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art KARLSRUHE
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Galerie Gans

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Künstlerdetails

Kategorie: ContemporaryArt 21, One-Artist-Show

Mario Dalpra

Mario Dalpras aktuelles künstlerisches Schaffen ist primär auf die Skulptur ausgerichtet: hochpolierte koloristische Bronzen im stylischen Finish. Es ist die authentische und seit seinem Indienaufenthalt auch sehr persönliche Erfahrung mit der intensiven Farbenlust und Formenvielfalt fernöstlicher Kulturen, die sein künstlerisches Gestalten prägen. Mario Dalpra, hat seit den 1980er Jahren ein vielschichtiges Werk entfaltet. Sein Werk ist in renommierten Sammlungen, Museum Liaunig, Museum Angerlehner und zahlreichen weiteren vertreten.

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Kategorie: One-Artist-Show

Martin Praska

Wie soll man malen? Was soll man malen? Warum malt man überhaupt? Ich selber male, um etwas Neues Ungesehenes zu schaffen, das gleichzeitig an Bekanntes, Allzubekanntes erinnert. Ich zitiere gerne Werke bekannter Meister, um mich an ihnen festzuhalten, um auf die Schultern von Riesen zu steigen und dann einen kleinen Hüpfer zu wagen, möglichst ohne auf dem Bauch zu landen. Die Kunst ernährt sich von sich selbst. Originalität ist zwar gewünscht aber bis zu einem gewissen Grad nur eine Illusion. Wie alles. Wie die Farbe selbst, die eine reine Erfindung unseres Gehirns ist. Alles, was wir tun können, sind Variationen von Vorhandenem. Neu Abgemischtes, Coverversionen, Neuinterpretationen, um es in der Sprache der Musikproduktion zu formulieren. Das eigentliche Ziel ist immer ein gelungenes Stück, das vorher so noch nicht da war. Keine Ideologie, keine Sozialkritik, keine Larmoyanz über den Zustand der Welt will ich in den Bildern. Ich will eine Befreiung von all dem, kurz gesagt Katharsis. Es gibt dazu keinen anderen Weg als über die Sinnlichkeit. Das ist eine Gratwanderung zwischen Begehrlichkeit und Kontemplation. In dieser Ambivalenz liegt die Kunst. Und damit wirkt sie gegen Totalitarismus und Fanatismus. Weil sie sich der Eindeutigkeit entzieht. Wir brauchen keine Kunst mit einer Message. Die Kunst selbst ist die Message.
27. 05. 22 Martin Praska

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Kategorie: ContemporaryArt 21

Norbert Brunner

Norbert Brunner schafft opulente, reflektierende Werke, die den Betrachter mit Botschaften der Ermächtigung konfrontieren. Seine charakteristischen Stücke bestehen aus einer Kombination von Plexiglas, Spiegeln und Swarovski-Kristallen. Ihre Oberflächen sind so, dass die Reflexion des Betrachters in die Komposition hineingeschoben wird, was für Brunner die endgültige Verwirklichung seines kreativen Prozesses ist.
In Kristallen gerendert, sind seine Titelphrasen wie „Größe antizipieren“ und „Außergewöhnliches visualisieren“ unleserlich, es sei denn, der Betrachter steht seinen Werken direkt gegenüber. Manchmal verstärkt er dieses Gefühl der Konfrontation, indem er ein riesiges Augenpaar in seine Stücke einfügt, als würde er auf Reaktionen achten.
Für Brunner ist die multivalente Einbeziehung des Betrachters eine explizite Aussage über die inhärente Subjektivität aller Kunst: „Alles, was gesehen, wahrgenommen und erlebt wird, alle Formen von Kunst, Kultur und Politik sind relativ und hängen nur vom Standpunkt des Betrachters ab . Ich konzentriere mich auf sie und erkläre sie zu Künstlern.“

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Kategorie: ContemporaryArt 21

Michael Kos

Verbindend für die vielfältigen Objekte, Installationen und Bildschlichtungen von Michael Kos ist ein eindringliches Materialverständnis, das der Künstler als essentiellen Ausgangspunkt für seine Werkfindungen sieht.

Kos denkt diesen Gedanken stringent: “Malerei und Skulptur sind gestaltete Oberfläche und diese ist materiell, also ist nicht die Fläche, sondern das Material der Ursprung der Kunst.”
Diesem Gedanken tragen seine Werke spürbar Rechnung. Ob geschlichtete Bildobjekte, ob illusionistisch vernähte Steine, ob plastische Kreisobjekte oder ob hintergründige Installationen – bei all diesen Werken steht eine künstlerische Vereinnahmung von Material im Zentrum. Da ist einerseits eine ausführliche Materialmeditation spürbar, andererseits sind es ungewöhnliche Kombinationen, die klassische und zeitgenössische Materialien zusammenführen.

Kos kennt seine Werkstoffe, aber er kennt und verwendet sie mit einer Intimität, die nicht ihren physikalischen Aspekt beleuchtet, sondern ihr energetisches Potential für die Gestaltung von Bild, Form und Inhalt unterstreicht. An diesem Punkt treffen sich für ihn Material und Sinn.

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Kategorie: ContemporaryArt 21

Izvor Pende

In den neuen abstrakten Kunstwerken verweist Pende auf organische Strukturen und Formen, die an das Land erinnern. Er hat diese Elemente jedoch strukturierteren Formen wie kräftigen Streifen und geometrischen Formen gegenübergestellt, die innere Spannung und dynamischen Dialog innerhalb der neuen Gemälde erzeugen.

2016 stellte Pende seine abstrakten Arbeiten in der Kunstwerkstatt Lazareti in Dubrovnik aus. Er begann einen künstlerischen Dialog mit dem deutschen Maler Daniel Richter im Projekt „Gemeinsam schwimmen“, in dem die beiden Maler ihre Bilder nebeneinander in mehreren Museen und Institutionen ausstellten, darunter 2017 im Museum of Fine Arts in Split. Kroatien und 2018 im Museum für zeitgenössische Kunst in Zagreb und im Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Rijeka.

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Kategorie: ContemporaryArt 21

Christoph Rode

Deutschland
Rodes Motive setzen sich aus dem deutschen Interieur, sowie deren Alltagsgegenstände zusammen. In verfremdeten Raum- und Landschaftssituationen werden die Motive verortet, die wiederum an eine bühnenhafte Rauminstallation erinnern. Ein abarbeiten seiner selbst und dessen Umgebung findet dabei nicht statt, vielmehr sucht der Maler seine Inspirationen zum Beispiel in Reproduktionen, Zeitungen, Geschichtsbüchern oder auch Filmen. Dabei benutzt er überwiegend Bildmaterial aus dem ostdeutschen bzw. osteuropäischen Raum, die zeitlich von 1950 bis 1990 reichen. Meist existiert eine Idee als Anlass für ein Bild, diese wird aber eher subtil in die Arbeit integriert.

Politische oder alltagsbezogene Themen sollen dabei nicht behandelt werden. Es sind eigene geschlossene Bilderwelten, die gelegentliche Datierungen, zum Beispiel durch bekannte Möbel oder auch Kleidungsstücke zulassen, aber letztendlich nicht die gezeigte Zeit versinnbildlichen. Die benutzten Materialien, Gegenstände und scheinbar typischen Raumaufteilungen stellen eine Verfremdung in einer vielleicht gewohnten Situation dar.

Es ist die Suche nach einer lauten Stille in einem Raum. Der im Gedächtnis gebliebene Geruch von altem Interieur oder auch Teppichen, die Haptik von alten Strukturtapeten oder Stoffen geben dem Maler Elemente für sein Szenario. Rode reizt die Gegenüberstellung oder ein nicht nachvollziehbarer Dialog, der nur als gelungen gilt, wenn ungeklärte Fragen im Raum stehen und er selbst sie nicht beantworten kann.

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Kategorie: ContemporaryArt 21

Eva Wagner

Eva Wagners Bilder haben lange Entstehungsprozesse. Mit der Zeit hat sie ihre eigene Technik mit Gouache und Acryl auf Leinwand entwickelt, in der die Schicht für Schicht lasierend aufgetragene Farbe den Eindruck unendlicher Tiefe und die Sogwirkung in einen unbekannten Urgrund entfaltet. Diese Überlagerung verschiedener Bildebenen erzeugt eine Aura des Flüchtigen, Unbestimmten, aber auch des Mysteriösen, Ephemeren. Die Realität ist präsent, aber nie wirklich greifbar und manifest, und damit lässt sie immer genug Spielraum für eigene Assoziationen und Interpretationen des rezipierenden Gegenübers.

In all ihren Bildern lässt sich dabei eine friedliche Koexistenz zwischen gegenständlichen und ungegenständlichen Elementen feststellen. Blätter und Halme heben sich von abstrakten Hintergründen ab und werden ihrerseits wieder von Schleiern und Unschärfen in ihrer exakten Definition verwischt. Ein sicheres Gefühl für koloristische Harmonien unterstreicht diesen Effekt von Nähe und Distanz wie in einer in der dunstigen Atmosphäre eines Sommertags verblassenden weitläufigen Landschaft. „Es ist ein unerschöpfliches Thema, und es geht ja nicht nur um die Pflanzen selbst, sondern um diese abstrakten Räume, die sich dazwischen auftun“, präzisiert die Künstlerin. Räume mit Licht und Schatten und mit sehr exakten linearen Elementen, die, meist nicht parallel zu den Bildrändern, Ein- und Ausblicke definieren, Details heranzoomen, Bildausschnitte festlegen oder Lichtkegel suggerieren.
Artworks

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Über uns

Galerie-Information

Ein facettenreiches Programm aktueller, aufstrebender sowie renommierter Künstler der Gegenwartskunst und die klassischen künstlerischen Genres Malerei, Bildhauerei und Zeichnung liegen dem Konzept der Galerie Gans zu Grunde. Für die Zukunft ist geplant, das Repertoire mit internationalen Künstlern zu erweitern und die Zusammenarbeit mit Künstlerinnen zu forcieren.

Mehrmals jährlich veranstaltet die Galerie Ausstellungen zu einzelnen Künstlern oder thematischen Bereichen. Eine regelmäßige Teilnahme an renommierten Kunstmessen rundet das Galerieprogramm ab.

Es ist uns ein Anliegen, Ihnen bei Kunstkauf oder Sammlungsaufbau kompetent zur Seite zu stehen und Ihnen unsere Begeisterung für Kunst weiterzugeben.

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