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art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

Anita Beckers

Braubachstraße 9, 60311 Frankfurt
Deutschland
Telefon +49 69 92101972
Fax +49 69 7390096 8
info@galerie-beckers.de

Standort

  •   dm-arena / H4/G21

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst

CHRISTIANE FESER

Dazwischen, ein Echo
03.06. – 03.07.2021

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Kategorie: Gegenwartskunst

THORSTEN BRINKMANN

Der Hamburger Künstler THORSTEN BRINKMANN, Jahrgang 1971, kreiert inszenierte Fotos seiner selbst. Dabei benutzt er ausrangierte Gegenstände wie Vasen, Schüsseln und Dosen, um seinen Gesicht zu verschleiern und schlüpft in Kostüme, um verschiedene Charaktere zu erschaffen. Auch wenn es sich bei diesen Fotografien um Selbstporträts handelt, bleibt er dennoch immer anonym. Er erschafft imaginäre Welten mit dem "Müll anderer Leute". Oftmals werden aus diesen Fotografien Assemblagen, indem er gefundene Objekte zum Bild hinzufügt und so dreidimensionale Werke schafft. Die Arbeiten erinnern manchmal an bekannte Werke der Kunstgeschichte, die Reiterstatuen oder Monarchen darstellen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

CHRISTIANE FESER

Christiane Feser setzt mit ihren Foto-Objekten die Gesetze der Optik außer Kraft. Ausgehend von der Frage nach dem Wirklichkeitsbezug innerhalb des fotografischen Bildes konstruiert die Künstlerin komplexe Oberflächen aus geometrischen Formen und experimentiert mit Licht und Schatten. Ihre Arbeiten sind daher nicht rein skulptural, vielmehr steht die fotografische Ebene des Papiers zu den räumlichen Formen die ihrer Bilder entwachsen im Widerspruch. Die Wahrnehmung der Schatten, ebenso wie die Überlagerung der Formen, irritieren und laden den Betrachter gleichzeitig ein in eine dreidimensionale Phantasiewelt einzutauchen, in der die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Imagination verschwimmen und physikalische Gesetze außer Kraft gesetzt zu sein scheinen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

SEBASTIAN KUHN

Sebastian Kuhn erschafft Plastiken, die eine Manifestation des uns täglich Umgebenden sind. Metallschienen und Plastikteile, aber auch eindeutig erkennbare Gegenstände des Alltags bilden den Grundstein seiner Werke. In seinen Skulpturen baut Kuhn stets ein Spannungsfeld auf, indem er glänzende und matte, transparente und undurchsichtige, spröde und weiche Materialien gegeneinander setzt. Trotz der scheinbar bizarren Zusammenstellung von Elementen, wirken die Objekte in sich stimmig und verfügen über eine immanente Ästhetik. Sebastian Kuhns Skulpturen bergen auch Zwischenräume, die Licht- und Schattenspiele auf den Oberflächen und Wänden zulassen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

CHRISTIAN LEICHER

Christian Leichers Werkserie “forever and a day” findet ihren Ursprung in flüchtigen Momenten in der Großstadt. An dreckigen Häuserfassaden, an Straßenecken, bei nächtlichen Spaziergängen und S-Bahn Fahrten durch Frankfurt und Offenbach finden sich in der Stadt beiläufige Markierungen, entfernte Graffitis sowie Spuren anderen Ursprungs. [...] Im Spannungsfeld zwischen streng reduzierten Formen und deren Kontrapunkt, der freien malerischen Geste, schöpft die Serie “forever and a day” die Kraft und Subtilität ihres Ausdrucks aus den Fehlern, die in den Flächen, an deren Rändern und unterhalb der Oberfläche stattfinden. So zelebriert sie die Poesie des Vergänglichen. Die Arbeit an der Leinwand beinhaltet einen performativen, prozesshaften Aspekt, indem sie aus dem Moment heraus entsteht und die im Moment gefühlte Spannung verarbeitet. Das Bild wird im Moment nicht nur gemalt, sondern gelebt.

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Kategorie: Gegenwartskunst

SOMMERER & MIGNONNEAU

Christa Sommerer (*1964, Österreich) studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien. Laurent Mignonneau (*1967, Frankreich) an der Acedemy of Fine Arts Angouleme, Fance. Von 1992- 1993 studierten sie gemeinsam bei Peter Weibel an der Städelschule Institut of Media in Frankfurt am Main. Heute sind beide Professoren an der Universität für Kunst und Design, Linz. Ihre Arbeiten wurden in Einzelausstellungen in verschiedenen Institutionen wie MOT Museum of Contemporary Art Tokyo; ISEA International Symposium of Electronic Arts, Vancouver; Hermès Shanghai, Hermès Madison, New York; Slick Art Fair, Parus; oder Museum of Screen Culture- Moskau u.a. gezeigt. Bei der ARCO Madrid, 2016, wurden sie mit dem Premio ARCO madrid/ BEEP Preis ausgezeichnet.

Ihre Installation "The Artists are Dead" der beiden Medienkünstler besteht aus einem Monitor, der einen animierten Schwarm von ein paar tausend Fliegen zeigt. Sie beginnen sich so zu arrangieren, dass sie diese beiden liegenden Künstler nachbilden und so ein erkennbares Abbild der Personen entsteht. 

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Kategorie: Gegenwartskunst

SUSA TEMPLIN

Susa Templin, geboren 1965, studierte von 1987 bis 1993 an der Universität der Künste, Berlin und an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste, Städelschule Frankfurt am Main. Sie verbindet private Momente mit dem Raum, der sie umgibt. Mitte der 1990er Jahre zog Templin nach New York und untersuchte urbane Räume. Diese Suche setzt die Künstlerin auch in ihren Fotografien fort. Sie integriert Zeichnungen, aber auch Porträts, in die Bilder der Stadt, die sie durch Montage und Collage erlebt. Heute wie damals arbeitet Susa Templin überwiegend analog, wobei sie ihre Abzüge meist auch selbst im Labor anfertigt. Ihr umfangreiches Archiv an analogen Bildern von fragmentierter Architektur oder Interieurs - die wie Erinnerungen wirken - dient ihr als Grundlage für nachfolgende künstlerische Maßnahmen, in denen sie die Bilder abstrahiert und neu zusammensetzt.

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Kategorie: Gegenwartskunst

PETER WEIBEL

Obwohl er hauptsächlich als Kunsttheoretiker und Museumsdirektor des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe bekannt ist, hat Peter Weibel seit 1964 ein umfangreiches Werk geschaffen. Sein Werk befasst sich mit verschiedenen Themen wie den Mechanismen der Wahrnehmung und des Denkens, den Eigenschaften des Apparats, der Krise der Repräsentation, des Bildes und des Museums, dem Verhältnis von Kunst, Politik und Ökonomie und den Bedingungen, unter denen Kunst funktioniert.
Insbesondere war es einer von Weibels markantesten Beiträgen, Sprache und Medien in Handlungsfelder zu verwandeln und die Beteiligung des Publikums von klein auf zu betonen. Dies hat die Medienkunst nachfolgender Generationen nicht nur vorweggenommen, sondern auch nachhaltig beeinflusst.
Zwischen 1965 und 1978 betrieb Weibel in Form von Performances, Happenings und Aktionen eine intensive Auseinandersetzung mit Identität und Wirkung von Kunst.
Tief verbunden mit den Traditionen der Avantgarde, blieb für ihn der Prozess immer wichtiger als die daraus resultierenden Dokumentationsartefakte. Er prägte damals den Begriff des "Wiener Aktionismus", als einer ihrer Hauptprotagonisten. Ikonisch für diese Zeit sind auch Straßen-Arbeiten wie "Tap and Touch Cinema" (1968) und "From the Portfolio of Doggedness" (1968), die in Zusammenarbeit mit Valie Export entstanden.

Schon früh von wissenschaftlicher Forschung und technologischem Fortschritt fasziniert, ging es Weibel stets darum, unsere affektiven Reaktionen hervorzulocken. Der 'Raum der Sprache' (1973) setzt sich damit humorvoll auseinander.
Es folgte eine intensive Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Subjekt und System, Individuum versus Institution, ein Plädoyer für Individualität als Konstrukt, wofür die Dreikanalprojektion 'Fingerprint' (1968) ein gutes Beispiel ist.
Im Gegensatz zu anderen Künstlern, deren Performance-Arbeiten von malereibezogenen Themen ausgingen, beschäftigte sich Weibel vor allem mit Medien und Technologie.
Peter Weibels Arbeit eignet sich die technischen Mittel und Verfahren an, die üblicherweise bei der Produktion massenmedialer Bilder eingesetzt werden, um sie in einem völlig anderen Licht zu präsentieren. Seine Arbeiten thematisieren die Grenzen und Paradoxien des technischen Fortschritts, die Absurditäten und Ungereimtheiten, die bereits in ihnen liegen. Mit Humor macht diese analytische Dimension immer wieder auf die Möglichkeiten, aber auch auf die Unzulänglichkeiten und Ungereimtheiten des heutigen Mediensystems aufmerksam.

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Über uns

Galerie-Information

Die Galerie Anita Beckers wurde 1995 in Darmstadt gegründet und bezog 1998 Galerieräume in Frankfurt. Seit der Gründung der Galerie liegt der Schwerpunkt auf der Förderung junger Künstler.
 
Von Anfang an unterstützte die Galerie die künstlerische Entwicklung von Bjørn Melhus, Sonja Braas, Yves Netzhammer, Sigalit Landau, Anton Corbijn und vielen anderen, indem sie ihre Arbeiten den Galerieräumen und auf vielen Kunstmessen ausgestellte. Speziell den Videokünstlern wird die Möglichkeit gegeben, ihre Arbeiten im notwendigen Rahmen zu zeigen, sowie die Realisation ihrer Publikationen und Produktionen unterstützt.

Diese Künstler werden auch zur Teilnahme an Ausstellungen wichtiger internationaler Museen eingeladen (MoMA, New York; SF MoMA, San Francisco; Whitney Museum, New York; Serpentine Gallery, London; ZKM Karlsruhe; Ludwig Museum, Köln; internationale Festivals und Biennalen; u.a.).

Die folgenden Institutionen haben Werke von Künstlern der Galerie in ihren Sammlungen: Centre Pompidou, Paris; MMK, Frankfurt; Pinakothek der Moderne, München; Kunsthalle Bremen; Kunsthaus Zürich; MUSAC, Leon/Spanien; Kunstmuseum Stuttgart; Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg; Sammlung Goetz, München; Heather & Tony Podesta Collection, Washington; Guggenheim, New York; MONA, Hobart/Australien; CB Collection, Tokyo; u.a.

Nach 26 Jahren Tätigkeit ist es das Ziel der Galerie, historische Positionen mit aufstrebenden Künstlern, insbesondere in den Bereichen Fotografie und Video, zu kontrastieren. Heute liegt der Schwerpunkt auf dem Dialog dieser jungen Künstler mit etablierten Künstlern.
 
Im Herbst 2015 wurde ein neuer Ausstellungsraum in der Frankfurter Innenstadt in der Braubachstraße 9 eröffnet.

Von der Galerie vertretene Künstler: Viviana Abelson, Thorsten Brinkmann, Anton Corbijn, Teresa Diehl, Jonas Englert, Kota Ezawa, Christiane Feser, Eva Gentner, Jürgen Klauke, Sebastian Kuhn, Clare Langan, Yves Netzhammer, Jan Schmidt, Stephanie Senge, Annegret Soltau, Federico Solmi, Sommerer & Mignonneau, Catharina Szonn, Susa Templin, The Old Boys’ Club, Peter Weibel, Liat Yossifor, blinkvideo.de-artists

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