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art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

Galerie Charron Paris

4 avenue des Jonchères, 78121 Crespières
Frankreich
Telefon (+33) 1 7704 6675, (+33) 6 69 36 25 32
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  •   Halle 1 / H1/A13

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Cécile Charron

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Kersten Oertel

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Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst

László Lakner

László Lakner, geboren 1936 in Budapest, Ungarn, ist ein multidisziplinärer Künstler, der u.a. mit Schrift und Fotografie als Medium des Selbstausdrucks und der kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Konflikten experimentiert. László Lakner, Maler, Fotograf, aber auch Konzeptkünstler, ist von Grund auf multidisziplinär veranlagt und wurde 1936 in Budapest geboren. In Ungarn ausgebildet, erhielt er ein Stipendium des Folkwang-Museums für ein Studium in Deutschland. Im Jahr 1974 erhielt er die endgültige Erlaubnis, nach West-Berlin auszuwandern. Die sozialen Konflikte in Osteuropa und die Vervielfältigung der künstlerischen Medien führen ihn allmählich zum Realismus. Daraus wird er seine bildnerische Virtuosität, die sich auf Figuren der Kunstgeschichte bezieht, ableiten und gleichzeitig seine kritische Haltung entwickeln. Schreiben und Literatur gehören zu seinen Lieblingsthemen: Er interpretiert und transkribiert die Geste des Schriftstellers in seiner Malerei, wobei er sich von geschriebenen historischen Dokumenten wie Briefen, Testamenten oder Telegrammen inspirieren lässt. Für László Lakner wird so das geschriebene Wort zum Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Nach seiner Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland wurde er sowohl als Künstler als auch als Kunstpädagoge berühmt. Der Verlust seines Freundes Paul Celan war ein persönliches Drama, und er entdeckte Graffiti. Diese Faktoren beeinflussen seine Kunst, seine Gemälde sind in immer gewagteren Formaten, in die er scheinbare Schlagworte aufnimmt. In den 1980er Jahren wandte er sich der Bildhauerei und Fotografie zu. Weltweit anerkannt, nahm er dreimal an der Biennale von Venedig (1972 - 1976 - 1990) teil und wurde 1977 zur Documenta in Kassel eingeladen. Im Jahr 1998 verlieh ihm die ungarische Regierung den Kossuth-Preis, die höchste Auszeichnung des Landes. - Sammlungen in internationalen Museen und Stiftungen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Cy Twombly

Cy Twombly (Amerikaner, geboren am 25.April 1928 in Lexington, Virginia – gestorben am 05.Juli 2011 in Rom) gehört zu der Epoche des post-abstrakten Expressionismus. Zu Beginn der 1950er Jahre zieht er nach New York, um an der Art Students League zu studieren, wo er den Künstler Robert Rauschenberg (Amerikaner, 1925-2008) kennenlernt, der ihn ermutigt auf das Black Mountain College zu gehen, als die Schule gerade an ihrem Höhepunkt angelangt war. Von den Professoren und anderen Künstlern der beiden Einrichtungen inspiriert, wirken seine frühen Werke sehr frei und den Arbeiten von Franz Kline (Amerikaner, 1910-1962) sehr ähnlich. Schnell entwickelt er jedoch einen eigenen Stil, wobei er sich auf verschiedene literarische Referenzen stützt. Im Jahre 1957, nachdem er durch Europa gereist, kurzzeitig in der Armee gewesen ist und in New York gelebt hat, zieht Twombly nach Italien, was sein Engagement für die klassische Literatur, die Geschichte und die Mythologie noch weiter bestärkt. Berühmt wird er schließlich dank seiner großflächigen Gemälde, welche sich durch eine filigrane Technik auszeichnen und Graffiti ähnlichen ‚Kritzeleien’ nahekommen. Sie vermischen die Grenzen zwischen Zeichnung und Malerei. Zusätzlich hat er eine gewisse Anzahl an Skulpturen geschaffen, die oft einen Bezug zur Mythologie haben. Eine gewisse Zeit lang war Twombly in Europa berühmter als in Amerika. Heute ist er jedoch in der ganzen Welt als einer der wichtigsten Vertreter des abstrakten Expressionismus bekannt. 1976 würdigt Twombly mit einem aus 7 Lithographien bestehenden Portfolio die Künstler der Antike indem er sich auf die Literatur dieser Zeit bezieht. Seine Werke sind zu einem grossen Teil von der Mythologie inspiriert. Durch diese literarischen Bezüge wirkt sein Werk zum einen klar und überzeugend aber gleichzeitig auch etwas vage. Das Gesamtwerk von Twombly bildet eine interessante Betrachtungsweise bezüglich der Spannungen zwischen Abstraktion und bildlicher Darstellung. Während der Ausgangspunkt immer durch die Poesie geprägt wird, wird der Fokus gleichzeitig auf den Duktus gelegt, der durch seine kritzeleiartige Manier eine neue Ausdrucksform darstellt. Das Wort verliert dabei seinen informativen und beschreibenden Charakter; es wird zu einem freien Ausdrucksmittel innerhalb der bildenden Kunst. Der Betrachter hat dabei die vollkommene Macht inne, sich seine eigenen freien Gedanken zu den Werken zu machen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Alexandre Bour

Von 1996 bis 2001 hat Alexandre Bour an der Hochschule für Architektur von Nancy studiert. Seine Skulpturen bestehen aus Rohmaterialien und Lichtinstallationen, die sich aus dem Schatten der Metallfäden ergeben. Dank dieses Schattenspiels wirken seine Installationen leicht und schwerelos. Gleichzeitig akzentuieren sie die Räume in denen sie sich befinden. Die Skulptur wird von Alexandre Bour als Ausdruck von Strukturen gedacht. Die Übersetzung seiner Zeichnungen in eine skulpturale Form ist das Ergebnis eines komplexen Projektionsprozesses, indem ein gegenseitiger Einfluss zwischen der Technik und dem zeichenhaften Charakter des Werks besteht.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Mickaël Doucet

Der 1974 geborene französische Maler Mickaël Doucet hat seinen Arbeits- und Lebensmittelpunkt in Paris. Seine Arbeiten präsentieren zumeist das Innere von zeitgenössischen Villen, die vorübergehend unbewohnt sind. Einige rätselhafte Objekte, die in den Villen herumliegen laden den Betrachter dazu ein, seine eigene Vorstellungskraft spielen zu lassen. Die Nebeneinanderstellung von gegenwärtigen Bildern und fiktiven Darstellungen motivieren den Betrachter dabei sich zwischen den beiden zu positionieren. So taucht der Betrachter gleichzeitig in eine narrative und eine bildliche Perspektive ein – wodurch eine neue Perspektive geschaffen wird, die sich im Zentrum zwischen Vergangenheit und Zukunft befindet. Die bildliche Harmonie jeder Leinwandarbeit macht deutlich, dass hier gleichzeitig mit Designkörpern und historischen Landschaftsansichten, die von der Flämischen Malerei inspiriert wurden, gespielt wird.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Jules Andrieu

Jules Andrieu, französischer Bildhauer, geboren 1991, ist Absolvent der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, Sektion Bildhauerei, bei Professor Stephan Balkenhol, einem der bedeutendsten Bildhauer in Deutschland. Über sich selbst sagt er: “Durch diese grafike Reihe, wollte ich mit einem Bestiarium die abstraktive Reihe der Steine entwickeln. Wie? Mit den Kunstarbeiten Primäre Spannungen, (Ge)Dichte, ich zeige die Intensität eines Rohstoffes, seine Verletzungen, seine Narben sowie seine Heilungen und seine Ausdruckskraft. Meine Obsessionen für die Schwerkraft, die Spannungsformen durch die senkrechte Richtung und in den letzten Arbeiten mit der Tropfsteine/ Stalagmiten müssten figurativ werden. Meine Leidenschaft für die Eseln und manche Vierfüßler war einen Vorwand zum arbeiten und experimentieren neue Formen von Tropfsteinen. Die Einflüsse von Alberto Giacometti, Lucio Fontana oder Urs Fischer sind sichtbar mit einer Art der Zerstörung. Die Eseln sind einfach eine Variation des Segments und eine Komprimierung der Zeit. Noch den einzelfarbiges Aspekt ist zu mir wichtig, um nicht zu viele Informationen zeigen zu den Betrachter. Sie widerstehen das Ausbreiten, zeigen "Rissen", aber stehen mit Würde und dem Mut, aber gleichzeitig ihre zarte zerbrechligkeit. Natürlich, einer Primitives Aspekt ist augenfällig. Mein ziel ist es, noch durch meiner Technik, Pferde, Sphinx von X bis VIII. Jahrhunderte aus Griechenland/ Antik ». 

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Kategorie: Gegenwartskunst

Andreas Lau

Andreas Lau ist ein renommierter deutscher Künstler, geboren 1964 in Karlsruhe. Nach dem Abitur studierte er Malerei an der Beaux-Arts in Karlsruhe. Während seines Magisterstudiums war er Schüler von Gerd van Dülmen. Als leidenschaftlicher Maler verfeinerte er eine eigene Technik. Andreas Lau ist ein Maler, der einen ästhetischen Ansatz entwickelt hat, der einzigartig ist. Er erfindet den Akt des Malens neu, indem er in der Technik des malerischen Pointillismus zeichnet. Sein Werk bezieht sich direkt auf die Op-Art und den Impressionismus. Der Künstler stellt Farbpunkte nebeneinander, um realistische Formen zu schaffen, eine Technik, die auf große Meister wie Paul Signac zurückgeht. Lau zerlegt seine Bildmotive in Punkte und Linien, provoziert eine bildliche Illusion und modifiziert die Wahrnehmung des Betrachters durch die Kodierung des Bildes in ein einzigartiges Vokabular, das ihm sehr eigen ist. Das Betrachten seiner Kunstwerke ist eine aufregende optische Erfahrung, da seine bildliche Anordnung vor unserer Sicht aufzutauchen scheint. Die Mischung der Farben erfolgt durch das Auge und nicht durch die Pinselführung, als ob das Bild gepixelt wäre. Seine Arbeit basiert auf der Fähigkeit des Auges und des Geistes, farbige Flecken zu einem Bild zu verschmelzen. Die graphische und dynamische Linienführung dieser Werke, bringt unerwartete Tiefe in seine Gemälde, die mit der Entfernung ihre ganze Pracht entfalten. Je näher wir uns seinen großformatigen Werken nähern, desto mehr verschließt sich ihr Inhalt dem Blick. Seine Malerei kann daher als Ganzes gewürdigt werden, hinter der sich ein sorgfältiger und methodischer künstlerischer Prozess verbirgt. Obwohl visuell faszinierend, besteht die Kunst von Andreas Lau darin, Fragen zu stellen. Er regt eine kritische Reflexion über unsere Wahrnehmung der Umwelt an, indem er die psychologischen Aspekte der Kunst erforscht. Er ist daran interessiert, Dinge zu präsentieren, die außerhalb unseres Blickfeldes liegen, und gleichzeitig den Prozess des künstlerischen Schaffens hervorzuheben. Seine Gemälde werfen daher Fragen über die Konzeption und die bildnerische Bedeutung auf.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Beatriz Guzman Catena

Die Malerei von Beatriz Guzman Catena, 1972 in Argentinien geboren, hat zahlreiche Bezugspunkte zu der ursprünglichen Ausbildung der argentinisch-französischen Künstlerin: der Architektur.
Ihre Bilder zeigen grosse Räume mit verschiedensten Strukturen und Inhalten, wobei hier und da manche Stellen in grellen Farben zu verschwimmen scheinen wie in geträumten Theaterszenen aus Dramen oder zuweilen auch Komödien. Es geht um die Frage der Realität und ihrer zahlreichen sich verändernden Interpretationen.
Die architektonische Konstruktion ihrer Bilder hat vor allem ein Ziel: eine brechtsche Verfremdung, die ein Versinken im Anekdotischen verhindern soll. Die Künstlerin verbindet Bruchstücke ihres Alltags, die sie dann teilweise wieder auflöst und durch exogene Elemente ersetzt, um den Betrachter zum Nachdenken anzuregen.
Neue, andere Realitäten werden auf einmal erkennbar, die Erinnerungen mit einer ihnen fremden Gegenwart verbinden und unpersönlich werden, um ihnen eine gewisse Universalität zu verleihen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Manfred Hamm

Manfred Hamm ist ein deutscher Fotograf. Bekannt wurde er durch seine Aufnahmen von Industriegebäuden und seine Bildbände zu speziellen fotografischen Themen. Von 1961 bis 1963 ließ sich Hamm in Ulm und München zum Werbe- und Theaterfotografen ausbilden. 1967 siedelte er nach Berlin um, wo er bis 1970 als Assistent von Ben Wargin in der Galerie S arbeitete. Ab 1970 war Hamm als Pressefotograf für verschiedene Zeitschriften tätig und 1977 erschien sein erster Bildband Berlin - Landschaft einer Stadt. Es folgten weitere Buchpublikationen und Fotoausstellungen. Seit 1984 ist Hamm ein berufenes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie. Seine Arbeiten sind in zahlreichen Museen und Sammlungen vertreten. Durch seine Liebe zur Analogfotografie verfolgte er immer eine bestimmte Ästhetik, welche sich durch eine bemerkenswerte Klarheit auszeichnete, wobei die Bilder durch seine Präzision immer perfekt beleuchtet und zentriert sind. So macht er bestimmte öffentliche Räume durch seine fotografische Arbeit unsterblich.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Max Neumann

Max Neumann wurde 1949 in Saarbrücken geboren. Er ist einer der wenigen Künstler dieser ersten Seiten des 21. Jahrhunderts, die von einer unbestreitbaren emotionalen Kraft in der symbolischen Vision Zeugnis ablegen. In Neumanns Werk wird der Ansatz sozusagen umgekehrt. Sein zentrales Motiv ist die menschliche Zeit, das Warten, der Alltag, die Nicht-Kommunikation, die pessimistische Entfremdung, auf die eine Geschichte massiven Leidens das Menschenbild reduziert hat. Seine Figuren haben keine Psychologie, keine Individualität im klassischen Sinne: Sie sind Schatten, Figuren, Silhouetten, Inkarnationen eines bestimmten menschlichen Zustandes, der so weit gegangen ist, dass er sein Gesicht verloren hat.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Georges Noël

Georges Noël wurde 1924 in Béziers als Sohn einer katalanischen Familie geboren. Er studierte ab 1938 Ingenieurwissenschaften in Pau, wo er auch seine Kindheit verbracht hatte. In seiner Freizeit beschäftigte er sich mit Zeichnen und Malerei. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er neun Jahre als Zeichner und Grafikdesigner für das Luftfahrtunternehmen Turboméca tätig. Im Jahr 1956 zog er nach Paris, wo er freundschaftliche Beziehungen mit den Künstlern des Nouveau Réalisme aufnahm. Er befasste sich mit der Kunst von Jean Dubuffet, Jean Fautrier, Arman, Yves Klein und Raymond Hains. Auch die "Graffiti" –Fotografien von Brassaï, sowie die Automatisierung in der Kunst sollten seine eigenen Arbeiten stark beeinflussen. Ab 1959 entwickelte er seine eigene Technik. Diese beruhte auf der Verwendung von Polyvinylazetat. Es entstanden die ersten der sogenannten Palimpseste, die seine Kunst dem Informel zuwiesen. In den 1960er Jahren entwickelte Noël eine eigene strenge und neue Zeichensprache. Er verwendete Zeichen- und Schriftsymbole von archaischen Kulturen als Vorbild, da ihn deren magischer Symbolismus immer schon faszinierte. Er beschäftigte sich zudem mit den Schriften von Pierre Teilhard de Chardin und er begann nach mehr Spiritualität in der Kunst zu suchen. Im Jahr 1964 bereiste er die Ostküste der Vereinigten Staaten und studierte dort die Minimalistische Kunst von Agnes Martin. Ebenfalls im Jahr 1964 werden Arbeiten von ihm (drei seiner Palimpseste) auf der documenta III in Kassel in der Abteilung Malerei gezeigt. Im Jahr 1968 wird er Dozent an der Kunstschule von Minneapolis. Im Jahr 1969 bezieht er eine Wohnung in New York City. Er beginnt sich mit seiner Kunst der Geometrischen Abstraktion zuzuwenden. Im Jahr 1976 war Noël für einige Zeit in Paris tätig und 1982 kehrte er endgültig wieder nach Paris zurück.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Jan Voss

Jan Voss wurde 1936 in Hamburg, Deutschland, geboren. Deutscher Maler, bekannt für seine Collagen aus Formen, Linien, Schriftzügen, oft unleserlich, die alle einfache, fast rudimentäre Sätze bilden. Er reißt, zerknittert, dann klebt er, immer auf der Suche nach dem Bild und überlässt in jedem seiner Werke dem Zufall einen beträchtlichen Platz. Er definiert nicht von vornherein, was seine Konstruktion sein wird, sondern lässt sie erscheinen, wenn er in das Material eingreift. Voss' Werk ist inspiriert von Künstlern wie Paul Klee und Asger Jorn. Seine Werke sind unter anderem in den Sammlungen des Musée d'art Moderne sowie im Centre Georges Pompidou in Paris, im Museum Moderna in Stockholm und im Museum der Schönen Künste in Dünkirchen vertreten.

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Galerien-News

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10.05.2021

Austellungsprogramm Galerie Charron : Ein gemeinsamer Nenner, das komplexe Thema « Identität »

Für ihre 6. Teilnahme an der Messe für moderne und zeitgenössische Kunst "Art karlsruhe", die jedes Jahr mehr als 50.000 Besucher anzieht, hatte die deutsch-französische Galerie Charron aus Paris für 2021 trotz der Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Pandemie beschlossen, ihr Ausstellungsvolumen auf 175 m2 zu erweitern, mit einem 2 Bildhauern gewidmeten 100 m2 großen Skulpturenplatz und einem 75 m2 großen Stand, der ihren zeitgenössischen Malern und Fotografen vorbehalten war. Ein gemeinsamer Nenner war das komplexe Thema « Identität ».
Als besonderes Highlight war eine 3m20 hohe Skulptur des französischen Bildhauers Bruno Bossut im Skulpturengarten im zentralen Atrium der Messe mit dem Titel "Henry's Column" vorgesehen, eine technische Meisterleistung als Hommage an den berühmten französischen Seiltänzer Henry's (1931-2013).

Identität, ein dynamischer Prozess, der von Kindheit an geprägt wird und sowohl aus der Identität besteht, die das Individuum für sich selbst schafft, als auch aus der Identität, die andere ihm zuschreiben.
Eine Ausstellung, die den Betrachter in ein Hin und Her von Korrespondenzen und Unterschieden führen sollte, die in einem Forschungsfeld der plastischen Kunst angegangen werden, produziert und interpretiert durch den persönlichen Werdegang jedes Künstlers der Galerie Charron: "Mirror, oh mirror..." von Bruno Bossut, Skulpturen, die entschlossen deformiert werden, um den Spiegel der Erscheinungen zu brechen und mit seiner Identität zu spielen. Die fadenförmigen Installationen von Alexandre Bour spielen mit Licht und Schatten in Bezug auf die Wirkung unserer visuellen Identität. Die Objekte, die uns umgeben, gezeichnet in den Gemälden von Michael Doucet, Spiegel unserer Sehnsüchte, unserer Umwelt, unserer Kultur. Spezismus mit Jules Andrieu's "Eselchen", die menschliche Identität und Tierstatus gegenüberstellen. Manfred Hamm's Fotografien oder Irène Lussou's "Allegorien", menschengroße historische Figuren, die als gemeinschaftliches Gedächtnis aufgebaut sind. Die Verwirrung der Sinne in den Gemälden von Andreas Lau oder die Vermittlung von Familienwerten, dargestellt von Beatriz Guzman Catena. Der Ausdruck von sich selbst, von Erinnerungsschichten durch Schrift und Poesie, eine Befragung um geheimnisvolle Zeichen, Linien und Worte durch die Ansätze von Cy Twombly, Làszlò Lakner, Jan Voss, Max Neumann und Georges Noël.
Die Suche nach Identität als bewusster oder unbewusster Wert, die es uns ermöglicht, uns aufzubauen, zu dekonstruieren oder von anderen abzugrenzen.
Aus Gründen des Covid findet die art karlsruhe vom 20. bis 23. Mai 2021 ausschliesslich online statt.

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10.05.2021

Die Galerie Charron freut sich Ihnen Ihre Künstler zu präsentieren !

In Vorbereitung auf die diesjährige Art Karlsruhe, die 2021 leider nur digital stattfinden kann, zeigen wir eine Präsentation der für die Messe vorgesehenen Kunstwerke. Diese Auswahl ist als Online-Ausstellung auf der Website der Art Karlsruhe vom 20. bis 23. Mai 2021 zu sehen. Die Werke der Art Karlsruhe Selection finden Sie auch, wenn Sie auf den nachstehenden Link klicken. Viel Spaß!

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Über uns

Galerie-Information

Die 2007 gegründete Galerie Charron zeichnet sich in der Pariser Kunstlandschaft durch ein starkes Engagement für eine künstlerische Brücke zwischen Frankreich und Deutschland aus mit Fokus auf Arbeiten im Bereich der zeitgenössischen Malerei, Fotografie und Plastik. Die Galerie Charron nimmt regelmässig an internationalen Kunstmessen teil und präsentiert dabei hauptsächlich deutsche und französische Talente sowie einige international renommierte Künstler.

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

2007