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art KARLSRUHE
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Galerie Maulberger

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Deutschland
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Hans Maulberger

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  • 03  Gegenwartskunst

Gegenwartskunst

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Klassische Moderne

Herbert Zangs

Herbert Zangs (1924 - 2003) näherte sich bereits ab Mitte der 1950er Jahre der Thematik der Monochromie und der Objektkunst in zahlreichen Facetten. Er bewegte sich frei zwischen Stilströmungen, wie Informel, Monochromie, Neo-Dadaismus, Minimalismus und Objektkunst und durchbricht damit in den 1950er und 1960er Jahren jegliches Stilraster. Zangs kann als ein bedeutender Vorläufer des "Nouveau Réalisme" und als ein Pionier der seriellen Arbeitsweise gelten. In den 1970er Jahren gelang Zangs mit seinen "Anti-Büchern", die er 1977 auf der Documenta 6 ausstellte, und mit seinen Aktionen erneut eine beeindruckende Erweiterung des Bildbegriffs. In den 1970er und 1980er Jahren lotete er die "Serialität" in Werkfolgen und der Kombination aus unterschiedlichen Serien wie den Scheibenwischer-Reihungen, Faltungen, Pinselabwicklungen, Blasenbildern, Computer-Zeichnungen aus und realisierte damit stets avantgardistische Bildlösungen.                                

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Kategorie: Klassische Moderne

Heinz Mack

Heinz Mack (geb. 1931) zählt mit Otto Piene (1928-2014) und Günther Uecker (geb. 1930) zu den Protagonisten der ZERO-Bewegung, die sich von 1957-61 in Düsseldorf formiert und 1966 aufgelöst hat. Mack versetzt die Bildoberfläche mit Hilfe serieller Rhythmisierung optisch in Bewegung. Er prägte für diese Wirkungsweise den Begriff der "Dynamischen Struktur". Vibration, Kinetik, Monochromie, die Vorstellung von Energiefeldern, die Einbeziehung des Raums und des Betrachters sowie die Veränderung der Wahrnehmung beim Betrachter rückten in den Fokus dieser Kunst.

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Kategorie: Klassische Moderne

Otto Piene

Otto Piene (1928-2014) zählt mit Heinz Mack (geb. 1931) und Günther Uecker (geb. 1930) zu den Protagonisten der ZERO-Bewegung, die sich von 1957-61 in Düsseldorf formiert und 1966 aufgelöst hat. Externe Faktoren, wie "Licht" und "Feuer" wurden als bildschaffende Kräfte eingesetzt. Der Künstler war nicht nur Akteur, sondern Impulsgeber und Beobachter der von ihm geplanten Vorgänge. Pienes Werke bestechen durch ihre ästhetische Kraft, spirituelle Aura und philosophische Dichte.

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Kategorie: Klassische Moderne

K.R.H. Sonderborg

In den Bildern von K.R.H. Sonderborg, ein Protagonist des deutschen Informel, teilt sich unmittelbar die impulsive Kraft und rasante Geschwindigkeit während des Entstehungsprozesses mit. Die im Bild angelegte Diagonale, an der sich die zirkulierende Energie in einer Aufwärtsströmung aufbaut und entlädt, verstärkt die nahezu eruptive Wirkung. K.R.H. Sonderborg hatte sich wie Fred Thieler in Stanley William Hayters "Atelier 17" in Paris 1953 mit der Umsetzung von Bewegung und Dynamik im Malprozess und den dafür geeigneten grafischen Techniken auseinandergesetzt. Die Erfahrung von Jazz-Musik inspirierte Sonderborg sehr stark. Die große Spannbreite der Improvisation und Rhythmisierung, die der Künstler an dieser Musikströmung liebte, ist auch seiner Kunst zu eigen. Die gestischen Schwünge vermitteln sich durch die Kontrastierung vor der Leere, dem Weiß des Bildträgers und die Reduktion auf das schwarz-weiße Kolorit umso energischer. In Sonderborgs Bildern hält der Zeitbegriff Einzug, den der Künstler in vielen seiner Arbeiten dezidiert durch Angabe der konkreten Entstehungszeit thematisierte.

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Kategorie: Klassische Moderne

Conrad Westpfahl

Conrad Westpfahls Arbeiten visualisieren seine Vorstellung eines Bildes als ein dynamsiches "Schwingungsfeld", in dem sich laut Westpfahl ein "Steigen und Stürzen von Räumen" vollzieht. Vibrierende Pinselschläge nehmen den Betrachter in ein Auf und Ab im Bildraum mit. Der Eindruck des Schwebens verstärkt sich durch die Konzentration der gestischen Ereignisse im oberen Bildteil und der "Leere" im unteren Bildteil. Als ehemaliger Flieger im 1. Weltkrieg ließ Westpfahl, ähnlich wie Götz und Hoehme, die während des Fliegens abrupt wechselnde Raum- und Zeiterfahrung im Malprozess mit einfließen.

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Kategorie: Klassische Moderne

Emil Schumacher

Emil Schumacher (1912- 1999) ist ein Protagonist des deutschen Informel. Jedes seiner Bilder ist ein lebendiges Plädoyer für die Malerei per se. Sie sind von gleich bleibender Intensität, geballter Kraft und zugleich Sensibilität geprägt. Und doch weisen sie eine nicht zu erschöpfende Bandbreite künstlerischer Aussagen auf. Weit über vier Jahrzehntehat seine Kunst Stilrichtungen wie die Pop-Art, Op-Art, Minimal Art und Konzeptkunst überlebt und ist heute noch von einer ungebrochenen Aktualität und Aussagekraft.

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