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Gegenwartskunst
Kategorie: one:artist show, Gegenwartskunst
Mal in weiß, mal mit gestreiftem oder kariertem Kleid. Mal vom Winde verweht, mal bändigt sie ihn. Mal bringt sie Eulen oder Tauben das Fliegen bei, mal versucht sie es selbst zu lernen. Immer ist sie bei sich, immer wach, immer im Moment. Und sie lädt uns als Betrachter*innen ein. Sie lädt uns ein, genau hinzuschauen und ins Bild einzutauchen; die verschiedenen Schichten und Übermalungen zu erkennen. Und dann entwickeln sich von ganz alleine Geschichten - mit Fantasie, statt Intellekt. (Jule-Marie Keller, M. A.)
1969 in Zürich geboren
1995–2000 Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München
lebt und arbeitet in Gelting bei Geretsried.
Jessi Strixner trennt das Kleidungsstück von der Person die es trägt und reduziert es so auf eine objekteigene Aussage, welche dann einen Intimen Einblick in das Leben seines einstigen Trägers bietet. So wird den aus Holz gearbeiteten Stücken ein nahezu ikonischer Charakter verliehen. Es bleibt jedoch dem Betrachter überlassen, welches Bild er sich von dem jeweiligen Kleidungsstück über seinen Träger vermitteln lässt.
Es handelt sich um Gegenstände des Alltags, denen man kaum Beachtung schenkt und die nun an Bedeutung gewinnen. Festgehalten wird der Moment, in dem die Kleidungsstücke weggehängt, vergessen oder eben ausgezogen wurden. Vielleicht erzählen sie dem Betrachter von einem Wiedersehen, einer Unachtsamkeit oder gar einer schönen Begegnung.
1992 geboren in München
2012-2015 Ausbildung zur Holzbildhauergesellin in der Berufsfachschule für Holzbildhauerhandwerk in München
2017 Meistertitel im Holzbildhauerhandwerk
lebt und arbeitet in München
Die Galerie Tobias Schrade feiert im Jahr 2026 ihr 30 jähriges Bestehen.
Sie wurde 1996 (1996–2002) in Berlin am Chamissoplatz eröffnet.
Seit 2002 ist die Galerie unter Leitung von Martina Strilic und Tobias Schrade im Ulmer Fischerviertel ansässig und bildet eine Plattform für zeitgenössische Kunst sowie für deren Liebhaber und Sammler. Seit ihrem Bestehen hat sie sich als ein Garant für zeitgenössische Kunst über den Süden Deutschlands hinaus etabliert. Aktuelle Strömungen in der Kunst zu fördern haben sich Martina Strilic und Tobias Schrade zur Aufgabe gemacht.
1996