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art karlsruhe
Eine Veranstaltung der

Galerie KK Klaus Kiefer

Brassertstraße 23, 45130 Essen
Deutschland

Ansprechpartner

Klaus Kiefer

Telefon
0172 2149805

E-Mail
infokk@t-online.de

Unser Angebot

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst

Pavel Feinstein

Pavel Feinstein, geboren 1960 in Moskau, greift in seinen altmeisterlich anmutenden Stillleben und szenischen Figurenbildern häufig auf jüdische Traditionen und biblische Motive zurück, die dennoch rätselhaft bleiben. Pavel Feinstein lehnt es ab, seine Bilder zu interpretieren und mit Titel zu versehen, die in eine bestimmte Richtung weisen: Der Betrachter soll sich seine eigenen Gedanken machen.

Pavel Feinstein erhielt zunächst privaten Malunterricht bei Leonid V. Starkov, bevor er 1978–1979 die Kunstfachschule in Duschanbe besuchte. 1980 emigrierte er nach Deutschland und studierte bis 1985 an der Hochschule der Künste Berlin, wo er Meisterschüler wurde. Er lebt und arbeitet in Berlin. Seine Werke waren in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten, unter anderem im Schering Kunstverein Berlin, der Galerie am Chamissoplatz, der Jüdischen Galerie Berlin, der Ronald S. Lauder Foundation, dem Holzhausenschlösschen Frankfurt (Main), dem Jüdischen Museum Berlin, dem Felix-Nussbaum-Haus Osnabrück, der Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt, dem Osthaus Museum Hagen, der Zitadelle Spandau, der Städtischen Galerie „Fähre“ Bad Saulgau sowie im Schloss Bonndorf.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Juliane Hundertmark

Juliane Hundertmark, geboren 1971 in Mainz, ist eine Meisterin des schwarzen Humors und zugleich ätzende Kritikerin unserer Gesellschaft. In ihren Werken verbinden sich klassische Malerei, Collage und Elemente aus Comic und Street Art zu einer ganz eigenen komplexen Bildsprache. Bizarre Wesen, teils deformiert, teils nur halbfertig gezeichnet, scheinen direkt unseren (Alb-)träumen entsprungen und präsentieren sich in Situationen von grotesker Komik.

Nach ihrer Ausbildung in Formgebung und Plastik am Johann-Friedrich Böttger Institut in Selb studierte sie Design und Bühnenbild in Bayreuth sowie Freie Malerei und Grafik an der Kunstakademie Nürnberg, wo sie als Meisterschülerin abschloss. Seit 2006 lebt und arbeitet sie als freie Künstlerin in Berlin. Juliane Hundertmark wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Designpreis Dall Opera München (1994), dem Großen Preis der Sparkassen Stiftung Nürnberg (2000), dem Preis der Messe für junge Kunst Leipzig (2000) und dem Preis des Kunstvereins Bayreuth (2004). Ihre Werke wurden international ausgestellt, zuletzt 2023 in der Einzelausstellung „Theatre of Life“ in der Städtischen Galerie Ehingen, in der Asia Solo Show „Fairy Tales“ in Taiwan sowie 2024 in der Solo Show „After the rain“ in der Karlskaserne Ludwigsburg in Kooperation mit Schacher, Raum für Kunst, Stuttgart.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Hartmut Kiewert

Hartmut Kiewert, 1980 in Koblenz geboren, entwirft in eindrucksvoll malerischen Szenarien die Vision eines neuen Mensch‑Tier‑Verhältnisses, in dem die gängigen Kategorien von Haus‑, Nutz‑ und Wildtier aufgehoben sind. Kühe, Schweine und Hühner erscheinen wie selbstverständlich in unserer Alltagswelt und bevölkern Strände, Straßen oder Einkaufszentren. In seiner im vergangenen Jahr begonnenen „Unterwasser“-Serie erobert die Natur gestrandete und gesunkene Schiffe langsam zurück.

Hartmut Kiewert studierte zunächst Architektur an der TU Berlin, anschließend Malerei und Grafik an der Burg Giebichenstein in Halle, wo er 2010 sein Diplom mit Auszeichnung ablegte und bis 2012 ein Aufbaustudium bei Prof. Thomas Rug absolvierte. Seit 2013 arbeitet er als freischaffender Maler und Grafiker in Leipzig. Seine Werke waren in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen, darunter in Leipzig, Halle, Berlin, Münster, Essen und Essenheim sowie in der Städtischen Galerie Ehingen, der Kunsthalle Faust in Hannover, der Städtischen Galerie Fähre in Bad Saulgau, der Cubus Kunsthalle Duisburg und dem Kunstmuseum Heidenheim.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Yongbo Zhao

Yongbo Zhao verbindet mit brillanter Technik die Tradition der abendländischen Malerei mit der Geschichte und den Mythen Chinas. Klassische menschliche Verhaltensweisen wie Gier, Habsucht und Streben nach Macht setzt er eindrucksvoll in Szene. Einige seiner bekannten spektakulären Bildmotive hat er neu überarbeitet. Frühere Fassungen begreift er nicht als abgeschlossene Ergebnisse, sondern als Momentaufnahmen und Ausgangspunkte, die er immer wieder hinterfragt. Die Überarbeitung wird so zu einem bewussten Prozess der Verdichtung und zu einem kontinuierlichen Dialog mit dem eigenen Werk. Darüberhinaus zeigt er neue spannende kleinere Formate.

Yongbo Zhao, geboren 1964 in Hailong, Volksrepublik China, war bereits ein national gefeierter Künstler, als er 1991 mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Europa aufbrach, um dort die Alten Meister zu studieren. Seinen Abschluss als Meisterschüler erhielt er 1998 nach dem Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Robin Page. Seitdem lebt und arbeitet er als freischaffender Künstler in München und in China, wo er zeitweise Gastprofessuren innehat. Seit 1990 sind seine Werke regelmäßig in Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland und China zu sehen. Bilder Yongbo Zhaos befinden sich in Museen in Essen, Sydney (Australien), Suzhou (China) und Beijing (China). Über den Künstler erschienen mehrere Publikationen.

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Über uns

Galerie-Information

Die Galerie KK wurde am 8. Mai 1983 von Klaus Kiefer gegründet. Sie legt den Fokus auf zeitgenössische figurative Malerei und hier insbesondere auf die Richtung des kritischen Realismus jenseits des Mainstreams und des rein Dekorativen. Zu den Künstlern der ersten Stunde zählten Johannes Grützke, Mitbegründer und bekanntester Vertreter der "Schule der Neuen Prächtigkeit", und der französische Künstler und Schriftsteller Roland Topor. Heute gehören noch ca. 15 Künstlerinnen und Künstler zum festen Programm. Die Galerie beteiligt sich an Messen (u. a. Art Karlsruhe) und kooperiert mit Kunstvereinen, Städtischen Galerien und Museen.

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1983