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art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

Galerie Schloß Mochental

Schloß Mochental, 89584 Ehingen / Donau
Deutschland

Ansprechpartner

Ewald Schrade

Telefon
0170/7720910

E-Mail
schrade@galerie-schrade.de

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst

Peter Casagrande

geboren 1946 in Weilheim

Ausbildung:
1960‑1963 - Lehre als Schriftenmaler
1970‑1972 - Akademie d. bild. Künste München, bei Prof. Tröger
1972‑1975 - Hochschule f. bild. Künste Berlin, bei Kiefer u. Cruxin
1979‑1980 - Akademie d. bild. Künste München
1979 - Gründung des "Künstlerkollektiv Maitenbeth"
1983 - Stipendium der Stadt München
           Staatl. Förderpreis des Landes Bayern

Sammlungen:
Akademie der bildenden Künste, München
Franz Marc Gymnasium, Markt Schwaben
Staatliche Gemäldesammlungen, München
Städtische Galerie im Lenbachhaus, München
Residenztheater, München
Städtische Galerie Rosenheim
Galerie Markt Bruckmühl
KPM Treuhand, München
Fondazione Reverberi, Genova
Finanzamt Miesbach
Ernst & Young, Frankfurt
Bürgerhaus, Burghausen
Schwabenakademie, Kloster Irsee
Museo Diotti, Casalmaggiore
Collection Jardiniers, Paris
Museé de la Ville, Anglet (F)

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Kategorie: Gegenwartskunst

Marion Eichmann

geboren 1974 in Essen

Ausbildung:
2003 - Meisterschülerin, Kunsthochschule Berlin Weißensee, Prof. Gotenbach – „Ping Pong“ eine Raumcollage
2002 - Diplom, Kunsthochschule Berlin Weißensee – 16324800 Maschen, eine Raumcollage
seit 1997 Dozententätigkeiten
1996 – 2002 - Kunsthochschule Berlin Weißensee
1996 - Deutsche Oper Berlin, Assistenz Bühnenbild
1994 -1995 - Universität der Künste UDK Berlin, Bildende Kunst

Auszeichnungen / Stipendien
2021- 2022 - Auftragsarbeit für den Deutschen Bundestag
2019 - Kunstpreis Münsterland
2017 - Berlin Hyp Art Award
2014 - Franz-Joseph-Spiegler-Preis
2014 - Arbeits-Stipendium Schloss Mochental
2003 – 2004 - Stipendium des DAAD
2002 - Mart Stam Förderpreis 2003
2002 - NaFög- Stipendium zur Förderung des künstlerischen Nachwuches 2003/2004

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Kategorie: Gegenwartskunst

Dietrich Klinge

geboren 1954 in Heiligenstadt/Landkreis Eichsfeld in Thüringen

1958 - Flucht der Familie aus der DDR nach Fritzlar
1960 - Umzug nach Stuttgart; Entstehung erster Zeichnungen und Drucke
1972 - Längerer Aufenthalt in Indien, Nepal und Sikkim
1973 - Studium der freien Graphik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei den Professoren Peter Grau, Gunter Böhmer
           und Rudolf Schoofs
1979 - Schaffung der ersten Steinskulptur
1980 - Abschluß in Zeichnung und Graphik; noch in demselben Jahr Aufnahme des Studiums der Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der
           Bildenden Künste in Stuttgart bei den Professoren Herbert Baumann und Alfred Hrdlicka
1984 - Abschluß des Studiums; fortan als freischaffender Künstler tätig
1989 - Erste Werkausstellung in Stuttgart
1994 - Felix-Hollenberg-Preis für Radierung
1999 - Umzug nach Weidelbach/Mittelfranken

Heute lebt und arbeitet Dietrich Klinge in Weidelbach.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Christopher Lehmpfuhl

geboren 1972 in Berlin

1985–1992 - Malunterricht bei Wolfgang Prehm
1992 - Abitur
1992–1998 - Studium der Malerei an der Hochschule der Künste (HdK), Berlin, in der Klasse von Professor Klaus Fußmann
1996 - Mal- und Studienreise nach Lappland
1997 - Malreise nach Australien
1998 - Ernennung zum Meisterschüler von Klaus Fußmann · GASAG-Kunstpreis · Mitglied im Verein Berliner Künstler
1999 - Mitglied im Künstlersonderbund
2000 - Franz-Joseph-Spiegler-Preis, Schloß Mochental, Ehingen
2001 - Lehrtätigkeit an der Staatlichen Zeichenakademie, Hanau · Kunstpreis „Salzburg in neuen Ansichten“, Schloss Neuhaus, Salzburg ·
           Vorstandsarbeit im Künstlersonderbund bis 2007, seinerzeit diverse Werkstattgespräche mit Mitgliedern des Künstlersonderbundes
2002 - Lehrtätigkeit an der staatlichen Zeichenakademie, Hanau · Mitglied in der Neuen Gruppe, München · Malreisen nach Italien und China
2003 - Mitglied bei den Norddeutschen Realisten · Malreisen in die Provence, auf die Azoren und nach Indien
2004 - Malreisen nach Irland, Amsterdam, Italien und Kalifornien · Lehrtätigkeit an der Akademie Vulkaneifel, Steffeln · Finalist des Europäischen
           Kunstpreises 2004 in der Triennale, Mailand
2005 - Malreisen nach Irland, Kalifornien und Australien · Hochzeit mit Erika Maxim
2006 - Stipendium der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, München · Dozent an der Akademie für Malerei, Berlin
2007 - Malaufenthalt in Australien · Dozent an der Akademie für Malerei, Berlin
2008 - Dozent an der Akademie für Malerei, Berlin · Geburt der Tochter Frida Maria
2009 - Dozent an der Akademie für Malerei, Berlin · Auftrag, anlässlich des 20-jährigen Jubiläums zur Wiedervereinigung, alle 16 Bundesländer zu
           malen · Reise nach Wuhan, China
2010 - Dozent an der Akademie für Malerei, Berlin · Atelierstipendium Wollerau, Peach Propertys Group, Schweiz
2011 - Veröffentlichung der Werkmonografie „Berlin Plein Air. Malerei 1995 – 2010“ im Architekturverlag Dom Publishers · Malreise nach Kalifornien
           und an den Golf von Neapel · Kunstpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe
2012 - Malreise in die Toskana und nach Rumänien · Große Werkschau „Berlin Plein Air 1995 – 2012“ in der Alten Münze, Berlin, Eröffnung durch    
           Kulturstaatsminister Bernd Neumann
2013 - Kunstpreis der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft an die Norddeutschen Realisten
2014 - Malreise in die Toskana · Dozent an der Akademie für Malerei, Berlin
2015 - Reisen nach Südkorea und Island
2016 - Die Neue Zürcher Zeitung veröffentlicht erstmals eine Kunstedition mit 22 Zürich-Bildern von Christopher Lehmpfuhl · Die Galerie Carzaniga,
           Basel zeigt erstmals Arbeiten von Christopher Lehmpfuhl auf der ART BASEL · Malreise nach Island · Dozent an der Akademie für Malerei, 
           Berlin
2017 - Christopher Lehmpfuhl zeigt erstmals ein Werk aus dem Schlossplatz-Zyklus im Rahmen des Spendertages und Tags der Offenen Baustelle im
            Foyer des Humboldtforums · Malreise nach Georgien · Dozent an der Akademie für Malerei, Berlin
2018 - Malreise nach Irland · Baumkunstpreis 2018 der Schleswig-Holsteinischen Landesmuseen, Schloss Gottorf · Ausstellung in der U-Bahnlinie 5,
           Berlin in Kooperation mit Bertelsmann · Tod der Eltern Iris und Gunter Lehmpfuhl
2019 - Wolfgang-Klähn Preis 2019 · Publikumspreis an die Norddeutschen Realisten auf der NordArt 2019 · Einzelausstellung im Museum Würth
2020 - Die König Galerie, Berlin, zeigt im Rahmen der Messe St. Agnes erstmals drei Großformate von Christopher Lehmpfuhl
2021 - Kunstpreis der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft 2021 · Einzelausstellung in der Reithalle Schloss Gottorf, Schleswig · Einzelausstellung im
           Museo Würth, La Rioja

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Kategorie: Gegenwartskunst

Antonio Marra

geboren 1959 in Volturara Irpina (AV) geboren, in Neapel aufgewachsen

1974–79 - Studium mit Abschluß „Diploma di Geometra"
1980–82 - Studium an der Accademia di belle Arti, Prof. Di Vincenzo, Neapel
Seit 1993 diverse Einzel- und Gruppenausstellungen sowie Kunstmessen im In- und Ausland.
                Werke von Antonio Marra sind in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen sowie in Museen vertreten.

Antonio Marras Kunst bricht mit den üblichen Sehgewohnheiten. „Betrachten Sie meine mathematischen Bildkörper und Landschaften von der einen Seite und von der anderen auch. Treten Sie von links nach rechts und lassen Sie die Augen wandern“, instruiert er den Kunstbetrachter. Das Ziel: In der frontalen Ansicht erfahren Sie als aktiver Bildbetrachter ein wortwörtliches „Bildgefüge“. Weil in der Frontalansicht zusammenkommt, sich überlagert, was sich auf zwei Seiten gegenüberliegt. Emotion und Logik treten uns als Dualsystem in Konzept und Kunst vor Augen. Kunst wird erlebbar als optisches Phänomen der Wahrnehmungsästhetik und Grenzüberschreitung. Marras  Artefakte der Viel- und Mehrsichtigkeit basieren auf einem linearen Strukturbildraster. Er durchkämmt die pastenartige Leinwandoberfläche. Und schafft so die Basis für ganz eigene, punktgenau berechnete Welten- und Gegenwelten des Symmetriesinns. Mit dem Fokus auf ein buntes Perzeptionsvergnügen. 

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Kategorie: Gegenwartskunst

Robert Schad

geboren am 1953 in Ravensburg

1974-80 - Kunststudium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe
1980 - Heirat mit der Musikerin Erika Stauss
1980-81 - Stipendium des DAAD für einen Arbeitsaufenthalt an der Escola Superior de Belas Artes, Porto (ESBAP), Portugal
1982 - Preis für Zeichnung der III. Biennale für zeitgenössische Kunst, Vila Nova de Cerveira, Portugal
1984 - Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
1985 - Förderpreis der Stadt Wolfsburg
1986 - Förderpreis der Städte Ravensburg und Weingarten
         - Kunstpreis der Stadt Nordhorn
         - 1. Menció« im XXV. Internationalen Preis für Zeichnung »Joan Miró«, Barcelona
1987 - Arbeitsstipendium des Kunstfonds e.V., Bonn
1988 - Stipendium der Cité Internationale des Arts, Paris
1989 - Großer Preis der II. Internationalen Biennale für Bildhauerei Obidos, Portugal
1989-90 - Wilhelm-Lehmbruck-Stipendium der Stadt Duisburg
              - Gastprofessur für Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart
1992 - Projektstipendium »Werk statt Schloss« der Stadt Wolfsburg
2003 - Eröffnung des »Parc de Sculpture de Larians«
2007 - Arbeitsaufenthalt in »La Vie des Formes« – Stiftung Mark di Suvero, Chalon sur Saône
2019 - Iserlohner Kunstpreis
         - lebt in Larians/ Frankreich und Chamosinhos/ Portugal
2022 - Oberschwäbischer Kunstpreis

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Kategorie: Gegenwartskunst

Cornelia Schleime

geboren 1953 in Ost-Berlin

1970-75 - Friseurlehre, Maskenbildnerstudium, Pferdepflegerin
1975-80 - Studium der Grafik und Malerei, HfBK Dresden
ab 1981 - Ausstellungsverbot in der DDR
1984 - Übersiedlung nach West-Berlin - in Zusammenhang mit der Ausreise spurloses Verschwinden des bis dahin geschaffenen Oeuvres
1985 - Arbeitsstipendium des Senats für Kulturelle Angelegenheiten Berlin
1989 - PS1 - Stipendium vom DAAD für einjährigen Arbeitsaufenthalt in New York
1992 - Projekt- und Arbeitsstipendium Kunstfonds Bonn - Preisträger der Projektbörse "Mauer im Kopf", Stiftung Neue Kultur Studienreise Kenia
1993 - NUR - Reisestipendium (Indonesienrundreise 1994)
1997 - Workshop der Deutsch-Brasilianischen Kulturellen Vereinigung e.V. in Salvador da Bahia, Brasilien
1998-99 - Studienreise Hawaii
2000 - Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, Dresden
2003 - Gabriele-Münter-Preis
2004 - Fred-Thieler-Preis
2005 - Award of excellent painting, National Art Museum of China
2005 - Professur in Münster/Westf.
2010 - Ehrenstipendium im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop
2016 - Hannah-Höch-Preis

Lebt und arbeitet in Berlin, im Ruppiner Land und auf La Palma

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Kategorie: Gegenwartskunst

HA Schult

geboren 1939 in Parchim

1958-1961 - Studiuman der Kunstakademie Düsseldorf
1962-1978 - lebt in München
1971 - Gastprofessor, Kassel Kunstakademie
1978-1980 - lebt und arbeitet in Köln
1980-1986 - lebt und arbeitet in New York
1986 - Gründung des HA Schult-Museum für Aktionskunst in Essen
1986-1991 - lebt und arbeitet in New York und Essen
1991-1992 - lebt und arbeitet in Berlin
seit 1992 - lebt und arbeitet in Köln und berlin
1992 Umzug des HA Schult-Museum für Aktionskunst von Essen nach Köln
2009 Gründungsdirektor des ÖkoGlobe Instituts, Duisburg – Essen University
2012 Gastprofessor Tongji University, Shanghai

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Kategorie: Kunst nach 1945

Reiner Seliger

geboren 1943 in Löwenberg / Schlesien (heute: Lwowek Slaski / Polen

1952 - 70 Düsseldorf (Schule und Lehrzeit)
1964 - 69 Essen, Folkwanghochschule; Studium Industrial Design (Prof. Glasenapp)
1970 - 71 Ahmedabad / Indien; Dozent am NID (National Institute of Design)
1972 - 75 London, Mailand, Florenz; (Industrial Design, Skulptur)
1976 - 80 Düsseldorf (Skulptur, Malerei) seit 1980 Freiburg und Castello di Montefioralle (I)

KUNST IM ÖFFENTLICHEN RAUM (Auswahl)
1995 Radolfzell; Staatl. Hochbauamt (K) Delemont / Schweiz, Skulpturenpark Seprais (K)
1996 Lörrach; Stadtbibliothek Lörrach (K)
1997 Mechernich; Skulpturenpark "Zikkurat"
1999 Magdeburg; Bundesgartenschau Magdeburg (K) Weil am Rhein; Landesgartenschau Baden-Württemberg
2000 Kaiserslautern; Landesgartenschau Rheinlanddpfalz (K) Köln; Gesamtschule Köln- Holweide
2003 Mannheim, Luisenpark (K) Eskesehir / Türkei; Universität (K)
2004 Mannheim, Kunstverein
2006 Luzern CH, Skulpturenpark, art- st- urban Antibes, Terre de Blanche
2007 Nicosia/Zypern; Universität
2009 Herne, Skulpturenpark, Flottmann- Hallen
2010 Hemer, Landesgartenschau NordWestfalen

PROJEKTE
2000 Berlin; Willy-Brandt-Haus 2001 Bad Homburg v. d. Höhe; "Blickachsen
3" 2003 Ettenheim; "Steinabfalldeponie" Eskesehir/Türkei; "Ziegelabfalldeponie"
2007 Nicosia, "Steinbruch Nicosia" 2008 Hannover; "Kunst in fremden Gärten"

AUSSTELLUNGEN/ EXHIBITIONS
(Auswahl, a selection, seit 1995)
1995 Freiburg; Architekturforum (E) 1997 Berlin; Galerie Aedes (E, K) 1999 München; Architekturgalerie
München (E, K) Frankfurt / Main; DAM , (Deutsches- ArchitekturrMuseum) (E) 2000 Berlin; Willy-Brand-Haus
(Ga!. Aedes / Tammen & Busch) (E) 2002 Friedrichshafen, Kunstverein Friedrichshafen (E) Lahr, Städtische
Galerie (E) Mannheim, Kunstverein Mannheim, (E, K) Mannheim, Rittershaus (E) 2003 Freinsheim, Galerie
Zulauf (E, mitClaudia Tebben) 2004 Ladenburg, märz galerien (E, mit Dieter Balzer) Plön, Kunstverein Schloss
Plön Freiburg , E- Werk, Hallen für Kunst, (E, mit Unen Engh) 2005 Ladenburg, märz galerien (E) Herne,
Flottmann- Hallen (E) Ingolstadt, Galerie Haas (E) Heinsberg, Kunstverein Region Heinsberg (E) 2006
Waldenbuch, Museum Ritter Wuppertal, Galerie Epikur (E, mit Berd Schwarting) Mannheim , Galerientage ,
märz galerien Freinsheim, Galerie Zulauf (E, mit Claudia Tebben) Mannheim, märz galerien mannheim (E, K)
Bonn, Galerie Marianne Hennemann (E) Heidelberger Kunstverein, märz galerien (E, mit Jan van Munster)
2007 Siena, Museo Civico, Palazzo Pubblico, (E, mit Angiolino Liverini) Mochental, Schloss Mochental (E)
Marburg, Marburger Kunstverein 2008 Ladenburg, Linde Hollinger (E) Biberach, BC- Galerie Pro Arte
Heidelberg, Galerie P13 (E) 2009 Wiesbaden, Galerie Winter Siegburg, Stadtmuseum Siegburg (E) Art Karlsruhe
2009, ONE ARTIST Hamburg, Galerie von Loeper 2010 Emsdetten, Galerie Münsterland e.V. Emsdetten
Rheine, Kulturforum Rheine e.v. Beckum, Stadtmuseum Beckum Düsseldorf, Galerie Bengelsträter 94

KUNSTMESSEN / ART FAIRS (Auswahl)
Art Cologne, Art Karlsruhe, Art Frankfurt

PREISE / PRIZES
1994 Konstanz, Kunstpreis "Hohes Haus" (Skulptur)
2000 Bühl, Kunstpreis der Stadt Bühl sowie für künstlerische Fotografie

SAMMLUNGEN
(Auswahl)
Sammlung Ritterhaus, Mannheim
Museum Ritter, Waldenbuch bei Stuttgart
Sammlung Gertraud Hurrle, Freiburg
Sammlung Merkle, Ulm
Sammlung Heinrich-Vetter-Stiftung, Mannheim
Sammlung Krista Dicke, Ennepetal
Sammlung Patsch- Blum, Zürich
Sammlung Biedermann, Donaueschingen

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Kategorie: Gegenwartskunst

Jörg Wiele

geboren 1951 in Mecklenburg

1967-1971 - Lehre als Feinmechaniker
1973-1981 - Bildhauerstudium an der Kunstakademie Düsseldorf Prof. Schwegler, Prof. Bobeck
1980 - Ernst Poensgens-Stipendium
seit 1981 - Freischaffender Bildhauer in Düsseldorf, Studienreisen, Türkei, Ägypten, Indien, Sri Lanka, Indonesien
1976 - Helwan Universität, Kairo
1982 - Skulpturenpark Seestern, Düsseldorf
1982, 1983 - Düsseldorfer Jahresausstellung
1984 - Galerie Hündling, Wuppertal
1986-1992 - Große Kunstausstellung NRW, Düsseldorf
1988 - Skulptur/D 88, 700 Jahre Düsseldorf
1988, 1991, 1997 - Troillet/ Tiergarten, Düsseldorf
1990 - Unternehmensberatung Kienbaum, Gummersbach
1992-1993 - Galerie Ilverich, Meerbusch-Ilverich
1994 - Gasgesellschaft Aggertal, Gummersbach
1995 - OEuvre, Kö 106, Düsseldorf
1997 - Stadthalle Viersen, Ballettaufführung “Carpe diem” mit Kinetischer Plastik Garuda
1997-1998 - Stadtmuseum Düsseldorf
                     Kinetische Plastiken im Park und am Gebäude
1999 - Kunst- und Ausstellungshalle der BRD, Bonn “Kulinarien”
2004 - Städtisches Museum Gelsenkirchen; Austellung “MOVENS” – Kinetische Plastiken im Innen- und Außenraum
2005 - Art Köln Kunst; Galerie Vömel
         - Art Karlsruhe – “One man show”; Galerie Vömel
         - Ausstellung Galerie Vömel/Katalog
2006 - Cologne Fine Art, Galerie Vömel
         - Art Karlsruhe – “One man show”; Galerie Vömel
         - Ausstellung im Atrium des Cecilien-Gymnasiums, Düsseldorf
2007 - Ausstellung “Tibethaus”, Frankfurt 2007 Art Karlsruhe.
         - Art Karlsruhe ,Außenplastiken, Galerie Vömel
         - Messe Hannover, Kunsthaus Bühler
         - Cologne Fine Art, Galerie Vömel
2008 - Art Karlsruhe, Galerie Vömel
         - Ausstellung Schloss Mochental, Galerie Schrade
         - Ausstellung “interart” Holland
2009 - Art Karlsruhe -Galerie Vömel,-Galerie Schrade
         - Ausstellung “interart” Holland
         - Ausstellung “Bad Ragatz” Schweiz
2010 - Art Karlsruhe
         - Ausstellung “VVV-Oberkassel” Düsseldorf
         - Ausstellung “interart” Holland
2011 - Art Karlsruhe -Galerie Vömel,-Galerie Schrade
         - InterArt / Holland
         - Beykenhof / Phönix / Belgien
2012 - Art Karlsruhe -Galerie Vömel,-Galerie Schrade
         - InterArt / Holland
2013 - Art Karlsruhe -Galerie Vömel,-Galerie Schrade
2014 - Art Karlsruhe -Galerie Vömel,-Galerie Schrade
2015 - Art Karlsruhe /one man show / -Galerie Vömel,-Galerie Schrade
         - Ausstellung Galerie Schrade, Schloss Mochental
         - Triennale Bad Ragaz / Vaduz / Schweiz
2016 - Art Karlsruhe -Galerie Schrade
         - Ausstellung Galerie Vömel / Düsseldorf
         - Art Fair Köln -Galerie Schrade
         - Fine Art Köln -Galerie Vömel
2017 - Art Karlsruhe -Galerie Schrade
2018 - Art Karlsruhe -Galerie Schrade
2019 - Art Karlsruhe, Galerie Schrade
2019 - Ausstellung „Kinetische Sammlung Dresen“, Galerie Kellermann, Düsseldorf
2020 - Art Karlsruhe, Galerie Schrade „One man show“
2021 - Baukunstarchiv NRW, Dortmund – Soloausstellung

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Kategorie: Gegenwartskunst

Fero Freymark

geboren 1939 geboren in Köln, Kindheit in Westpommern

1958 - Praktikum am Neubau Stadttheater Gelsenkirchen
         - „Bauhütte“  Architekt Prof. Werner Ruhnau, Jean Tinguely, Prof. Norbert Kricke, Robert Adams, Prof. Paul Dierkes, Yves Klein. Mithilfe beim
         - Aufbau der blauen Schwammreliefs
1960 - Handwerkspraktika als Maurergehilfe in England, Schreinerei in Portugal, Bronzegießerei in Deutschland
bis 1966 - Architekturstudium TU München, studienbegleitend Plastikfachklasse Prof. Fritz Koenig,
                Stipendium Studienstiftung der Deutschen Industrie
                Mitarbeit am Lehrstuhl für Sakralbau + Denkmalpflege Prof. Josef Wiedemann TU München
1984 - Aufbau des  Atelier in Gordes-Provence
2000 - Verkauf und Umzug nach Weissach-Flacht
           Bau des Wohn- und Atelierhauses mit seiner Frau Ute Pohl, Violoncellistin
1997-2005 - Dozent für Freihandzeichnen FH Heidelberg FB Architektur
seit 1989 regelmäßige Zeichenseminare in der Provence, zuerst Gordes, später Senones Vogesen und Seguret
2008 - Auszeichnung mit der „Medaille de Bronce“ im Salon des Artistes Francais im Grand Palais Paris
2009 - Auszeichnung „Toile d’or“ für die Malerei im Salon des Artistes Francais im Grand Palais Paris verliehen durch das Centre Culturel Paris
2009 - Auszeichnung „Prix de Val d’Or“ – Sektion Skulptur im 41. Salon St. Amand-Montrond

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Kategorie: Gegenwartskunst

Erich Heckel

geboren 1883 in Döbeln

1904-05 - Architektur-Studium TH Dresden. Künstlergemeinschaft "Brücke" mit Kirchner, Bleyl, Schmidt-Rottluff
1907 - Aufenthalte: Dangast, Moritzburger Seen, Ostsee
1911 - Übersiedlung von Dresden nach Berlin
1912 - Sonderbundausstellung in Köln
1918-23 - Arbeitsreisen in süd- und westeuropäische Landschaften
1937 - Beschlagnahme von über 700 "entarteten" Werken. Ausstellungsverbot
1944 - Nach Zerstörung des Berliner Ateliers durch Bomben Übersiedlung nach Wangen, später nach Hemmenhofen am Bodensee
1949-55 - Lehrer an der Akademie Karlsruhe. In den 50er und 60er Jahren viele Reisen. Regelmäßig ins Oberengadin
1970 am 27. Januar in Radolfzell gestorben

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Kategorie: Gegenwartskunst

Michael Urtz

geboren 1952 in Göppingen
1972-79 - Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart Malerei, Zeichnungen und Fotografie bei Professor KRH Sonderborg
1974 - Beschäftigung mit dem Thema Tod, Studien in verschiedenen Schlachthöfen, Arbeiten in den Medien Fotografie und Zeichnung
1975 - erste Aufenthalte in der Bretagne: Carnac, Belle-Ile; Naturstudien
1977 - Reise nach Pamplona, Spanien; Fotozyklen und Zeichenstudien
1977/78 - Studium der Kunstgeschichte, Beschäftigung mit dem figurativen Expressionismus
1980 - Aufenthalt in Kanada und den Vereinigten Staaten, Auseinandersetzung mit dem Thema Tier - Tod - Natur
seit 1983 Einzug und Arbeit im Atelierhaus, Stuttgart-Bad Cannstadt
seit 1984 Regelmäßige Studien in der Bretagne; Hinwendung zur malerischen Malerei und zur reduzierten Kohlezeichnung
1995 - Heirat mit der Goldschmiedemeisterin Katharina Lauffer
1998 Geburt des Sohnes Zeno
seit 1999 Besuche und Arbeitsaufenthalte im Manoir du Penhoat, Bretagne
2003 Ausstellung "Michael Urtz - Neue Bilder" in der Galerie Schrade in Karlsruhe
2019 Ausstellung "Methamorphosen - Malerei" in der Galerie Schrade in Mochental
27.06.2021 in Stuttgart gestorben

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Kategorie: Gegenwartskunst

Ernst Ludwig Kirchner

Geboren am 6. Mai 1880 in Achaffenburg.

1901 Architekturstudium an der Technischen Hochschule in Dresden.
Parallel besucht Kirchner eine private Kunstschule
1903/04 Studium in München an der Technische Hochschule.
Hier registriert Kirchner die Gruppe "Phalanx" mit Wassili Kadinsky
1904 Rückkehr nach Dresden. Kirchner lernt die Architekturstudenten Fritz Bleyl,
Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff kennen
1905 sie gründen die Gruppe "Die Brücke"
1906 Übernahme des Ateliers Erich Heckels
1910 trifft in Berlin auf den Maler Otto Mueller
1911 Die "Brücke" Gruppe zieht es nach Berlin.
Varieté- und des Zirkusszenen werden zu neuen Einflüssen.
Kirchner gründet mit Maler und Grafiker Max Pechstein das Institut "Moderner Unterricht in Malerei" (MUIM)
1912 Teilnahme an der Sonderbund-Ausstellung in Köln
1913 Gruppe "Brücke wird aufgelöst. Erste Einzelausstellung im Folkwang-Museum in Hagen
1914 Atelier in Friedenau. Kirchner bezieht ein Dachatelier in Berlin-Friedenau
1915/16 Freiwilliger Kriegsdienst in einem Artillerieregiment.
Behandlung nach Zusammenbruch in ein Sanatorium bei Königstein im Taunus.
1917 Kirchner zieht es nach Davos.
1921 im Berliner Kronprinzenpalais werden Werke von Kirchner gezeigt.
1923 Umzug in ein Bauernhaus nach Frauenkirch-Wildboden bei Davos.
1926 Reise nach Deutschland, leidet an Depressionen
1933 in der Kunsthalle Bern werden Werke von Kirchner gezeigt
1937 Einzelausstellung in der Kunsthalle Basel und im Kunstmuseum Detroit, USA.
Nationalsozialisten beschlagnahmen 639 Werke Kirchners, seine Kunst gilt als entartet

Am 15. Juni 1938 begeht Ernst Ludwig Kirchner in Frauenkirch-Wildboden Selbstmord

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Kategorie: Gegenwartskunst

Xianwei Zhu

1971 in Qingdao, China geboren
1989-1993 Studium der Kunsterziehung an der Hochschule Shandong, China
1993-1996 Postgraduiertenstudium der Malerei an der Kunstakademie China, Hangzhou
1996-2000 Dozent an der Universität Qingdao, China
2001-2003 Aufbaustudium der Freien Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
2003-2008 Studium der Freien Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Cordula Güdemann, Diplom
2009 Lehrauftrag an der Merzakademie Stuttgart
seit 2016 Gastprofessor an der Kunstakademie Yun Nan, China.

Xianwei Zhu lebt und arbeitet als freier Künstler in Stuttgart , Krefeld und Beijing.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Klaus Fußmann

1938  geboren in Velbert

2018  Kulturpreis des Landes Schleswig-Holstein
2015  Preis der Ike und Berthold Roland Stiftung
2011  Verdienstorden des Landes Schleswig-Holstein
2006  Gestaltung der Decke im Spiegelsaal, Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg
2004  Gestaltung der Empfangshalle des Axel-Springer-Verlags in Berlin mit zwei großflächigen Bildern
1989  Mitglied der Freien Akademie Hamburg
1979  Preis der Stadt Darmstadt 
1978  Haus und Atelier in Gelting
1974/2005  Professur an der Hochschule der Künste Berlin
1972  Preis der Böttcherstraße Bremen und Preis der Villa Romana Florenz
1962/66  Studium an der Hochschule für bildende Künste in Berlin
1957/61  Studien an der Folkwang- Schule in Essen/Werden

Wohnt und arbeitet in Berlin im Winter und bei Gelting an der Ostsee im Sommer,
wohin einige Meisterschüler regelmäßig zu Malaufenthalten eingeladen sind.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Bernd Zimmer

1948 geboren in Planegg bei München
1968-70 Lehre als Verlagsbuchhändler
1972-75 Tätigkeit als grafischer Gestalter in verschiedenen Verlagen.
Beginn der Malerei als Autodidakt.
1973-79 Studium der Philosophie (Ästhetik) und Religionswissenschaften an der Freien Universität Berlin.
1976 Aufnahme der künstlerischen Arbeit als Maler
1977 Mitbegründer der Galerie am Moritzplatz, Berlin, mit Rainer Fetting, Salomé u.a.
1973-79 Studium der Philosophie (Ästhetik) und Religionswissenschaften an der Freien Universität Berlin.
1979 Karl-Schmidt-Rothluff-Stipendium
1982-83 Villa Massimo - Stipendium, Rom
1985 Umzug nach Polling (Bayern)
1991 Bezug des Ateliers in Monteventano

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Kategorie: Gegenwartskunst

Ursula Jüngst

1965 in Miltenberg geboren
1986 - 1993 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Prof. H.P. Reuter
1989 Stipendium des Cusanuswerks, Bonn
1991 - 1992 Studium an der Universidad de Barcelona und an der Escola de Llotja (Spanien)
1992 Laufer Kunstpreis Meisterschülerin bei Prof. H.P. Reuter
1994 Auszeichnung der Stadt Plettenberg, USA - Stipendium des Bayerischen Staatsministeriums
1996 Aufenthalt in Rußland
1998 Gastdozentur Kunstakademie Perm (Rußland)
seit 2000 Leitung des Projekts Malen mit schwerkranken Kindern, am Klinikum Nürnberg
2002 Fachberaterin im Europaprojekt "Spaces to live"
2003 NN Kunstpreis
2008 Sonderpreis des Verlegers der Nürnberger Nachrichten
2009 Künstleraustausch, Skopje (Makedonien)

lebt und arbeitet in Barcelona
und in Nürnberg

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Kategorie: Gegenwartskunst

Shmuel Shapiro

Shmuel Shapiro wird am 19. September 1924 als Sohn jüdischer Einwanderer,
die um die Jahrhundertwende aus Russland nach Amerika emigrierten,
in New Britain (Connecticut, USA) geboren.
Die Familie betreibt einen kleinen Milchhandel. Bereits mit 15 Jahren
beginnt er ein vierjähiges Kunststudium an der Art School in Hartford,
Connecticut. Seine Lehrer sind F.S. Hind und Howard Ahrens.
1943 muss er seine Ausbildung abbrechen. Er wird Soldat, kommt nach Europa
und nimmt als Feldwebel des 286. Pionier Bataillons an der Befreiung
Colmars teil.
1946 in die USA zurückgekehrt, nimmt er seine Studien an der Art School in Hartford,
Connecticut, wieder auf. Er widmet sich der Malerei bei Professor Henrik Mayer und besucht die
Bildhauerklasse von Henry Kreis.
1947 wechselt er an die Museum School, Boston. Hier arbeitet er u.a. bei Karl Zerbe. Besonders jenem
Professor verdankt er die künstlerische Auseinandersetzung mit dem
Deutschen Expressionismus. Zerbe vermittelt die Malerei Heckels oder
Beckmanns und lässt zudem seine Schüler den abstrakten Expressionismus
der amerikanischen Schule mit Willem de Kooning, Robert Motherwell, Sam Francis
nachvollziehen.
1948 kommt Shapiro nach New York an die
Art Students League, jene Institution, an der George Grosz in den
dreißiger Jahren unterrichtet hatte. Sein Lehrer ist u.a. Reginald Marsh.
1950 kehrt Shapiro nach Boston zurück. An der freien Akademie, der Butera School of Art,
belegt er Kurse, sein privater Mentor ist Hyman Bloom. Noch immer hat der Künstler das Gefühl ein Lernender zu sein.
1952 – es ist das Jahr der Begriffsprägung
„Action Painting“ angesichts von Pollocks Drippaintings – geht Shapiro
nach Indiana. Am John Herron Art Institute studiert er Malerei und Grafik.
1953 bis 55 arbeitet er an der Indiana University,
Bloomington. Hier macht er den Master of Fine Arts und unterrichtet als
Assistent von Professor Engel selbst eine Zeichenklasse. Noch während
seines Indianaaufenthaltes beteiligt sich Shapiro an der dritten
Internationale für Druckgrafik in Cincinaty/Ohio, sowie an der Ausstellung
„Young American Printmakers“ des Museum of Modern Art in New York.
1955 reist er als Fulbright-Stipendiat glücklich
nach Europa. Paris, die Kunstmetropole, in der Picasso, Chagall oder
Miró einem auf der Straße begegnen konnten, ist die Stadt seiner Träume.
Er arbeitet im Atelier 17 bei Stanley W. Hayter. Miró, Chagall und
Giacometti lernt er erkennen. Corneille und de Nicolas Staël und viele
andere werden seine Freunde. Er bezieht ein eigenes Atelier im Impasse
Ronsin. Brancusi und Tinguely sind seine unmittelbaren Nachbarn.
1957 gibt er private Malkurse am American Students and Artists Center in Paris.
Shapiro ist ein wenig konstanter Mensch. Er wechselt Galeristen, Wohnort, Lebenssituationen.
In der Zeit von 1957-76 lebt er wechselnd in Frankreich, der Schweiz, Deutschland und den USA.
1960 kehrt Shmuel Shapiro nach Amerika zurück. Bald merkt er, dass ihm das Leben dort fremd
geworden ist. „Er braucht die aufgeschlossenen Menschen der alten Welt
(…) Er braucht auch die Landschaften Europas, die Kleinheit und Stille
mancher Orte (…) Hier in Wildflecken später in Oberbach, kleinen Dörfern
in der Rhön, findet er Ruhe zum Arbeiten. (…) Wieder, wie schon in Paris,
arbeitet der Künstler um zu überleben. Dabei wechseln Phasen
großer Euphorie mit Zeiten tiefer Depression. Auch die Familie leidet
unter diesen Schwankungen“ (Barbara Lipps-Kant).
1963-67 folgen die „Karlsruher Jahre“: In Karlsruhe beginnt ein bedeutender
Abschnitt in Shapiros Leben, mit wichtigen Bekanntschaften, zahlreichen
Ausstellungen, und künstlerischen Anreizen.
1963 zieht die Familie in die Fächerstadt. Shapiro wird nicht nur Mitglied des
Badischen Kunstvereins und des Künstlerbundes Baden-Württemberg, sondern
schließt sich auch der kleinen jüdischen Gemeinde Karlsruhe an.
Der „Holocaust“ mit Auschwitz und der grauenhaften Todesmaschinerie des
Nationalsozialismus wird in dem wichtigen grafischen Zyklus „Tor des
Todes“ zum Thema. Das Ehepaar Dr. Ulrike und Prof. Jürgen Thimme ebnet
Shapiro den Weg zu Galerien und Kunstvereinen. Shapiro schließt enge
Freundschaft mit Künstlern der Karlsruher Akademie, wie mit Georg Meistermann,
Heinz Schanz, Wilhelm Schnarrenberger und vielen anderen. Es entsteht
ein Kreis von Kunstfreunden, die das Werk Shapiros schätzen und sammeln.
1967 verlässt der Künstler Karlsruhe. Die folgenden zwei Jahre lebt er inWissembourg im Elsaß.
In dieser Zeit der wachsenden internationalen Anerkennung stellt er in London, Oxford und Schottland aus.
1969 zieht es ihn erneut in die USA, nach Westport.
Nach schwerer Krankheit beschließt er 1970 abermals nach Europa zu reisen. Er geht nach Basel. Hier entstehen
abstrakte Bilder, die „in der bekannten starken Farbigkeit Naturhaftes
assoziieren (...). Dennoch kommt die Landschaft aber auch das Stilleben
und die menschliche Figur (…) stärker zur Geltung (…).“ (BarabaraLipps-Kant)
Es entsteht die „Mazel Tov Suite“, eine Folge von 13 großformatigen Lithografien.
In Basel lernt Shapiro Mark Tobey kennen
und etabliert sich mit zwei wichtigen Ausstellungen, die ihm viele
Aufträge und Ausstellungen einbringen.
Es folgen weitere Wechsel der Wohnsitze:
1972 lebt Shapiro in Buix im Jura, 1973 in New York, dann wieder in Buix und Basel.
1974 erhält er eine Professur an der Universität von Halifax, Canada.
Im Jahr 1975 lernt Shapiro den Galeristen Ewald Schrade kennen. Ein gegenseitiges
Geben und Nehmen zwischen Künstler und dem Galeristen, lebenslangen
Freund und Förderer. Schrade beigeistert ihn für eine erste Ausstellung
in der Schloßhofgalerie Kißlegg und für die Schönheit des Allgäus, mit dem Erfolg,
dass sich der Maler von 1976 bis 1983 endgültig in Immenried niederlässt.
Von 1975 bis 1979 unterrichtet Shapiro an der Winterakademie und lernt hier seine spätere
Lebensgefährtin Ruth Lichti kennen. In Erich Mansen und Bernhard Spahn findet er neue Freunde.
Diese Jahre sind geprägt von großartigen Erfolgen und künstlerischem Engagement.
Shapiros letzte Ausstellungen finden 1982 in der Galerie Schrade in Kißlegg und Lindau statt.

Am 12. August 1983 stirbt er 58jährig in Ravensburg nach Vollendung eines beeindruckenden Bildes.

Viele Studienreisen und Arbeitsaufenthalte führten Shapiro u.a. nach Wien, London, Florenz, in die Provence und nach Israel.

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