Imi Knoebel
Ausgehend von Malewitschs Schwarzem Quadrat, 1915, und dessen Text „Die gegenstandslose Welt“ (1922) entwickelt Knoebel eine formal wie farbig minimalisierte Malerei, welche den Rahmen des klassischen Tafelbildes sprengt und sich in den Raum öffnet. In Fotografie und Video experimentiert er mit den immateriellen Eigenschaften des Lichts.
Ab 1975 entstehen freiere Formen, und Knoebel beginnt, mit dem ganzen Spektrum der Farben zu arbeiten, welche heute das Zentrum seines Schaffens bilden. Assemblagen aus vorgefundenen Alltagsstücken ergänzen das vielschichtige, mit intermedialen Bezügen und seriellen Verfahrensweisen operierende Werk. Es geht Knoebel vor allem um das Zusammenspiel und die autonome Wirkung von Farbe, Form, Material und räumlicher Situation.
Dr. René Hirner
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