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art KARLSRUHE
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Premium Modern Art

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  •   Halle 3 / H3/M06

Unser Angebot

Kategorien

  • 4  Druckgrafik & Auflagenobjekte

Druckgrafik & Auflagenobjekte

  • 7  One-Artist-Show

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: One-Artist-Show, Gegenwartskunst

Bob Dylan

Bob Dylan (geb. 1941, Minnesota, USA) gilt als einer der einflussreichsten und bahnbre­chendsten Künstler der Welt. Von seiner Musik wurden bis heute mehr als 125 Millionen Plat­ten auf der ganzen Welt verkauft. 2016 ge­wann er den Nobel-Preis für Literatur.

Dylan selbst datiert die Ursprünge seiner Arbeit als Zeichner und Maler in seiner Biografie auf die frühen 1960er Jahre. Seine Pinselstriche sind wie seine Stimme: geradlinig, rau, manch­mal zerbrechlich, aber immer darauf bedacht, die Schritte der menschlichen Erfahrung zu ver­anschaulichen.

1994 erschien erstmals ein Buch mit 92 sei­ner Zeichnungen mit dem Titel „Drawn Blank“, welches 2007 neu aufgelegt wurde. Infolge­dessen wurden seine Bilder in den Kunstsamm­lungen Chemnitz sowie erstmals in der Hal­cyon Gallery, London gezeigt. Die originalen „Drawn Blank“ Skizzen stammen aus den Jah­ren 1989 bis 1992. Dylan erklärt, dass er sie gemalt hat, um sich zu entspannen und seinen Geist neu zu konzentrieren, während er durch Amerika reiste.

Ein Höhepunkt war Dylans erste New Yorker Ausstellung im Herbst 2011 in der Gagosian Gallery, wo seine „Asia Series“ ausgestellt wurde. Diese Werke spiegeln seine Zeit in Chi­na, Japan, Vietnam und Korea wider, zitieren aber auch aus der Kunstgeschichte, darunter Werke von Édouard Manet, Paul Gauguin und Henri Cartier-Bresson.

Im Februar 2013 zeigte der Palazzo Reale in Mailand Dylans New Orleans Series. 2016 er­öffnete Dylans große Ausstellung „The Beaten Path“ in der Halcyon Gallery. Ein Kunstkritiker des „Guardian“, würdigte diese Werke als Kunstwerke eines wahren Dichters.

Die Ausstellung „Mondo Scripto“ wurde im Oktober 2018 in der Halcyon Gallery, Lon­don eröffnet. Präsentiert wurde eine Auswahl der berühmtesten Lieder von Bob Dylan, hand­schriftlich mit Feder auf Papier und mit einer entsprechenden Zeichnung aus Graphit. Das „Modern Art Museum Shanghai“ zeigte vom 28.09.2019 bis 08.03.2020 eine große Retrospektive Dylans.

 

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Kategorie: Gegenwartskunst, One-Artist-Show

James Francis Gill

James Francis Gill wurde 1934 in Tahoka, Texas geboren, wo er heute lebt und arbeitet. Gill gilt in der Fachliteratur als bedeutender Mitbegründer der Pop-Art und ist einer der letzten noch lebenden Künstler dieser Bewegung.

Felix Landau

1961 und 1962 studierte Gill mit Hilfe eines Stipendiums an der Universität von Texas in Austin Malerei. Als jungen Künstler zog es ihn nach Los Angeles, wo er auf Felix Landau traf. Landau war einer der angesehensten Kunsthändler seiner Zeit. Er erkannte in Gills Arbeiten, Einflüsse von Gustav Klimt, Egon Schiele und Francis Bacon, mit denen er zu dieser Zeit handelte.

Museum of Modern Art

Noch im Dezember 1962 organisierte Landau eine erste Einzelausstellung für Gill in New York. Daraus resultierte der Ankauf zweier Werke durch das Museum of Modern Art (MoMA). Gills Werke wurden Mitte der 60er Jahre im MoMA regelmäßig mit Arbeiten von Edward Hopper, Robert Rauschenberg, Pablo Picasso, Heinz Mack, Alexander Calder, Ernst-Ludwig Kirchner, Claes Oldenburg, Jasper Johns und anderen gezeigt. Museen wie das Whitney Museum of American Art, das Smithsonian American Art Museum oder die Stiftung Ludwig nahmen Gill ebenfalls in ihre Sammlungen auf.

Marilyn Monroe

Zu Marilyn Monroe hat James Gill eine besondere Beziehung. Kurz nach dem Tod der Ikone im Jahr 1962 nahm das Museum of Modern Art, New York Gills Gemälde „Marilyn Triptych“ in die ständige Sammlung auf. Dies war der Durchbruch von James Gill auf dem Kunstmarkt.

Sao Paulo 9 Biennale

1967 wird Gill auf der São Paulo 9 Biennale als offizieller Teilnehmer der USA u.a. zusammen mit Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Robert Indiana und Tom Wesselmann gezeigt. 1968 beauftragte ihn das TIME Magazine mit der Gestaltung der Titelseite. Hollywood-Stars wie John Wayne, Tony Curtis, Dennis Hopper und Richard Chamberlain ließen sich von ihm portraitieren oder sammelten seine Kunst. Große nationale Konzerne wie die Mead Corporation und Time-Life kauften seine Gemälde für ihre Sammlungen.

Zurückgezogenes Arbeiten

1972 verließ Gill Los Angeles. Er wollte für sich bewusst Abstand von Ruhm und Glamour schaffen. Während dieser Zeit legte er die Grundlage für sein fulminantes Spätwerk, welches er bis Ende der 1990er Jahre nicht der Öffentlichkeit präsentierte. Während dieser Zeit arbeitete er überwiegend als Architekt. 1997 schrieb der Kunsthistoriker David McCarthy einen Artikel über Gill für das Kunstmagazin des Smithsonian American Art Museum. Dieses Interview war die Initialzündung für Gills Rückkehr auf den Kunstmarkt. 2005 fand in seiner jetzigen Heimatstadt San Angelo, Texas im Museum of Fine Arts eine große Retrospektive statt. Weitere Museumsausstellungen folgten.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Klaus Dobrunz

Die Ölmalerei von Klaus Dobrunz, meist im Panoramaformat, zeigt in erster Linie Menschen im öffentlichen Raum, also auf Plätzen, in Straßen, auf Bahnhöfen etc. Bewusst richtet Klaus Dobrunz seinen Blick auf die Menschen in der Großstadt und nicht auf die Großstadt selbst. Er zeigt Alltagsszenen, wie sie der Betrachter im Allgemeinen kennt: Wartende am Bahnhof, an der Ecke einer Straßenkreuzung etc. Der Betrachter ist Teil der dargestellten Szene, da sich sein Standpunkt auf derselben Ebene befindet, wie die im Bild festgehaltenen Menschen. Sie werden in ihrer Bewegung vom Künstler in einer Momentaufnahme fixiert. Es ist nicht erkennbar wohin sie gehen. Die Dargestellten streben links oder rechts aus dem Bild, der Betrachter sieht sie nur in einem flüchtigen Augenblick. Andere wiederum sind in einem Augenblick des Wartens und des Innehaltens (vor der Hektik des Alltags) festgehalten. Der Ort, an dem sie sich befinden, ist nicht identifizierbar. Die dargestellte Szene kann überall sein, quasi ein unbestimmtes Irgendwo - vielleicht auch ein Nirgendwo?

Dobrunz möchte dem Betrachter durch die Titel seiner Werke Hilfestellungen geben. So finden sich Titel wie z.B. Damaskus oder Ecke Heinrich Heine, die dem Betrachter Hinweise auf die Mobilität und den möglichen Zielort der Menschen geben. Die Szenen seiner Malerei an sich lassen die Ziele und Absichten der Dargestellten im Verborgenen. Auch die Persönlichkeit wird nicht gezeigt, wobei es durchaus auch realistische Darstellungen der Menschen gibt. Der Betrachter kann nur an Hand von Kleidung, Alter, Geschlecht und Gang seine ganz eigenen, teils oberflächlichen Schlüsse über die Dargestellten ziehen. Trotzdem ist der Betrachter mitten im Geschehen und wird von der Dynamik der Szenen sowie der Farben in deren Bann gezogen. Durch das Alltägliche der Darstellungen findet sich der Betrachter in den Bildern wieder, da er ähnliche Alltagsszenen kennt und weiß, wie man sich in diesem speziellen Augenblick fühlt. Zugleich ist das Vertraute oft so abstrahiert und auf das Wesentliche reduziert, dass es fremd erscheint.

Die Holzskulpturen von Klaus Dobrunz sind unabdingbar mit der Malerei verbunden. Sie stellen die Reduzierung der Alltagsszenen auf einzelne Personen dar. Diese werden, herausgelöst aus ihrem Kontext, ebenfalls in einer Momentaufnahme gezeigt. Der Betrachter muss sich den Kontext denken bzw. kann sich eine eigene Interpretation der Situation ausmalen. Anders als in der Malerei, bei der die Illusion eines Raumes durch die Linienführung und Komposition geschaffen wird, bilden die Skulpturen in ihrer Reduzierung auf das Wesentliche selbst den Raum. In den Skulpturen, die aus einem Stück gefertigt sind, werden einzelne Charaktere der porträtierten Menschen gekonnt hervorgehoben.

Die Mimik in den fein ausgearbeiteten Gesichtern lassen Rückschlüsse auf die Persönlichkeit des Porträtierten zu. Auch die Namen der Skulpturen geben Hinweise und wecken Assoziationen beim Betrachter. Dennoch zeigt Dobrunz nicht einen speziellen Menschen, sondern typenhafte Darstellungen, die dem Betrachter vertraut erscheinen können.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Jeff Koons

Jeff Koons, geboren 1955, spaltet die Kunstwelt - Seine Werke strapazieren die Grenzen zwischen Kitsch und Kunst und machten ihn schnell zu einer der einflussreichsten Persönlichkeiten der Branche. "Er hat die Wahrnehmung der Kunst verändert wie kaum ein anderer Künstler", war im Januar 2015 anlässlich seines 60. Geburtstages in der FAZ zu lesen.

Nach einem Studium der Kunst in Baltimore und Chicago arbeitete Koons zunächst mehrere Jahre als Broker an der Wall Street, bevor er sich Ende der 1970er-Jahre wieder seinem Ursprung widmete.

Gegenstände des Alltags und der Popkultur verzerrt, verniedlicht und reproduziert Koons, um sie dann als verchromte Hochglanzobjekte anzubieten.

Bereits 2017 und 2018 zeigte Premium Modern Art Editionen seiner „Balloon Animals“ und Baloon Dogs“ auf der art Karlsruhe.

 

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Kategorie: Druckgrafik & Auflagenobjekte, Gegenwartskunst

Andrei Krioukov

Andrei Krioukov wurde 1959 in Moskau gebo­ren. Sein Studium absolvierte Krioukov an der Moskauer Kunstfachschule mit dem Schwer­punkt „Malerei und Lehramt Kunst“. Sein da­rauf folgendes Studium an der staatlichen Kunsthochschule Moskau, schloss er 1987 als Diplomgrafiker ab. Seit 2003 ist er Direktor der Schule für Bildende Kunst und Gestaltung (Berlin).

Krioukovs Arbeiten zeichnen eine enge Verbin­dung zwischen Kunst und realem Leben. Der von ihm thematisierte Begriff des „Einweg­realismus“ wird in der malerischen Umsetzung sichtbar. Durch seine Kunst werden Gegen­stände des alltäglichen Lebens für den Be­trachter zu einem Spiegel, zu einem Aufruf zurSelbstreflektion über das eigene Konsumver­halten.

Neben seinen Öl- und Acrylgemälden hat Krioukov seinen ganz eigenen Stil entwickelt, Radierungen zu kreieren. So nutzt er beispiels­weise die Cola-Dose selbst als Druckplatte, in dem er direkt auf die Dose ein Gemisch auf Ölbasis aufträgt. Mit Hilfe einer Walzendruck­presse wird die Farbe direkt von der Dose auf das angefeuchtete Büttenpapier gedruckt.

Seine Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen in Russland, den USA, Deutschland, den Niederlanden, Spa­nien und Griechenland. Erwähnenswert ist vor allem die Aufnahme in die Sammlung der Rus­sischen Kunstakademie, Moskau.

 

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Kategorie: Gegenwartskunst

Dan Pyle

Dan Pyle wurde 1954 in Wolf Point/Montana geboren und lebt und arbeitet in Palm Springs/CA.

Pyles Arbeiten reflektieren seinen unglaub­lichen Enthusiasmus für das Detail, was dazu führt, dass seine Arbeiten im ersten Augen­blick oftmals für Fotografie gehalten werden. Die Anonymität, die seine Kunst widerspiegelt ist seinerseits gewollt. Er versteht es gekonnt, Schatten und Kontraste bei seinen Zeichnun­gen zu verwenden, die seine Figuren und Ge­genstände lebendig wirken lassen.

Pyles Werk ist von den Kontrasten und Randun­schärfen eines Jan Vermeer und William Turner geprägt. Motivisch steht der menschliche Kör­per im Vordergrund seines Schaffens, den er mit seinen Muskeln, Formen und Bewegungen als ehemaliger Balletttänzer authentisch und ausdrucksvoll darzustellen vermag.

Dan Pyle geht mit offenen Augen durchs Leben. An jeder Ecke entdeckt er spannende Schau­plätze, die er selbst fotografiert. In einem ex­zessiven Prozess wählt er die perfekten Foto­grafien als Vorlage für seine Kohlezeichnungen aus. Jedes Werk lässt dabei Spielraum für Interpretation und Fantasie. Auch bei menschli­chen Körpern arbeitet er überwiegend mit Mo­dellen. In seinen Kunstwerken ist dabei oftmals nur ein Teil des Körpers oder der Person zu se­hen. Warum dies so ist und in welcher Situation sich die Person gerade befindet überlässt Pyle ebenfalls dem Betrachter.

Regelmäßig erhält Dan Pyle Preise und Aus­zeichnungen für seine realistischen Zeichnun­gen, wie etwa in den Jahren 2020, 2019, 2018, 2017, 2016, 2015, 2014, 2013 und 2012 im Rahmen der „American Art Awards“. Zudem wird seine Arbeit in zahlreichen Kunst­magazinen und Büchern gewürdigt.

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Kategorie: Druckgrafik & Auflagenobjekte, Gegenwartskunst

SAXA

Die Kunst von SAXA alias Dr. Sascha Lehmann (geboren 1975) ist die Wortmalerei. Er schreibt seine Bilder, Buchstabe für Buchstabe. Künstlerisch arbeitet er überwiegend mit einem Werkzeug – seinen Worten. So schreibt er im Land der Dichter und Denker Gedichte und Gedanken, Geschichten und Biografien. SAXA liebt und schätzt die deutsche Sprache als hohes Gut und möchte diese den Betrachtern nahebringen. Seine von Hand mit Tusche auf Leinwand ge­schriebenen Wortmalereien verbildlichen Teile seiner Texte und schaffen es, die beiden großen künstlerischen Bereiche Literatur und Bildende Kunst in einer einzigen Ebene zu verbinden. Auf diese Weise verstärkt und hinterfragt er inhalt­liche Zusammenhänge, Themen und Aussagen. Stets lädt er dabei sein Publikum zum Dialog ein, nicht nur, wenn er auf Lesungen aus seinen Bildern liest. Durch die Verknüpfung der aus den einzelnen Buchstaben entstehenden Porträts und dem textlichen Input der Kunstwerke, entsteht eine ganz neue und teilweise andere Sichtweise auf die dargestellte Person.
Darüber hinaus liegt ihm die Handschrift als persönliche Ausdrucksmöglichkeit besonders am Herzen. Deshalb arbeitet er regelmäßig mit Schulen zusammen, um Kinder und Jugendli­che, aber auch Lehrer und Eltern für Sprache und Schriftbildung zu begeistern.
SAXAs Werke sind mittlerweile in zahlreichen Ausstellungen, Sammlungen und Institutionen im In- und Ausland vertreten. So befinden sich seine Porträts u.a. in Museen wie dem Karl-Marx-Haus in Trier, dem August-Macke-Haus in Bonn und dem Deutschen Röntgen-Museum in Remscheid.

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