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art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

Galerie Kornfeld

Fasanenstraße 26, 10719 Berlin
Deutschland
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Standort

  •   dm-arena / H4/H24

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Dr. Tilman Treusch

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Alfred Kornfeld

Galerist

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Unser Angebot

Kategorien

  • 01  Klassische Moderne

Klassische Moderne

  • 07  One-Artist-Show

One-Artist-Show

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst, One-Artist-Show

Christopher Lehmpfuhl

Der sinnliche Zugang zur Malerei ist charakteristisch für den Berliner Plein-Air Maler Christopher Lehmpfuhl. Wie die Impressionisten vor mehr als einem Jahrhundert bringt er seine Farben und seine Leinwände zu seinen Motiven. Im vollen Bewusstsein der Historizität seines Tuns geht er nach draußen, setzt sich Wind und Wetter aus, aber auch den Reaktionen von Passanten oder den Geräuschen und den Gerüchen seiner Umwelt. Er beobachtet, spürt, hört und riecht und greift dann in die Farbe, die er mit den Händen zu pastosen Farbreliefs schichtet.

Christopher Lehmpfuhls körperliche und seelische Empfindungen finden ihren unmittelbaren Niederschlag in Werken, die Abbild sind, aber auch pure Malerei mit nahezu abstrakten farbigen Formen auf Leinwand. Der subjektive Akt des Malens entspringt dabei einer inneren Notwendigkeit. Spielerisch und ernst zugleich setzt der Künstler sich mit der Idee auseinander, dass seine gestaltenden Kräfte durch die unmittelbare sinnliche Wahrnehmung seiner Umwelt stimuliert werden.

Seine Faszination an der von Menschen geformten Umwelt, an der Einzigartigkeit von Lichtspielen und Wetterverhältnissen macht Christopher Lehmpfuhl nicht allein zum Kartographen seiner eigenen Biografie, sondern zum Chronisten unserer Welt im 21. Jahrhundert.

Christopher Lehmpfuhl, Meisterschüler von Klaus Fußmann an der Hochschule der Künste in Berlin, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter ein Stipendium der Bayerischen Akademie der Bildenden Künste und den GASAG Kunstpreis Berlin. Seine Werke sind auf Ausstellungen in Institutionen, Museen und Galerien im In- und Ausland zu sehen. Nachdem er 2020/21 vom Museum Würth in Künzelsau mit einer Personale geehrt wurde, zeigten das Museo Würth La Rioja in Spanien ebenso wie das Museum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf, Landesmuseum Schleswig-Holstein 2021/22 umfassende Einzelausstellungen des Künstlers

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Kategorie: Gegenwartskunst

Tammam Azzam

Tammam Azzams Papiercollagen und Acrylgemälde sind seit nunmehr zwanzig Jahren „Bilder ohne Namen“. Mit den Mitteln der Kunst thematisiert er die drängenden Fragen unserer Zeit wie Krieg, Gewalt, Migration, Zerstörung und Aufbau und findet dafür Bilder, die unmittelbar auf unsere Emotionen zielen und sich ins Gedächtnis einbrennen. Sein Lebensweg führte Tammam Azzam von Syrien und Damaskus über Dubai und Delmenhorst bis nach Berlin, wo der Künstler seit 2018 mit seiner Familie lebt und arbeitet. Ausgebildet als Maler umfasst sein Werk eine Vielfalt von Techniken und Stilen. Auf die reduzierten, beinahe abstrakten Gemälde der Anfangsjahre folgen Fotomontagen, in denen der Künstler nach seiner Ankunft in Dubai offensiv den Konflikt in seinem Heimatland Syrien thematisiert. In Deutschland angekommen fertigt er bildhafte Collagen aus bis zu 50.000 kleinen und kleinsten Papierschnipseln an, die er zuvor meist selbst bemalt hat. Diese fügt er in mehreren Schichten zu abstrahierten, mosaikartigen Darstellungen von Menschen, Gebäuden und Strukturen zusammen. Aktuell entstehen wieder vermehrt Acrylbilder, in denen Tammam Azzam thematisch und formal das weiterführt, was er 2016 mit seinen Papiercollagen begonnen hat.

Tammam Azzam (* 1980 in Damaskus, Syrien) war 2016 Fellow des Hanse-Wissenschaftskollegs, Institute for Advanced Study, in Delmenhorst und lebt seit 2018 in Berlin. Seine Werke finden sich in Stiftungen und Sammlungen in Europa, im Nahen Osten und in den USA. Sie werden weltweit ausgestellt, u.a. im Middle East Institute in Washington, USA (2021), im Aga Khan Museum in Toronto, Kanada und dem Rudolf Stolz Museum in Tirol, Italien (beide 2020), im Kunstverein Iserlohn „Villa Wessel“(2019), der Ayyam Gallery, Dubai (2019 und 2016), der For-Site Foundation, San Francisco, USA (2017, 2016) und im Stadtmuseum Oldenburg (2017). Seit 2021 ist er neben Künstlern wie Monica Bonvicini, Rebecca Horn oder Lawrence Weiner mit einer Säule in der von Bernd Zimmer initiierten Stoa 169, der Künstlersäulenhalle in Polling, vertreten. Tammam Azzam erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise, zuletzt den Creative Activism Award des Cultures of Resistance Network.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Nick Dawes

In seinen Farbfeldgemälden gestaltet Nick Dawes komplexe Farbarrange­ments und strebt so nach ei­ner neuen Qualität malerischer Abstraktion.

Die scheinbar impulsive malerische Geste seiner Malerei verdankt sich al­lerdings einem genauen Plan, der dem Zufall nur wenig Raum lässt. Aus den formalen Eigenheiten von Ver­kehrsschildern und anderen zeichen­haften Objekten unserer All­tagswelt destilliert der Künstler abstrakte For­men, die er zunächst in Bleistiftzeich­nungen festhält und dann auf der Leinwand mit dünn fließender Ölfarbe umsetzt. Die Farbe wird dabei kon­trolliert auf die am Boden liegenden oder schräg an der Wand leh­nenden, nicht grundierten Leinwände geschüt­tet und sinkt tief in diese ein. Durch Bewegen der Lein­wand gelingt es dem Künstler, die fließende Farbe in die zuvor skizzierten Formen zu len­ken. Im Laufe eines längeren, beinahe meditativen Prozesses wird eine neue Farbe erst dann aufgetragen, wenn die zuvor aufgetragenen Schichten bereits getrock­net sind. Auf diese Weise entstehen amorphe, wie gewachsen wirkende Farbfelder.

Nick Dawes lebt und arbeitet in London. Nach einem Grundstudium am Gloucestershire College of Art and Technology schloss er 1992 einen BA of Fine Arts am Brighton Polytechnic ab. Nick Dawes wurde 2006 für den Celeste Art Prize nominiert und seine Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstel­lungen gezeigt, unter anderem in der Galerie Kornfeld und 68projects in Berlin, im Cell Project Space in London, in der Galerie Lucy Mackintosh in Lausanne, in der John Hansard Gallery in Southampton und auf internationalen Kunstmessen wie der Art021 Shanghai, der Expo Chicago und Untitled Miami. Seine Werke befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen in Deutschland, Europa und weltweit, unter anderem im Chrysler Museum in Norfolk.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Tamara Kvesitadze

Das Werk von Tamara Kvesitadze umfasst vor­wiegend kinetische Skulpturen und Gemälde. Die meist von Spannungen begleiteten Bez­iehungen der Geschlechter stehen im Zentrum ihres Schaffens, das in der antiken Kultur und Mythologie ebenso seine Wurzeln hat wie in der Kunst des Surrealismus. Gewalt und Sexualität verbinden sich, Gesichter, Masken und fragmen­tierte Körper symbolisieren die Zerrissenheit des modernen Individuums, seine Gefühle, sein Streben nach Glück und Erfüllung, seine Ängste und seine Hoffnungen. Fragen nach der Individu­alität des Menschen werden gestellt, das Ver­hältnis des Einzelnen zu seinen Mitmenschen und zur Gesellschaft thematisiert.

Bewegung ist ein wesentliches Moment der Skulpturen von Tamara Kvesitadze. Die Künst­lerin studierte in den 1980er Jahren Architektur an der Technischen Universität von Tiflis, begann aber schon bald Werke zu schaffen, die eine glückliche Verbindung von Kunst und Kon­struktion darstellen. Gleichwohl geht es ihr nicht ausschließlich um die Darstellung von Bewe­gung mit den Mitteln der zeitgenössischen Skulptur. Tamara Kvesitadze befasst sich in einem viel umfassenderen Sinne mit dem Thema „Bewegung“. „Ich interessierte mich schon immer für die Philosophie der Griechen und besonders für Heraklits Aphorismen“, so die Künstlerin. „Nach Heraklit ist alles im Fluss... Angesichts der Tatsache, dass Skulpturen für gewöhnlich nicht zwin­gend als bewegt betrachtet werden, faszinierte mich die Vorstellung, mit eben dieser Idee zu arbeiten.“

Tamara Kvesitadze wurde 1968 in Tiflis geboren. Für ihre kinetischen Skulpturen erhielt sie inter­national Anerkennung und machte die Bewegung zur Essenz ihres Schaffens. Nachdem sie bereits 2007 im Rahmen einer Gruppenausstellung im georgischen Pavillon auf der Biennale di Venezia vertreten war, kam ihr 2011 die Ehre zu, den Pavillon ihres Heimatlandes in Venedig mit einer er­folgreichen Soloshow zu bespielen. Ihre Werke befinden sich in bedeutenden öffentlichen und privaten Sammlungen in Frankreich, den USA, Deutschland, Großbritannien, Vietnam, China und Georgien. 2018 war Tamara Kvesitadze eine der wenigen internationalen Künstlerinnen, die vir­tuell auf Google Arts and Culture ausstellte, einer Online-Plattform mit Inhalten aus einigen der weltweit führenden Museen und Archive. 2019 wurde sie von der Sendung „In the Studio“ des BBC World Service porträtiert, die den Entstehungsprozess der Skulptur „Sigh for the Wuxi Resort“ in China dokumentierte.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Martin Sepngler

Die Motive für seine Werke, zeitgenössische Stadtbilder, Hochhäuser, Fassaden, Türme und gotische Kathedralen, findet Martin Spengler anhand von Bilddateien und Skizzen, die ihm als Vorlage für detailgetreue Vorzeichnungen dienen. Sobald diese „Vorskizze“ fertig ist, so der Künstler, „ist die Arbeit im Kopf abgeschlossen.“ Das Kunstwerk ist für ihn die „Beweisführung, dass es funktioniert“, und entsteht in einem langen Schaffensprozess über Wochen und Monate aus Wellpappe, Leim und Gesso, einer kalkhaltigen weissen Farbe.

Der komplexe und lange Herstellungsprozess, die visuelle Dynamik und die ornamentale Dimension von Martin Spenglers Werken sind auf den ersten Blick erkennbar und in der aktuellen Kunstlandschaft einzigartig. Seine Werke vereinen die beiden Wege bildhauerischen Schaffens: das Zusammenfügen der Wellpappen zu großen Blöcken entspricht der Idee, durch das Hinzufügen von Material zur künstlerischen Gestalt zu gelangen. Bei Spengler ist dies jedoch nur der erste Schritt auf dem Weg zum vollendeten Werk, das erst durch das gezielte Wegnehmen von Material seine finale Form findet.

Inhaltlich setzt sich der Künstler mit Strukturen und Ordnungsschemata auseinander – im wahren Leben und im Bild. Dabei sei er stets auf der Suche nach „Strukturen, die ein bestimmtes soziales Ereignis oder eine bestimmte architektonische Funktion widerspiegeln”, so Spengler, und scheut sich nicht, die Fragilität dieser Ordnungen durch bewusste Brüche, die er mit dem Wort „Sollbruchstelle“ bezeichnet, zu unterstreichen. Die monochromen, oft menschenleeren Architekturen der Wohn- und Geschäftstürme unserer Ausstellung lassen sich als ironischer Kommentar auf die Ideale vergangener sozialer Utopien lesen, die in einer heute oft befremdlich wirkenden Architektur ihren Ausdruck finden, aber auch als eine zeitgenössische Auseinandersetzung mit der Rheinromantik, wenn der stolze Fluss nur im Hintergrund der bildbeherrschenden Hochhausbauten zu sehen ist.

Martin Spengler (*1974 in Köln) begann 2003 mit dem Studium der Malerei an der Hochschule für Künste in Bremen bei Karin Kneffel, unterbrochen von zwei Auslandssemestern als Erasmusstudent 2006/07 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Manfred Pernice. 2008 folgte er Karin Kneffel an die Akademie der Bildenden Künste nach München, wo er 2010 sein Diplom als Meisterschüler abschloss und bis heute lebt. Spengler erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise, beispielsweise 2005 die Studienförderung des Cusanuswerks und seit 2012 je zwei Atelierförderungen der Stadt München und des Landes Bayern. 2018 wurde er mit einer Förderkoje im Rahmen der New Positions auf der Art Cologne präsentiert. Seine Werke werden seit 2005 in zahlreichen Museen, Institutionen und Galerien präsentiert, unter anderem in der Nationalgalerie in Prag, in der Kunsthalle Emden, im Leopold-Hoesch-Museum in Düren oder in der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen. 2021 widmete ihn das Museum Bensheim die Einzelausstellung "Objectivity Shock".

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Über uns

Galerie-Information

Die Galerie Kornfeld präsentiert junge zeitgenössische Positionen sowie Wiederentdeckungen wegweisender Künstlerinnen und Künstler der Avantgarde. Dem Berliner Publikum in ihren Räumen in Berlin-Charlottenburg, weltweit auf den renommierten Kunstmessen oder im Rahmen großer Kunstprojekte. Vergangenheit und Gegenwart verbinden sich mit der Zukunft, die Kunst mit ihren Liebhabern.

68projects, der Projektraum der Galerie Kornfeld, erhält internationale Anerkennung für sein umfangreiches Programm sowie die engagierte Unterstützung ihrer Residency-Künstler auf dem deutschen Markt. Internationale und regionale Kuratoren haben Dank der Initiative von 68projects bemerkenswerte Ausstellungen in Berlin zusammengestellt: Eine regelmäßige Kooperation mit der Villa Aurora und Thomas Mann House e.V. führt jährlich zu gemeinsamen Projekten.

Unsere Partnerschaft mit der Galerie Anita Beckers in Frankfurt führte zu Ausstellungen in Berlin und Frankfurt, lässt uns Unterschiede konstruktiv nutzen und so immer wieder Neues entstehen.

Auf der Art Karlsruhe 2022 präsentiert die Galerie Kornfeld Werke von 5 Künstler'innen aus dem Programm der Galerie einschließlich einer Solo-Show des Berliner Plein-Air Malers Christopher Lehmpfuhl.

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

2011