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art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

galerie luzia sassen

Am Burghart 8, 53773 Hennef
Deutschland

Standort

  •   Halle 3 / H3/S10

Ansprechpartner

Luzia Sassen

Inhaberin

Am Burghart 8
53773 Hennef, Deutschland

Telefon
+491722532720

E-Mail
luzia.sassen@galerieluziasassen.de

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: One-Artist-Show

Gabriele Musebrink

Im Zentrum der künstlerischen Recherche von Gabriele Musebrink sind verdichtete Oberflächen, Strukturen ohne Zentrum in ständiger Bewegung, mal fließend, mal explodierend. Risse und Brüche weisen auf unsichtbare Kräfte hin und auf das, was im Dunkel liegt. Ihre Grundfarben sind kalt, steingrau, silber, dunkelblau, doch durch ihr Spiel mit dem Licht, mit der vielfachen Brechung durch Zwischenebenen und warmem gelb oder rot, wirken sie nicht kühl, sondern strahlen in all ihren Nuancen. Trotz der starken Bewegung in den Bildern, wird der Blick nicht getrieben, sondern kann in einer Farbe oder der Erforschung einer Struktur verweilen. Diese Strukturen erinnern an Formationen natürlicher Oberflächen. Die Bilder wirken beinahe bewohnt, als wären sie von Wattwürmern durchzogen oder als könnten jederzeit Mottenschwärme aus ihnen hervorbrechen. Als wäre die Zeit über sie hinweg gegangen und hätte ihre Spuren hinterlassen. Dabei fehlt in ihnen der Gestus der Künstlerin nicht. Wo zuvor das eigene Wirken gekonnt kaschiert wurde, gibt es fast immer auch ein eindeutiges, ausdruckstarkes Zeichen der Malerin. Das kann mal ein Pinselstrich sein, mal eine angedeutete Kontur, mal eine Abschabung. Am Ende ist es ein Zusammenwirken und der Mensch wirkt als Teil der Natur.

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Kategorie: One-Artist-Show

SAXA

1975 geboren, lebt und arbeitet in Köln, SAXA (Dr. Sascha A. Lehmann) liebt Worte, arbeitet konzeptuell und verbildlicht in seinen Werkzyklen WORTMALEREI und AUSSCHNITTE auf einzigartige Weise Texte – Lyrik und Prosa, Briefe und Biografien, Zitate und Statements.

Saxa liebt Charakterköpfe und Wortspielerei. Die Begegnung des Kölner Künstlers mit dem streitbaren Düsseldorfer Beuys verspricht ein funkensprühendes Feuerwerk. 

Auch hier ist es die mediale Figur ‚Beuys‘, die durch die Schrift, die die Gesichtskonturen zeichnet, evoziert wird. Erinnert werden die berühmten Aussagen Beuys’, mit denen er zuweilen provozierte, aber vielfach auch Visionen stiftete, die Kunst und Gesellschaft nach dem Riss der NS-Zeit einander wieder näherbringen sollte. Dass er dabei bis zuletzt das Religiöse bediente, daran erinnert Saxas ‚Beuys‘, dessen Schriftmaterial der Bergpredigt von Luther entlehnt ist.

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Kategorie: Contemporary Art 21

Detlef Gotzens

Detlef Gotzens
geboren 1952 in Köln, studierte an der Glasfachschule in Rheinbach.  Erst nach seinem Umzug nach Kanada, begann er die Malerei in seine Arbeit einzubeziehen.
Nach der art KARLSRUHE 2020, begann es mit einer neuen Serie von großformatigen Bildern zum Thema Corona Mountains.
Es entstanden drei Werke, eins zeigen wir auf der art KARLSRUHE.

Detlef Gotzens, Corona Mountian I, Öl, Farbspray auf Leinwand , 195 x 249 cm, 2021
Eine Berglandschaft, überzogen mit einem Gitternetz und versehen mit einem Symbol. Das Symbol im Bild, es ist das 3500 Jahre alte Sanskrit Zeichen für die Freiheit, und  das nicht bis zum Rand gemalte Gitter hat eine Bedeutung für die Hoffnung.


« Kunst machen ist eine besondere Art von Freiheit, die nirgendwo anders vorkommt. » Detlef Gotzens

 

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Kategorie: Contemporary Art 21

Petra Bischof

Petra Bischof
1968 geboren in Köln, lebt und arbeitet in Köln

Mich begeistert, wenn sich Farben und Formen innerhalb einer Planung außerplanmäßig
verselbständigen.
Ich finde es spannend und faszinierend, Verbindungen zu schaffen, um sie teilweise wieder bewusst zu unterbrechen, und damit in der Ordnung eine ästhetische Unordnung entstehen zu lassen.
Wie bei alten Mauern, bei denen teilweise Fragmente fehlen oder die Fassade blättert. Dies erreiche ich durch Herausarbeiten vieler Farb-und Materialschichten bis eine Dreidimensionalität entsteht.

- Grafik-Design Schule in Köln
- Ausbildung zur Siebdruckerin
- Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Köln mit dem Schwerpunkt Kulturmarketing
- Organisationsleitung und Projektmanagement in Werbeagenturen
- Workshops in freier experimenteller Malerei bei Helmut Brandt in Köln

Exhibitions Petra Bischof 2017-2020
art KARLSRUHE selections 05/2021
galerie luzia sassen, Kelterhaus zu Blankenberg, 11/2020
Affordable Art Fair Brüssel mit galerie luzia sassen: 12/2020
Affordable Art Fair Amsterdam with galerie luzia sassen: 11/2019
Licht Cube Köln, 10/2019
Affordable Art Fair Brussels mit galerie luzia sassen: 3/2019
K49 – exhibition „black/white“, Cologne: 2/2019
gallery Kordas & Wimmer exhibition, Recklinghausen: 11/2018 – 1/2019
Affordable Art Fair Amsterdam mit galerie luzia sassen: 11/2018
Street gallery, cologne: 11/18
Contemporary Art Ruhr C.A.R., Essen mit galerie luzia sassen 10/2018
exhibition gallery Luzia Sassen, Schladern: 10/18
exhibition gallery Luzia Sassen, cologne: 7/2018
fair „Revierkunst“, Herten: 6/2018
Kunstmeile, cologne: 4/2018
exhibition „art in areaway“, cologne: 10/2017-1/2018
Contemporary Art Ruhr C.A.R., Essen mit galerie luzia sassen 10/2017
Street gallery, cologne: 10/2017
K49 exhibition, cologne: 9/2017
exhibition gallery Luzia Sassen, Schladern: 7/2017
Kunstmeile, cologne: 4/2017

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Kategorie: Contemporary Art 21

Sandro Vadim

Sandro Vadim
1964 Geb. in Rom
1983 – 88
Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste
Karlsruhe, freie Malerei und Grafik, lebt und arbeitet
in Karlsruhe

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Kategorie: Contemporary Art 21

Gabriele Goerke

GABRIELE GOERKE
1962 geb. in Blaubeuren
1983 - 86 Ausbildung zur Erzieherin
1987 - 90 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste
Karlsruhe, Freie Malerei und Grafik

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Kategorie: Contemporary Art 21

Frederic Paul

Frederic Paul
geboren 1993 in München
Ausbildung als Kaufmann im Einzelhandel für
Herrenmode
seit 2015 freischaffender Künstler
lebt und arbeitet in Landsberg am Lech & München

Frederic Paul ist ein freischaffender Maler mit Wurzeln aus den Philippinen.
Geboren 1993 in München in einer Künstlerfamilie.

In den sensiblen, poetisch anmutenden Bildern des jungen Malers Frederic Paul erkennt man seine Asiatischen Wurzeln ebenso wie die große Begabung, seine Gefühle auf die Leinwand zu bringen. Tiefgründig, expressiv, mit aufwändigen Mischtechniken und einer stimmigen ­Gesamtkomposition.
Auf seinen Reisen inspiriert er sich an den kräftigen Farben, Gewürzen, floralen Vielfalt und der Intensität der asiatischen Städten.
Auf Leinwänden mit feinstem Reispapier, Ölfarben und Acrylfarben lässt Paul seine Malerei mit einer Dreidimensionalität und Tiefe lebendig werden.
Nach ersten Erfolgen und ersten Ausstellungen wird er konsequent seine Serien „Asia“ und „Faces“ fortsetzen. Er hat Ausstellungen in Deutschland, London, Belgien, Portugal und bald in Amerika.

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Kategorie: Contemporary Art 21

Joachim Röderer

Joachim Röderer
‚Der aus Baden stammende Kölner Metallbildhauer Joachim Roederer, der in Köln und den USA studierte, setzt die Schwerpunkte seiner künstlerischen Tätigkeit in der Erschaffung von Stahlobjekten, Kinetischen Objekten, und Schneidearbeiten aus Stahlblech.

So zeigt der Künstler urzeitliche Fische, die auf Stangen schwingen, Fische, die - als Skelette auf ihre Grundstruktur reduziert - in den Raum tauchen.
Darüber hinaus entwickelt er Multimediaobjekte und arbeitet an Theateraufführungen und Performances.

Joachim Roederer sieht seine Zielsetzung darin, in der Zukunft Metallbildhauerei und Multimediaarbeit enger zusammenzuführen, so hat er den Trojanischen Fisch geschaffen, der sein Maul öffnet und einen Blick auf den Film, der in seinem Inneren abläuft, freigibt.

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Kategorie: Contemporary Art 21

Dorothee Reichert

DOROthee Reichert
1966 geb. und aufgewachsen in Schillingen

1985-1989 Keramik
1990-1995 Aquarell und Zeichnen bei U. Stimmler
1995-2005 Privatstudien
2007 Malerei in Öl/Acryl bei J. T. Christopei (Bosener Mühle)
2008-2009 Europäische Kunstakademie Trier
2010 – 2015 Privatschülerin bei Joe Allen (Master of Arts/ Royal Academy of Arts London) Trier/London
seit 2012 Kinderprojekte und Malkurse

Dorothee Reichert
Als ich mir Dorothee Reicherts Bilder zum ersten Mal anschaute, war ich erstmal erstaunt, was ihre Farbigkeit betraf. Nicht selten scheinen abstrakt arbeitende Maler_innen das Fehlen des Konkreten durch den Einsatz vieler und/oder leuchtender Farben wettmachen zu wollen. Wenn es schon nichts zu sehen gibt, dann soll der Betrachter wenigstens durch Farbexplosionen beeindruckt werden.
Doch würde man Reicherts Bildern eine Charaktereigenschaft zuschreiben, würde man sie als introvertiert bezeichnen. Die Künstlerin selbst spricht von „stillen Farben“, wenn sie ihre Palette beschreibt. Erdfarben und Grautöne, Weiß und Schwarz überwiegen in ihren Bildern. Das, was leuchten, was knallen könnte, wird nur minimal und in zarten Tönen eingesetzt. Und trotz dieser Stille, dieser Zurückhaltung, trotz der zum Teil herrschenden Dunkelheit haben die Bilder eine intensive, kraftvolle Ausstrahlung.

Wie macht Reichert das? Ohne zu viel über die genaue Technik zu verraten, liegt es zum Einen am Zusammenspiel verschiedener Materialien wie Öl- und Acrylfarbe, Marmormehl und anderen. In mehreren Schichten aufgetragen – bei größeren Formaten können das bis zu 15 Übermalungen sein – verleihen sie den Bildern nicht nur eine tiefgründige Wirkung. Ihre jeweiligen Eigenschaften und ihr Verhalten untereinander schaffen eine Vielzahl von farblichen Nuancen und Strukturen auf der Oberfläche.

Zum Anderen, und für die Dynamik der Bilder wesentlich, ist der Lauf der Farben. Dieses ruhige, stete Fließen, ließe sich, so mein Eindruck, zeitlich wie räumlich unendlich fortführen – wäre es nicht durch die Fläche der Leinwand begrenzt. Was wir sehen wäre dann ein Ausschnitt, die Momentaufnahme einer stetigen Entwicklung, einer ständigen Veränderung.

Die Faszination für, und das Experimentieren mit Farben und Farbverläufen hat Dorothee Reichert schon früh für sich entdeckt, und ihre intuitive Arbeitsweise kommt diesem „Farben- Spiel-Trieb“ sehr entgegen. Was sie malt, beschäftigt sie auch außerhalb des Ateliers. Ihre Gedanken, beim Laufen, beim Einschlafen, mäandern dabei wohl ebenso frei, wie die Farben auf der Leinwand. Was am Ende dabei herauskommt, überrascht sie oft selbst. Und oft wird ihr auch erst im Nachhinein klar, was sie während der Entstehung innerlich bewegt hat. So abstrakt ihre Bilder, so konkret die Inhalte, die in ihr arbeiten. Es geht ihr, wie sie selbst sagt „um die Nuancen zwischenmenschlicher Themen“. Auch der Umgang mit gesellschaftlicher Veränderung spielt mit hinein. Wie begegnen wir Ihr? Mit Angst oder mit Neugier? Dorothee Reichert hat für sich Letzteres gewählt. Wer versteht, dass Veränderung ein permanenter Zustand ist, ein ewiges Fließen, dem macht sie weniger Angst und sieht sie als Chance, nicht als Gefahr. Wer aufhört, sich an festgefahrene Formen zu klammern, wird freier. Wer Un- oder noch nicht klar Definiertem mit Phantasie begegnet, erweitert und bereichert seinen Geist.
Auszug aus der Rede zur Ausstellungs-Eröffnung im Landtag Rheinland-Pfalz von Esther Klippel

 

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Über uns

Galerie-Information

Die galerie luzia sassen beteiligt sich seit 2015 an der Internationalen Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst, art KARLSRUHE. 1993 eröffnete Luzia Sassen ihre erste Ausstellung in eigenen Galerieräumen.
Sie vertritt die klassischen Gattungen und Techniken wie Malerei, Bildhauerei,
Illustrationen und Grafik, zeigt zum anderen aber auch Fotografie und Graffiti/Streetart als wichtige künstlerische Ausdrucksformen.

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