Menu
art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

Galerie Wolfgang Jahn

Reichenbachstraße 47-49, 80469 München
Deutschland
Telefon +49 89 297969
Fax +49 89 291 35 71
info@galeriejahn.com

Unser Angebot

Kategorien

  • 02  Kunst nach 1945

Kunst nach 1945

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst

Jiří Georg Dokoupil

Dokoupil kann als der unermüdliche Erfinder von neuen Techniken und Stilen mit unzähligen Patenten beschrieben werden. In den 80er-Jahren, die er in der Künstlergruppe „Mülheimer Freiheit“ als Teil der „Jungen Wilden“-Generation in Köln verbrachte, experimentierte er noch mit der klassischen Malerei. Diese wurde in seiner Interpretation sehr expressiv und buchstäblich wild. Nach dieser Zeit entwickelte Dokoupil einige Serien seiner konzeptuellen Malerei, bei denen der Entstehungsprozess ebenfalls Teil des Werkes ist. Dazu zählen seine Reifenbilder, Muttermilchbilder oder Peitschenbilder.
Seit 1991 beschränkt sich Dokoupil auf zwei Techniken: die Kerzenrußbilder und die Seifenblasenbilder, wobei er Letztere immer weiter verfeinert und zu unglaublicher Leuchtkraft und fast dreidimensionaler Wirkung bringt.
Seine abstrakten Seifenblasenbilder entstehen ganz ohne Pinsel. Dokoupil lässt mit Pigmenten gesättigte Seifenblasen auf die Leinwand fallen und platzen. Dort wo der Seifenschaum auftrocknet, bringt er traumhafte Strukturen und Mikrokosmen hervor. Dokoupil selbst beschreibt diese Bilder als „Sinfonien der Farbe, von mir und dem Zufall dirigiert.“

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst

Rainer Fetting

Rainer Fetting zählt zu den Hauptvertretern der Gruppe der „Jungen / Neuen Wilden“, die sich Ende der 1970er in Berlin formierte und deren figurative Malerei durch einen gestisch freien, auf starke Kontraste setzenden Farbauftrag charakterisiert ist. Dennoch lässt sich die Kunst von Fetting, dessen Schaffen sich über die Jahrzehnte hinweg in individueller Ausprägung entwickelt hat, nicht in allzu eng gefasste Kategorien einordnen.
Die Arbeiten des Künstlers sind gekennzeichnet von einer eindringlichen und spürbar hingebungsvollen Darstellung von Körperlichkeit. Seine ganzfigurigen Portraits von Vertrauten und Weggefährten treten mit flüchtigen, treffsicher gesetzten Pinselstrichen in zuweilen lasziv-sinnlichen Posen dem Betrachter gegenüber, so dass letztlich die Grenze zwischen privatem Einblick und öffentlicher Repräsentation im Bild verschwimmt.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst

Hubert Scheibl

Hubert Scheibl lebte einige Jahre in New York, was sein Arbeiten und Denken bis heute beeinflusst. Insbesondere amerikanische Schriftsteller und Regisseure prägen seine Werke - viele seiner Bildtitel greifen Dialoge aus amerikanischen Film- Meisterwerken auf.
In den 1980er-Jahren gehörte er der österreichischen Künstlergruppe der „Neuen Wilden“ an, deren großformatige Bilder sich durch eine individuell gestische und trotzig-abstrakte Malweise in überschwänglicher Farbigkeit auszeichnen. Scheibl zeigte schon ab Mitte der 80er-Jahre Tendenzen zur monochromen Malerei und hob sich damit von den anderen Vertretern der „Neuen Wilden“ ab.
Scheibl’s aktuelle Werke lassen sich als ausdrucksstarke gestische Abstraktionen begreifen, als imaginierte Farbbildräume, die unter dem spürbaren Einsatz des Körpers kraftvoll entfesselte Bewegungen und dynamische Prozesse in einander überlagernden und immer wieder durchscheinenden, simultan verwobenen Farbschichten vorstellen.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst

Paul Schwer

Paul Schwer fertigt seine Skulpturen aus Plexiglas oder Pet-G. Bei dem Entstehungsprozess werden die Plexiglas- und Pet-G-Platten zunächst mit Pigmenten bemalt oder mit Siebdruck bedruckt. Anschließend werden die Platten in einem Industrieofen erhitzt und in die gewünschte Form gefaltet. Dieser Prozess des Formens passiert in der Regel sehr schnell. Nur wenn das Material eine bestimmte Temperatur erreicht hat, kann es bearbeitet werden. Ist das Material zu heiß, zerfließt es. Ist es zu kalt, bricht es. Dem Künstler bleiben nur wenige Sekunden, um die Platten in die gewünschte Form zu bringen. Durch die Schnelligkeit des Formprozesses ist das Endergebnis trotz eines künstlerischen Plans teilweise unvorhersehbar. Die Leichtigkeit der Skulpturen und deren organische Formen erwecken beim Betrachter den Eindruck einer zufälligen Entstehung.
Das Material verarbeitet Paul Schwer auch in seinen Installationen wie zum Beispiel bei der raumgreifenden Lichtinstallation, die er im Jahr 2010 im Open Space der Art Cologne oder zuletzt im Jahr 2021 in Hanova Klagesmarkt realisierte.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst

Martin Schnur

Martin Schnur gehört unbestritten zu den wichtigsten Realisten seiner Generation in Österreich. Als realistischer Maler spiegelt er aber nicht einfach die wirkliche Welt wider, sondern verdeutlicht die Wirklichkeit einer Idee oder einer Vorstellung. Seine Bilder sind komponiert und die dahinter stehende meisterliche Finesse ist nicht nur in der Technik, sondern gleichzeitig im abgebildeten Hyperrealismus zu erkennen und zeichnet auf diese Art und Weise nur seine Bilder aus. Wesentlich an Schnurs Werk ist die Ein- und Verbindung von unterschiedlichen Bild- und Realitätsebenen, in denen er den Betrachter animiert, seine eigenen Vorstellungen und Phantasien zu aktivieren. Hierbei konstruiert er komplexe, surreal übersteigerte Bildraumzusammenhänge, die sich in der Realität so nicht ergeben und die den Betrachter für sich einnehmen. Dabei stellen sich Gefühle und Stimmungen ein, die dann wiederum vom Betrachter mit den Bildern abgeglichen werden. 
Die Arbeiten von Martin Schnur sind in vielen wichtigen öffentlichen Sammlungen zu sehen und wurden unter anderem in die ständige Sammlung der Albertina in Wien aufgenommen.

Mehr Weniger

Kategorie: Gegenwartskunst

Bernd Zimmer

Zimmer’s künstlerisches Œuvre konzentriert sich auf das anspruchsvolle Thema der Natur. Seine Arbeiten bilden die Natur nicht exakt ab. Sie halten eher eine abstrakte Erinnerung an eine Landschaft fest. Diese abstrakte Darstellung der Erinnerungen an konkrete Orte erlaubt Bernd Zimmer die unendliche Vielseitigkeit ihrer Erscheinungsformen zu erkunden. Jeder Kontinent auf unserer Erde bietet unzählige Variationen der Natur und Bernd Zimmer hat sie Alle kennengelernt. Die Werkgruppe „Kristallwelten“ verkörpert seine Erinnerungen an die Vegetation in Vietnam und Kambodscha, seine „Reflexionen“ an die europäischen Wälder und die fast monochromen „Dünenbilder“ an die Wüsten in Arizona, Namibia und Ägypten. Die meisten Bilder von Bernd Zimmer entstehen erst nach seinen Weltreisen in seinem Atelier in Bayern.
Bernd Zimmer beschäftigte sich mit der Natur bereits seit Ende der 70er-Jahre. Als Mitbegründer der berühmten „Galerie am Moritzplatz“ in Berlin malte er im Kontrast zum damaligen Zeitgeist überwiegend die Natur. Obwohl er als Hauptvertreter der „Neuen Wilden“, die mit ihrer „heftigen“, auf starke Farbkontraste setzenden figurativen Malerei für Furore sorgten, auch einige bedeutende Stadtmotive kreierte; wie zum Beispiel die 3 x 28 Meter große Arbeit „1/10 Sekunde vor der Warschauer Brücke“ (1978).

Mehr Weniger

Über uns

Galerie-Information

Die Galerie Wolfgang Jahn, gegründet 1990, hat sich auf zeitgenössische nationale und internationale Künstler spezialisiert. Bereits früh legte Wolfgang Jahn den Fokus des Galerieprogramms auf die Malerei der 80er- Jahre in Deutschland und Österreich. Seither wurde das Portfolio der Galerie stetig erweitert und umfasst neben bereits etablierten Künstlern auch junge, aufstrebende Nachwuchskünstler aus den Bereichen Malerei und Bildhauerei. Die Galerie hat aktuell zwei Standorte, Landshut und München.

Mehr Weniger