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art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

Galerie Judith Andreae

Paul-Kemp-Str. 7, 53173 Bonn
Deutschland
Telefon +49 228 93490881, +49 173 7008029
Fax +49 228 93490882
info@galerie-andreae.de

Ansprechpartner

Judith Andreae

Galerieinhaberin

Sewastia Vassiliadu

Galeriemitarbeiterin

Unser Angebot

Kategorien

  • 01  Klassische Moderne

Klassische Moderne

  • 07  One-Artist-Show

One-Artist-Show

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst

Stefanie Brehm

Stefanie Brehm schloss 2005 eine Ausbildung zur Keramikerin ab bevor sie von 2006 - 2016 an der Akademie der Bildenden Künste München bei Professor Norbert Prangenburg studierte. Auf ihr Studium folgten viele Auszeichnungen darunter die mehrfache Auszeichnung mit dem internationalen Stipendium des European Ceramic Workcenters (EKWC) Oisterwijk, weitere Artist in Residence Programme, die Förderung zur Realisierung der Chancengleichheit von Frauen in Forschung und Lehre, Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie jüngst der Erhalt des SI Kunstpreises 2021 für bildende Künstlerinnen des Soroptimist International Club Erlangen. Brehm lebt und arbeitet in Bamberg. 

Die künstlerische Arbeit von Stefanie Brehm verortet sich vornehmlich in den Materialfeldern Keramik und Kunststoff. Bei beiden Werkstoffen verbindet die Künstlerin Skulptur mit Malerei. Sie verwendet eingefärbten, flüssigen Kunststoff als Farbmittel, was zur Entstehung einer Malerei führt, die keinerlei Bildträger mehr benötigt. Der millimeterdünn gegossene, farbige Kunststoff wird nach dem Aushärtungsprozess selbst zu einem flachen,
glänzenden Wandobjekt. Glatte, intensiv leuchtende Oberflächen haben einen besonderen Reiz für Stefanie Brehm.
So zeigen sich auch die keramischen Glasuren, die sie auf ihren menschengroßen Keramiksäulen verwendet, farbstark und glanzvoll. Klassisch auf einer elektrischen Drehscheibe arbeitend, bedeutet die Herstellung einer Tonsäule einen wochenlangen Prozess für die Künstlerin, an dessen Ende der farbgebende Glasurauftrag mittels einer Spraypistole steht. Danach wird das Werk bei über 1.240 °C in einem großen Keramikofen gebrannt.

Seit 2020 beschäftigt sich Stefanie Brehm auch mit flachem Glas als Oberfläche für Malerei. Wie in der Keramik bedient sie sich hierbei der Sprühpistole als Auftragsmittel für die Glasfarben, die anschließend im Ofen eingebrannt werden.Durch die Transparenz des Glases verbinden
sich die kraftvollen Farben unmittelbar mit der Umgebung.
Brehm wurde für ihr Schaffen mit dem ARTIMA-Förderpreis ausgezeichnet und weitere Arbeiten der Künstlerin werden an dem ARTIMA Stand auf der Messe zu sehen sein.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Johannes Brus

Johannes Brus studierte von 1954 bis 1971 an der Kunstakademie Düsseldorf und erhielt in den Jahren nach seinem Studium eine Vielzahl an Kunstpreisen, wie den Kunstpreis Villa Romana, Florenz (1979), Defet-Preis des Deutschen Künstlerbundes (1982) und das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds, Bonn (1983). In den Jahren von 1986 bis 2007 hielt er eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig inne.
Schon seit Ende der 1950er Jahre beschäftigt sich der Künstler mit der Relation zwischen Fotografie und Skulptur. Oft finden sich in seinen Skulpturen Parallelen zu seinen Fotoarbeiten wieder und selbst seine Fotografien entstehen in einem Prozess, den man als ‚bildhauerisch’ bezeichnen kann.

Seine Fotografien ebenso wie seine Skulpturen sind in zahlreichen öffentlichen nationalen und internationalen Sammlungen wie der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland, dem Museum Kunstpalast Düsseldorf, dem Kunstpalais Erlangen, dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Remagen und dem Museum of Modern Art, San Francisco, USA vertreten. So präsentierte das Lehmbruck Museum Duisburg  2016 Johannes Brus in der großen Einzelausstellung "Probe für: Tanzen für Brancusi". 2017/18 erwarb das San Francisco Museum of Modern Art eine große Gruppe von Fotoarbeiten aus den 1970er Jahren von Brus, die dort 2018/19 in seiner von Clément Chéroux kuratierten Einzelausstellung "For Your Pleasure" präsentiert wurden. Zuletzt wurden seine Werke während der Biennale in Venedig 2019 in der Nationalbibliothek Marciana in Venedig ausgestellt. Nach dem kürzlichen Ankauf einer Auswahl von fotografischen Vintage-Werken plant das Centre Pompidou in Paris eine große Einzelausstellung mit Johannes Brus.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Hildegard Elma

HILDEGARD ELMA (* 1948 Freudenstadt / Schwarzwald) studierte Musik an der Hochschule für Musik in Stuttgart (1967-1976), bevor sie das Studium der Freien Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart (1978-1982) anschloss. Nach vielen Jahren in Norddeutschland lebt und arbeitet Hildegard Elma heute in Freudenstadt im Schwarzwald.

Ihre Arbeiten sind Annäherungen an das Zusammenspiel von Licht, Farbe und Raum und zugleich eine Hommage an den Klang zweier Farben und ihre reiche Nuancierungsmöglichkeit. Sie arbeitet mit zwei Blautönen, dem Indigo und dem Ultramarin, sowie zwei Rottönen, dem Magenta und dem Alizarin-Karmesin. Das Malen bewahrheitet sich als körperlicher Akt, bei dem jeder Pinselstrich bewusst und sicher ausgeführt wird und jede Bewegung zählt. Die Bilder sind gekennzeichnet durch das Handeln der Künstlerin in Analogie zur Natur, deren Wachstumsprinzip von Wiederholung bei gleichzeitiger Variation geprägt ist.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Achim Mohné

Achim Mohné studierte an der Folkwang Universität der Künste, Essen sowie an der Kunsthochschule für Medien in Köln mit einem Postgraduierten Abschluss bei Jürgen Klauke und Valie Export. Lehraufträge und Gastprofessuren hielt er an der Kunstakademie Münster; Folkwang Universität der Künste, Essen; Indiana University, Bloomington. Von 2013-2020 lehrte er Fotografie und Neue Medien am Lehrstuhl für Kunst und Architektur der ETH Zürich. Dort leitete er zuletzt die 3D-Forschung (3D-Modeling/3D-Printing).

Achim Mohné arbeitet mit zeitbasierten Medien, Installation, Performance, öffentlicher Intervention, Computer, Internet und Sound, die er an der Schnittstelle von Apparat, Interface, Software, Handlung und Intermedialität hinterfragt. In Experimenten mit hybriden Film-und Videoinstallationen, Fotografie-basierten öffentlichen Interventionen, Flachbettscannern oder Laser-Fotogrammen reduziert er die sogenannten Neuen Medien auf eine „Poesie des Apparativen“. Als andauernden Prozess der Befragung von technischen (Still- und Bewegt-) Bildern nutzt er u.a. Drohnen, unterläuft vorhandene Überwachungssysteme oder besetzt parasitär kommerzielle Bilddistributionssysteme, wie z.B. Google Earth, deren Satellitenkameras als Détournement zum Sender künstlerischer Botschaften zweckentfremdet werden.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Alexander Schulz

Mit seinen Malereien beabsichtigt Alexander Schulz weniger die Umsetzung einer konkreten Idee als vielmehr die Erarbeitung einer solchen über den Malprozess selbst.
Ein Archiv an Formen, Symbolen und Schriften, das der Künstler fortlaufend ergänzt und studiert, unterstützt sein Vorhaben. Die stil- und medienübergreifende Sichtung und Auswahl des Archivierten führt schließlich zu einem Zusammenspiel der einzelnen Komponenten durch den Künstler, das auf seinen klein- und großformatigen Leinwänden, mal detailreich, mal großflächig sichtbar wird. Ein Motiv kann sich ohne festgelegtes Resultat entfalten; das Ergebnis versteht sich als ein Gegenentwurf zu starren Grenzen, Genres und Vermittlungsprinzipien.
Mit seiner Arbeit strebt Alexander Schulz nach einer Form der Sinnvermittlung, indem er bereits Vorhandenes in einen neuen Kontext überführt. Der Künstler beobachtet einen Verlust der Empfänglichkeit für das, was uns im Leben umgibt. Entsprechend möchte er die Aufmerksamkeit der Betrachtenden steigern und deren Sensibilität für Erlebtes wiederherstellen. Die Entfaltung seiner Bildsprache beruht dabei auf einem dynamischen Prozess der Beobachtung, Übersetzung und Rekonstruktion des Wahrgenommenen.

Alexander Schulz (*1987 Berlin) studierte von 2012 bis 2018 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig sowie von 2015 bis 2016 an der Art Academy of Latvia in Riga. 2021 schloss er sein Studium als Meisterschüler von Prof. Christoph Ruckhäberle in Leipzig ab.

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Über uns

Galerie-Information

2012 gründete Judith Andreae die Galerie im Gebäude der ehemaligen Bachschule in Bonn. Seitdem begleitet und fördert sie zeitgenössische Positionen auf nationaler sowie internationaler Ebene, die sich in ihrem spezifischen Medium, wie der Malerei, Fotografie, Bildhauerei, Installation, digitalen Kunst oder Videokunst verorten lassen.

Vor allem junge, aufstrebende KünstlerInnen werden neben den etablierten Positionen, wie dem Bildhauer und Fotografen Johannes Brus oder der Konzeptkünstlerin Rune Mields, eine Ausstellungsplattform geboten: 2021 hatte die schwedische Künstlerin Pia Ferm ihre erste Solo Show in den Räumen der Galerie; 2022 folgte ihr die Bildhauerin Claudia Mann. Der in Polen gebürtige Künstler Lukas Glinkowski eröffnete dieses Jahr seine erste Solo-Show in der Galerie Judith Andreae. Malerin Hildegard Elma, Medienkünstler Achim Mohné, Lichtkünstlerin Regine Schumann und Konzeptkünstlerin Francis Zeischegg begleiten das Ausstellungsprogramm seit den Galerie-Anfängen. Neue Positionen, wie die ukrainischen KünstlerInnen Victoria Pidust und Volo Bevza, die an den Schnittstellen zwischen digitaler und analoger Kunst arbeiten, oder auch der Berliner Maler Alexander Schulz, ergänzen das Portfolio der Galerie.

Im Fokus stehen Ausstellungskonzepte, die gemeinsam mit Museen, Institutionen und KuratorInnen erarbeitet werden und den etablierten, als auch jungen, aufstrebenden Künstlerpositionen eine Ausstellungsplattform bieten.

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

2012