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art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

Galerie an der Pinakothek der Moderne

Gabelsbergerstraße 7, 80333 München
Deutschland
Telefon +49 89 28807743, +49 172 6419090
Fax +49 89 27374043
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Kategorien

  • 01  Klassische Moderne

Klassische Moderne

  • 03  Gegenwartskunst

Gegenwartskunst

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: One-Artist-Show

Julia Burek

In Julia Bureks Arbeiten scheinen Farbe und Material in einem ewigen Fluss zu stehen. Liquide Bildwelten werden gebrochen von klaren Linien und rhythmisierenden Strukturen, die zu einer visuellen Auflösung jenseits des Bildraums zu streben scheinen. Die irisierenden Farbverläufe im Kontrast zu den prägnant formulierten Kanten und die mal glänzende, mal lackartige, mal deckend-matte Oberflächenbeschaffenheit ihrer Epoxidharz-Arbeiten lassen das betrachtende Auge das Erlebnis der Materialität genießen. Julia Burek erforscht Farbwelten. Sie reagiert direkt auf ihre unmittelbare Umwelt, auf Erfahrungen, die sie in ihrer Umgebung macht oder Eindrücke, die sie wahrnimmt. Doch es ist nicht das Ziel, ein Abbild dessen zu schaffen. Die Künstlerin arbeitet vielmehr die Essenz des von ihr Wahrgenommen heraus, das vor allem durch die Farbigkeit des Moments wirkt, und kreiert dann eine neue Wirklichkeit, in der sich jegliche Gegenständlichkeit hin zu einem Gefühl der Interaktion von Farben aufgelöst hat. 
 
Julia Burek, 1992 in München geboren, studiert an der Akademie der bildenden Künste München bei Prof. Karin Kneffel. Sie lebt und arbeitet in München. 
 

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Kategorie: One-Artist-Show

Christopher Corso

In überlagerten Ebenen thematisiert Christopher Corso in großformatigen Ölbildern den gesellschaftlichen Wandel. Viele Schichten „Bildmaterial“ treffen hier aufeinander, ebenso wie verschiedene Informationen sich überdecken und verschwimmen. Als Inspiration und Motivfundus für seine Gemälde dienen dem Künstler persönliche Eindrücke aus der Großstadt sowie Bildfragmente aus Werbung und Medien, die er mit der Kamera einfängt. Entrückt vom Geschehen sind seine ProtagonistInnen durch Brüche in der Komposition vom eigentlichen Bildgrund getrennt und führen den Betrachter so in die Fragmente der Bilderzählung ein. Christopher Corso versteht es meisterhaft, die Schnelllebigkeit, Anonymisierung und omnipräsente Reizüberflutung, die den urbanen Kosmos prägen, der Isoliertheit des Einzelnen gegenüberzustellen und damit die Gefahr des Sich-selbst-Verlierens zu thematisieren. Der Mensch ist zerrissen zwischen der Forderung er selbst und authentisch, sowie gleichzeitig perfekt und natürlich zu sein.  

Christopher Corso, geboren 1969 in Bamberg, studierte an der Akademie der bildenden Künste München sowie an der San Francisco University of Art. Er lebt und arbeitet bei München. 

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Kategorie: One-Artist-Show

Alexander Heil

Das Werk des Bildhauers Alexander Heil ist geprägt von organischen und fließend linearen Strukturen. Seine Skulpturen – aus Holz oder Bronze gearbeitet – greifen auf das spektakuläre Formenrepertoire der Natur zurück. Während Heil in einem aufwendigen Verfahren Holz schwarz patiniert, sodass es optisch einer Legierung gleicht, gießt er andererseits aus Holz gearbeitete Formen in Bronze. Die außergewöhnliche optische und haptische Oberflächenwirkung verweist auf das elementare Spannungsfeld zwischen Natur und Technik, aus dem Heil seine Inspiration zieht. Die fließenden, kraftvollen Strukturen der Werke loten zudem die Grenzen zwischen Aktion und Kontemplation aus; sie entstehen aus der Beobachtung von Momenten und verorten den Menschen selbst in diesem Verhältnis zwischen Harmonie und Konflikt.   
Alexander Heil, 1970 in Frankfurt am Main geboren, studierte zunächst Landschaftsarchitektur, ist jedoch seit den 90er Jahren als Bildhauer tätig und auf vielen nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten. Der Künstler lebt und arbeitet in der Schweiz. 

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Kategorie: One-Artist-Show

Christian Rudolph

Christian Rudolphs dynamische Plastiken empfinden die Bewegung einer Lichtquelle im Dunkeln nach. Dieser in der Zeit festgehaltene Ablauf ist in exakter Linienführung im Material umgesetzt. Dabei entsteht die geometrische Form nicht durch additive Zusammensetzung in der Betrachtung, sondern baut sich zu einem bildnerischen Prozess mit Eigenleben auf. Die Präsenz der Plastik und ihre Ausdehnung im Raum ist konsequent mit der Genese der eigentlich dargestellten Bewegung verknüpft. Im Wechselspiel von Ruhe und Bewegung, Statik und Dynamik halten sich die künstlerischen und kreativen Aspekte sowie die perfektionistische Ausführung die Waage.  
 
Christian Rudolph, 1959 in Aschaffenburg geboren, studierte nach einer Ausbildung zum Goldschmied in der Metallklasse bei Prof. E. Hößle an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und schloss dort als Meisterschüler ab. Christian Rudolph lebt und arbeitet in Irsee. 

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Kategorie: One-Artist-Show

Susanne Zuehlke

In ihren abstrakten Gemälden, die überwiegend in Eitempera gearbeitet sind, setzt Susanne Zuehlke klare Farbwerte in einen spannungsreichen Kontrast. Farbe und Licht werden zu formbildenden Kräften. Pinselduktus und Farbschichten sind erkennbar; es entstehen Bilder, deren Kompositionen im selben Maß strategisches Vorgehen und müheloses Farbverständnis erfordern. Susanne Zuehlke konstruiert Farbflächen und optische Überschneidungen, die oft kein Motiv erkennen lassen, jedoch Erinnerungen an Landschaften hervorrufen und so ein sehr individuelles Seherlebnis ermöglichen. Die Werke der Künstlerin befinden sich in zahlreichen Sammlungen und öffentlichen Einrichtungen. 
 
Susanne Zuehlke, 1962 in Duisburg geboren, studierte an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Susanne Zuehlke lebt und arbeitet in Karlsruhe. 

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