Menu
art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

Alessandro Casciaro

Kapuzinergasse 26/a, 39100 Bozen
Italien
Telefon (+39) 0471 975461, (+39) 328 212 4435
Fax (+39) 0471 975461
info@alessandrocasciaro.com

Standort

  •   dm-arena / H4/F21

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst

Lois Anvidalfarei

Der Künstler belebt die Bronze, das scheinbar Unförmige folgt keiner klassischen Proportionslehre, sondern nimmt Modell am realen Körper, oft auch am eigenen Leib. Die Arbeit ist für ihn unausweichlich eine Auseinandersetzung mit sich selbst, seinen Gemütszuständen, seiner Seelenverfassung, seinen Emotionen. „Immer geht alles von mir aus, von meinen Gedanken, von meinen Händen“, betont Anvidalfarei. „Die Frage ist, wie tief, wie ernst, wie klar ich mit diesem Arbeiten zu leben imstande bin und ob es mir gelingt, durch diesen Prozess in eine universale Dimension zu kommen, die dann nicht nur mich als Individuum, sondern mehr Menschen, die ganze Menschheit betrifft.“ Es sind meist massige Figuren, Männer wie auch Frauen, die nicht den Schönheitsidealen und Vorstellungen des Zeitgeistes zu entsprechen scheinen und doch um so vieler näher an der Wirklichkeit sind als die Models und Society-Stars, die uns ständig von Hochglanzmagazinen, Internetforen oder Filmen entgegen lächeln. Die Bronzeskulpturen sind nicht abstrakt, nicht konzeptionell, auch nicht völlig innovativ, was das Medium und seine Umsetzung, seine Themen betrifft, und doch sind die Arbeiten in ihrer authentischen Wahrhaftigkeit und intensiven Lebendigkeit zeitgemäß und gegenwärtig. Anvidalfareis Menschen leben in unserer Welt und gleichzeitig in ihrer ganz eigenen, sie interessieren sich nicht für uns Betrachter/innen und doch können wir nicht davon ablassen, sie anzusehen, uns mit ihnen auseinander zu setzen.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst

Robert Pan

Schon seit Jahren bedient sich Robert Pan des Werkstoffes Harz. Er hat sich damit so intensiv auseinandergesetzt und damit herumexperimentiert, dass er zweifelsohne eine technische Perfektion mit der Materie erreicht hat wie kein anderer. War das Harz in seinen ersten Bildern nur Stilmittel,
ist Harz in seinen neuen Bild-Objekten Träger der Botschaft, des Inhaltes. Ihre Ausdrucksform finden die Arbeiten von Pan im Licht, in der Transparenz, aber vor allem in der Farbe. Pans Werke entstehen in einem langwierigen Prozess der Addition. Die Bilder werden in Harzschichten gegossen, wobei verschiedene Farbpigmente eingearbeitet werden, die dann in mühevoller Kleinarbeit zu einem chromatischen Ganzen verschmelzen. Waren seine früheren Arbeiten noch von einer evidenten religiösen Symbolik und einem Hang zum prunkvollen Mystizismus geprägt, so ist jetzt vor allem die Farbe das Element, das in den Bildern von Pan starke Emotionen auslöst. Farbe und Licht gehen eine enge Beziehung zueinander ein und lösen im Betrachter unterschiedliche Empfindungen aus. Aus den immer neuen Farbeschichten ergibt sich ein leuchtendes Ganzes, Bilder von enormer Intensität. Es sind Bilder, die sehr ins Auge gehen, optische Feuerwerke. Diese Werke treten schwerelos in farbtrunkene Bilderwelten, auf die Imagination der Farbe, der farbräumlichen Tiefe. Pans Bilder entwerfen eine elementare und wesentliche Welt von Licht, seinem Raum, seiner Zeit, ihrer Undurchdringlichkeit und Offenheit. Das Licht ist die Grundmetapher seiner Kunst. Farbe wird so in das Harz gegossen und damit ins Bild gesetzt, dass daraus ein Bild der Farbe wird. So entstehen seine Traumbilder mit abstrakten Formen oder auch surreale Landschaften: Die Magie des Unbekannten.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst

Kinki Texas

Holger Meier, alias Kinki Texas, ist in erster Linie ein Maler, der einen unglaublichen Instinkt für die Linienführung und Farbe besitzt. Er ist ein schneller arbeitender, geradezu ungestümer Künstler, der völlig instinktiv handelt, wenn er Gewichtungen und Akzente auf der Leinwand oder auf dem Papier setzt. Aber genau aus diesem Grund besitzen seine Werke eine besondere, ursprüngliche Schönheit. Die Übersteigerung ist sicherlich eine Charaktereigenschaft der Kunst von Kinki Texas, der dazu neigt, einige ästhetische Intuitionen auf den Punkt zu bringen, indem er visuelle Extremerfahrungen sucht, in denen Furcht einflössende Epiphanien und monströse psychische Zwitterwesen Gestalt annehmen. Das, was der Bremer Künstler selbst den „Kinki Texas Space“ genannt hat, ist die Projektion einer Vorstellungswelt, in denen sich gegensätzliche Impulse und Instinkte gegenseitig hochschaukeln, ein Experimentierfeld für unvorstellbare geistige Auswüchse, ein Laboratorium für dreiste Versuche, aber auch die Bühne, auf der Schiessereien und Duelle bis zum letzten Blutstropfen, grausame Folter und sadistische Machtspiele zur Aufführung kommen. Kinki Texas stellt oft eine blutige Welt dar, in der konflikte reagieren, die aber nichtsdestotrotz extrem lebendig ist und dabei nicht frei von humoristischen oder ironischen Elementen ist. Gewalt, Sex, Liebe, Tod, Betrug, Ruhm, Aufstieg und Fall, das sind die Grundzutaten für eine Geschichte, die würdig ist erzählt zu werden. Man darf dabei nicht vergessen, dass in dem von Kinki Texas beschriebenen Universum die Realität oft umgestürzt ist, die Regeln auf den Kopf gestellt werden, sogar absichtlich ignoriert werden, misshandelt und verletzt werden. Alles zu dem Zweck, die Primärenenergie der visuellen Wahrnehmung freizusetzen, um so das wilde Herz des Pop mit der Malerei zum Schwingen zu bringen in seiner Wahrhaftigkeit, in seiner Widerspenstigkeit und in seiner Nicht-Konformität.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst

Sissa Micheli

Sissa Micheli liebt in der Fotografie das Spiel mit Präsenz und Absenz, mit Stofflichkeit und Sinnlichkeit, die Lust am Extravaganten und Surrealen, am Rätselhaften und Humorvollen. Dabei verweist die zu sehende Bildoberfläche oft auf etwas Anderes, dahinter Liegendes, auf eine verborgene Geschichte, die nur erahnt, auf ein Rätsel, das nur bedingt gelüftet werden kann. Neugierig nähert sie sich ihren Untersuchungsfeldern und
erschafft einen sinnlichen wie hintergründigen Kosmos, der sich zwischen Realität und Fiktion, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bewegt.
Überhaupt ist die Inszenierung ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit Michelis, das bewegte, dynamische Bild ein ständiger Begleiter. Mit fliegenden Kleidungsstücken erschafft sie faszinierende temporäre Skulpturen, die in einem sinnlich dynamischen Spiel das Flüchtige und Vergängliche feiern. In neuen Arbeiten lässt sich Micheli von der ins Unendliche gehenden Falte inspirieren, wie sie der französische Philosoph Gilles Deleuze in seinem Buch „Die Falte: Leibniz und der Barock“ (1988) beschreibt. Deleuze entdeckt bei Leibniz die Wendungen vom „Falten“ und „Ein- und Auswickeln“ und rekonstruiert darüber eine barocke Metaphysik: mit Verweis auf dessen Monadologie (die Lehre der einfachen Substanzen bzw. letzten Elemente der Wirklichkeit) wird die menschliche Seele als Monade vorgestellt, als eine in sich geschlossene Einheit, die auf zwei Ebenen mit Falten gefüllt ist: den „Faltungen der Materie“ und den „Faltungen der Seele“, die abgegrenzt und doch miteinander verwoben sind. Die vermeintlich äußere Welt wird immer nur als innere Vorstellung aktualisiert; die Gesamtheit der Vorstellungen kleiden diese von innen
aus, sie sind darin wie gefaltet ausgebreitet...Gleichzeitig versinnbildlichen Michelis Arbeiten auch das Grundcharakteristikum der Fotografie, einen
Augenblick festzuhalten und visuell einzufrieren, der für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar ist, und ihm Bedeutung zu verleihen. Die vor Gesicht und Körper einer Frauengestalt inszenierten Textilen spielen mit dem Gegensatz von Verschleierung und Enthüllung, von Schutz und Schutzlosigkeit und zeigen einen in die Welt geworfenen, verletzlichen Menschen. Micheli begann mit dieser Bilderserie noch vor der Pandemie.
Sie sind aktueller denn je.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst

Arnold Mario Dall'O

"Dall’O zeigt, dass die Kunst im 21. Jahrhundert den Stab von der Philosophie übernommen hat, und setzt eine richtiggehende Strategie um, die Theorie und Praxis vereint. Seine Malerei entzieht sich den Fachkategorien, um sich auf die Ebene des Diskurses zu begeben, und vor allem wandelt er sie zu einem Instrument zur konzeptionellen Ausarbeitung um. Er entzieht sie also der Vorherrschaft des weit verbreiteten Bildes, um sie untrennbar mit der konzeptionelle Intention zu verbinden, seine Kunst verzichtet auf ein präzises Zentrum zugunsten eines gewundenen Verlaufs mit vielen syntaktischen und mnemonischen Ablenkungen, wobei er stets die Ausdrucksform an die Spitze des kreativen Prozesses setzt. Dem vom Künstler strukturierten Malprozess wohnt untrennbar eine metalinguistische Reflexion inne, sie sich im kreativen Prozess entfaltet und sich dabei über den Sinn der Malerei und die Rolle des Künstlers in der heutigen Gesellschaft befragt. Auf diese Weise verwandelt der Künstler seinen festen ethischen Grundsatz – ein existentieller und gestaltungsbezogener Grundsatz – in ein wohlorganisiertes ästhetische Paradigma. In Einklang mit der theoretischen und ästhetischen Suche derjenigen, die die Erinnerung als strukturierendes Identitätsmerkmal des Individuums verteidigen (darunter der Historiker Hobsbawn mit seinem Schrei „protest against forgetting“), leistet A. M. Dall’O eine ethische Arbeit, deren Ziel es ist, die Erinnerung und vor allem die überzeugende Prägnanz eines jeden Bildes gegen die allgegenwärtige Invasion der sinnentleerten Medienikonen, die täglich unsere Sinne erreichen, zu verteidigen. Indem er „reine“ Bilder aus der Medienflut entnimmt, die wegen der Reizübersättigung der Vergessenheit anheimfallen, lässt er die Objektivität der Fotografie mit der Subjektivität der Malerei in Dialog treten, die Erkennbarkeit der visuellen und identitären, historischen und chronikalischen Codes (Kleider, Haltungen, Physiognomik) mit der Tiefe der Zeit mise en abyme. Die Fotografie, „falsch auf der Ebene der Wahrnehmung, wahr auf der Ebene der Zeit“, wie Barthes sagte, wird wegen ihrer Proustschen Dimension des Empfindens mittels Affekten und Gefühlen als Katalysator und Palimpsest verwendet."

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst

Hubert Kostner

Die Arbeiten, die Hubert Kostners Konzept führen durch eine kritische, aber nie moralisierende Auseinandersetzung mit unserer Lebensrealität mit der bildhauerischen Strategie der „Verformung“ konsequent weiter. Dazu entnimmt er oft kunstfremde Materialien und Dinge des täglichen Konsums aus seinem kulturellen Umfeld. Das kann dann ein Skibelag, ein Kletterseil genauso sein wie ein gefundener Holzstock. Der Unterscheidung und dem Konfliktpotenzial von „natürlich“ und „künstlich“, zwischen dem, was ohne menschliches Zutun da ist und dem, was der Mensch geschaffen hat, widmet sich die aktuelle Serie Hubert Kostners. Hubert Kostner arbeitet mit alltäglichen Materialien gegenüber: dem „natürlichen“ Bienenwachs das „künstliche“ Plastik von Getränkeflaschen. Im Kunstkontext werden diese zu „Wachsbildern“ und „Plastikskulpturen“.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst

Salvatore Mammoliti

Salvatore Mammolitis Darstellungen von reifen Früchten sowie Insekten gehören in die Tradition einer technisch bravourösen, ja virtuosen, hyperrealistischen Stilllebenmalerei, die in Italien bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Auf verblüffende Weise hat diese Malerei der Naturwirklichkeit in den Früchtearrangements, symbolisch übersteigerten Manifestationen der Vergänglichkeit und des sinnlichen Genusses zu den Reflexionen der heutigen Zeitgenossen geführt, bei denen das Natürliche zum überall und zu Jederzeit erhältlichen Konsumgegenstand degeneriert ist, das Seltene und Exotische zum täglich Verfügbaren wurde und in der Kunst eine neue Bedeutung erlangt hat. Ich denke dabei an die ironische Ikonographie der Popkünstler von Oldenburg bis Warhol aber auch die französischen und amerikanischen Hyperrealisten. Mammolitis Stillleben veranschaulichen auch durch die Isolierung der Objekte in den weißen Bildräumen die vielfältigen Beziehungen von Natur und Kultur. Seine Früchte, die er gruppiert, teilt und öffnet, definieren sich nicht nur stofflich, sondern auch symbolisch. Als kunstvolle Reproduktion der bereits kultivierten Natur offerieren diese Stillleben eine Metaebene der kulturell überformten und interpretierten Natur. In ihnen dokumentiert sich die Beziehung von Kunst und Leben, von ästhetischem Schein und Gebrauchswert, von Fiktion und Realität, von Sinn und Sinnlichkeit. Auf den ersten Blick glauben wir, es handelte sich hier um die in Italien so beliebten Früchtedarstellungen, doch auf den zweiten Blick lernen wir Mammoliti als einen Zirkusdirektor besonderer Art kennen, der nicht mit wilden Tieren, sondern mit Früchten und Schmetterlingen eine Art zirzensisches Theater vorführt. Im Leerraum des Bildes ordnet er die Früchte zu akrobatisch anmutenden Gleichgewichtsübungen, spielt mit Schmetterlingen und Raupen, kombiniert in einer Art Monstranz einen Radicchiokopf mit einer Erdbeere im Inneren oder legt eine halbierte Birne so flach, dass sie wie der Akt einer liegenden Frau aussieht. Vor ihm haben bereits viele Maler den sinnlichen Charakter von Früchten entdeckt und haben dabei Metaphern für Körperteile mit sexuellen Konnotationen gefunden. Wir kennen die Analogie von Banane und Phallus aber auch die Bedeutungsspiele mit geöffneten Früchten und weiblichen Geschlechtsorganen. Mammoliti ist in diesem Sinne ein Surrealist, der mit seinem Inventar, der Welt der Früchte als ein Meister der hyperrealistischen Malerei verblüffende Bedeutungsspiele vorführt.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst

Antonello Viola

In seinen Werken, seien es Gemälde, Zeichnungen oder Glasmalereien, erzeugt Antonello Viola einen farblichen Rahmen, in dem die Malerei zum Ort für die Besinnung wird, für die Suche nach dem Absoluten, und zwar durch Zusammenballung, Schichtung, Ablagerung. Indem er Farblasierungen übereinander legt und dann entfernt, abkratzt, löscht, verwandelt der Künstler das Unsichtbare in Sichtbares. In die ruhige Oberfläche des Werkes bricht das Chaos ein und legt sich wie ein Zischen, wobei es die reiche und bebende Tiefe offenbart, deren Ergebnis die malerische Materie ist. In der Schichtung ist die Erinnerung der im künstlerischen Prozess geistig verarbeiteten Seherfahrungen eingelagert, und sie wird durch die Farbschichten sublimiert. In der leicht plastischen Dichte seiner Werke bringt Viola eine neue Beziehung mit dem Raum ins Spiel, einen neuen Dialog zwischen der inneren Dimension des Werkes und seinem Umfeld, in dem der Künstler nicht instinktiv oder empirisch vorgeht, sondern er geht von einem genauen Projekt aus. Durch die Begrenzung eines Raumes, der die schwierige Aufgabe hat, die Farbe in der „Umzäunung“ zurückzuhalten, die von den unermüdlichen Schwingungen der Malerei durchdrungen und andauernd erschüttert wird, etabliert Viola eine neue Beziehung mit der modernen Tradition des Monochromen, bei der die Reduzierung der Bildelemente einer „konstruktiven“ Sicht der Welt und der Wahrnehmung entspricht, die in der Farbe die Kraft für ihre Wiedergeburt findet. Seine letzten Arbeiten sind durch die Verwendung unterschiedlicher Materialien gekennzeichnet: japanisches Papier, Glas, Blattgold und Ölpigmente; Einzel- und Mehrfachformate, die in sorgfältigen Kompositionen präsentiert werden.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst

Giovanni Castell

Der deutsche Künstler geht seit Jahren mit seiner Suche, durch welche er komplexe digitale Verarbeitungen von Fotografie und architektonische Elemente oder virtuelle Plätze zusammensetzt, weiter. Er will nicht die Realität wiederherstellen, wie es mit der Fotografie geschieht, vielmehr schafft er eine neue Realität, einen eigenen Ort oder eine Landschaft, mit einem offensichtlichen malerischen Ansatz. Wenn die vorgehenden Werke von starken objektiven und erzählerischen Elementen geprägt waren, ist sein neuer Zyklus fast beschaulich. Das Zitieren (eindeutig ist die Beziehung auf die Ikonografie und Färbung des amerikanischen Abstrakt-Expressionismus) wird wieder vom Künstler für die tiefe Verbindung, die zwischen dem Produkt der eigenen Imagination und der erlebten Realität und dem Erbe, das die klassischen Meister der Malerei uns gelassen haben, hervorgehoben. Es ist wie eine Art Verehrung und gleichzeitig eine Reaktualisierung seiner Arbeit. Inspiration und kreative Impulse schöpft Castell aus der Ruhe und Kontemplation. Das sei, so der Künstler, wie das Träumen, vieles ist in unserem Unterbewusstsein gespeichert und kommt dann, in der Stille, zum Vorschein. Die daraus entstehenden Bilder drücken weniger konkrete Ereignisse oder Geschichten aus, sondern mehr eine Grundstimmung, persönlich Empfundenes und Gefühltes, es geht aber wohl auch um allegorische Zeichen und kollektive Gedächtnisinhalte. Motive und Zeichen aus unterschiedlichen Räumen und Zeiten, bruchstückhafte Spuren der Vergangenheit, der Gegenwart und einer möglichen Zukunft werden zueinander in Beziehung gesetzt und bedingen eine Fülle von Interpretationen und Assoziationen.

Mehr Weniger

Über uns

Galerie-Information

Die Galerie Alessandro Casciaro ist eine internationale Kunstgalerie, die moderne sowie zeitgenössische Kunst von einigen der bedeutendsten italienischen und mitteleuropäischen Künstler ausstellt, welche sich durch die Qualität ihrer Werke wie auch der Einzigartigkeit ihrer Bildsprache auszeichnen. Parallel trug die Galerie zum Aufstieg junger Künstler bei, indem sie für jene wirbt und sie bei der Entwicklung ihres internationalen Profils unterstützt. Gegründet im Jahr 2015 von Alessandro Casciaro als Fortsetzung der Goethe Galerie, die im 1964 von Ennio Casciaro als erste Privatgalerie in Südtirol ins Leben gerufen wird, kann die Alessandro Casciaro Art Galerie heute zurückblicken auf mehr als fünfzig Jahre wichtige Ausstellungen, selbständig kuratierte Kataloge, zahlreiche Messeaufstellungen und immer neue Ideen und Ziele, um das Ausstellungsprogramm für neue Zusammenarbeiten mit Künstler sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene zu öffnen und den bereits eingeleiteten Dialog zwischen den verschiedenen Ausdrucksmitteln der zeitgenössischen Kunst zu vertiefen.

Mehr Weniger

Unternehmensdaten

Gründungsjahr

2015