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art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

Galerie Schwind

Springerstraße 5, 04105 Leipzig
Deutschland

Ansprechpartner

Paul Gathof

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst

Leif Borges

Leif Borges stellt in seinen Werken traumähnliche Szenerien dar. Die ironischen Überzeichnungen und absurden Verrätselungen lassen Borges Nähe zum Surrealismus erkennen, aber auch sein Können ganz alltägliche und banale Ereignisse zu einer spannenden Geschichte weiter zu verarbeiten. Auch in seinen Porträts lässt Leif Borges sein assoziatives Spiel walten. Immer - und das ist das besondere an seiner Malerei - sind sie gewürzt mit einer gehörigen Portion Humor und Ironie.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Frank Hauptvogel

Frank Hauptvogel, Schüler von Arno Rink und Vertreter der sogenannten Neuen Leipziger Schule, hat sich einer dezidiert gegenständlichen Malerei verschrieben, die ganz der eigenen Regie unterliegt und mit einem streng begrenzten, archetypischen Personal operiert. Einige Figuren (Puppenspieler, Boten) können als Alter Ego ihres Schöpfers verstanden werden. Als conscious surrealism bezeichnet der Künstler seinen Ansatz, der nicht nur viel vom Theater, sondern auch vom Film (Tarkowskij, von Trier), von der Musik und von der Literatur (Hesse, Gogol, Bulgakow) inspiriert ist.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Sven Hoppler

Der junge Schweizer Künstler Sven Hoppler beeindruckt mit aufwendigen Lasurenmalereien, in denen er mit Hilfe zeitgenössischer Motive Bildtypen, Ideen und Anekdoten der Kunstgeschichte aufgreift. Dabei entstehen Werke, die mit Bildtraditionen spielen. Sie knüpfen kompositorisch an überlieferte Ikonografien an, überraschen auf den zweiten Blick aber oft durch Verdrehungen, Verfremdungen oder ironische Brechungen.
In seinen Arbeiten beschäftigt sich Hoppler immer wieder mit Fragen gesellschaftlicher, religiöser, (populär-)kultureller und politischer Art. In klaren, bühnenhaften Räumen arrangiert er seine Ensembles, wobei er stets sein eigenes Künstlerdasein hinterfragt.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Johannes Hüppi

Die Arbeiten von Johannes Hüppi sind von einer unverkennbaren Stilistik geprägt, in deren Zentrum die weibliche Figur steht. Seine Protagonistinnen zeigt er dabei in unterschiedlichen Rollen. Als Salome, träumende Venus, Kellnerin, Studentin oder Badende. Die einprägsamen Physiognomien der dargestellten Figuren und ihre Gesichtsausdrücke geben nur wenig ihrer Empfindungen preis. Dadurch werden sie zu einer Projektionsfläche der Gefühle des Betrachters.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Markus Matthias Krüger

Der Leipziger Landschaftsmaler Markus Matthias Krüger beschränkt sich nicht auf die bloße Wiedergabe des Sichtbaren. Seine Bilder, vorgetragen in vollendeter Feinmalerei, bewegen sich vielmehr in der ganzen Spannweite von Findung und Erfindung. Seine Gemälde reihen sich dabei in die lange Tradition der Landschaftsmalerei – Lorrain, Poussin, Ruisdael, Friedrich, Mattheuer – ein, gleichzeitig bestechen sie durch ihre Eigenständigkeit und Aktualität. In ihrer Stimmung und Atmosphäre wirken die Bilder vertraut, unversehens jedoch vollzieht sich der Bruch: Fremdes, Befremdliches schleicht sich ein, Unheimliches verbindet sich mit mathematischer Klarheit und der Schönheit des Schlichten.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Matthias Ludwig

Für Matthias Ludwig steht immer der Mensch im Mittelpunkt seines Schaffens. Er zeigt ihn mit all seinen Sehnsüchten und Beziehungen, seiner Einsamkeit, Rätselhaftigkeit und Verletzlichkeit. Besonders die Phase der Adoleszenz hat es Ludwig angetan und so schwebt sein Bildpersonal zwischen kindlicher Unbedarftheit und dem Ernst des Erwachsenseins in Szenerien, denen etwas merkwürdig Verschrobenes anhaftet. Das Bildgeschehen bleibt geheimnisvoll. Personengruppen, deren Teilnehmer oft in manierierter Verrenkung oder merkwürdig verfremdet wiedergegeben werden, finden sich auf der Leinwand zusammen, der Zweck ihrer Handlungen jedoch bleibt ungewiss.

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Kategorie: Klassische Moderne

Wolfgang Mattheuer

Wolfgang Mattheuer, einer der Mitbegründer der Leipziger Schule, gehört zu den großen Landschaftsmalern des 20. Jahrhunderts und kann zwischen romantischer Tradition und kritischem Realismus verortet werden. Die Landschaften sind Ausgangspunkt seiner autodidaktisch angeeigneten Malerei und machen mehr als die Hälfte seines malerischen Oeuvres aus. In seinen metaphorischen Bildern, für die er weithin bekannt geworden ist, stellt er Fragen zum Zustand der Gesellschaft, der Natur, ihrer Domestizierung und Technisierung durch den Menschen, verhandelt Themen wie Freiheit und Scheitern. Mittels Verknappung und Straffung der Form entstehen eingängige Kompositionen, die der anfänglich eindeutigen Bildaussage doppelsinnige und oft gesellschaftskritische Inhaltsebenen hinzufügen.

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Kategorie: Klassische Moderne

Willi Sitte

Willi Sitte, dessen an der Klassischen Moderne orientiertes Frühwerk zunächst auf Widerspruch und Ablehnung stieß, wurde später zu einem der bekanntesten Künstler der DDR und prägte die Kunstszene maßgeblich. Teilnahmen an wichtigen Ausstellungen wie der documenta 1977 und Ankäufe aller großen deutschen Museen machten Sittes Malerei weithin bekannt.
Mitte der 60er Jahre hatte Willi Sitte seinen charakteristischen expressiv-dynamischen Malstil gefunden. Mit pastosen, farbintensiven Malschichten kreierte er seine Figuren und ließ diese in oft parallel stattfindenden Zeitebenen agieren. Neben den komplexen Historienbildern, sind es die Akte, Wasserspringer und Liebespaare, für die Sitte bekannt ist.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Michael Triegel

Die Werke von Michael Triegel sind tief in der Kunstgeschichte verankert und gleichzeitig aktuell und zukunftsweisend. Nicht selten steht die Verrätselung christlicher Motive oder antiker Mythen im Fokus seiner Werke, die ihre Aufgabe in einer neuen, intellektuellen Herausforderung des Betrachtens sieht. Im Gewand eines altmeisterlichen Stils verdichten sich die Bildinhalte und knüpfen durch provokante ikonografische Brechungen an unsere Zeit an. Internationale Bekanntheit erlangte Triegel 2010, als er vom Bistum Regensburg den Auftrag erhielt, Papst Benedikt XVI. zu porträtieren. Sein Oeuvre ist geprägt von Fragen an den Glauben, aber auch Landschaften, Stilleben und Porträts nehmen eine wichtige Rolle ein und zeichnen sich durch ihre inhaltliche Tiefe und präzise Wiedergabe aus.

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Kategorie: Klassische Moderne

Werner Tübke

Das zentrale Thema in den Gemälden von Werner Tübke ist die menschliche Natur, jedoch mit einer Neigung zum Grotesken. Folgerichtig sind der Narr, die Marionette und der Harlekin feste Bestandteile in seinen Arbeiten. Geprägt ist sein Werk von vielen Studienreisen u.a. nach Italien und in die Sowjetunion. Tübke setzte aktuelle Themen mit seinem an der Renaissance und dem Manierismus orientiertem Stil in zeitlose Allegorien um und verlieh seiner Kunst somit über die politische Situation hinaus Bedeutung. 1976 begann die Arbeit an einem der größten Gemälde der Welt - dem Panoramabild in Bad Frankenhausen zur Frühbürgerlichen Revolution in Deutschland. Werner Tübke hatte sich einen großen künstlerischen Freiraum erarbeitet und vollendete so das Bild als ein universelles menschliches Drama, nämlich das ernüchternde Ende einer Utopie.

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Über uns

Galerie-Information

Die Galerie Schwind wurde 1989 in Frankfurt am Main gegründet, seit 2005 befindet sich der Hauptsitz der Galerie in einem geschichtsträchtigen Künstlerhaus in der Springersraße 5, dem emaligen Wohnhaus von Werner Tübke. Neben den zwei Galerien in Frankfurt und Leipzig gibt es seit 2011 in Berlin-Mitte eine dritte Depandance.

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1989