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art karlsruhe
Eine Veranstaltung der

Galerie Klüber

Hauptstraße 58, 69469 Weinheim
Deutschland
Telefon +49 6201 16790
Fax +49 6201 16790
info@galerie-klueber.de

Standort

  •   dm-arena / H4/R12

Ansprechpartner

Susanne Bürgy

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0179 7093085

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susanne.buergy@galerie-klueber.de

Gisela Klüber

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Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst

Johannes Gervé

Johannes Gervé ist ein gewissenhafter Beobachter, ein empfindsamer Forscher, ein melancholischer Reisender, Maler. Es ist die Suche nach der Essenz einer flüchtigen Emotion, das Bewusstsein über die Unwiederbringlichkeit eines Augenblicks, eine nicht manifestierte Sehnsucht, leicht und schwer zugleich. Die Zeit, er nimmt sie sich. Überlässt sich der Landschaft, in der er sich bewegt, lässt sie an sich vorüberziehen. Eine Bewegung auf der Suche nach Tiefe und Weite, ohne geographischen Rahmen, nach einem assoziativen Raum, der sich dem Gesehenen entzieht und weit darüber hinausgeht. Wie Wolken entstehen und vergehen Formen, schweben. Horizonte verschwimmen. Farbe und Geste werden zum tragenden Moment, Schicht um Schicht nähert er sich an, spürt, spürt auf, umkreist, findet, löst auf. Subtil spielt er mit Farben, erforscht ihre Klänge, sucht und untersucht Übergänge, feinste Nuancen, Farbrauschen, lautes Leuchten, leises Schimmern, Licht.
Die Malerei als Resonanzraum, als Annäherung an eine innere Bewegung, flüchtig und vergänglich.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Joachim Jurgelucks

In meiner Kunst beschäftige ich mich mit dem Komponieren von Formen und Linien. Jede Komposition ist Resultat einer permanenten Suche nach einer funktionierenden Form, nach Einfachheit und Schönheit, Reduktion und Klarheit, zwischen Harmonie und Spannung. Die Faszination über die Wirkung einer Linie, ob sie ein Werk erhöht oder zerstört, treibt mich an. "Die Konzentration auf das „Weniger“, ist die Grundlage für die betörend reinen Erscheinungsformen meiner Werke. (...) „Kompromisslose Resultate minimalistischer Spurensuche sind insbesondere die filigranen Stahlskulpturen, die an Klarheit, Leichtigkeit und an Entschlossenheit kaum zu überbieten sind."

 

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Kategorie: Gegenwartskunst

Leo Staigle

Leo Staigles Landschaftsdarstellungen sind weit mehr als bloße Naturabbildungen – sie sind surreale Räume, in denen sich bekannte Architektur- und Naturelemente mit ungewöhnlicher Farbgebung und atmosphärischer Lichtführung verbinden. Das Ergebnis sind Szenerien, die einerseits vertraut wirken, andererseits in eine fremde, fast traumartige Wirklichkeit überführen. Es sind Landschaften, die sich jeder eindeutigen Lesbarkeit entziehen – durch gezielte Leerstellen im Bild entstehen Fragen, keine Antworten. Ein Einladen zur Suche, zum Verweilen, zum Verirren.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Ulla Ströhmann

Auf der Suche, die Wirkung, Leuchtkraft und Intensität von Farben zu steigern, entdeckte ich in der Kombination von Wachs mit Blattmetallen das ideale Mittel, meine Vorstellungen umzusetzen. Fortan entstehen mit der Entkaustiktechnik klare, monochrome Tafeln in leuchtenden Farben auf Holz und Metall. Neuere Experimente mit Oxidationen auf Metall über Wachs hingegen führen zur Auflösung von Strukturen. Unvorhersehbare Entwicklungen machen den Reiz aus, Prozesse der Bewegung bis hin zur Auflösung werden gespeichert, Zeit und Aspekte der Vergänglichkeit spielen eine Rolle. Rein monochrome Wachstafeln in klaren und leuchtenden Farben verbinde ich mit Oxidaditionstafeln zu Diptychen und einer Einheit. Aus zwei deutlich komplementären Feldern entstehen Ungleiche Paare.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Tina Tahir

Die Motive dieser Serie entstehen aus einem intuitiven Auswahlprozess: digital gefundene Bildvorlagen, die bereits von Datenverlust geprägt sind, werden in Halbtonraster überführt – ein Verfahren aus dem Offsetdruck, bei dem Grauabstufungen durch unterschiedlich dichte Anordnungen schwarzer Punkte entstehen. Diese digitalen Halbtonraster übertrage ich mit äußerster Sorgfalt Punkt für Punkt mit Tusche auf die Leinwand.
Aus der Nähe zerfällt das Bild in unzählige Fragmente, aus der Distanz setzt es sich im Auge der Betrachtenden wieder zusammen. Fehler und Abweichungen bleiben bewusst sichtbar, um die Vorstellung digitaler Perfektion infrage zu stellen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Hideki Iinuma

Mit seinen in Holz gearbeiteten Figuren bewegt sich der japanische Künstler Hideki Iinuma in einem sowohl von Gegensätzen als auch Verbindungen geprägten Grenzgebiet zwischen westlicher und östlicher Kultur. Sowohl in Europa als auch in Japan besteht eine lange Tradition der figürlichen Holzbildhauerei. Die eigentümliche Stille und Ruhe, die von Iinumas Skulpturen ausgehen, erinnern an japanische Holzskulpturen der Kamaruka – Periode (1192 – 1333), ebenso wie die Verwendung von Glasaugen, welche in den neusten Arbeiten Iinumas teilweise aufgegriffen wird. Hideki Iinuma entlarvt das zeitgenössische Schönheitsideal als entpersonalisierte Projektionsfläche für übersteigerte Wünsche und exzessives Konsumverhalten, ähnlich wie der Schweizer Künstler Daniele Buetti. Indem er Frauenfiguren aus ihrem von Schnelllebigkeit und Oberflächlichkeit geprägten Kontext herauslöst, sie im natürlichen, archaischen Material des Holzes wiedergibt und ihre Persönlichkeit durchblicken lässt, stattet er sie mit neuer Würde und Individualität aus.

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Galerien-News

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10.01.2026

"Atmen" Gerald Christ - Fotographie und Joachim Jurgelucks - Skulptur

Gerald Christ zeigt in seinen Fotografien die Wildnis als stillen, ursprünglichen Raum. Seine Bilder fangen Licht, Struktur und Atmosphäre ein und machen die Kraft und Fragilität der Natur sichtbar.
Joachim Jurgelucks ergänzt diese Arbeiten mit Skulpturen, die sich auf klare Linienkompositionen konzentrieren. Reduktion und Rhythmus bestimmen seine Formen und treten in einen spannenden Dialog mit den fotografischen Naturmotiven.
Gemeinsam eröffnen beide Positionen einen Blick auf Ordnung und Freiheit, Struktur und Unberührtheit.

Vernissage I 24.1.2026 I 17 Uhr

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Über uns

Galerie-Information

Die GALERIE KLÜBER, 1986 von Gisela Klüber gegründet, blickt auf vier Jahrzehnte hochwertiger Ausstellungsprogramme im Bereich nationaler und internationaler zeitgenössischer Kunst zurück. 

Im Mittelpunkt der Galeriearbeit steht der Wandel von zeitgenössischer Kunst hin zu neuen, jungen künstlerischen Positionen um aktuelle Entwicklungen und die Förderung des Dialogs zwischen etablierten und aufstrebenden Künstlern zu unterstützen.

Wichtig ist der Galerie der enge Kontakt und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Künstlern, um einen Raum zwischen künstlerischer Arbeit und Öffentlichkeit zu bieten.

40 Jahre Galerie Klüber

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1986