Menu
art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

DIE GALERIE

Grüneburgweg 123, 60323 Frankfurt am Main
Deutschland
Telefon +49 69 9714710, +49 172 6662690
Fax +49 69 97 14 71 20
info@die-galerie.com

Ansprechpartner

Peter Femfert

Elke Mohr

Laura Colombini

Unser Angebot

Kategorien

  • 01  Klassische Moderne

Klassische Moderne

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: One-Artist-Show

Karl Otto Götz

Poet: das ist Karl Otto Götz (1914 2017 ) durch und durch: als Autor zahlreicher, sein Leben begleitender Gedichte, aber mehr noch als Maler, der es vermag, seine poetischen Reflexionen auf die Leinwand zu bannen. 1948 schließt sich Götz als ein ziges deutsches Mitglied der Gruppe CoBrA an verbal, wie auch visuell und beteiligt sich an deren wichtigsten Ausstellungen in Amsterdam und Lüttich.

Von surrealistischen Techniken ausgehend, münden seine experimentellen Ansätze Anfang der 1950er Jahre in das nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland aufkeimende Informel. Götz wird dessen Leitfigur und gilt bis heute als einer der wichtigsten Vertreter. Nach genauer Analyse und sorgsamer Vorarbeit bringt er in einem systematisierten Prozess mit Pinsel und Rakel in seiner eigenen, ganz neuen Technik die Farbe auf die Leinwand und vollzieht damit die Auflösung des klassischen Formprinzips. So entstehen ausdrucksstarke, gestische, zwischen Zufall und Methodik changierende Kompositionen.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst, One-Artist-Show

Johannes Heisig

Johannes Heisig (*1953) nimmt 1973 ein Studium der Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig auf. Parallel arbeitet er in der Werkstatt Bernhard Heisigs mit, bevor er 1977 sein Diplom erlangt und von 1978-1980 als Meisterschüler bei Gerhard Kettner an der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) tätig wird. Dieser künstlerischen Ausbildung folgt von 1979 bis 1980 ein Stipendium an der F+F Schule für experimentelle Gestaltung in Zürich. 1980 kehrt Heisig nach Dresden zurück und übernimmt eine Lehrtätigkeit an der HFBK. Hier erhält er später einen Lehrstuhl für Malerei und Graphik und wird schließlich von 1989 bis 1991 zum Rektor ernannt. 2003 folgt eine Professur an der Universität Dortmund. Seit 1980 werden Heisig regelmäßig Ausstellungen im In- und Ausland gewidmet; seine Werke befinden sich in zahlreichen namhaften Museen in Deutschland und Europa. Ab 2000 lebte und arbeitete er in Berlin bevor er 2015 nach Teetz in Brandenburg zog, wo er weiterhin freischaffend tätig ist.

Als Sohn aus der bekannten Künstlerfamilie Heisig war der Weg einer systemkonformen Künstlerkarriere naheliegend, der innere und äußere Bruch schließlich aber unumgänglich. Seit seinem Rückzug von allen öffentlichen Ämtern 1991 arbeitet Johannes Heisig als freier Künstler, in dessen Arbeiten sich inhaltliche Komplexität und meisterhafte Technik mit offener Freude am Experiment verbinden. Seine mit präzisem Blick gesammelten Beobachtungen vermittelt Heisig anhand einer expressiv-impressionistischen Bildsprache: Er schichtet Farben zu apokalyptischen Darstellungen chaotischen Großstadtlebens, zu eindrucksvollen Reflexionen zur deutsch-deutschen Geschichte ebenso wie zu Porträts, Landschaften und Stillleben. Auf diese Weise führt er das realistische Abbild aus dem Vertrauten heraus, verfremdet und transformiert es schließlich – häufig nach monatelangem Übermalen – in etwas für den Betrachter Unbekanntes und Einmaliges.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst, One-Artist-Show

Volker Stelzmann

Der in Dresden geborene Künstler Volker Stelzmann (*1940) zählt zu den bedeutendsten deutschen Maler der Gegenwart. Ehemaliger Dozent an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und seit 2006 emeritierter Professor an der Hochschule der Künste Berlin, widmet er sich heute ganz seiner Malerei.

Seine Gemälde, die auf faszinierende Weise an die alten Meister erinnern, zeichnen sich durch mehrfigurige Kompositionen aus, die aus einem angedeuteten, schemenhaften Hintergrund hervortreten. Das Antlitz und die Haltung der Figuren sind für den Betrachter besonders verwirrend: Frauen und Männer sind - schreitend, sich bückend oder inmitten ausladender Gesten - inmitten urbaner Szenarien und/oder manieristischer biblischer Szenen zu sehen. Straßenszenen, Karneval, Zirkus, Varietés und biblische Schauplätze, insbesondere die Passionsgeschichte, sind die Bühnen, auf denen die Figuren des Künstlers ihre allegorischen Rollen im theatrum mundi spielen.

In seinen bisweilen grotesk anmutenden Bildszenen erkundet Stelzmann mit der ihm eigenen, subtilen Ironie die gesellschaftliche Identität und die sie bevölkernden menschlichen Charaktere mit all ihren Verhaltensweisen. Abwesende Augen, die aus überzeichneten, puppenhaften und stimmlosen Gesichtern blicken, offenbaren verlassene Seelen der Gesellschaft, bieten eine faszinierende Manifestation von Stelzmanns gnadenlosem und zugleich humanem Menschenbild und regen den Betrachter zum philosophischen Nachdenken an.

Mehr Weniger

Kategorie: Klassische Moderne

Max Ackermann

Als Vertreter der abstrakten Malerei zählt Max Ackermann (1887–1975) zu den bedeutenden Pionieren dieser Bewegung in Deutschland. Während das Frühwerk noch von der Figuration geprägt ist und in seinen hier präsentierten Zeichnungen exemplarisch vorgestellt wird, ist es besonders die spätere Abstraktion, die Max Ackermann prägt und bis heute charakterisiert. Durch die Zusammenschau aller Werkkapitel Ackermanns gelingt ein tieferer Einblick in das vielseitige Œuvre. Vornehmlich durch den Einfluss Adolf Hölzels und Johann Wolfgang von Goethes entwickelt Ackermann seine eigenständige Lehre abstrakter Kunst, die Absolute Malerei. Nachdem er Stilrichtungen und Theorien des Jugendstils Franz von Stucks, des Verismus George Grosz‘ und den konstruktivistischen Ansatz Wassily Kandinskys in sein Repertoire aufgenommen hat, konzentriert er sich ab den 1960er Jahren auf die sittlich-sinnliche Wirkung von Form und Farbe, da er der Überzeugung ist, dass beispielsweise die „Gewalt der Fläche“ den Schreckenserfahrungen etwas Positives entgegenhalten könne. Werkserien der Überbrückten Kontinente, Kontrapunkte und Rotationen machen ihn zu einem der Begründer der Abstrakten und gegenstandslosen Malerei in Deutschland, die aber zeitlebens auch von Werken mit Gegenstandsbezug begleitet werden. Daneben entsteht die Idee eines Gesamtkunstwerks in Form eines Kulturbaus, wie der „Heiterkeitskapelle“. Bis zu seinem Tod verdichtet er seine Bildfindungen auch in zahlreichen Pastellserien.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst

Rissa

Die 1938 als Karin Martin geborene Künstlerin war Studentin des Meisters des Informel an der Kunstakademie Düsseldorf und ab 1965 auch dessen Ehefrau. Dabei pflegten beide einen intensiven Austausch um Kunst und Gesellschaft, forschten, arbeiteten, schrieben und dachten gemeinsam. Doch bereits 1964 distanzierte sich Rissa von der informellen Malerei und beschritt ihren eigenen künstlerischen Weg in die gegenständliche Malerei. Von Anbeginn an war es ihr Bestreben, sich mit ihrer Kunst abzuheben und etwas Innovatives und Einmaliges zu schaffen. In ihren aussagekräftigen, spannungsgeladenen Werken verarbeitet Rissa auf eigene Art und Weise politische und sozialkritische Themen, die im Gesellschaftsleben eine prominente Rolle spielen und die Menschen in ihrem Alltag beschäftigen: Globale Konflikte, Religion, Sexualität, Sozialbeziehungen, Umgang mit Umwelt und Ressourcen, Phobien, Neurosen und Süchte – all diese Aspekte sind Objekt einer tiefgreifenden Analyse, die sich auf den zwei Dimensionen der Leinwand vollzieht. Durch die strahlende Kraft ihrer Farben fesselt Rissa den Betrachter, schockiert ihn zuerst mit der unverblümten Ehrlichkeit ihrer Darstellungen und animiert ihn im nächsten Schritt, über die in ihren Werken verborgenen unbequemen Wahrheiten kritisch nachzudenken.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst

Kim Du Rye

Das Werk der koreanischen Malerin KIM DU RYE ist klassisch im besten Sinne, geprägt von einem souveränen Umgang mit der abstrakten Komposition. Sie bedient sich der Farbfeldmalerei, die an die amerikanischen Abstrakten Expressionisten erinnert, in vielfältigen Variationen, die von strengen geometrischen Gefügen bis hin zu einer malerischen Auflösung reichen. Ihre bisweilen großformatigen Leinwände sind vollkommen frei von räumlichen oder assoziativen Intentionen, weshalb sie auch keine Titel tragen, die das Auge des Betrachters einengen würden. Das eigentliche Reich Kim Du Ryes aber  liegt ganz offensichtlich in der Farbe: Sie verleiht den Gemälden Wärme, Tiefe und Emotionen, Spannung oder Gelassenheit, flirrende Lebendigkeit oder kontemplative Ruhe. Stets stark im Ausdruck, an den Primärfarben orientiert und großzügig auf die gesamte Bildfläche ausgebreitet, sind die Farben in den Bildern vom Kim Du Rye und werden für den Betrachter so zu einem visuellen Erlebnis.

Mehr Weniger

Über uns

Galerie-Information

Seit 1979 verbürgt sich der Galerist Peter Femfert für ein anspruchsvolles Konzept von den wegweisenden Kunstentwicklungen des 20. Jahrhunderts bis hin zu aussichtsreichen und vielgestaltigen zeitgenössischen Positionen. Neben der Konzeption und Organisation von Kunstausstellungen sowohl in den eigenen Galerieräumen in Frankfurt am Main als auch in namhaften Museen, Kulturinstituten und anderen Galerien umfasst der Aufgabenbereich der Galerie auch die Verlagstätigkeit und Kunstberatung. Der Schwerpunkt des Galerieprogramms liegt auf der Klassischen Moderne, insbesondere dem Surrealismus, der Kunst der CoBrA-Gruppe sowie figurativer zeitgenössischer Kunst. DIE GALERIE ist regelmäßig auf den wichtigsten internationalen Kunstmessen in Europa, Asien und den USA vertreten.

Mehr Weniger

Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1979