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art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

GALERIE SCHIMMING

Jungfrauenthal 4, 20149 Hamburg
Deutschland

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  •   Halle 1 / H1/B21

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Kategorien

  • 02  Kunst nach 1945

Kunst nach 1945

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst

Alex Katz

Alex Katz zählt unumstritten zu den bedeutendsten Künstlern unserer Zeit. Zahlreiche renommierte Sammlungen darunter das MoMA in New York, Museum Brandhorst in München und der Tate Britain in London sind seine Kunstwerke vertreten. In diesem Sommer / Herbst stehen große Retrospektiven im Guggenheim New York und im Thyssen Bornemiza Madrid an.

Durch konsequente Abstraktion und dennoch präzise Erfassung von Stimmung und Gestik seiner Motive erreicht er schon zu frühen Schaffenszeiten seine ganz eigene Bildsprache im Bereich der gegenständlichen Malerei. Nicht zuletzt seine klare und unmittelbare Dokumentation des Zeitgeistes macht ihn zu einem maßgeblichen Wegbereiter der Pop Art.

Perspektive und Räumlichkeit spielen für die Malerei von Alex Katz kaum eine Rolle, vielmehr gewinnen seine Werke durch die ästhetische Gestaltung der Oberfläche an intensivem Ausdruck. Eine Malerei, die in ihrer einzigartigen, linearen Pinselführung und flächiger Farbigkeit sowie durch eine grundlegende Reduktion auf die wesentlichen Motivmerkmale, eine beeindruckende Lebendigkeit erreicht. Im Oeuvre von Katz finden sich vorwiegend Landschaften aus seiner Umgebung und Porträts für die er häufig Personen aus seinem engsten persönlichen Umfeld zum Gegenstand seiner Malerei macht. Dabei scheinen seine Motive mitunter durch die Art der Darstellung im Anschnitt und der Wiederholung oft der Werbung oder der Kinowelt entlehnt zu sein.

Im druckgrafischen Werk des Künstlers finden diese Merkmale seiner Bildsprache in ganz besonderer Form ihren Höhepunkt.Vielfach auf Basis eines vorhandenen Gemäldes entsteht die Bildidee für einen Siebdruck, eine Lithographie, einen Holzschnitt oder eine Aquatinta. Durch die gesteigerte Reduktion auf eine Perspektive sowie die Konzentration von Licht, Form und Farbe auf den Kerncharakter des Motivs, erreicht Alex Katz mit seinen druckgrafischen Arbeiten die absolute Ausgestaltung der ursprünglichen Bildidee. Diese gesteigerte formale, technische aber besonders auch inhaltliche Präzision verleiht seinem druckgrafischen Werk eine kunsthistorische Bedeutung, die trotz der langen Tradition des Mediums, bei kaum einem anderen Künstler in dieser geballten Kraft zu finden ist.

Der 1927 in New York geborene und mehrfach ausgezeichnete Künstler, studierte an einer renommierten New Yorker Kunstakademie, der Cooper Union Art School sowie der Skowhegan School of Painting and Sculpture in Maine, Malerei. Seiner Heimat fest verwurzelt, lebt und arbeitet Alex Katz nach wie vor an der amerikanischen Ostküste.
 

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Kategorie: Gegenwartskunst

Simon Nelke

Der Maler Simon Nelke interessiert sich für Verborgenes, für Verlorengegangenes und Wiedergefundenes. Das, was darunter liegt, Schicht für Schicht zu Tage fördern, ans Licht bringen. Die Schatten des Sichtbaren in den Vordergrund stellen und das Verborgene zum Motiv machen. Diese Form des Kunstschaffens ist es, welche Simon Nelke antreibt.

Seit dem Beginn seines Studiums befasst sich Nelke in auffälliger Beharrlichkeit mit menschlichen Figuren. Er macht sie zu mystischen Protagonisten in seinen Arbeiten, die dem Prinzip des Setzens und Löschens gehorchen. Übereinanderschichten und partielles Abreißen der Ölfarbe bilden die Grundlage seiner speziellen Technik, wodurch frühere Schichten des Bildes wieder zum Vorschein kommen. Nelkes Palette ist im Spektralen umfangreich, seine Farbwahl unverkennbar. Er erzeugt häufig einen exotischen oder sanften Bildklang durch Verwendung abgetönter Violett-, Blau-, Grün- und Rosatöne, welche die oft magische Bildwirkung unterstützen.

In allen Arbeiten Nelkes manifestiert sich ein schöpferisches Selbstbewusstsein, das sich über zeichenhafte Setzungen artikuliert. Verträumte wie auch manchmal rätselhafte Motive des Abend- und Morgenlandes oder aus der Welt nativer Völker zeugen von der Dimension des Verborgenen, die eine tragende Rolle im Œuvre des jungen Künstlers spielt.

1982 geboren in Hamburg
2011 Abschluss als Meisterschüler von Wolfgang Genoux an der Freien Kunstschule Hamburg

lebt und arbeitet in Hamburg

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Kategorie: Gegenwartskunst

Yvette Kießling

Yvette Kießling ist Malerin. In den letzten zehn Jahren hat sie sich auch intensiv mit den gestalterischen Möglichkeiten der grafischen Künste beschäftigt. Aus diesem parallelen Arbeiten und dem Eintauchen von einem ins andere Medium haben sich bemerkenswerte Wechselwirkungen ergeben, die in den letzten Jahren, insbesondere anhand ihrer Bildfolgen von Flussläufen sichtbar geworden sind. 

Charakteristisch ist für Kießlings Schaffen, dass sie mit ihrer Kunst in einer Bildtradition steht, die sich zwischen 1850 und 1900 entwickelt hat. Um 1900 wurden in den grafischen Künsten die Schnitt-, Kratz- und Ätztechniken von den Künstlern mit großem Erfolg wiederentdeckt, unter anderem im Expressionismus. Sie leiteten eine vertiefte künstlerische Beziehung mit der Natur ein, die zuvor die Impressionisten mit ihrer Pleinairmalerei entdeckt hatten. Wassily Kandinsky hob besonders die Farblithografie mit ihrem spontanen Duktus und Farbenreichtum gegenüber dem Linol- oder Holzschnitt als Technik hervor, die der pastosen Malerei und zugleich der direkten Zeichnung am nächsten steht. Gleichzeitig ist die Künstlerin in der Gegenwart verwurzelt, wenn sie etwa die nachmoderne Konstruiertheit ihrer Bildideen herausstellt. Ein gutes Beispiel ist ihr aktueller (Amani-Zyklus), in dem sie eine neue Bildsprache findet, um unmittelbares Naturerlebnis mit kalkulierten Bildverfahren zu verbinden.

Yvette Kießling drängt es immer wieder dazu, vor und in der Natur zu malen. Dazu begibt sie sich mitten in ihre Sujets. Während sie ein Thema oder Motiv verfolgt, bleibt sie in ihren künstlerischen Ausführungen keinem System oder Plan unterworfen. Die Umgebung gibt den Rhythmus vor. Als Betrachter hat man den Eindruck, dass sie während des Malprozesses die Dynamik wechselt: Pinselstriche gehen mal wie grobe Peitschenhiebe durchs Bild, die auf halbem Weg stehen bleiben. Dann sind es genau gesetzte, federartige und strahlenförmige Linienbündel, die Blatt, Pflanze oder Baum definieren. Ihr offenes System malerischer Strukturen geht dem nach, was vor ihr ist: etwas, das sich zunächst als ungeordnete Gemengelage von dunkler, schwerer Erde und grüner, sich im Wind und Licht wiegender schillernder Pflanzen und Bäume unter kaum sichtbarem Himmel zeigt. Gleich einer Entdeckerin sucht die Malerin bildlich eine Bahn durch quer liegende Pflanzen, aufragende Äste und Wurzeln zu ziehen und baut eine Spannung zwischen dem Dickicht der tropischen Natur und den hellen Schneisen auf, die lange Lichtstrahlen ins Halbdunkel schneiden. (Viola Weigel)

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Kategorie: Gegenwartskunst

Hunt Slonem

HUNT SLONEM

Der New Yorker Künstler Hunt Slonem hat mit seinen Bunnies, Butterflys und exotic Birds inzwischen die ganze Welt erobert und ist mit seinem Gesamtwerk fester Bestandteil internationaler privater sowie musealer Sammlungen. Die sowohl groß- als auch kleinformatigen exotischen Werke beeindrucken durch ihre farbgewaltigen, expressiven Motive aus Flora und Fauna, die an Künstler wie Ernst Ludwig Kirchner oder Emil Nolde erinnern.

Die serielle Reihung der Motive greift Aspekte der Pop Art auf, während durch die haptische Oberflächenstruktur Bewegung und Lichtakzente in den strukturierten Bildaufbau fließen. Verschiedene Vogelarten, Schmetterlinge und Blüten bilden das immer wiederkehrende Hauptmotiv seiner Bilder, die zugleich als Sinnbilder einer Spiritualität gesehen werden können, die schon im Frühwerk des 1951 in Maine (USA) geborenen Künstlers zu finden sind.

Über fünfzig Museen weltweit beherbergen inzwischen seine Werke in ihren Sammlungen, wie zum Beispiel das Guggenheim Museum und das New Museum of Contemporary Art in New York. Zudem ist er in unzähligen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Donald Sultan


Donald Sultan (*1951), der Kunst an der University of North Carolina studierte,
reduziert seine Bildgegenstände, oft Früchte und Blumen, auf ihre bloßen Umrisse und konturiert diese scharf. Seine Vorliebe gilt den Druckgrafiken und Skulpturen.

Er interpretiert das klassische Stilleben neu und erschafft beeindruckende Arbeiten, die mit ihrem Abstraktionsgrad und der imposanten Größe starke Kontraste zwischen dem leuchtenden Motiv und dem Hintergrund schaffen. Die Intimität der Stilllebenmalerei wird in wuchtige Plastizität transformiert und erzeugt in neuer Erscheinung und durch gesättigte Hintergründe eine sogartige Bildwirkung.

In der Manier der Pop Art, grossflächig und mit klar umrissenen Konturen, wirken die Bildgegenstände durch die Stilisierung emblemhaft. Den rohen Bildgrund beschreibt Sultan als „something brutal and beginning“, anschließend kombiniert er kunstfremde Materialien und Verfahren mit stilistischen und ikonografischen Strategien der Pop Art. Blumen werden zum Beispiel aus der Tradition des Stilllebens herausgelöst und in flächiger Reduktion und starken Kontrasten auf großen, quadratischen Tafeln inszeniert. Sultan bewegt sich auf der Grenze des Abstrakten und Alltäglichen und kombiniert geometrische sowie organische Formen, wobei die Bildsprache zugleich monumental wie fragil wirkt.

Donald Sutan war Teil der „New Image“ Bewegung in den späten 1970ern in seiner Wahlheimat New York, wo er bis heute lebt und arbeitet.

Seine Werke sind in vielen internationalen Museen und Sammlungen vertreten, darunter das Metropolitan Museum of Art und das Museum of Modern Art in New York, das Museum of Contemporary Art in Tokio und die Londoner Tate Modern.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Christian Voigt

Der gebürtige Münchner lebt und arbeitet in Hamburg und Südfrankreich. Sein aktuelles Studio befindet sich in Hamburg.

Christian Voigt arbeitet mit digitalen und analogen Großformatkameras. Er experimentiert mit neuen Kameratechniken und nutzt das digitale Medium optimal aus. In der Museumsausgabe sind seine großformatigen Bilder bis zu acht Meter breit. Seine streng limitierten Auflagen gibt es aber auch in Größen, die Kunden und Sammler an bescheideneren Wänden hängen können.

Christian Voigt hat eine Sprache entwickelt, die neue Geschichten erzählen kann. Er arbeitet ständig daran, seine Bildsprache zu verfeinern, die Geschichten, die er erzählen möchte, die Gefühle, die er vermittelt. Dies ist in seinen Bildern sichtbar; Landschafts- und Architekturaufnahmen gilt sein Hauptinteresse, aber auch Porträts und Akte gehören zu seinem Portfolio. Die Reisen, die mit seinen Projekten verbunden sind, erfordern die Fähigkeit, sich mit Menschen, ihrern Geschichten und ihrer Religion auseinanderzusetzen.

"Meine Bilder werden mit der Kamera erstellt, nicht mit dem Computer", sagt er und verweist auf die komplizierte Technologie und Verarbeitung, die in seinen Kreationen steckt. "Aber ohne die Computertechnologie von heute könnten die Bilder nicht in ihre endgültige Form gebracht werden."

Einzelausstellungen und Kunstmessen fanden in Basel, Hamburg, New York, Los Angeles, London, Saint Tropez, Amsterdam und Madrid statt

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Über uns

Galerie-Information

Gegründet im Jahr 2003 verschreibt sich die Galerie Schimming der modernen Gegenwartskunst und pflegt einen engen Kontakt zu aufstrebenden sowie etablierten deutschen und internationalen Künstlern. Neben regelmäßigen Ausstellungen bereits etablierter Künstler, öffnet die Galerie ein bis zwei Mal im Jahr ihre Räume für vielversprechende junge Talente. Durch diese "Young Art" Ausstellungen wurden bereits mehrere junge Künstler erfolgreich auf den Weg gebracht.

Schwerpunkt des Galerieprogramms bilden unterschiedliche Positionen im Bereich der zeitgenössischen Malerei von der Neuen Leipziger Schule bis hin zur Pop Art. Die Galerie berät beim Ankauf von Kunstwerken sowie beim Aufbau von Sammlungen.

Neben der Galerie bieten wir mit unserem Kunstclub Hamburg allen interessierten Kunstsammlern und Kunstfreunden durch vielfältige Events abwechslungsreiche Einblicke in die Kunstszene.

Seit ihrer Gründung ist die Galerie Schimming stets gemeinnützig engagiert. Mit unserem Projekt "15 Quadrat Kunst macht Schule" versuchen wir, den Kunstunterricht an Hamburger Schulen zu bereichern um die kreative und künstlerische Entwicklung von Jugendlichen zu fördern.

Wir betreiben einen Standort in Hamburg und in Kampen/ Sylt.

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

2003