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art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

Galerie Sievi

Gneisenaustraße 112, 10961 Berlin
Deutschland

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  •   dm-arena / H4/J19

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Kategorien

  • 02  Kunst nach 1945

Kunst nach 1945

  • 03  Gegenwartskunst

Gegenwartskunst

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst, One-Artist-Show

Darko Lesjak

Die hybride Welt von Darko Lesjak

Das vielschichtige Werk von Darko Lesjak basiert auf dynamischer Energie und den Ursprüngen des Seins. Das Geistige und das Körperliche scheinen nach einer engen Verbindung zu streben. Der Kosmos seines Werkes spiegelt Themen aus Natur, Ökologie und Umweltschutz wider. Dabei schafft er Kunstwerke, die Vitalität und Freude ausstrahlen, aber manchmal auch monumental und geheimnisvoll wirken.
Lesjaks Bilder sind zum einen dynamische, abstrakte Kompositionen, dominiert von spontanen und kraftvollen, malerischen Gesten. Mithilfe seines ausgeklügelten Farbkosmos baut er durch das Verdichten und Auseinanderfließen von Linien und Flächen ein vielschichtiges Spannungsfeld auf. Seine abstrakten, schwebenden Formen verwandeln sich in biomorphe Strukturen und bringen den Betrachter in die reale Welt zurück.
Dem gegenüber steht eine Welt analytisch-realistischer und farblich reduzierter Werke. Es sind statisch wirkende Darstellungen einzelner Steine oder ganzer Steingebilde, welche scheinbar schwerelos im Raum schweben und dem Rezipienten eine ungewohnte Gesamtwirkung vermitteln. Durch Computer-unterstützte Vorarbeit zur Optimierung der Gesteinsgestalt und ungewöhnliche Bildkompositionen erreicht der Künstler eine ungeheure Spannung und Energie in seinen Bildern.
Lesjaks dritte Bilderwelt sind Werke, die den Einfluss aus seinen beiden konträren Welten vereinbaren und kombinieren. Lesjak bezeichnet diese Bilder als seine hybride Welt.  Die auf den ersten Blick sinnlos erscheinenden Kombinationen verschiedener Komponenten in einem Bild wirken zunächst surreal auf den Betrachter.
Bei Lesjak hat diese hybride Kombination jedoch nur einen Beweggrund. Er will das Beste aus beiden Welten miteinander vereinen, so wie das heute in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens erfolgt. Die moderne Computergraphik hat hybride Bilder erschaffen, wie sie uns täglich in der Werbung begegnen. Auch die neuesten Trends auf den Gebieten Umwelt und Nachhaltigkeit haben der modernen Gesellschaft viele neue Lösungen gebracht: Hybride Autos, hybride Landschaften, hybride Pflanzen. Hybride Lösungen scheinen allgegenwärtig zu sein.
Die hybride Welt Lesjaks findet der Rezipient jedoch nicht nur in der Motivik des Künstlers, sondern auch in der Verwendung seiner Technik und Materialien. Aus der klassischen Ölmalerei kommend hat der Künstler eigene technische Lösungen entwickelt, um den Farben neuartige, ungeahnte Fähigkeiten in ihren Fließeigenschaften und ihrer Transparenz zu entlocken.
Die Möglichkeiten der klassischen Hinterglasmalerei erweitert Lesjak durch die Weiterentwicklung und Verwendung moderner Malmittel und erzielt dadurch eine neue, vollkommene Brillanz und Leuchtkraft in seinen Hinterglasbildern. Es entstehen malerisch aufregende Werke von höchst lebendiger, expressiver, lichterfüllter und geistig subtiler Intensität.


Auch zum Maluntergrund sucht Lesjak stetig nach hybriden Lösungen. Seine originellen Werke aus der Serie „Bio Cotton“ sind auf zusammengenähten ökologischen Stofftaschen entstanden und kombinieren die Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeitsfragen im Alltag mit den Bedürfnissen der Kunst.
Durch seine fundierten Kenntnisse und langjährigen Erfahrungen, in Kombination mit seinen innovativen Lösungen, erschafft Lesjak einzigartige, dynamische Bilder, die den immerwährenden Kräftefluss des Seins reflektieren.

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Kategorie: One-Artist-Show

Abstraktion & Atmosphäre

Der Maler und Bildhauer Olivier Messas wurde 1977 in Ho‐Chi‐Minh‐Stadt (Vietnam)
geboren. Heute lebt er in Frankreich und Deutschland.
Nachdem er als Zweijähriger mit seiner Familie von Vietnam nach Frankreich übergesiedelt
war, entwickelte sich Olivier Messas, trotz seiner starken Bindung an familiäre und kulturelle
Werte, sehr schnell als unabhängiger Charakter. Nach seinem Studium des
Rechnungswesens, das seine Ansprüche kaum erfüllte, verließ er die gewohnte familiäre
Umgebung. Er widmete sich der Mode und dem Modedesign, bevor er schließlich seine
Kreativität und seine künstlerische Anschauung in der Malerei auszudrücken begann.
Für den Künstler stellt insbesondere die Malerei eine perfekte Balance zwischen Spiritualität
und Realismus dar. Sie ist ein Mittel, um seine Emotionen, sein kulturelles Erbe aber auch
sein Fluchtbedürfnis in Farben, Formen und Motiven auszudrücken. Er findet Inspiration auf
seinen vielen Reisen und in Begegnungen mit verschiedenen Kulturen. Olivier verfeinerte im
Laufe der Jahre seinen Stil, der sich heute durch lebendige Farben und klare Linien
auszeichnet.
Ein wesentlicher Antrieb für Olivier Messas ist es, seine Kunst mit anderen zu teilen. Seine
Werke stellt er so oft wie möglich aus, er liebt die Begegnung mit dem Publikum. Der
Künstler erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen. Seine Arbeit wird darüber hinaus in
Dauerausstellungen in Europa und Asien präsentiert.

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Kategorie: One-Artist-Show

Der Tanz der Bewwegung

One Artist Show Kristina Weiss / Galerie Sievi: 

                            

Suite

Bändigung von Natur ist ein grundsätzlicher Impuls menschlicher Aktivitäten und künstlerischen Ausdrucks.

Der im Tanz kultivierte Bewegungsdrang ging seit jeher konform mit musikalischer Aktivität, im höfischen Umfeld des Barockzeitalters erfuhren beide Ausdrucksformen eine höchst subtile Stilisierung. Auch J.S. Bach griff die durch frühere Generationen etablierte Folge von Tanzsätzen in seinen eigenen Suiten mehrfach auf, gelangte aber im Rahmen einer Vielzahl gleichsam vorgegebener, unverrückbarer Schemata und Modelle zu größtmöglicher individueller Freiheit. Der Cellist Pablo Casals betrachtete das Werk Bachs als Quintessenz aller Musik und dessen Cellosuiten ihrerseits als Quintessenz Bachs.
Die auf der Art Karlsruhe exponierten Arbeiten von Kristina Weiss beschäftigen sich mit dem Wechselspiel semantischer und syntaktischer Elemente und nehmen die Reflexion über Bachs Suiten für Violoncello solo zum Ausgangs- und Fixpunkt.
In ihren stets textilgeprägten dreidimensionalen Arbeiten zeigt Kristina Weiss die Bandbreite von einer durch starre Ordnung gezügelten Natur (chaos, squared) bis zur Auflösung nachvollziehbarer Form, deren Zusammenhang nun durch den Inhalt verbürgt wird (Seelenwald)
Die Malereien nehmen Bezug auf Bachs 5. Cello-Suite, die mit ihren verschiedenen Rhythmen, Klangfarben, Melodien und dem Nebeneinander von größter Einsamkeit und Polyphonie, eine der artifiziellsten Suiten überhaupt ist. Die Bilder bieten keine Visualisierung der kompositorischen Struktur, sondern wollen geistige Gehalte von Bachs Musik in eigenständige Werke transformieren, deren Substanzgemeinschaft das verbindende Element (im Sinne einer Suite) bildet.
Die dialektische Auseinandersetzung mit grundsätzlichen ästhetischen Fragestellungen von Kunst liegt der Arbeit von Kristina Weiss zugrunde. Visuelle Lösungen für immaterielle Inhalte zu finden, ist Schwerpunkt ihres künstlerischen Interesses in der Malerei, bei Objekten und Rauminstallationen.
Die gebürtige Berlinerin absolvierte ihre künstlerisch-geisteswissenschaftliche Ausbildung ebendort. Prägend war vor allem das Studium der Musikwissenschaft, die Erkundung, mit welchen Mitteln Kunst „gemacht“ wird, und die Verschiebung diesbezüglicher Parameter im Laufe der Zeit auf der Suche nach aktuellen Ausdrucksformen.

Kristina Weiss arbeitet und lebt in München und Berlin.


 

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Über uns

Galerie-Information

Seit 1989 sehen wir unsere Aufgabe kreative Kunst in Berlin-Kreuzberg zu präsentieren.
Wir stellen nationale wie auch internationaler Künstler aus. Es wird figürlich- abstrakte Malerei , Collage, Zeichnung, Holzschnitt, Skulptur  bis zur informellen Kunst präsentiert.,

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1989