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art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

Várfok Galéria

Várfok Straße 11, 1012 Budapest
Ungarn
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Fax (+36) 1 489 3921
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Krisztina Kovacs

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kovacs.krisztina@varfok-galeria.hu

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Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst

Françoise Gilot

Françoise GILOT ist eine Legende. Die Frau, die Picasso verließ. Die langjährige Freundin von Endre Rozsda. Ehefrau und Lebensgefährtin des weltberühmten Forschers Dr. Jonas Salk. Die letzte lebende Zeugin der Entwicklung der Kunst des 20. Jahrhunderts. Paris und New York. Die ewige Frau.

Die Malerei von Gilot ist eine Triumphgeschichte. Ihr Oeuvre hat einen langen Weg zurückgelegt, um letztendlich die ge-bührende Wertschätzung zu erhalten. Sie musste sich oft beweisen, bis Sie die Rolle als „Picasso‘s Muse“ abschütteln und sich professionell als erstklassige Künstlerin etablieren konnte. Die Wurzeln ihrer Kunst gehen auf die revolutionäre Blütezeit der Kunst des 20. Jahrhunderts zurück, wo sie in direktem Kontakt mit den großen Künstlern wie z.B. Braque, Matisse, Paul Éluard, André Breton, Aragon, Cocteau, Robert Capa dieser Zeit stand.
Ihre frühen Werke zeigen den starken Einfluss von Matisse und Braque. Zwischen 1941 und 1944 arbeiteten sie beide in dem Pariser Studio von Endre Rozsda.
10 Jahre lang war sie die Lebensgefährtin von Picasso, jedoch während diesen Jahren behielt sie ihren autonomen künstlerischen Stil.
Sie ist eine vielseitige Künstlerin, neben der Malerei beschäftigt sie sich intensiv mit verschiedenen grafischen Techniken. In den 1950er Jahren durfte sie als erste Frau beim legendären Mourlot-Atelier in Paris Lithographien drucken.
Ihr künstlerisches Schaffen betrachtet sie als eine unendliche Pilgerfahrt, in der der Weg der Reise wichtig ist und nicht das Ziel.
Ihre Werke sind in zahlreichen Museen ausgestellt, darunter das Metropolitan Museum of Art, das Museum of Modern Art in New York und das Centre Pompidou in Paris. Im vergangenen Jahr erzielte sie beachtliche Erfolge bei den Auktionen von Sotheby's in London (Paloma à la Guitare, 1965, 1,3 Millionen Dollar) und bei der Sonderauktion von Christie's in Hongkong (Living Forest, 1977, 1,27 Millionen Dollar)

Die Beziehung zwischen der legendären Künstlerin und der Galerie Várfok entstand durch Endre Rozsda, den ungarischen surrealistischen Maler und großen Freund von Gilot. 1999 stellte er Gilot Károly Szalóky, Besitzer der Galerie, vor. Seit dem Jahr 2000 hat die Galerie Várfok viele Ausstellungen, die sich dem einzigartigen Lebenswerk von Gilot widmen, verwirklicht. Als einzige, europäische Galerie sind wir stolz eine persönliche Beziehung mit dieser außergewöhnlichen Künstlerin zu pflegen und die meisten Ihrer in Europa verfügbaren Werke anzubieten.

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Kategorie: Gegenwartskunst

franyo aatoth

franyo AATOTH
1954, Mátészalka (H)

aatoth franyo ging im Jahr 1978 mit Hilfe von Victor Vasarely nach Paris, wo er an der École Supérieure des Beaux-Arts seinen Abschluss erworben hat. Weltweit werden seine Kunstwerke auf diversen Ausstellungen gezeigt. Zudem schuf er Animationsfilme für ARTE. Seine Gemälde dienen als Cover für einige Platten der berühmten, französischen Rockband Noir Désir. Seine früheren Werke sind durch reduzierte, groteske Figuren und Motiven gekennzeichnet. In der letzten Zeit verbrachte franyo aatoth neben Paris und Budapest viel Zeit in Thailand. Er baute sich am Rande des Dschungels ein Atelier und bereicherte seine Kompositionen mit den Eindrücken, die er beim Betrachten der Landschaft, sowie durch die Erfahrungen im Urwald mit seiner vielfältigen Vegetation gesammelt hat. Aufgelockerte Farbverwendung, das Fehlen der Gestalten sowie das dichte Netz kalligrafischer Zeichen sind bezeichnend für seine neuen Werke.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Ervin Békési

ERVIN BÉKÉSI
1986, Nagyatád (H)

Ervin Békési schloss sein Studium 1987 an der Fakultät für Bildhauerei an der Universität Pécs ab. Als Werkstoff verwendet er in seiner Kunst hautsächlich Holz. Die Werke zeichnen sich durch eine unendlich zarte und gekonnte Handwerkskunst aus. Die lebendige, weiche Plastizität der glatt polierten Holzoberflächen zieht den Betrachter in ihren Bann und erzeugt einen extremen taktilen Reiz, der einen zusätzlichen Faktor bei der Interpretation der Werke darstellt. Békési verwendet oft Alltagsgegenstände aus der Umgebung als Grundlage für seine Kompositionen und stellt sie in neue, ungewöhnliche Zusammenhänge. Bei den beiden auf der Messe ausgestellten Skulpturen handelt es sich beispielsweise um ein zerknülltes Stück medizinisches Papier und ein kleines Stück Verpackungsmaterial, das auf ein sehr großes Format vergrößert wurde. Der veränderte Maßstab und die filigrane Schnitzerei des Holzes verleihen den Werken ganz neue Assoziationen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Kata Gaál

KATA GAÁL
1984, BUDAPEST (H)

Kata Gaál erwarb 2017 ihren Abschluss im Fach Grafikdesign an der ungarischen Universität der Bildenden Kunst. Gaál experimentiert mit einer autonomen Auffassung, die trotz ihres jungen Alters eine unverwechselbare Bildwelt schafft. Ihre höchst individuellen Collage- und Montagetechniken erfordern spezielle Materialien wie Wachs, Holz oder in die Kunstwerke eingebaute Stoffteile, die interessante und reliefartige Oberflächen auf den Holztafeln erzeugen.
Ihre Arbeiten reflektieren ihre eigenen Erfahrungen, in denen die universellen Fragen, die für Sie interessant sind, zu sehen sind. Wichtig in Ihren aktuellen Werken sind stereotype Sozial- und Geschlechtsnormen und deren zeitliche Veränderung. Fragen im Zusammenhang mit der Rolle von Frauen, Beziehungen, Kleidung, Dominanz oder die Frage der Geburt eines Kindes werden hierbei untersucht.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Anna Nemes

ANNA NEMES
1989, BUDAPEST (H)

Anna Nemes schloss ihr Studium 2014 an der ungarischen Universität der Schönen Künste ab und wurde 2016 als jüngste Künstlerin in die Várfok Galerie aufgenommen. Sie hat an mehreren sehr erfolgreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Ungarn und im Ausland teilgenommen. Im Jahr 2019 stellte sie in Stuttgart, Warschau und Regensburg aus. Ihre Werke befinden sich in vielen bedeutenden internationalen Privatsammlungen und sind auch im MOCAK, dem Museum für zeitgenössische Kunst in Krakau, zu finden.
Anna Nemes konzentriert sich vor allem auf die Erscheinung des menschlichen Körpers, den sie auf außergewöhnliche Weise nackt präsentiert. Die in den Kunstwerken dargestellten Personen, die mal in sinnlichen, mal in bizarren Positionen dargestellt sind, tragen eine besondere Intimität in sich. Sie geben ihr Geheimnis nicht preis, sondern bewahren ihr Mysterium.
In ihren Gemälden dominiert seit einiger Zeit die Farbe schwarz, anstelle der früher verwendeten helleren Farbtönen. Abstrakte Farbspritzer, zarte, in Öl gemalte Details und deren subtile Verflechtungen bilden die Kompositionen. Die Bilder bieten einen Einblick in einen einzigartigen Dialog zwischen organischer Abstraktion und figurativer Darstellung.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Mate Orr

Máté ORR
1985, Veszprém (H)

Máté Orrs Werke basieren auf einer alten Tradition und sind aus dem Nebeneinander unerwarteter Komponenten und einem Austausch des Einzelnen und des Ideals entstanden. Während einige Elemente mit fotorealistischer Präzision dargestellt werden, zeigen andere scharf konturierten Silhouetten. Seine Technik liegt zwischen Klassik und Barock, den beiden großen Tendenzen der westlichen Kunst. Sein Bestreben ist die einzigartige Identität eines Objekts zu erfassen und der Drang eine universalisierende Form zum Ausdruck zu bringen.
Orr wurde 1985 in Veszprém, einer Stadt auf dem ungarischen Land mit vielfältiger kultureller Geschichte, als Sohn einer Künstlerfamilie geboren. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen in ganz Ungarn und an den Art Fairs in Peking, Monaco und Budapest gezeigt. Desweiteren sind seine Arbeiten in verschiedenen Privatsammlungen in Ungarn, Deutschland, Finnland, Indien, den Vereinigten Staaten von Amerika und Großbritannien zu finden.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Sándor Rácmolnár

SÁNDOR RÁCMOLNÁR
1960, Miskolc (H)

Rácmolnár Sándor schloss 1987 sein Studium der Grafik an der Akademie der Schönen Künste in Ungarn ab. Als einzigartige Stimme in der ungarischen zeitgenössischen Kunstszene beschäftigt er sich seit den frühen 1980er Jahren mit der ironisch-kritischen Manipulation von visuellen Klischees. Seine Werke zeichnen sich durch einen unverwechselbaren Ton aus, die auf Themen und Objekten der Populär- und Volkskultur aufbauen.
Als Formensprache nutzt er Graffiti, Werbung und Filmplakate, zeigt comicartige Geschichten und interpretiert Texte und Motive aus ihrem ursprünglichen Kontext neu.
Er interessiert sich für die Probleme, die sich aus der Natur und der Komplexität des Mediums ergeben. Seine Kunst ist durch die Verwendung unterschiedlicher Trägermaterialien gekennzeichnet. Sein Repertoire umfasst Leinwand, Holztafeln, Kunststofffolien und bestickte Textilien als Medien. In seinen emblematisch prägnanten, figurativen und dekorativen Werken reagiert Rácmolnár auf die Ereignisse seiner Zeit, auf soziale Ungerechtigkeiten und Fragen des Menschen und seiner Umwelt.

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Kategorie: Gegenwartskunst

János Szirtes

János Szirtes ist ein außerordentlich vielseitiger und einflussreicher Künstler der ungarischen Kunstszene. Als bildender Künstler ist er in erster Linie ein abstrakter Maler und Performer. Seine Tätigkeit im Bereich von Installationen, Filmen und Videos ist ebenfalls sehr bemerkenswert. Seine Malkunst reicht von der organisch-surrealistischen Bearbeitung natürlicher Motive, vom Abbau der Organismen der kristallartigen Formen sowie der Schicht für Schicht aufgebrachten formalistischen Kompositionen. Diese erzeugen durch Überlagerung von verschiedenen Farbschichten ein besonderes Raumerlebnis.
Als Anerkennung seiner künstlerischen Verdienste erhielt er 1990 den Munkácsy-Preis (einer der wichtigsten Preise für bildende Kunst in Ungarn). 2009 wurde er mit dem Verdienstkreuz des ungarischen Verdienstordens ausgezeichnet. Seine Werke sind in bedeutenden Sammlungen, unter anderem in der Sammlung des Museum Ludwig in Aachen und Budapest, im Kunstmuseum Upplands in Schweden, im Museum der Bildenden Künste in Budapest, sowie in der Ungarischen Nationalgalerie und im Janus Pannonius Museum in Pécs (Fünfkirchen) zu finden.

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