Menu
art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

Städtische Galerie Karlsruhe

Lorenzstraße 27, 76135 Karlsruhe
Deutschland
Telefon +49 721 133 4444
Fax +49 721 133 4409
staedtische-galerie@karlsruhe.de

Standort

  •   Halle 3 / H3/V18

Künstlerdetails

Kategorie: Museumsmeile

Verborgene Spuren. Jüdische Künstler*innen und Architekt*innen in Karlsruhe 1900-1950

Am facettenreichen Kulturleben in Karlsruhe waren im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zahlreiche Kunstschaffende jüdischer Herkunft beteiligt. Seit Beginn des nationalsozialistischen Terrorregimes 1933 wurden sie jedoch systematisch ausgegrenzt, diskriminiert, in die Emigration gezwungen oder verschleppt und ermordet. Unter dem Titel „Verborgene Spuren. Jüdische Künstler*innen und Architekt*innen in Karlsruhe 1900–1950“ beleuchtet die Städtische Galerie Karlsruhe in einer umfangreichen Präsentation nun erstmals diesen nicht nur weitgehend vergessenen, sondern in Teilen auch unwiederbringlich verlorenen Bereich der Karlsruher Kulturgeschichte. Im Mittelpunkt stehen 24 Künstler*innen, Fotografinnen und Architekten, die ursprünglich aus Karlsruhe stammten, hier ihre Ausbildung absolvierten oder entscheidende Schaffensphasen verbrachten. Die meisten von ihnen kamen aufgrund des breitgefächerten Studienangebots nach Karlsruhe und besuchten die Kunstgewerbeschule, die Kunstakademie, die Malerinnenschule oder die renommierte Architekturfakultät der Technischen Hochschule. Die Exponate – Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken, Skulpturen, Fotografien, Architekturpläne und historische Dokumente – stammen aus dem Zeitraum von den 1890er-Jahren bis nach 1950 und belegen trotz aller Verluste, wie vielfältig die Beziehungen jüdischer Kunstschaffender zur Fächerstadt gewesen sind.

Foto: Hanns Ludwig Katz, Männliches Bildnis, um 1920
Kunsthalle Emden, Foto: Elke Walford, Fotowerkstatt Hamburger Kunsthalle

Mehr Weniger