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art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

Döbele Kunst Mannheim

Leibnizstraße 26, 68165 Mannheim
Deutschland
Telefon +49 621 79943078, +49 174 1663050
jd@doebele-kunst.de

Standort

  •   dm-arena / H4/K13

Ansprechpartner

Johann Döbele

Telefon
01741663050

E-Mail
jd@doebele-kunst.de

Unser Angebot

Kategorien

  • 01  Klassische Moderne

Klassische Moderne

  • 03  Gegenwartskunst

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst

Doris Ziegler

Die ehemalige Professorin (1993-2014) an der berühmten Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und heute freischaffende Malerin Doris Ziegler war 2019 durch ihre Präsenz in der viel beachteten Ausstellung "Point of No Return" in das Gedächtnis der Kunstwelt zurückgekehrt. Ihre visionär die zur Wende führenden Ereignisse vorwegnehmenden und die diese historische Phase begleitenden und darüber hinaus führenden Bilder des „Passage-Zyklus“, die dort in einem eigenen Saal präsentiert waren, wurden von Publikum und Experten gefeiert, sind aber nur eine Facette ihrer großartigen malerischen Arbeit. Im Nachhall dieser Ausstellung entstand das lange überfällige Werkverzeichnis ihrer Gemälde „DORIS ZIEGLER. Das Passagen-Werk - Malerei“ (2020), mit Textbeiträgen namhafter Autoren aus Museum, Wissenschaft und Publizistik, das ihr die Würdigung zu Teil werden ließ, die ihr gebührt.

Döbele Kunst Mannheim zeigt u.a. eigens für die Art Karlsruhe geschaffene Werke der Künstlerin, aber auch Beispiele bedeutender Bilddokumente der Nachwendezeit, wie das Bild „Kerzenmann II“ (1992), das die Unsicherheiten, Zweifel, Enttäuschungen aber auch Hoffnungen jener Zeit in sich trägt. Ein weiteres Highlight stellt das Werk „Boot II" (1987/88) dar. Das Thema des Schiffes, hat Ziegler mehrfach beschäftigt. In der zweiten Fassung dieses Werkes, nur wenige Jahre vor der Wende, präsentiert uns Doris Ziegler die Diversität der Gesellschaft bei gleichzeitigem Gemeinschaftssinn indem sie unterschiedlichste Charaktere auf engstem Raum vereint. Melancholie, Liebe, Genuss, Skepsis, Hoffnung und Enttäuschung spiegeln sich gleichermaßen in den Gesichtern ihrer Figuren. Doch wird man das Gefühl nicht los, als stecke in jeder dieser Figuren auch ein Stück Persönlichkeit der Künstlerin selbst. So entsteht ein Selbstporträt zusammengefügt aus einzelnen Gefühlszuständen, ein individuelles künstlerisches Lebensgefühl, aber gleichzeitig ein Gefühl, dass sich auf die Gesellschaft in dieser Zeit übertragen lässt und bis heute Gültigkeit behält.

Zu sehen sein werden zudem Stillleben und Beispiele der für Doris Ziegler ebenfalls charakteristischen Architekturbilder.

Wir freuen uns, dass die Künstlerin am Tag der VIP-Preview und am darauf folgenden Tag der Vernissage, 16. und 17. Februar 2022, an unserem Messestand anwesend ist.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Max Uhlig

Zuletzt durch die 14 großartigen, 12 Meter hohen Glasfenster der Johanniskirche in Magdeburg allseits im Gespräch, hat sich Max Uhlig heute zu einem der gefragtesten zeitgenössischen Künstlern entwickelt.

Seine äußerst charakteristische Technik des überlagernden Pinselstrichs gelangt bei ihm zur Perfektion. Ausgangspunkt für seine Arbeitsweise ist das Erleben und Sehen des Motivs in der Realität. Er ist damit im klassischen Sinne ein „plein air -Maler“, indem er durch intensives Einsehen das Motiv sich auflösen lässt, bis er es in eigener Handschrift übersetzet auf den Malgrund bringen kann. Dadurch entstehen Bilder, die sensibel die Sensation des Moments (im impressionistischen Sinne) aufnehmen und Max Uhlig unverwechselbar zuzuordnen sind. Im Moment des Auflösens geraten Uhligs Köpfe und Landschaften in ein Gleichgewicht von Abstraktion und Gegenständlichkeit. Dabei zielt er darauf, das dominierende Element der Formmasse im Bild zu erfassen. Allen gemein ist die außerordentliche Plastizität und bildhauerische Qualität. Licht und Volumen werden mal durch das Freilassen des Werkgrundes, mal durch die bis ins tiefste Schwarz gestisch übereinander gebündelten Linien erzielt, wie beispielsweise in der „Studie für ein Bildnis R.D.“ (1992) meisterhaft umgesetzt.

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Kategorie: Klassische Moderne

Hermann Glöckner

Einen wichtigen Themenblock in unserer Präsentation auf der Art Karlsruhe bildet unsere aktuelle Ausstellung „Die Freiheit des Denkens - The Freedom of Thought“, die der abstrakten und konstruktivistischen Kunst Ostdeutschlands gewidmet ist. Hermann Glöckner (1889-1987), der heute ohne falsche Bescheidenheit als Vorreiter des Konstruktivismus in Deutschland gilt, ist sowohl mit frühen figürlichen Arbeiten als auch mit für ihn typischen Papierarbeiten (Faltungen, Schwüngen, Monotypien) und einer seiner wunderbaren Skulptur vertreten. Anders als viele seiner Künstlerkollegen, knüpfte Glöckner nach dem Zweiten Weltkrieg an seine bereits in den 1930er Jahren entwickelte Bildsprache an und verschrieb sich deren Weiterentwicklung, ungeachtet jeglicher ästhetischer Tendenzen oder politischer Ordnungen bis zu seinem Tod 1987. 

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Kategorie: Gegenwartskunst

Bodo Rott

„Mich befriedigt das Malen, wenn es mich überrascht,“ sagte Bodo Rott bei einem Interview während einer Ausstellung 2014. – Überrascht werden kann der Betrachtende beim Anblick von Rotts kleinteiligen Arbeiten immer wieder. Der Blick tastet sich durch das Netzwerk aus Formen und Farben, geht bisweilen fast verloren, doch fasst dann wieder einen Gegenstand im Geflecht.

Rott malt seine wuchernden Bildwelten unmittelbar auf die Leinwand. Dabei arbeitet er mit grafischen Zutaten, die er in die Ölmalerei überträgt. Herauskristallisiert hat sich seine neue Bildsprache aus der vorherigen Werkgruppe „Nichtkinderkinder“. Hier umrankten die Formen bisweilen die Dargestellten als Beiwerk, nun werden sie zum Hauptgegenstand. Die Linie ist das tragende Element seiner aktuellen Arbeiten, die er als Serie „Hortus convulsus“ (verzerrter Garten) betitelt. Eine Anspielung auf den „Hortus conclusus“, den geschlossenen Garten, der in der christlichen Ikonographie und Mariensymbolik eine tragende Rolle spielt und ein wichtiges Bildthema in der bildenden Kunst darstellt. Die bewusste Verzerrung seiner Bildelemente führt zu einem besonderen optischen Reiz. Rott fasst einzelne Segmente farblich und schafft dadurch eine Gliederung. Seine Figuren, Körperteile und vegetabilen Ornamente scheinen jedoch den Regeln der Perspektive zu trotzen. Fast hat man den Eindruck, es handele sich um eine Collage. Schattierungen unterstreichen diese Sensation und lassen die Leinwand ins Dreidimensionale aufbrechen. Dieses illusionistische Spiel zwischen Vor- und Hintergrund hat Andreas Neuwert als „Zeitgleiche aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ interpretiert. Das Reliefartige seiner Malerei ist charakteristisch und lässt den Betrachter seiner Werke staunend und fasziniert zurück.

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Über uns

Galerie-Information

Die Galerie Döbele blickt auf mehr als vier Jahrzehnte Kunstengagement zurück. Nach der Gründung 1976 in Ravensburg eröffnete Johann Döbele 1985 die Stuttgarter Galerie während Hedwig Döbele die Ravensburger Galerie zunächst bis Ende 1989 weiterführte, um sie dann mit der Stuttgarter Galerie zu vereinen. Neben der Klassischen Moderne blieb immer der Bezug zur zeitgenössischen Kunst. Ab den 80er Jahren wurde die damals im Westen kaum bekannte Kunst aus der DDR, insbesondere aus Dresden, in das Programm aufgenommen.

Nach der friedlichen Revolution 1989/1990 gründete Hedwig Döbele 1995 die Galeriepräsenz in Dresden. Die Stuttgarter Galerie wurde zur Jahrtausendwende 1999/2000 geschlossen. Dresden blieb bis zum Sommer 2019 Mittelpunkt der Galeriearbeit.

Neu ist seit Juni 2016 unsere Präsenz in Mannheim. Mit der Gründung der Hedwig und Johann Döbele GbR am 01.03.2019 konnte die Dresdner Galeriearbeit nach Mannheim verlagert werden. Bei Döbele-Kunst-Mannheim ist die Trennung West oder Ost aufgehoben. Maßstab bleibt einzig die erkennbare, tradierte Qualität.

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1976