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art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

Galerie Ludorff

Königsallee 22, 40212 Düsseldorf
Deutschland
Telefon +49 211 326566
Fax +49 211 323589
mail@ludorff.com

Standort

  •   dm-arena / H4/H05

Ansprechpartner

Manuel Ludorff

Telefon
+49 211 32 65 66
+49 173 282 72 27

E-Mail
mail@ludorff.com

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Klassische Moderne

Josef Albers

Josef Albers, deutsch-amerikanischer Maler, Kunstpädagoge und Lehrer am Bauhaus, emigrierte nach der Machtergreifung Deutschlands durch die Nationalsozialisten und Schließung des Bauhauses 1933 in die USA und nimmt eine Lehrtätigkeit am Black Mountain Collage an. Beeinflusst von der holländischen Bewegung „De Stijl“ bis zur Entwicklung hin zum „Abstract painting“, setzt er sich mit seinen wahrnehmungstheoretischen Überlegungen und Beiträgen zur Farbtheorie malerisch in den Variationen der „Hommage to the Square“, wie auch schriftlich auseinander. Sein Wirken in der Abstrakten und Konkreten Kunst hat großen Einfluss auf die Entstehung der amerikanischen Farbfeld-Malerei sowie der Op-Art. Zu seinen Schülern zählen unter anderem Robert Rauschenberg und Richard Serra.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Christian Awe

Christian Awes farbgewaltige Werke stehen an der Grenze zur Abstraktion und Gegenständlichkeit. Die Arbeiten des Schülers von Georg Baselitz und Daniel Richter stehen für die Freude am Experiment und am Ausloten künstlerischerer Möglichkeiten mit unterschiedlichsten Malmitteln und – methoden. Seine Arbeiten entstehen, indem er Farbe in einer Vielzahl an Schichten übereinander sprüht, schüttet, malt und spritzt. In Zwischenschritten trägt er immer wieder einzelne Partien ab, um darunterliegende Malschichten wie ein Archeologie freizulegen. Die Darstellungen schwanken zwischen fotorealisitschen Darstellungen von Wasseroberflächen und gänzlich abstrahierten Farbexplosionen. Seine Arbeiten eröffnen einen Dialog, in dem sich die Malerei als Objekt im Umfeld von zeitgenössischen Medien, wie der Fotografie oder der digitalen Kunst, zu behaupten sucht.

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Kategorie: Klassische Moderne

Ernst Wilhelm Nay

„Ich lebe das Abenteuer der weißen Leinwand.“ (EWN, 1953)

Ernst Wilhelm Nay war ein Meister der Farbe und deren Bewegung auf der Leinwand. Ausgehend von einem gegenständlichen, vom Expressionismus geprägten Frühwerk entwickelte er nach Ende des Zweiten Weltkriegs abstrakte Werkgruppen, die sich mit der Wirkung von Farbe und Formen auf der Leinwand auseinandersetzen: Hierzu zählen Werkgruppen wie "Hekate Bilder" (1945-1948), "Fugale Bilder" (1949-1951), "Rhythmische Bilder" (1952-53), "Scheibenbilder" (1954-62) und "Augenbilder2 (1963-64). Seine in klaren Farben und Umrissen gemalten "Späten Bilder" (1965-68) schließen mit ihren Anklängen an die Gegenständlichkeit den Kreis zum Beginn seiner Karriere. Auch wissenschaftlich setzt er sich mit dem Thema Farbe auseinander. So publiziert er 1955 „Vom Gestaltwert der Farbe“, das in der Kunstwelt auf große Resonanz stieß. Er verstand seine Werke als „Flachkunst“, ohne Vorder- oder Hintergrund - mit dem Ziel die Farbflächen zum Schwingen zu bringen: positive Farben streben nach vorne, negative weichen zurück. Nays ebenfalls virtuose Papierarbeiten lassen spannende Rückschlüsse auf seine Arbeitsweise und Entwicklung zu und dokumentieren seinen hohen künstlerischen Anspruch.

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Kategorie: Klassische Moderne

Serge Poliakoff

Inspiriert von Wassily Kandinskys Überlegungen zur Musik, wie unter anderem der Publikation „Über das Geistige in der Kunst“ (1911), sowie von Sonia und Robert Delaunays farbtheoretischen Arbeiten, entwickelte Serge Poliakoff eine ganz eigene Bildsprache, in der klar abgegrenzte geometrische Farbformen eine Art Mosaik formen. Seine häufig als „Composition abstraite“ betitelten Werke haben keinerlei Bezug zur Gegenständlichkeit und verzichten komplett auf eine perspektivische Tiefenwirkung. Vielmehr streben die einzelnen Farbfelder nach vorne oder weichen zurück, je nach Intensität und Charakteristika der Farben und ihrer Anordnung innerhalb der Komposition. Poliakoff erzielt durch einen mehrschichtigen Farbauftrag und durch die Beimischung reiner Pigmente eine besondere Tiefe der einzelnen Farbfelder, die es dem Betrachter erlauben sich kontemplativ in die Werke zu vertiefen. Sein Ouevre wurde früh auf der documenta II (1959) sowie der documenta III (1964), sowie der Venedig Biennale (1962) gewürdigt.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Christopher Lehmpfuhl

Christopher Lehmpfuhls Schaffen steht in der Tradition der Plein-Air-Malerei der deutschen Impressionisten von Max Slevogt oder Max Liebermann. Unter freiem Himmel fertigt der ehemalige Meisterschüler von Klaus Fußmann seine farbschweren Landschaftsdarstellungen und Stadtansichten an und sucht fernab romantisierender Schönheit, den direkten Kontakt zu den Naturgewalten. 1998 erhielt er dafür den GASAG-Kunstpreis der Berlinischen Galerien. Seine Werke befinden sich unter anderem im Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe, dem Badischen Landesmuseum, Karlsruhe sowie der Sammlung des Deutschen Bundestages in Berlin.

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Kategorie: Klassische Moderne

Max Liebermann

„Das Unsichtbare sichtbar zu machen, das ist, was wir Kunst nennen.“ (M.L., 1922)

Ausgehend vom in dunklen Erdtönen gemalten Naturalismus seines Frühwerks entwickelt Max Liebermann, inspiriert von den französischen Impressionisten, Gemälde mit skizzenhaften Pinselstrich, kräftigen Farben und typisch impressionistischen Lichtpunkten, die man auch noch in seinen späten Wannseebildern findet. Ab 1909 lässt er von Alfred Lichtwark einen Garten für sein Seegrundstück in Berlin anlegen, der ihm fortan als Motiv dient und in dem einige seiner schönsten Arbeiten entstehen. Hier wird sein Stil freier, sein Farbauftrag fast schon expressionistisch. Den strengen Formen der geometrischen Rabatten und Beeten stellt er ein flirrendes, lichtdurchflutetes Farbenspiel entgegen. Für ihn sind es die Komposition, das Licht, die Farbe und ihr Auftrag, die das Werk bestimmen. Als Präsident der Berliner Secession und der Preußischen Akademie der Bildenden Künste nimmt er großen Einfluss auf die Entwicklung der Kunst hin zur klassischen Moderne.

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Kategorie: Klassische Moderne

Hermann Max Pechstein

Hermann Max Pechstein versteht es meisterlich mit seiner holzschnittartigen, an afrikanische Kultobjekte erinnernden Formensprache und seinen spannungsvollen Farbkompositionen spannungsvolle atmosphärische Bilder zu schaffen. Schon während seiner Zeit bei der Künstlervereinigung „Brücke“ (1906-1912) war er mit seiner Kunst erfolgreich und beteiligte sich an großen Ausstellungen. Seine Motive fand er häufig draußen, in der freien Natur. Zusammen mit den anderen „Brücke“-Künstlern malte er Akte im Wald oder an den Seen rund um Dresden. Während seiner Aufenthalte auf der Kurischen Nehrung in der Künstlerkolonie Nidden entstand seine Vorliebe für Meereslandschaften, die Pechstein häufig im Motiv des Bootes zum Ausdruck bringt. Seine mit prägnanten Pinselduktus gemalten Gemälde und Aquarelle zeigen die Einflüsse von André Derain, Henri Matisse und Vincent van Gogh, die der junge Pechstein bewunderte. Typisch für den Expressionisten Pechstein sind seine leuchtenden Farben, die er – sowohl in seinen Gemälden, aber auch bei seinen Arbeiten auf Papier – in einem spannenden Kontrast zueinander auf den Malgrund setzt.

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Kategorie: Klassische Moderne

Lesser Ury

Lesser Ury verbringt seine Kindheit in Berlin. Mit 26 Jahren zieht es den jungen Mann über zehn Jahre lang quer durch Europa, bis er 1887 schließlich in seine Heimatstadt zurückkehrt. Die Metropole wird zu seinem bevorzugten künstlerischen Motiv. Immer wieder durchstreift Ury seine Umgebung und fängt als stiller Beobachter das städtische Leben in seiner ganzen Pracht ein. Zu unterschiedlichen Tageszeiten, im Licht der gleißenden Sonne oder im Dunkel der Nacht, und unter veränderten Witterungsverhältnissen entwirft er zahlreiche Ansichten der Großstadt und avanciert damit zu einem der bedeutendsten Wegbereiter des deutschen Impressionismus. Ury, der als Meister der Pastelltechnik gefeiert wird, ist seit 1914 Mitglied der Berliner Sezession und seine Arbeiten werden in den tonangebenden Galerien von Paul Cassirer und Heinrich Thannhauser ausgestellt.

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Galerien-News

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10.05.2022

Ausstellung: Alex Katz. Now! Not in the Future - Not in the Past

Von Juni bis September 2022 zeigen wir in unseren Ausstellungsräumen auf der Königsallee eine ausgewählte Präsentation von herausragenden Werken Alex Katz‘, der zu einer der wichtigsten amerikanischen Künstlerpersönlichkeiten der letzten 60 Jahre zählt. Die Ausstellung „Alex Katz. Now! Not in the Future – Not in the Past” zeigt hochkarätige Arbeiten des amerikanischen Künstlers. Mit Werken von 1976 bis 2020 beleuchten wir mehr als 40 Jahre seines Schaffens. Neben Druckgrafik auf Papier präsentieren wir einige Cutouts, bedruckte Aluminiumschnitte, darunter als Highlight ein Unikat in Öl auf Aluminium.

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09.05.2022

Ausstellung Neuerwerbung Frühjahr 2022

Es ist uns eine große Freude, Ihnen seit dem 26. März in unseren Räumen in Düsseldorf auf der 3. Etage unsere Neuerwerbungen aus dem Frühjahr 2022 präsentieren zu können.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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23.03.2022

Ausstellung: Neuerwerbungen Frühjahr 2022

Es ist uns eine große Freude, Ihnen ab dem 26. März in Düsseldorf in unseren Räumen auf der 3. Etage unsere Neuerwerbungen aus dem Frühjahr 2022 präsentieren zu können.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Über uns

Galerie-Information

Wir sind Spezialisten im weltweiten An- und Verkauf von Kunst. Seit über 40 Jahren stehen wir unseren internationalen Kund*innen mit Expertise als Berater und Vermittler in allen Bereichen des Kunstmarkts zur Seite.

Kunst. Tradition. Leidenschaft
Wir bauen auf ein differenziertes Programm, das an entscheidenden Wegmarken der Kunstgeschichte ansetzt: Hierzu zählen bedeutende Künstler*innen des Deutschen Impressionismus, des Expressionismus, der Nachkriegskunst und ausgewählte zeitgenössische Positionen.

Auf insgesamt drei Etagen werden zweimal jährlich Neuerwerbungen aus dem Galerieprogramm und bis zu vier Wechselausstellungen moderner und zeitgenössischer Künstler präsentiert. Zu unseren Ausstellungen erscheinen detaillierte Kataloge mit wissenschaftlichen Beiträgen namhafter Kunsthistoriker*innen. Zusätzlich ist die Galerie auf bis zu acht internationalen Kunstmessen pro Jahr präsent.

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1975