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art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

Galerie Filser & Gräf

Galeriestr. 6, 80539 München
Deutschland
Telefon +49 89 25544477
Fax +49 89 25544476
kontakt@filserundgraef.de

Standort

  •   dm-arena / H4/K22

Ansprechpartner

Cico F. Gräf

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Tinatin Ghughunishvili-Brück

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Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst

Christa Filser

Ist die Kunst unter anderem ein Mittel, um die Komplexität unserer Welt zu begreifen?
Ist sie als ein Prozess, der thematisiert, visualisiert und interpretiert auch ein Werkzeug auf der Suche nach Antworten?
Bei dem Versuch, die Welt für sich selbst zu formulieren, gelingt es den Kunstschaffenden im besten Fall auch eine Option des verstehen Wollens anzubieten. Ein durch die fremde Perspektive angeregter Vorgang der eigenen Wahrnehmung.

In den letzten zwei Jahren entstandene Arbeiten von Christa Filser kartografieren die Welt nur scheinbar formal. In Wirklichkeit jedoch hält die Künstlerin eine mit ihrem inneren Auge gesehene Welt fest, die uns immer mehr zu entgleiten droht und hinterfragt diese ständig.
Ein Blick von oben, eine Vogelperspektive dominiert die Papierarbeiten und Collagen der letzten zwei Jahre, die in eine abstrakt-harmonische Sammlung von Mustern, Farben und Linien transformiert wird.
Als eine Art Gegenreaktion zu den Wirren unserer heutigen Welt, sind die neuen Werke der Künstlerin durch Klarheit und Ruhe geprägt, die auf plakative Bildkommentare verzichten und trotzdem mit subtilen Metaphern zum aktuellen Geschehen eine Position beziehen.

Tinatin Ghughunishvili-Brück
Kunsthistorikerin & Kuratorin

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Kategorie: Gegenwartskunst

Sebastian Herzau

Sebastian Herzau ist ein Maler, dessen Kunst sich in keine Schublade stecken lässt, denn er überrascht mit unterschiedlichsten Sujets und spielt gekonnt mit unserer Wahrnehmung. Er hat es geschafft, dass dieses Spiel mit den malerischen Möglichkeiten der Verfremdung, Verhüllung und der Illusion zu seinem Markenzeichen geworden ist. 

Sebastian Herzau ist immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen in der klassischen Maltechnik. Dabei widmet er sich hauptsächlich den traditionellen Bildgattungen Porträt und Stillleben, die er in seine eigene künstlerische Handschrift übersetzt. Er erschafft Illusionen im Sinne der Trompe-l’œil-Malerei und doppeldeutige Bildwelten, die seine experimentelle Neugier offenbaren. Diese versieht er oft mit einer speziellen Prise "Herzau-Humor", die den Betrachter zum Schmunzeln und gleichzeitig zum Staunen bringen.

In diesem Kontext darf das von ihm seit Jahren immer wieder gemalte Motiv der Batman Maske auch nicht in der Einzelausstellung fehlen - die Heldenfigur seiner Jugend und Inbegriff des Geheimnisvollen und der Verhüllung.
Oder um es einfach mit Batmans Worten zu sagen: „I wear a mask. And that mask, it’s not to hide who I am, but to create what I am.” – Dies trifft auch wunderbar auf Sebastian Herzau und seine Malerei zu.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Tobias Stutz

Ein Künstler, der wie Stutz Gebäude oder Möbel der klassischen Moderne so
sachlich genau wiedergibt, arbeitet deutlich mit dem Wiedererkennungswert der Dinge.
Menschen fehlen ganz auf seinen Bildern, dafür aber werden ihre Designgegenstände und Architekturen umso präziser inszeniert.
So werden die Gebäude zu Repräsentanten der klaren reduzierten
Formensprache des internationalen Stils, der zu Beginn des letzten Jahrhunderts am Bauhaus entstand. Stutz stellt denn auch dessen Kennzeichen dar: die Flachdächer, die großzügigen Fenster bzw. Fensterwände sowie die tragenden Chrom-Stützen, welche das Kennzeichen der Skelettarchitektur Mies van der Rohes sind.
(Auszug Text von Aloisia Föllmer)

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Kategorie: Gegenwartskunst

Charlotte Giacobbi

Meine Arbeit stellt das körperliche Potenzial der Malerei in Frage. Dabei erweitert sie den Bildraum von Farbe zu Gewebe, über den Rahmen hinaus auf die Wand und ihre Umgebung. Mein Malraum oszilliert kontinuierlich zwischen der zweiten und dritten Dimension, er zieht sich zusammen und dehnt sich aus.
Dieses ständige Hin und Her zwischen Expansion und Kontraktion erm glicht eine körperliche Erfahrung. Die Leinwand selbst wird körperlich. Die Transparenz des Gewebes definiert die Grenze oder Brücke zwischen Fülle und Leere, Material und Form, innen und au en. Durch die Bewegung des Betrachters im Raum erscheint das Werk in seinem gesamtheitlichen Kontext. Es bekommt eine holistische Existenz. Die Formen und Oberflächen, ob wirklich oder imaginär, nehmen in der Vorstellung Gestalt an. Durch das physische und geistige Erleben werden die malerischen Elemente real.
In meinen Augen darf die Malerei sich nicht nur selbst betrachten oder sich selbst erzählen. Sie ist allem voran eine lebendige Erfahrung, die man mit seinem eigenen Körper macht. Indem sie den malerischen Raum wie eine im/materielle Substanz bearbeitet und ihn fortwährend in einen sich bewegenden Prozess einbindet, wird die Malerei uns näher. Vielleicht lässt sie uns in eine besondere Kontemplation eintauchen, die Kontemplation des Innenlebens.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Maria Wallenstål-Schoenberg

"In jedem Bild stecken alle Bilder, die man vorher gemacht hat", sagt Maria Wallenstål-Schoenberg, denn auch alle vorangegangenen Entwicklungsstadien, inklusive Fehler und Irrwege, sind als Erfahrungen mit eingegangen in den aktuellen Klärungsprozess, den die drei Ausstellungen dokumentieren. In jedem einzelnen der neuen Bilder schwingen diese vorangegangenen Entwicklungsstadien noch mit: nicht unmittelbar auf der Oberfläche sichtbar, aber als subtile Qualität, wie Obertöne. Vielleicht darf man sich dieses Verhältnis buchstäblich vorstellen wie die vielfache Unterlegung der sichtbaren Farbfelder mit anderen, häufig komplementären Farben, die für Wallenstål-Schoenbergs Bilder charakteristisch ist. Unter den kraftvollen, malerisch durchgearbeiteten Farben der Oberfläche liegen stets etliche Schichten anderer Farben: ein geheimer, unterirdischer Resonanzraum, der der Oberfläche erst Tiefe und Strahlkraft verleiht, dieweil er selbst nur an den Rändern direkt zutage tritt (und es einigermaßen schwer entscheidbar macht, ob oder wie weit es die Interferenz zwischen Zentrum und Rand, oder die Brechung der Farboberfläche durch den Untergrund ist, die so erstaunliche Wirkung zeitigt). - Peter Lenhart -

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Kategorie: Gegenwartskunst

Helge Leiberg


„In der Bewegung des Menschen sucht er den Menschen, sucht er sich.“ Schreibt Dr. Dietrich Mahlow zu Helge Leiberg im Ausstellungskatalog „Zwischen Sprung & Fall“ im Jahr 1999 und tatsächlich der 1954 in Dresden-Loschwitz geborene Künstler Helge Leiberg widmet dem Ausdruck und der Unmittelbarkeit des menschlichen Körpers sein Schaffen. Sowohl seine Tuschezeichnungen und Leinwandarbeiten als auch seine Bronzeskulpturen erscheinen als kunstvoll geschwungene Schriftzeichen, welche durch ihre Form und Dynamik einiges über die gleichzeitige Perfektion und Verletzlichkeit unseres Daseins verraten.
Gestische Linien bilden charakteristische Figuren, die sich um sich winden, in wilden Tänzen, stets in Bewegung, auf der Suche nach Selbst und Welterkenntnis zugleich dem Ekstatischen hingegeben. Helge Leiberg gibt der Choreografie des menschlichen Lebens eine Farb- und Formintensität, die in ihren Variationen unerschöpflich zu sein scheint.

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Über uns

Galerie-Information

Die Galerie Filser & Gräf zeigt in ihrem Programm junge zeitgenössische Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.

Die Galerie arbeitet vorwiegend mit jungen und etablierten nationalen wie internationalen Künstlern direkt und in Kooperationen zusammen.

Es werden jährlich sechs bis sieben kuratierte Ausstellungen mit Positionen der Malerei, Collage, Fotografie, Skulptur sowie Neue Medien präsentiert.

Die Arbeiten werden in Einzel-und Gruppenausstellungen in den Räumen der Galerie sowie auf Kunstmessen präsentiert.

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

2007