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art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

galerie m beck

Am Schwedenhof 4, 66424 Homburg / Saar
Deutschland
Telefon +49 6848 701190, +49 1520 8647282
ger@comebeck.com

Ansprechpartner

Karin Angerer

Head of Art Fairs | Chefgaleristin Kunstmessen

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: One-Artist-Show

Peter Boehler - das leben fließt durch die zeit

Peter Boehler behandelt das, was er sieht. Er sieht aber „die Welt durch sein Temperament“.
Was ist seinen Arbeiten in der Hauptsache zu eigen?
Es ist es die Akzentuierung des Fragmentarischen, Ungefähren, nicht mehr ganz Vollständigen, indem er gesehene, bekannte und begriffene
Landschaft verwandelt in bisher nicht gesehene, unbekannte, schwer begreifbare Landschaft.
Eine in aller Farbpracht und Dynamik dennoch sehr meditative, weil wohl selbstbewusste, reife, als gewachsene, nicht im vegetabilen verhaftete
sinnliche Komponente in seiner Kunst, also gleichermaßen Lust am Gestalten wie Lust am Fühlen. Fragmente oder Spuren sind Hinterlassenschaften, die Aufschluss geben über Urheberschaft, Verhaltensweise, über Zeit und Ort und der Rekonstruktion von
Vergangenem dienen können. Peter Boehlers Bilder sind allesamt fragmentarisch, weil sie Schnittstellen sein sollen zwischen Vergangenheit und Zukunft, so entstehen sie ja auch, wenn man die Zeitachse im Entstehungsprozess mit bedenkt. Die Abbildungen „von
etwas“ - also von dem, was seelisch ist, nicht Gegenstand - verweisen uns darauf, dass sie einmal ganz angehörten, wie dass sie einmal wieder ganz angehören werden. Dazwischen sei Ruhe. Jede fertige Arbeit entsteht dabei aus (teils lange) zurückliegenden fertigen
Arbeiten, jede neue ist auch ein Steinbruch in der Zukunft.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Christina von Grote

In den Arbeiten entstehen Farbräume nach dem Prinzip der inneren Landschaft. Es sind Bruchstücke der Erinnerung, der Geheimnisse des Lebens geprägt durch urbane sowie der Natur entnommene Eindrücke. Es geht um Brüche und Kontraste, es ist Kunst, die Farbflächen zueinander
bringt, zurückhaltend und gedämpft, dann durch Akzente verbunden. Die Arbeiten thematisieren nicht was da ist, sondern laden den Betrachter ein,
sich auseinander zu setzen mit eigenen Sehweisen und Erinnerungswelten. Die Werke lehnen sich an Konkrete Kunst an, die in der geistigen
Auseinandersetzung ein harmonisches Mass in spirituellen Ordnungssystemen sucht.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Paul Hirsch

Wir leben in einer bewegten Zeit, die nach Veränderungen riecht. Mein Verständnis von Kunst und mein Anspruch an sie ist, zu neuen Perspektiven,
Fühl- und Denkweisen anzuregen. Einige meiner Skulpturen bestehen aus einer Vielzahl gleicher Grundelemente. Bei anderen sind die einzelnen
Elemente nicht fest miteinander verbunden, so dass die Skulpturen leicht beweglich sind und bei jedem Aufbau etwas anders aussehen. Auch sind wir mehr denn je in unserem Tun und Erfahren verwoben mit unserer direkten und weiteren Umgebung. Kontextbezogenheit ist mir daher sehr wichtig. Ich gebe teilweise meinen Skulpturen pro Ausstellung neue Titel, die sich dann
auf den jeweiligen Gesamtzusammenhang beziehen. Paul Hirsch

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Kategorie: Gegenwartskunst

Bernd Kalusche

Kunst ist etwas ganz Einfaches. Sie ist Leben Im Verlauf des Lebens - immer mit Kunst - quer durch die Republik.
Die Kunst war und ist allgegenwärtig.
... Bild-Linien sind Wege ins Innerste der Kunst: Hinwendung, Abbruch, Ruhe,
Aufruhr. Irritation auch ...

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Kategorie: Gegenwartskunst

Karl Alexander Herrmann

Bewegung bestimmt vordergründig die Fotografien von Karl Alexander Herrmann. Sie verändert gegenständliche Motive mal weniger, mal mehr,
manchmal bis hin zur gänzlichen Abstraktion. Dabei sind die Motive nur ungefähr gewählt, das mögliche Abbild überhaupt nicht geplant, meistens
nicht einmal im Kameradisplay überprüft. Der Akt des Fotografierens ist für Karl Alexander Herrmann nur mittelbar schöpferisch. So entstehen in kurzer Zeit sehr viele Bilder, die jedoch durch die Variablen der möglichen Bewegungen(Subjekt, Objekt oder beides) sowie verstärkt oft durch stetigen Ortswechsel, sehr unterschiedlich sein können. Die Selektion dieser Großserien ist die eigentliche kreative Arbeit. Die weitaus meisten Bilder werden dabei gelöscht. Diese Entscheidung trifft der Künstler innerhalb weniger Augenblicke, auch verwendet er keine Bildausschnitte. Ein Motiv muss sich unmittelbar als Ganzes mitteilen. Beschnitten wird ein Bild hinterher höchstens bis zu 20% und nur, wenn das sein muss. Auf diese intuitive Weise versucht Karl Alexander Herrmann eine Zwiesprache zwischen Werk und Betrachter zu ermöglichen, die sich auf einer emotionalen und unbewussten Ebene bewegt.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Konrad Schmitt Schrollbach

Konrad Schmitt Schrollbach ist eine der seltenen Entdeckungen, die man in einem Galeristenleben machen kann. Ich bin 2019 im Sommer über seine Arbeiten gestolpert, und wir haben ihn im Winter in einer Einzelausstellung gezeigt. Der Künstler ist 80 Jahre alt, hat in seinem Leben nicht wirklich am „Kunstmarkt“ teilgenommen, und doch haben seine konkret orientierten „FarbLamellenQuadrate“ Museumsqualität.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Barbara Niesen

wer den Wert eines Kunsterks daran messen mag, wie sehr es das Gemüt des Betrachters erhellt, wird von meinen Werken reich beschenkt. Mit einer seltenen Sensibilität für Farben, Flächen und Formen schaffe ich eine Welt, in der der Betrachter ganz unmittelbar fündig wird – ob dieser nun Freiheit sucht oder Struktur, wohltuende Harmonie oder inspiriende Spannung. Neben Ordnung und Struktur zeigt sich das pulsierende, aufregende Leben – und das in der Gleichzeitkeit und Fülle, die das Dasein erst vollständig und im schönsten Sinne vollkommen macht.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Manfred Walter

Wenn ich an einem Werk arbeite, versinke ich nach kurzer Zeit in der Malerei und es beginnt ein Prozess des reinen Fließens. Ab diesem
Moment bestimme ich nicht mehr bewusst, was ich malen möchte, sondern es geschieht einfach von selbst. Meine Inspirationen sind die Natur, alle meine persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen, sowie die Künstler Rene Magritte, Jackson Pollock, H.R. Giger und Andy Goldsworthy.
Da ich mich frei von meiner Kreativität und Inspiration leiten lasse, orientiere ich mich beim Malen nicht daran, womit andere Künstler
gerade Erfolg haben. Und ich weiß auch nicht, woran ich morgen oder nächste Woche arbeiten werde.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Dietmar Kempf

Das Hauptmerkmal meiner Objekte ist die serielle, teilweise sehr dichte Anordnung von transparenten bzw. farbigen Kunststoffteilen aus unserer Konsumwelt. So finden zum Beispiel Eislöffel, Trinkhalme oder Buchstabenperlen Verwendung, die in einem Holzkörper oder Objektkasten angeordnet werden. In der Serie „Lost Words“ verbergen sich in einer gitterartigen Anhäufung von Buchstaben eine Vielzahl von Begriffen, die einen kritischen Blick auf sensible Bereiche unserer Gesellschaft werfen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Dirk Richter

Die Linie im Raum - Dynamik, Rhythmus, Transparenz 

Mein Material ist das Holz, meine Formsprache konkret-konstruktiv. Die statischen Eigenschaften und wachstumsbedingten Eigenheiten des Holzes kommen der Formulierung meiner Formideen entgegen und beeinflussen diese maßgeblich. Es geht mir um die Beziehungen zwischen dem Innenraum der Skulptur und dem Außenraum. Die Volumen der Zwischenräume sind mir ebenso wichtig, wie die Volumen der Formteile selbst.
Am Beginn des Werkprozesses stehen Stamm - oder Astteile in ihrer organisch gewachsenen Form. Daraus werden meist klare geometrische Grundformen herausgeschnitten, deren Volumen dann durch zahlreiche Einschnitte und Durchstiche geöffnet werden. Ein Sägeschnitt ist für mich eine Linie im Raum, die das Volumen grafisch gliedert.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Oliver Kelm

"So wie im Stein die Skulptur bereits verborgen ist, glaube ich, dass auch das Bild sich im Malgrund versteckt."
 

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Über uns

Galerie-Information

Wir sind keine Programmgalerie, also nicht auf eine Stilrichtung fixiert, und
zeigen Ausstellungen, die alle Bereiche der zeitgenössischen Bildenden Kunst
abbilden. Auch wenn dies zur Folge hat, dass eine solchermaßen sich nicht
festlegende Galerie für viele an Kunst Interessierte eine offensichtlich
irritierende Unschärfe besitzt, waren und sind wir aber der Meinung, dass
sich darin eher unsere Offenheit für Neues manifestiert, und - was uns weit
wichtiger ist - dass wir weniger der Gefahr der Eindimensionalität (vulgo:
„Fachidiotie", Definition: „strukturell bedingte Verdummung trotz Maß an
Intelligenz") unterliegen. Warum so unhöflich deutlich?
Noch kein Stil in der Kunst hat wirklich eine Generation überlebt, ohne sich
selbst dabei zu überleben. Kunst ist ein Regelsystem, dessen Grundsatz der
Regelverstoß ist. Keine gute Voraussetzung, an Sichtweisen zu kleben.
Allerdings haben wir eine spezielle Vorliebe für Künstlerinnen und Künstler,
die sich ein eigenes, gedankliches, also rational vermittelbares System
erarbeitet haben, auf deren Grundlage ihre Arbeiten entstehen.
Seit 1967 zeigte die galerie m beck mehr als 1.100 Ausstellungen.

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1967