Menu
art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

Galerie Friedmann-Hahn

Wielandstraße 14, 10629 Berlin
Deutschland

Standort

  •   dm-arena / H4/H29

Ansprechpartner

Alexander Friedmann-Hahn

Telefon
01792910817

E-Mail
alexander@galeriefriedmann-hahn.com

Unser Angebot

Kategorien

  • 01  Klassische Moderne

Klassische Moderne

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst, One-Artist-Show

Laura Nieto

Geboren 1978 in Medina del Campo, einer Kleinstadt im spanischen Kastilien, wuchs Laura Nieto umgeben von einer hellen Farbigkeit auf, die sich auch in ihren frühen Arbeiten zeigt. Nach dem Kunststudium in Salamanca, wo sie mit der Kunst von Anselm Kiefer, Gerhard Richter und Neo Rauch in Berührung kommt und beeindruckt ist von der Kraft und Bewegung dieser Bilder, verbringt sie mit einem Erasmus-Stipendium sechs Monate in Deutschland. Zurück in Spanien beeinflusst sie die große Lucian-Freud-Retrospektive in Barcelona. Im baskischen Vitoria-Gasteiz entstehen erste große Bilder, die einzelne persönliche Momente fast skizzenhaft festhalten. Nach ihrem Umzug nach Berlin 2009 verändern sich die Bilder, die Farben werden dunkler, leuchtender. Berlin, so Nieto, sei viel dunkler als die Städte, die sie in Spanien kenne. „Die Farben sind kräftiger. Die Szenen, die ich hier beobachte, sind wie Bühnen, wie ein kleines Theater." Fasziniert von den Arbeiten Michael Borremans und Peter Doigs, arbeitet sie mit Öl auf Leinwand und doch wirken ihre Arbeiten wie Gouachen. Mit angedeuteten Gesten skizziert sie ihre Beobachtungen von Straßen- und Caféhausszenen, Unterhaltungen und Blicken. Es sind flüchtige und doch intensive Momente, die sie spielerisch und poetisch darstellt.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst, One-Artist-Show

Mirko Schallenberg

Das Gleichgewicht im Ungleichgewicht: In seinem Vorwort zu dem zur Ausstellung erscheinenden Katalog "Nigredo" schreibt Christoph Tannert, Leiter des Künstlerhauses Bethanien: "Das Schweigen in den Bildern von Mirko Schallenberg wirkt augenöffnend. Es ist ein würdevolles Schweigen, aus dem heraus die aufgerufenen Gegenstände ihr Sinnlichkeitspotential in Ruhe ausbalancieren können. Mit melancholisch weltvergessener Zärtlichkeit erscheint zugleich jeder Hinweis auf die Vergänglichkeit alles Irdischen wie ein Rätsel auf Wahrheit und Schönheit.“ Die Galerie Friedmann-Hahn begleitet die Entwicklung der Malerei von Mirko Schallenberg seit zehn Jahren. Diese zeichnet sich u.a. auch durch die besondere Stofflichkeit seiner Arbeiten aus, die sich in der teilweise körnigen Struktur des Farbauftrages zeigt und seine Ding-Protagonisten in ein ungewöhnliches und spannendes Beziehungsgeflecht setzt. Der Künstler lebt und arbeitet in Berlin.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst, One-Artist-Show

Guido Sieber

In der Tradition der Neuen Sachlichkeit ist Guido Sieber beeinflusst von der Ästhetik des Realen und scheinbar Hässlichen sowie von der grafischen Ästhetik amerikanischer Pulp- und Popkultur. Sieber ist politisch, aggressiv und satirisch in der Übersteigerung seiner Darstellungen, die er mit besonderer Farbintensität in Acryl auf der Leinwand zum Leben erweckt. Es geht ihm um das reale Leben und dessen Protagonisten. Als Studiengrundlage verwendet Sieber Fotografien von Menschen auf den Straßen Berlins, aber auch Archivfotografien aus Polizeiakten oder Abbildungen aus Hochglanzmagazinen, die er ironisiert und verfremdet. Sieber als Chronist unserer Zeit.
Weitere Themen seiner Arbeit sind Illusionen und Trugbilder werbebeeinflusster Lebensformen, das Verlangen nach dem Übermenschen in der Popkultur und dessen Bezug zum realen Leben sowie Gewalt in der Verschmelzung von Fiktion und Realität.
Im internationalen Kunstbetrieb ist Guido Sieber eine Ausnahmeerscheinung. Als Maler und Zeichner Autodidakt, hat Sieber ein außergewöhnliches künstlerisches Talent mit größter Virtuosität.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst, One-Artist-Show

Maximilian Verhas

Seit 1990 entwickelt Maximilian Verhas seine Serie der „Rollkörper“. Basierend auf der Vorstellung einer Fläche, die nicht orientierbar ist und bei der nicht zwischen unten und oben, zwischen innen und außen unterschieden werden kann. Während er den einzelnen Schwerpunkt aufhebt und die Figur über zwei Achsen rotieren lässt, ergibt sich neben der Allansichtigkeit der Form eine, trotz des enormen Gewichtes der Bronze, beinahe spielerische Leichtigkeit der Bewegung. Sinnlich und poetisch.

Mehr Weniger