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  • 02  Kunst nach 1945

Kunst nach 1945

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst

Mate Orr

Máté ORR
1985, Veszprém (H)

Máté Orrs Werke bauen auf einer alten Tradition auf und sind aus dem Nebeneinander unerwarteter Komponenten und einem Austausch des Einzelnen und des Ideals entstanden. Während einige Elemente mit fotorealistischer Präzision bemalt werden, wechseln sie mit scharf konturierten Silhouetten ab. Seine Technik liegt zwischen Klassik und Barock, den beiden großen Tendenzen der westlichen Kunst: das Bestreben, die einzigartige Identität eines Objekts zu erfassen und der Drang, eine universalisierende Form zum Ausdruck zu bringen.

Orr wurde 1985 in Veszprém, einer Stadt auf dem ungarischen Land mit vielfältiger kultureller Geschichte, als Sohn einer Künstlerfamilie geboren. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen in ganz Ungarn und an den Art Fairs in Peking, Monaco und Budapest gezeigt und sind in verschiedenen Privatsammlungen in Ungarn, Finnland, Indien, den Vereinigten Staaten von Amerika und Großbritannien zu finden.

 

Máté Orr’s works build upon an old-master tradition and are born from the juxtaposition of unexpected components and an interchange of the particular and the ideal. While some elements are painted with photorealistic precision, they alternate with sharply contoured silhouettes. His technique straddles the classical and the baroque, those two great tendencies in Western art: the drive to capture unique identity of object and urge to express a universalizing form. While some elements are painted with photorealistic precision, they alternate with sharply contoured silhouettes. His technique straddles the classical and the baroque, those two great tendencies in Western art: the drive to capture unique identity of object and urge to express a universalizing form.

Orr was born in 1985 in Veszprém, a town in the Hungarian countryside with a diversely rich cultural history, to a family of artists. His work has been shown in many group and solo shows throughout Hungary and at Art Fairs in Beijing, Monaco and Budapest, attracting a loyal Hungarian following as well as an international group of collectors as far afield as Finland, India, the United States of America and the United Kingdom.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Anna Nemes

ANNA NEMES
1989, BUDAPEST (H)

Anna Nemes erwarb ihren Abschluss im Fach Malerei an der Ungarischen Universität der Bildenden Kunst im Jahr 2014, trotz ihres jungen Alters präsentierte sie bereits ihre Arbeiten an zahlreichen Solo- sowie Gruppenausstellungen. Im Fokus ihres künstlerischen Interesses steht der menschliche Körper und der Mensch selbst. In ihren früheren Arbeiten wurden überwiegend Menschen mit Behinderungen, Bodybuilder, Familienmitglieder oder Tiere abgebildet, hingegen werden ihre späteren Werke von Gestalten aus der Familie oder Selbstbildnissen dominiert. Charakteristisch für die Arbeiten von Anna Nemes ist ihre besondere Acryl-Technik, die sie selber entwickelt hatte: auf ihren großformatigen, monumentalen Leinwänden werden schwebende Figuren vor einem weißen Hintergrund sichtbar. Die figürliche Komposition besteht aus großen Farbflecken aus Acryl in ihren Werken, die mit fundierten technischen Kenntnissen, Sorgfalt und Präzision erstellt werden. Ihre neuesten Gemälde sind von der Nutzung der charakteristischen schwarzen Farbe und grotesker Stimmung bezeichnend.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Kata GAÁL

KATA GAÁL
1984, BUDAPEST (H)

Kata Gaál erwarb ihren Abschluss im Fach Grafikdesign an der Ungarischen Universität der Bildenden Kunst im Jahr 2017. Gaál ist ein Experimentator mit einer autonomen Auffassung, die trotz ihres jungen Alters eine unverwechselbare Bildwelt geschaffen hat. Ihre höchst individuellen Collage- und Montagetechniken erfordern spezielle Materialien wie Wachs, Holz oder in die Kunstwerke eingebaute Stoffteile, die interessante und reliefartige Oberflächen auf den Holztafeln erzeugen.
Ihre Bilder reflektieren normalerweise ihre eigenen Erfahrungen, so dass wir in ihren Arbeiten die universellen Fragen sehen können, an denen sie interessiert ist. Derzeit sind wichtige Themen in ihrer Arbeit stereotype Sozial- und Geschlechtsnormen und wie sich diese Normen mit der Zeit ändern. Insbesondere werden Fragen im Zusammenhang mit der Rolle von Frauen, Beziehungen, Kleidung, Dominanz oder der Frage der Geburt eines Kindes untersucht.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Françoise Gilot

Die Varfok Galerie wird als Highlight eine besondere Auswahl von Werken Françoise Gilots präsentieren, die den 100. Geburtstag der legendären Künstlerin würdigt. 

Die Malerei von Françoise Gilot (1921, Neuilly-sur-Seine, Frankreich) ist eine Triumphgeschichte. Ihr Oeuvre hat einen langen Weg zurückgelegt, um letztendlich die gebührende Wertschätzung zu erhalten. Sie musste sich oft beweisen, bis Sie die Rolle als „Picasso‘s Muse“ abschütteln und sich professionell als erstklassige Künstlerin etablieren konnte.

Die Wurzeln Ihrer Kunst gehen auf die revolutionäre Blütezeit des 20. Jahrhunderts zurück, wo Sie in direktem Kontakt mit den großen Künstlern dieser Zeit wie Braque, Matisse, Paul Éluard, André Breton, Aragon, Cocteau stand.  Als die letzte lebende Zeugin der Entwicklung der Kunst des 20. Jahrhunderts befinden sich Ihre Werke in vielen der größten Museen wie The Metropolitan Museum of Art in New York; Centre Pompidou in Paris (F); The Morgan Library & Museum in New York (USA); Musée d'Art Moderne in Paris (F); Musée de Tel Aviv (ISR) sowie in hochkarätigen Privatsammlungen.

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