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art KARLSRUHE
Eine Veranstaltung der

Galerie und Verlag St. Gertrude

Goldbachstraße 9, 22765 Hamburg
Deutschland
Telefon +49 40 382847, +49 178 2887007
Fax +49 40 388827
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Sabrina Lemcke

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Unser Angebot

Kategorien

  • 01  Klassische Moderne

Klassische Moderne

  • 03  Gegenwartskunst

Gegenwartskunst

  • 07  One-Artist-Show

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: One-Artist-Show

Horst Janssen (1929 - 1995)

Horst Janssen, geboren 1929, zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Nachkriegszeit. In seinem Werk bediente er sich verschiedenster Techniken - er fertigte Holzschnitte, Zeichnungen, Lithographien, Monotypien, Radierungen und Aquarelle. Seine Arbeiten zeichnen sich durch ein Zusammenspiel von Experimentierfreude und Tradition aus. So schafft er, in radikaler Abgrenzung zu den Abstrakten Tendenzen seiner Zeitgenossen, ein Oeuvre, das stets dem Gegenstand verhaftet bleibt. Seine Arbeiten sind durch ihre Figürlichkeit und die sorgsamen Arrangements aus Realität und Phantasie umso eindringlicher und unmittelbarer.

Janssens Stilsprache umfasst Elemente der Neuen Sachlichkeit und des Phantastischen Realismus. Immer bleibt er jedoch, selbst in seinen Aquarellen, der Zeichnung treu. Denn zeichnen ist für ihn keine vorbereitende Übung, sondern das Werk an sich. So gelingt es ihm dann auch, seinen Strich zu einer außergewöhnlichen Meisterschaft zu führen, die ihm 1968 den ersten Preis für Grafik auf der Biennale in Venedig einbringt.

Bereits mit 23 Jahren erhält Horst Janssen im Jahr 1952 das Lichtwark Stipendium und ein Stipendium an der Studienstiftung des deutschen Volkes. Es folgen zahlreiche weitere Auszeichnungen. Seine erste große Einzelausstellung im Jahr 1965 mit Zeichnungen und Graphiken gastiert in mehreren Städten - und feiert Janssen bereits als „Jahrhundertgenie“.

Der Schwerpunkt unser Janssen Janssen One-Artist-Show liegt auf Radierungen und Zeichnungen aus den Jahren 1957 - 1970.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Karin Elmers

Die Hamburger Fotografin Karin Elmers hat ein umfangreiches freies Werk geschaffen, das ihre jahrzehntelange Auseinandersetzung mit der Malerei widerspiegelt. Die überwältigenden Arbeiten werden nun erstmals exklusiv in der Galerie St. Gertrude der Öffentlichkeit präsentiert.

Elmers entnimmt ihre Sujets überwiegend eigenen Naturfotografien, die sie intensiv bearbeitet. Dabei dehnt sie die Grenzen des Fotografischen gleich in mehrere Richtungen aus: Sowohl motivisch als auch malerisch verfremdet sie Formen und Farben, experimentiert mit An- und Ausschnitten und löst Naturformen in Geflechte und Strukturen auf, mit denen sie große wie kleine Formate gleichermaßen überzieht.

Die Motive entstammen Nah- und Fernsicht, einzelnen Blüten wie auch ganzen Wäldern. In langen, wiederkehrenden Prozessen bearbeitet sie die Fotos am Computer, experimentiert mit Farben und Belichtungen - ja, sie malt regelrecht am Rechner: keine Photoshop-Schnellschüsse, sondern tiefgründige Arbeiten, aus denen eine jahrzehntelange Erfahrung mit den – analogen – Bearbeitungsmöglichkeiten in der Dunkelkammer spricht.

Bilder von barocker Pracht und morbider Schönheit sind entstanden, von überbordender Fülle, aber auch melancholischer Einsamkeit. Pop Art und Fin de Siècle, wilder Wald und japanischer Garten, Wüstensteppe und Winterlandschaft – die Assoziationen sind vielfältig und fließend. Elmers erzeugt Stimmungen, getragen von Farbe, Licht und Struktur, in die sie das Gesehene übersetzt und unmittelbar sinnlich erfahrbar macht.

Karin Elmers lebt in ihrer Geburtsstadt Hamburg und Miami und hat viele Jahre in Paris verbracht. Während ihrer Ausbildung zur Fotografin besuchte sie Abendkurse an der Hamburger Kunsthochschule und erhielt zum Abschluss ein Stipendium der Stadt Hamburg. Sie assistierte bei der Modefotografin Charlotte March und arbeitete danach mehrere Jahre in der internationalen Werbeagentur Masius D´Arcy-McManus mit separatem Fotostudio. Eine intensive Freundschaft verband sie mit Horst Janssen, der ihren malerischen Blick jenseits des Sichtbaren entscheidend prägte. Es folgte die Gründung eines eigenen Studios in Hamburg und zahlreiche Produktionen für Presse und Werbung im In- und Ausland, u.a. die Wahlkampagne für Helmut Kohl 1981/82 sowie Kampagnen für Gauloises und Nivea. Zuletzt waren Karin Elmers Fotoarbeiten in der Galerie Crone Berlin, im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, im Horst-Janssen-Museum Oldenburg und den Armani/Silos Mailand zu sehen.

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Kategorie: Klassische Moderne

Ernst Wilhelm Nay

Ernst Wilhelm Nay (1902 - 1968)

Ernst Wilhelm Nay ist mit seinen documenta-Beiträgen 1955, 1959 und 1965 zum berühmtesten deutschen Maler der Nachkriegszeit aufgestiegen und wird aktuell in einer umfassenden Retrospektive in der Hamburger Kunsthalle gewürdigt. Die außerordentlich schöne Gouache „Liegende am Strand“ von 1943 zeugt von seiner intensiven Auseinandersetzung mit der menschlichen Figur, die er gleichsam symbolisch mit der Umwelt verschmilzt.

Eine weibliche Gestalt, eingeschrieben in geometrische Grundformen und umgeben von ornamentierten Farbfeldern, liegt hingegossen am unteren Bildrand. Ihre sanften Rundungen verschmelzen mit der Landschaft. Über ihrem Haupt spreizt sich eine blaugrüne Farbfläche wie ein Flügel auf. „Liegende am Strand“ von 1943 hat Ernst Wilhelm Nay noch während der Kriegsjahre gemalt. Sie wirkt wie eine Hoffnung auf Frieden und eine Sehnsucht nach Einklang mit der Natur.

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Über uns

Galerie-Information

Galerie und Verlag St. Gertrude wurde 1984 von Dierk Lemcke gegründet und war Horst Janssens zweite Heimat bis zu seinem Tod 1995.

In den Räumen einer alten Polizeikaserne in Altona entstand für viele Jahre eine enge und fruchtbare Zusammenarbeit.
Im Laufe dieser Zeit wurden von St. Gertrude annähernd 200 Bücher sowie zahlreiche Grafikeditionen herausgegeben.
Wir konzipieren Ausstellungen, beraten beim Aufbau von Sammlungen und es ist das Ziel der Galerie Vermittlungsarbeit für Janssen zu leisten und sein Werk einem möglichst breiten internationalen Publikum zu präsentieren.

Seit 2006 hat sich die Galerie geöffnet.
Neben Janssen finden sich nun auch zeitgenössische Positionen und ein Portfolio weiterer Künstler im Programm.

Die Galerie zeigt ca. 4 Ausstellungen im Jahr, ist auf Kunstmessen vertreten und stellt eine Plattform für alle Kunstinteressierten dar, die sich mit dem Werk von Janssen auseinander setzten möchten. Die alten Remisen sind ein Ort, an dem man genüsslich und mit viel Zeit in das Leben und Werk Janssens eintauchen kann...
Aktuell zeigen wir in der Galerie Janssens frühe Radierungen von 1957 - 1965.
Sie sind herzlich eingeladen uns auch dort einmal zu besuchen.

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1984