 in der Parinetgasse inszeniert wird und der noch über hundert weitere folgen werden. Häufig bringen die Aktionen Anzeigen und Strafprozesse mit sich. Im Aktionstheater führt der Künstler organische Substanzen wie das Fleisch und die Körper von ausgenommenen Kälbern und Schafen, Körperflüssigkeiten wie Blut und Urin sowie liturgische Paramente wie Mitren, Ornate, Chorhemden, Monstranzen und Kreuze ein. 1971 erwirbt er als Kultort für seine Aktionen die Burg Prinzendorf an der Zava, 60 km von Wien. Hier realisiert er Performances, die drei Tage dauern. In Italien ist seine Aktion in der Nähe von Neapel sehr bekannt.
Er nimmt an vielen Einzel- und Gruppenausstellungen teil, u.a. im Central House of Artists in Moskau, im Museum of Modern Art in New York, im White Space in Peking, im Palazzo delle Arti (PAN) in Neapel, in der Galerie Susanne Ottesen in Kopenhagen, im Museu d´Art Contemporani in Barcelona, in der Slought Foundation in Philadelphia und im Lontos Kunstmuseum in Linz.

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Über uns

Galerie-Information

Unsere Galerie ist seit mehr als zwanzig Jahren in Florenz tätig und hat sich auf die Förderung informeller zeitgenössischer sowie abstrakter klassischer Kunst spezialisiert. Wir zeigen Arbeiten von bekannten und auch jungen aufstrebenden Künstlern und sind auf wichtige Kunstmessen in Italien und im Ausland vertreten.

«Ziel unsere Galerie ist es, der Zeit einen Wert zu geben und sie dem zunehmend gestörten Rhythmus des Alltagslebens zu entziehen. Raum wird ein Mittel, um kommunizierende und kooperierende Welten nachhaltig kennenzulernen und zu erforschen».

Als Ort der Begegnung und des Austauschs, der Freundschaft und Gastfreundschaft, des Dialogs und der lebendigen Ideen ist Immaginaria seit ihrer Gründung quirliger Treffpunkt und Schauplatz von Kunst-, Literatur- und Musikevents, die Ausstellungen, Buchpräsentationen, Konzerten und Weinverkostungen gewidmet sind.

Als Ort der Begegnung und des Austauschs, der Freundschaft und Gastfreundschaft, des Dialogs und der lebendigen Ideen ist Immaginaria seit ihrer Gründung quirliger Treffpunkt und Schauplatz von Kunst-, Literatur- und Musikevents, die Ausstellungen, Buchpräsentationen, Konzerten und Weinverkostungen gewidmet sind.

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1996