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art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

[FKc] FORUM KUNST contemporary Internationale Kunst der Gegenwart

Stiftgasse 1Stift Millstatt, 9872 Millstatt
Österreich

Standort

  •   Halle 2 / H2/L18

Ansprechpartner

Eleonore Schäfer

Galeristin

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(+43) 4766 35 250

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forum.kunst@yahoo.com

Andrea K. Schlehwein

Kuratorin

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Thomas Flügel

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Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: ContemporaryArt 21

Christian Bazant-Hegemark

Geboren in Mödling, lebt und arbeitet in Wien

Über das Zeichnen
Zeichnen fühlt sich für mich sehr natürlich an. Ähnlich wie zu schreiben ermöglicht es eine hohe Genauigkeit, was zu den verschiedensten visuellen Abbildungen benutzt werden: Präzision, Unschärfe, Striche oder Flächigkeit, Monochromie oder Farbigkeit. Man kann Striche wegradieren, aber der ursprüngliche Druck des Stiftes hinterlässt auf vielen Trägermedien dennoch eine Spur: Zeichnen ist für mich ein rein additiver Prozess.

Ich zeichne meist auf Papier, und radiere dabei kaum – diese Haltung ist noch ein Überbleibsel aus meiner Zeit als Programmierer, wo mich das Arbeiten in unendlichen Versionen und Undo-Stufen oft eher gestresst als empowered hat. Zu zeichnen wird für mich dadurch auf eine Weise meditativ, dem Moment verhaftet, und damit auch dem Sprechen ähnlich – es ermöglicht im Unterschied dazu aber eine Nachverfolgbarkeit: jede Zeichnung ist immer auch auch ein Dokument von Spuren, von Handlungen und Geschehnissen die an ihr geschahen. Am stärksten empfinde ich das wenn ich Tusche mit der Feder auf Papier anbringe – es führt zu einer Art performativen Permanenz: man ist im Moment, aber der Moment bleibt bestehen.


Education2011-2015 DoctoralThesis “Painting and digital technologies” at the Academy of Fine Arts, Vienna (Elisabeth von Samsonow, Felicitas Thun-Hohenstein).2006-2011Study of Fine Arts at the Academy of Fine Arts, Vienna (Daniel Richter, Harun Farocki, Gunter Damisch, Diploma with Honors

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Kategorie: ContemporaryArt 21

Achim Freyer

Die neuen Arbeiten von Achim Freyer sind lichte Gebilde.

Unprätentiös fließen sie dahin, in irgendeinem Gewässer dieser oder einer besseren Welt. Erhaben und souverän, niemandem den Beweis ihrer künstlerischen Prägnanz schuldig, verkörpern sie eine Utopie von Freiheit. Ohne Schnörkel und Ballast zeigen sie unverkennbar die Freyer’sche Handschrift: sich selbst treu – sich neu erfindend. Dabei kühn, dynamisch und präzise in dreidimensionaler Schlichtheit. Zu sehen bei [FKc] FORUM KUNST contemporary.

aks.2022

Der Theatermacher, Maler, Sammler und Stifter Achim Freyer (1934 in Berlin geboren) studierte Malerei, bevor er Meisterschüler von Bertolt Brecht am Berliner Ensemble wurde und als Bühnen- und Kostümbildner arbeitete. 1972 übersiedelte er nach West-Berlin und begann hier bald auch mit eigenen Arbeiten als Regisseur.

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Kategorie: ContemporaryArt 21

Ha Haengeun

Ha Haengeun ist ständig unterwegs. Ihre Kunstwerke auf Leinwand, ob klein oder groß, zeigen kräftige Acrylfarben. Sie erschafft eine Welt, die vertraut und fremd zugleich ist. Verwurzelt im Osten, aber voller Zitate und Symbole von Ost und West gleichermaßen.

Reflektierend zeichnend – zeichnend reflektierend, überschreitet sie die Grenzen und lässt Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft aufblühen. Das Gesicht ihrer Hauptfigur ist wie ein vielschichtiger Spiegel, der verschiedene Aspekte aggregiert: Die Sphäre des Geborenwerdens verschmilzt mit der Sphäre des Lebens, was zu dem einzigen Wissen führt, das wir haben: Wir müssen sterben. Sie nennt ihr Alter Ego das alte Kind, die Grenzreiterin oder NaNa, was eine komplexe Bedeutung hat, die weit über die Übersetzung von „Ich“ hinausgeht und den universellen Geist von Ich, Ich und Du berührt.

Hochqualifiziert in östlichen und westlichen Maltechniken. Absolvent der Hongik University Seoul, Südkorea. Seit vielen Jahren wird ihre Arbeit in Südkorea, Hongkong und Taiwan, Österreich, Deutschland und Frankreich präsentiert. Weltweite Sammler.

Ha Haengeun, Jahrgang 1985 lebt und arbeitet in Seoul, Südkorea. Sie ist Absolventin der renommierten Hongik Universität in Seoul, die seit Jahrzehnten eine unübersehbare Menge bildender Künstlerinnen und Künstler hervorbringt, die das Kunstgeschehen in Korea maßgeblich prägen.

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Kategorie: ContemporaryArt 21

Deborah Sengl

ESCAPE POVERTY

Mehr als jedes fünfte Kind leidet in Österreich unter Armut und Ausgrenzung. Betroffene Kinder haben schlechtere Bildungschancen, sind häufiger krank und können oft nur eingeschränkt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Auf dieses Thema macht jetzt ein künstlerisch gestalteter, neuer Escape-Room im Museumsquartier aufmerksam.

Für die künstlerische Intervention von „Escape Poverty – Armut ist kein Kinderspiel“ ist die Wienerin Deborah Sengl verantwortlich. Inhaltlich begleitet und unterstützt hat das Projekt die Volkshilfe Wien. Diese machte im Rahmen der Präsentation am Montag auch auf die Petition zur Abschaffung der Kinderarmut aufmerksam. Mittels der geforderten Kindergrundsicherung wäre Kinderarmut in Österreich Geschichte, betonte etwa Volkshilfe-Präsident Michael Häupl.

Durch das Escape-Room-Game sei ein „niederschwelliger“ Zugang zum Thema möglich, sagen alle Beteiligten. Außerdem würden sich so mehr Menschen mit dem Thema „Kinderarmut“ auseinandersetzen.


Vita:
geboren 1974 in Wien, studierte ab 1992 in der Meisterklasse von Mario Terzic an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. Sengl schloss ihr Studium 1997 mit einem Diplom in der Meisterklasse von Christian Ludwig Attersee(Abteilung für bildende Kunst) ab. Seither zahlreiche Ausstellungen.

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Kategorie: ContemporaryArt 21

Peter Sengl

Peter Sengl ist einer der vielseitigsten Künstler Österreichs, in zahlreichen internationalen Sammlungen vertreten, ein gebürtiger Steirer, der sich selbst als intuitiven und lustbetonten Arbeiter, als „schnellen Maler“ bezeichnet, weshalb er nicht mit Öl malt, weil Öl zu lange brauche bis es trocknet. Unkonventionell mischt er: Techniken, Stile, Themen und Farben, greift in sein Archiv, nutzt seinen Fundus, der gefüllt ist mit Fundstücken, Zeitungsausschnitten, Büchern, Bildern, Objekten und Fotos - ein unendliches Spielzimmer - Nährboden für sein künstlerisches Schaffen.

Peter Sengl ist einer, der sich nie verbogen hat, seinem Humor und Sarkasmus wie auch einem Leitsatz treu bleibt: Er habe keine Lust, sich zu langweilen. 

Sein Auftreten ist wohltuend frei von Dünkel, sich seiner selbst sowie seiner Kunst bewusst.

Trends und Moden, Vereinfachungen und Anbiederei sind Peter Sengls Sache nicht. Recht hat er. Früher nannte man ihn ein ‚enfantterrible’, heute einen der letzten österreichischen Malerfürsten. Zeigt es doch eines, wie der Zeitgeist sein Fähnchen in den Wind hängt und selbst mit Stimmungen und Trends geht: Da macht einer, was er will ohne sich zu verstecken. Obwohl er polarisiert und provoziert - und gefällt !!

Text AKS   I   FORUM KUNST contemporary

 
Vita:
Österreichischer Künstler, geboren am 4.März 1945 in Unterbergla/Steiermark. Er ging mit 18 Jahren nach Wien und begann 1963 - 68 sein Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Prof. Sergius Pauser.

Peter Sengl ist preisgekrönt. 1971 erhielt er den Kunstpreis Forum Stadtpark Graz und den Steirischer Kunstpreis. 2007 folgte der Preis der Stadt Wien.

Peter Sengl war in seinem bisherigen Leben in zahlreichen Einzel- und Gruppen-ausstellungen in Österreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Amerika und Australien vertreten

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Kategorie: ContemporaryArt 21

Three (Hironori Kawasaki)

three, ist ein aufstrebendes junges Kollektiv aus Japan, das sich um den Künstler Hironori Kawasaki versammelt. Sie repräsentieren Japans angesagte Anime-Kultur, die sie intelligent und mit schwarzem Humor hinterfragen und sich als zeitgenössische Bildhauer ausrichten. Die ausgestellten Objekte zeigen ein geschmolzenes, wildes Konglomerat von Körperteilen, die zu kleinen Manga-Puppen gehören, die häufig in Japan verkauft werden. Das Kollektiv sucht nach neuen Formen der Kunst. Sie stellen Teile dar, die zunächst nicht zusammengehören, und montieren sie in widerspenstigen Nebeneinanderstellungen. Unerwartete Zuordnungen in unbekannter Umgebung tauchen auf und weisen auf eine neue Art der Wahrnehmung alltäglicher Umgebungen hin. Die Kunst der Drei (Objekte, Wandarbeiten und Installationen) verstört, erstaunt, bringt zum Schmunzeln und regt den Betrachter zum Nachdenken an.

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